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 Arbeitsbeiwagen
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 Transportwagen für Steine und Schotter 809
Aus dem 1919 gebauten Post-Triebwagen 1 entstand nach Einstellung der Postbeförderung 1931 der sogenannte Kötzenwagen ABw 38, mit dem Lebensmittel zu den Märkten der Stadt transportiert wurden. 1949 wurde der Wagen in 809 umgezeichnet. Am 28.12.1955 wurde der Wagen nach einem grundlegenden Umbau als offener Güterwagen in Dienst gestellt und später als "Transportwagen für Steine und Schotter" bezeichnet. Der hölzerne Aufbau wurde von der Firma Schröder aus Wiesmoor in Ostfriesland geliefert.
Nach längerer Abstellzeit wurde der Wagen am 28.10.2014 nach Blindheim in Schwaben abgegeben, wo ein Münchner Trambahn-Museumsverein sein Domizil hat
(Um-) Baujahr  1919 / 1931 / 1955
Abgang 28.10.2014 Trambahn-Museum Blindheim
Betriebsnummern 1931 = ABw 38 | 1949 = ABw 809
Achsstand 1.600 mm
Laufrad-Durchmesser 818 mm
kleinster befahrbarer Radius 15 m
Länge über Puffer 4.750 mm
Breite 2.100 mm
Höhe über Bordwand n.b.
Ladebodenhöhe über Schienenoberkante 900 mm
Leergewicht 4.000 kg
Maximalgewicht 11.000 kg
Höchstgeschwindigkeit 40 km/h
Kupplungsbauart Albert
   
bekannte HU-Daten 20.09.1973 / 03.08.1979 / 19.07.1984 / 22.09.1989
Der Wagen verfügte seit dem 20.09.1973 über zwei Schienenbremsen HS 40/1, zwei Batterien je 12 V, beidseitig kombinierte Brems- und Schlußlichter der Bauart Brose sowie über Fabeg Brems- und Lichtkupplungen.  
 
Durch ein Fenster in der unteren Halle des Betriebshofs Holländische Straße konnte ABw 809 am 29.10.1999 gut versteckt aufgenommen werden.
Das Hallengleis war hier durch einen Salzbunker überbaut, unter den nur flache Wagen passten.
Statt mit Steinen und Schotter ist Wagen 809 am 22.04.2000 mit Abfall beladen. Abgestellt ist er vor der unteren Halle des Betriebshofs Holländische Straße.
Dahinter Triebwagen 265 kurz vor seiner Zerlegung.
14 Jahre später erfreut sich Wagen 809 noch bester Gesundheit, als er in Blindheim aufgenommen werden konnte.

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