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Der Verein Feld- und Waldbahn Riedlhütte e.V.    NEU

1987 wurde in der Nähe von Dachau der Verein Feldbahn Fränking gegründet, der in einer angemieteten Halle eine Fahrzeugsammlung aufbaute. Im Jahr 2002 zog der Verein nach Sankt Oswald-Riedlhütte in den Bayrischen Wald um, wo er von der Gemeinde ein zentral im Ort gelegenes Gelände bekam und neu als Feld- und Waldbhan Riedlhütte e.V. auftrat. Entstanden sind ein Lokschuppen mit Werkstatt und Vereinsräumen sowie eine knapp ein Kilometer lange Strecke, die auf der einen Seite mittlerweile eine Wendeschleife und auf der anderen ein Umsetzgleis aufweist. 2014 waren noch an beiden Streckenenden Umsetzgleise zu finden.

Der folgenden Bilder wurden anlässlich von normalen Besuchertagen aufgenommen, wie sie mehrmals im Jahr angeboten werden. Weitere Informationen finden Sie HIER auf der Webseite des Vereins.

HINWEIS Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Aufnahmen vom 29.07.2019
2.1 2.2 2.3
2.1  Im Einsatz vor den Besucherzügen war unter anderem die Jung ZL 114 mit der Baunummer 12391/1962. Die ersten beiden Wagen stammen von den Besucherzügen im Salzbergwerk Berchtesgaden.
2.2  Die Jung beim Umsetzen am südlichen Streckenende.
2.3  Die geöffnete Seitenklappe ermöglicht einen Blick auf den Austauschmotor der Jung Jung 6160/1935 vom Typ EL 105.
2.4 2.5 2.6
2.4  2.5  2.6  Marke Eigenbau! Für die Treibzeug-Feldbahn des Innkraftwerks Kachlet in Passau wurde diese Lok zu einem unbekannten Zeitpunkt in Eigenregie gebaut. Nachdem sie vom Betreiber Uniper Kraftwerke GmbH nicht mehr benötigt wurde, konnte sie von einer Privatperson, die im Verein auch Mitglied ist, übernommen werden. Seit ca. 2014 ist sie in Riedlhütte zu Hause. Die Motorseite ist hinten, so dass die Lok auf Bild 2.6 vorwärts fährt.
2.7 2.8
2.7  Hier erreicht Jung 6761/1936 vom südlichen Streckenende kommend mit ihrem Personenzug wieder den Bahnhof in Streckenmitte.
2.8  Was sich im Laufe der Zeit so alles ansammelt. Neben einer Kipplore stehen ein Mörtelkipper und ein Fahrgestell mit einer alten Maschinenanlage.
 
Aufnahmen vom 31.05.2014
1.1 1.2 1.3
1.1  Gern genutzt wird die LKM 248883 von 1957. Die Maschine vom Typ Ns2f rangiert hier eine Lore mit Holz auf eines der beiden langen Abstellgleise neben dem Festplatz der Gemeinde.
1.2  Neben einer historischen Fernsprecherbude und einem weniger historischen Gartenhäuschen pausiert die LKM.
1.3  Die Zufahrt zum dreigleisigen Lokschppen ist gut gefüllt mit aufgearbeiteten Loks und solchen, die noch Arbeitsvorrat sind.
1.4 1.5 1.6
1.4  Ein seltenes Stück ist die Gmeinder 4487/1950. Wegen der geringen Durchfahrhöhe unter einem Eimerkettenbagger wurde das Führerhaus bereits herstellerseitig in einer Sonderbauart ausgeführt. Die Lok steht dem Verein als Dauerleihgabe zur Verfügung.
1.5  1.6  2014 waren die beiden langen Abstellgleise neben dem Festplatz der Gemeinde  noch gut genutzt. Später mussten sie abgebaut werden, weil die Gemeinde sie an dieser Stelle nicht mehr wollte. Da damit eine wesentliche Abstellfläche für Loren verloren ging, wurden nicht wenige von ihnen in diesem Zusammenhang verkauft.
1.7 1.8 1.9
1.7  Eine von mehreren Jung-Loks in der Sammlung ist die EL 110 mit der Baunummer 6761/1936. Sie ist seit 1985 im Bestand des Vereins.
1.8  Optisch keine Schönheit ist die Jung 6160/1935 vom Typ EL 105. Im Torfwerk Patzer KG in Waldburg-Reichamoos erhielt sie einen Austauschmotor Deutz MAH 714 mit Verdampferkühlung, für den die Anbauten an der Motorhaube nötig wurden. Im Bestand des Vereins ist die Maschine seit 1984.
1.9  Im letzten Betriebszustand wird die Jung ZL 114 mit der Baunummer 12391/1962 erhalten. Die Maschine gehört zu den letzten von Jung gebauten Feldbahnloks.
1.10 1.11 1.12
1.10  Eine weitere Ansicht der Gmeinder 4487/1950 mit ihrem rudimentären Führerhaus.
1.11  Typenbild der LKM 248883 von 1957. Da diese Maschinen Ende der 1980er Jahre in der DDR noch weit verbreitet und wenig später günstig zu erwerbeb waren, sind auch viele von ihnen bei Feldbahnsammlungen und Museen erhalten geblieben.
1.12  An der Diema 1865/1955, einer DS 14, ist noch einiges zu erledigen, ehe sie wieder in alter Schöhneit erstrahlt. Der Verein in Riedlhütte ist bereits der fünfte Besitzer der Lok.
1.13 1.14
1.13  Hoffentlich kein böses Omen ist das Skelett auf der abgestellten Gmeinder. Die Fabriknummer der 10/12 PS Lok ist nicht bekannt, das Baujahr soll um 1935 gewese sein.
1.14 Diese in fabrikneuen zustand versetzte Diema war am Besuchstag als Gastfahrzeug bei der Feldbahn im Einsatz. Es handelt sich um eine DL 6 mit der Baunummer 2306/1960, die einer Privatperson gehört.
1.15 1.16 1.17
1.15  Die Strecke in südlicher Richtung wird auch als Feldweg genutzt. Der Verlauf ist idyllisch und passt hervorragend zu einer ländlichen Feldbahn.
1.16  Das Streckenende mit dem Umsetzgleis ist in Sicht. Auf den letzten Metern sind noch einige Kipploren abgestellt.
1.17  Vom Ende der Strecke aus wurden die Kipploren aufgenommen, von denen der Verein 2014 deutlich mehr hatte, als 2019.
1.18 1.19 1.20
1.18  In nördlicher Richtung passiert die Strecke einen Sportplatz. Hier ist eine Eigenbau-Akkulok, einer Diema DL 6 nachempfunden, mit dem Personenzug unterwegs. Diese Lok war am Besuchstag als Gastfahrzeug im Einsatz, sie gehört einer Privatperson. Im Hintergrund erkennt man am Zelt den Betriebsmittelpunkt der Bahn am Festplatz der Gemeinde.
1.19  Parallel zum Sportplatz fällt der Bick auf die Strecke Richtung Bahnhof.
1.20  Das nördliche Streckenende verfügte 2014 über ein Umsetzgleis, eine Fernsprecherbude und eine - hier verdeckte - Kipplore, die als Denkmal aufgestellt war. 

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