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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Die ehemalige Feldbahn der Firma Kneer Erden in Wilhelmsdorf-Pfrungen   UPDATE

Im Pfrunger Ried in Baden-Württemberg endete der Torfabbau 1993 und die Flächen wurden der Wiedervernässung zugeführt. Das Torf- und Erdenwerk Kneer betrieb dort eine Feldbahn zwischen den Abbauflächen und der Torfaufbereitung an der Straße von Pfrungen nach Burgweiler. In den letzten Jahren vor der Einstellung des Torfabbaus war die Bahn nur noch sporadisch in Betrieb, wenn nach längeren Regenfällen die Fahrwege für Lkw zu nass waren. Zwei Lokomotiven wurden dafür betriebsfähig gehalten und sind auch weiterhin fahrtauglich vorhanden.
Das Werk existiert immer noch, bezieht seinen Torf heute aus dem Ausland und hat Reste der Feldbahn nahe des Werksgeländes erhalten. Am 16.06.2014 bestand die Gelegenheit, die verbliebenen Anlagen zu besuchen und diese Aufnahmen zu machen.

Die Bilder 2 bis 13 können durch Anklicken vergrößert werden.
1   Kann noch fahren: Der verbliebene Feldbahnzug mit den Loks Deutz 13452/1934 und Diema 1684/1954 wird vom Firmenchef sporadisch und aus Spaß an der Freude in Betrieb gesetzt. Einige hundert Meter Gleis stehen dafür noch zur Verfügung.
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2   Das Eigenbau-Führerhaus verleiht der Deutz vom Typ OME 117 F ein ungewöhnliches Äußeres. Die Lok steht am Gleisende, früher führte die Strecke noch weiter nach links zum Torfwerk.
3   Auch das Führerhaus der Diema DS 22 ist nicht original. Wie die Deutz ist auch die Diema noch betriebsfähig.
4   Seit Jahrzehnten abgestellt: Diese Deutz, die ihr Getriebe und weitere Teile bereits verloren hat, steht auf dem Lagerplatz. Eine Identifikation ist leider nicht mehr möglich.
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5   Das Werk verfügt noch über größere Mengen an Gleisen, Lorengestellen und Achsen. Interessant ist dieses auf dem Kopf liegende Fahrgestell mit seinen langen Blattfedern.
6   Deutlich eingelaufen ist dieses Rad eines Lore.
7   Wüsste man es nicht besser, könnte man diese Aufnahme für ein Betriebsbild halten.
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8   Folgt man dem Gleis hinter dem abgestellten Zug, trifft man auf die letzte Weiche. Befahrbar ist allerdings nur noch der gerade Ast.
9   Viel Fahrstrecke ist nicht mehr vorhanden, denn im Hintergrund markiert ein massiver Felsbrocken die Weiterfahrt.
10   Bis hierher und nicht weiter: Die restliche Trasse wurde zurückgebaut und renaturiert. Ebenso die ehemaligen Abbauflächen, die wieder vernässt worden sind.
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11  Das an der Weiche nach rechts abbiegende Gleis verliert sich nach vierzig Metern im Gras. Befahrbar ist es ohnehin nicht mehr.
12  Man könnte die Feldbahn wieder aufbauen: Gleise, Lorenfahrgestelle und sogar Auflegedrehscheiben sind auf dem Lagerplatz noch vorhanden.
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Nicht nur die Feldbahn wird in Ehren gehalten, denn auch mehrere Seilbagger des Typs Weserhütte W 3 "Pionier" sind noch vorhanden. Diese beiden werden allerdings nicht mehr genutzt.
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14 NEU  Jürgen Schmale besuchte das Torfwerk am 17.06.2007. Damals stand am Gleisende noch eine Lore mit aufgeladener Baggerschaufel.
15 NEU  Ebenfalls am 17.06.2007 lichtete er die Reihe der abgestellten Loren ab.
16 NEU  Drei Jahre später waren die Loren vom sommerlichen Grün eingewachsen, als Jürgen Schmale am 04.07.2010 auf den Auslöser drückte. Außerdem fehlt mittlerweile die letzte Lore vom Bild 15.
 

TOP | Kontakt | letzte Änderung: 10.05.2015