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Postleitzahlenbereich 00000 bis 09999

Lokomotiven und Feldbahnen im oben genannten Postleitzahlenbereich, der Sachsen, einen kleinen Teil von Brandenburg, einen Teil von Sachsen-Anhalt sowie ein Stück Thüringen abdeckt.

01847 Lohmen-Herrenleite

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

48804/1951

Typ

N2
Der VEB Walzengießerei Coswig im Bezirk Dresden war 1951 Abnehmer dieser Kleinlok. 1964 wurde sie an den VEB Druckmaschinenwerk Planeta in Radebeul abgegeben, und ab 1975 war sie beim VEB Sächsicher Brücken- und Stahlhochbau in Dresden-Niedersedlitz zu Hause. Bei diesem Unternehmen erlebte sie Anfang der 1990er Jahre auch die Privatisierung und Firmierung zu SBS Metaltechnik GmbH.
Am 01.07.2006 wurde die Lokomotive an die HFD - Historische Feldbahn Dresden e.V. in Lohmen-Herrenleite abgegeben und dort auf den Tag genau 11 Jahre später am 01.07.2017 fotografiert.

03331 Angermünde

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

280 125/1968

Typ

V 180
Die Lokomotive wurde am 05.07.1968 als "V180 321" von der Deutschen Reichsbahn der DDR abgenommen und in Dienst gestellt. 1970 wurde sie in "118 321-9" umgezeichnet und am 18.06.1990 nach einem Umbau in "118 721-0". Im gesamtdeutschen Nummernschema erhielt die Lok 1992 die Betriebsnummer "228 721-7", wurde aber am 01.03.1994 schon unter dem Eigner Deutsche Bahn AG ausgemustert.
Bernd Falz
konnte die Lok noch 1994 für seine Fahrzeugsammlung in Basdorf übernehmen. Er verkaufte die Maschine schließlich im Juni 2001 an die Uwe Adam Transporte in Sattelstädt, wo die Lok die Betriebsnmmern "8" und "V180 321" sowie den Namen "Syliva Adam" erhielt.
Im Oktober 2011 übernahm die Cargo Logistik Rail Service GmbH in Barleben die Lok, seitdem ist sie als "228 321-6" unterwegs und trägt zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1228 321-6 D-CLR".
Das Bild der Maschine wurde am 19.04.2015 in Angermünde aufgenommen.

03441 Zeitz

Hersteller

RAW Meiningen

Fabrik-Nr.

03 114/1986

Typ

FLC-14900
Am 29.05.1986 wurde diese Lokomotive an den VEB Braunkohlenwerk Regis und dessen Betriebsteil Phoenix geliefert. Mit der Privatisierung zählte die Lok zum Bestand der Mitteldeutschen Braunkohle AG MIBRAG. In den 1990er Jahren gelangte sie zum Industriemuseum in der ehemaligen Brikettfabrik Hermannschacht in Zeit, das vom Mitteldeutschen Umwelt- und Technipark e.V. betreut wird. Am 15.11.2018 wurde sie dort fotografiert.

04289 Leipzig-Probstheida

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 350/1971

Typ

V 22 B
Am 07.12.1971 wurde die Lok mit der Nummer "2" vom VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinat Hennigsdorf für den VEB Ferrolegierungswerk Lippendorf und dessen Zweigwerk VEB Nickelhütte St. Egidien abgenommen. Mit der Privatisierung 1990 wurde die Lok von der Industriegesellschaft St. Egidien mbH übernommen. Ihre Betriebsnummer behielt sie bei. Noch vor dem Jahr 2000 kam sie zur Deutschen Heraklit GmbH in St. Egidien, wo sie 2007 und 2008 abgestellt vorgefunden wurde.
2008 erfolgte dann die Abgabe an die Westfälische Almetalbahn GmbH (WAB) in Altenbeken, wo die Maschine die Betriebsnummer "3" und die NVR-Nummer"98 80 3312 004-5 D-WAB" erhielt. 2009 wurde die Lok von der Deutschen Privatbahn GmbH in Hameln übernommen, was die Änderung des Halterkürzels auf "DP" bedeutete.
2011 wurde die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) der nächste Eigentümer. Die NVR-Nummer lautete "98 80 3312 004-5 D-EGP".
Mit der Aufstellung als Denkmal am 15.01.2016 beim Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig e.V. in Leipzig-Probstheida endete die Einsatzkarriere der Lok.
Am 15.11.2018 wurde sie am Stadion fotografiert.

04349 Leipzig

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26713/1972

Typ

MBB 1000 N
Am 03.01.1972 erhielt die Farbenfabrik Bayer AG die Lok für das Werk in Krefeld-Uerdingen. Sie erhielt die Betriebsnummer "102". 1978 wurde sie in das Werk Dormagen der nunmehrigen Bayer AG versetzt und dort mit der Nummer "7" geführt.
Im Jahr 2000 übernahm die Waggon- und Lokreperatur Service GmbH (WLS) in Moers die Maschine und vermietete sie ab 2003 an die Leipzig Rail Service GmbH (LRS) in Leipzig-Engelsdorf. Dort war sie auch am 10.03.2017 noch im Einsatz. Im Februar 2018 erfolgte die Abstellung der Lok.

04416 Markkleeberg-Auenhain 

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

261 181/1962

Typ

V 18
Die Deutsche Reichsbahn erhielt diese Lok 1962 und vergab die Betriebsnummer "V 15 2227", die 1970 in "101 227-7" geändert wurde.
Nach einer Neumotorisierung 1977 bekam die die Lok die Betriebsnummer "101 563-5". Die Einführung des gesamtdeutschen Baureihenschemas brachte 1992 die Umzeichnung in "311 563-1" mit sich.
Am 01.01.1994 wurde die Lok im Rahmen der Privatisierung an die Deutsche Bahn AG übergeben und schließlich am 30.12.1998 ausgemustert. Längere Zeit abgestellt, wurde sie schließlich zu einem unbekannten Zeitpunkt an den Modellbaupark Auenhain in Markkleeberg-Auenhian abgegeben, wo sie erstmals im Juni 2008 gesehen wurde. Die Bilder hier zeigen die Maschine am 15.11.2018.

04571 Espenhain

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

47378/1944

Typ

A6M 517 R
Die Kleinlok wurde am 29.08.1944 als "Kbf 5282" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. Zwischen 1946 und 1948 erfolgte der Umbau der Maschine auf Betrieb mit Dieselöl und die Umzeichnung in "Köf 5282". 1949 wurde die Lok in den Bestand der Deutschen Bundesbahn übernommen und 1968 in "322 022-5" umgezeichnet. Am 01.01.1977 wurde die Lok von der Ausbesserung zurück gestellt.
Wenig später wurde der Rahmen der Lok zum Wiederaufbau der bei einem Unfall schwer beschädigten Deutz 57331 (323 228-7) genutzt. Als "323 228-7" in 2. Besetzung wurde die Lok am 17.03.1977 wieder in Betrieb genommen. Am 20.09.1996 wurde die Kleinlok in Ingolstadt ausgemustert.
Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt konnte die Lok an die DWU - Deponie-Wirtschaft und Umwelttechnik GmbH in Espenhain verkauft worden. Zum 21.07.2001 wurde daraus die RWE Umwelt Westsachsen GmbH, wo die Lok im Februar 2003 abgestellt vorgefunden wurde. 2004 wurde sie als Denkmal bei dem mittlerweile als Technische Dienste Espenhain GmbH firmierenden Unternehmen aufgestellt. Auch nach einem weiteren Verkauf des Unternehmens an die TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH blieb sie dort Denkmal und wurde am 28.08.2017 fotografiert. Das Info-Schild an der Lok weist sie übrigens als Deutz 57331 aus.

04571 Espenhain

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

219177/1969

Typ

FLC
Der Erstbesitzer dieser Dampfspeicherlok ist nicht bekannt. Später war sie Braunkohlenkombinat Bitterfeld, BKW Borna als "F 139-50-B3" eingestzt. Im Jahr 2004 wurde sie in Espenhain bei der Firma Technische Dienste Espenhain GmbH als Denkmal aufgestellt. Auch nach einem weiteren Verkauf des Unternehmens an die TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH blieb sie dort Denkmal und wurde am 28.08.2017 fotografiert.

04610 Mumsdorf

 

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 409/1972

Typ

V 22 B
Die Lok wurde an das Petrolchemische Kombinat Schwedt (PCK) für den VEB Otto Grotewohl Böhlen und dessen Standort Teerverarbeitung Rositz ausgeliefert. Später war die Lok im VEB Braunkohlenwerk Erich Weinert in Deuben zu finden, und ab 01.07.1990 war sie bei der MIBRAG, der Mitteldeutschen Braunkohlenwerke AG Zeitz mit der Betriebsnummer "409" im Einsatz.
2007 wurde die Lok an die Rennsteigbahn GmbH & CO. KG in Schmiedefeld abgegeben.
Das erste Bild zeigt sie beim Rangieren in Mumsdorf am 27.05.2002, das zweite am 28.10.2017 in Ilmenau.

04838 Eilenburg

 

Hersteller

RAW Meiningen

Fabrik-Nr.

03 155/1987

Typ

FLC-14941
Am 15.04.1987 erhielt der VEB Eilenburger Chemiewerk diese Dampfspeicherlok vom RAW Meiningen und vergab die Betriebsnummer "2". Im März 1994 wurde sie noch im Einsatz beobachtet, im Februar 2000 fanden sie Eisenbahnfreunde abgestellt vor. Im Oktober 2000 übernahmen die Freunde der Eisenbahn Torgau e.V. die Lokomotive und stellten sie in Zusammenarbeit mit der Stadt Eilenburg vor dem Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Eilenburg als Denkmal auf. Im Februar 2002 wurde sie erstmals dort gesichtet.
Am 27.09.2017 konnte sie dort immer noch fotografiert werden.

06108 Halle (Saale)

 

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 353/1962

Typ

V 10 B
Die Maschine wurde am 30.06.1962 an das Energiekombinat West, Betriebsteil Reparaturwerk Halle ausgeliefert. Nach 1989 wurde sie bei der Firma Allkuform Roßleben GmbH entdeckt. Der weitere Lebensweg ist unklar, nachdem die Lok bei Allkuform 1992 abgestellt vorgefunden wurde. Am 26.08.2018 war sie im Traditions-Bw Halle (Saale) ausgestellt. Ob der ABB-Aufkleber am Führerhaus auf einen weiteren Besitzer nach 1992 hindeutet, ist noch nicht bekannt.

06108 Halle (Saale)

 

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 035/1968

Typ

V 22
Am 31.03.1968 wurde die Kleinlok mit der Nummer "V 23 001" an die Deutsche Reichsbahn (DR) ausgeliefert und am 13.05. desselben Jahres abgenommen. 1970 wurde sie in "102 001-5" umgezeichnet und 1992 erhielt sie die Nummer "312 001-1". Am 15.11.2001 wurde die seit 1994 zum Bestand der Deutschen Bahn AG gehörende Maschine abgestellt und am 27.11.2001 ausgemustert. Wenig später wurde sie als Leihgabe der BSW-Gruppe Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e.V. in Halle an der Saale übergeben.
Die Lok erhielt dort ihren blauen Urpsrungsanstrich und die Betriebsnummer "102 001-5" zurück.
Am 26.08.2018 konnte sie im Traditions-Bw fotografiert werden.

06112 Halle (Saale)

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

219169/1969

Typ

FLC - 92046
Abnehmer dieser Lok war am 21.11.1969 der VEB Orbitaplast in Gölzau. Später wurde sie im Reichsbahnkraftwerk Muldenstein mit der Betriebsnummer "3" eignesetzt. 1995 wurde sie vom Bundesbahn-Sozialwerk (BSW), Freizeitgruppe Halle P übernommen und äußerlich hergerichtet. Seitdem ist sie im DB Museum Halle/Saale ausgestellt. Die Bilder sind vom 26.08.2017.

06112 Halle (Saale)

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 156/1963

Typ

1200D
Die Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle erhielt diese Lok fabrikneu, vergaben die Betriebsnummer "120054" und nahmen die Maschine am 01.07.1963 in Betrieb. Am 23.12.2004 wurde sie an die Dampflokfreunde Salzwedel e.V. verkauft.
Anstelle einer Karriere als Museumslok kam die Maschine im September 2005 wieder in den kommerziellen Einsatz, als die Dampflokfreunde sie an die Hafen Halle GmbH in Halle-Trotha verkauften. Dort erhielt sie neben einer Lackierung in verschiedenen Blautörnen den Namen "Poseidon". 2007 wurde zusätzliche die NVR-Nummer "98 80 3265 603-1 D-HFH" vergeben.
Seit dem 30.01.2018 gehört die Lok der CTHS - Container Terminal Halle (Saale) GmbH, einem Tochteruternehmen der Stadtwerke Halle GmbH.
Fotografiert wurde die sehr gepflegte Lokomotive am 20.07.2018 im Hafen Halle.

06217 Merseburg

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

146722/1961

Typ

FLC
Die Dampfspeicherlok wurde am 22.08.1961 an den VEB Leuna-Werke "Walter Ulbricht" ausgeliefert und mit der Nummer "123" in Betrieb genommen. 1990 wurde das Werk privatisiert und in Leuna-Werke GmbH umbeannt.
Im November 1998 wurde die Lok nach längerer Abstellzeit als Denkmal am Bahnhof Merseburg aufgestellt, wechselte aber am 08.12.2005 in das Luftfahrt- und Technikmuseum Merseburg im ehemaligen Fliegerhorst und später in das Deutsche Chemiemuseum Merseburg, wo sie 2009 dokumentiert worden ist.
Die Bilder wurden am 15.11.2018 aufgenommen.

06308 Benndorf

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

29209/1957

Typ

DH 700 D
Am 17.08.1957 erhielt die Wintershall AG diese Lok für das Kalibergwerk Heringen, wo sie die Nummer "2" erhielt. Am 01.07.1970 wurden das Werk und die Lok von der K + S - Kali und Salz GmbH übernommen. Im Laufe der Jahre erlebte die Lok mehrere Umfirmierungen des Unternehmens mit, ehe sie am 09.12.2008 von der K+S - Kali GmbH, Werksverbund Werra, Werk Heringen, an die Dampflokfreunde Salzwedel e.V. (DLFS) verkauft und nach Benndorf zum Gelände der Malowa überführt wurde.
Am 26.03.2015 stand sie unverändert in Bendorf.

06385 Aken

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

16963/1980

Typ

V 60
Im April 1980 wurde diese V60 an den VEB Baustoffversorgung Leipzig ausgeliefert. Nach einigen Jahren, ein genauer Termin ist nicht bekannt, wurde sie an den VEB Binnenhäfen Mittelelbe, Magdeburg für den Hafen Aken abgegeben. Ihre Betriebsnummer lautete "8". Nach der Wende wurde 1992 aus dem Betrieb der Hafenbetrieb Aken-Roßlau GmbH und 1993 der Hafenbetrieb Aken GmbH. Bis 2005 blieb die Lok dort, im Mai dieses Jahres wurde sie dann verschrottet.
Das Foto wurde am 17.01.1994 aufgenommen.

06386 Wulfen

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 488/1967

Typ

V 10 B
Diese Lok wurde im November 1967 an den VEB Zuckerkombinat Saale, Bernburg, ausgeliefert. Später war sie in der Zuckerfabrik in Wulfen/Anhalt im Einsatz, wo sie 17.01.1994 abgestellt fotografiert werden konnte. Vermutlich ist die Lok noch im selben Jahr verschrottet worden.

06449 Aschersleben

Hersteller

Hanomag

Fabrik-Nr.

5166/1907

Typ

Cicalona
Hanomag lieferte diese Dampfspeicherlok am 02.10.1907 an Hoffmann's Stärkefabriken in Bad Salzuflen aus, wo sie die Bezeichnung "EDUARD HOFFMANN 1" erhielt. 1972 wurde sie dort abgestellt vorgefunden.
1983 übernahmen die Hammer Eisenbahnfreunde e.V. die Lok, die 1986 als Denkmal im Maximilianspark in Hamm aufgestellt wurde. Nach 1993 übernahm eine Privatperson die Lok und stellte sie dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover zur Verfügung, wo sie 1998 erstmals gesichtet wurde. Am 21.02.2006 zog die Lok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben um, wo sie am 06.06.2017 fotografiert worden ist.

06449 Aschersleben

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

24559/1950

Typ

B-fl
Am 04.12.1950 erhielt die Stadt Hannover diese Lok für den Städtischen Schlacht- und Viehhof, wo sie die Nummer "2" erhielt.
1973 übernahm die Chemische Fabrik Riedel de Haen in Seelze die Lok, die ihre Betriebsnummer behielt. 1996 wurde sie im Werkgelände als Denkmal aufgestellt. Auch nach dem Verkauf des Werkes an Honeywell Specialites Chemicals Seelze GmbH blieb sie bis zum Juni 2007 dort aufgestellt, um dann vom Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben übernommen zu werden.
Dort konnte die Maschine am 06.06.2017 aufgenommen werden.

06449 Aschersleben

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

30882/1963

Typ

DH 120
Die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) erhielten diese Lok 1963 und vergaben die Betriebsnummer "103". Später war sie bei Reynolds Aluminium in Hamburg-Finkenwerder im Einsatz, ehe sie 1994 vom Verein Freunde der Eisenbahn (FdE) in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen wurde. Im Jahr 2000 wurde sie zunächst vom Verein zur Erhaltung der Eisenbahn im Hoyaer Land e.V. übernommen, aber noch im selben Jahr an einen Privatmann veräußert, der sie dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover zur Verfügung stellte. Am 21.02.2006 wurde die Lok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben umgezogen und dort am 06.06.2017 fotografiert.

06449 Aschersleben

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

6966/1936

Typ

VN 134
Ausgeliefert wurde diese Lok am 14.08.1936 über die Firma Bremer in Bremen an die Marinewerft Wilhelmshaven, die sie im Marine-Öllager Achim mit der Betriebsnummer "8" einsetzten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie bei der Deutschen Shell AG in Hamburg-Wilhelmsburg im Einsatz und wurde 1981 vom Verein Freunde der Eisenbahn (FdE) in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen. 1998 wurde sie an Privat verkauft und per Tieflader am 10.08.2000 zum Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover überstellt. Am 21.02.2006 zog die Kleinlok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben um, wo sie am 06.06.2017 fotografiert werden konnte.

06449 Aschersleben

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

11559/1952

Typ

RK 23 B
Besteller dieser Lok war 1952 die Gelsenberg Benzin AG in Gelsenkirchen-Horst, wo sie die Nummer "5" erhielt.
1973 übernahm die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH & Co. KG in Hattingen die Lok und nutzte sie mit der Nummer "10" - später "21" - als Vermietlok. Über die Firma Jung wurde sie 1980 an die Nienburger Glas, Himly & Holscher GmbH & Co. KG in Nienburg verkauft.
1990 übernahm die Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) in Rinteln die Lok und nummerierte sie als "V 13". Im Jahr 2000 übernahm der Verein zur Erhaltung der Eisenbahn im Hoyaer Land e.V. in Nienburg die Lok. Zum Einsatz kam sie dort wohl nicht, und der Verein gab die Lok 2002 an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. (DWBM) in Hannover ab. 2006 wurde die Fahrzeugsammlung des Vereins nach Aschersleben umgezogen und dort konnte die Jung-Lok am 06.06.2017 auch fotografiert werden.

06449 Aschersleben

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

12800/1957

Typ

ED 80 t
Die Zweikraftlok, die sowohl elektrisch unter Fahrdraht als auch dieselelektrisch fahren kann, wurde an den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen in Duisburg-Hamborn ausgeliefert. Aus dem Unternehmen wurde später Eisenbahn & Häfen GmbH (EH), Duisburg. Die mit der Nummer "EH 107" eingesetzte Lok wurde im Juni 2002 dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. (DWBM) in Hannover übergeben. Am 21.01.2006 zog das Museum nach Aschersleben um, wo die Lok am 06.06.2017 fotografiert werden konnte.

06449 Aschersleben

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13065/1959

Typ

ED 80 t
Die Zweikraftlok, die sowohl elektrisch unter Fahrdraht als auch dieselelektrisch fahren kann, wurde an den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen in Duisburg-Hamborn ausgeliefert. Aus dem Unternehmen wurde später Eisenbahn & Häfen GmbH (EH), Duisburg. Die mit der Nummer "EH 116" eingesetzte Lok war 2005 die letzte original erhaltene Maschine ihres Typs und wurde im Januar 2006 dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. (DWBM) in Hannover übergeben. Wenige Tage später, am 21.01.2006, zog das Museum nach Aschersleben um, wo die Lok am 06.06.2017 fotografiert werden konnte.

06449 Aschersleben

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

4436/1962

Typ

230 PS
Diese Lokomotive wurde am 05.10.1962 an die die Firma Phoenix Rheinrohr in Düsseldorf-Lierenfeld ausgeliefert. Später war sie im Mannesmann Werk in Wickede/Ruhr zu finden. 1992 wurde sie vom Händler Mainische Feldbahn in Schwerte übernommen und 1993 an das Didier-Werk in Bendorf vermittelt. 1998 war sie als Lok "2" bei der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) in Bonn-Beuel eingestellt und 2001 übernahm Bastian Schmidt als Privatmann die Lok und stellte sie dem Deutschen Werkbahnmuseum zur Verfügung, dass bis 2006 in Hannover und seitdem in Aschersleben sein Zuhause hat.
Am 06.06.2017 wurde sie in Aschersleben fotografiert.

06449 Aschersleben

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

220 040/1959

Typ

240 B
Am 05.01.1960 wurde diese Maschine an die Firma Hansa-Kali in Hannover-Empelde ausgeliefert und dort als "6521" bezeichnet. 1975 war sie im Hansa-Kali Werk in Wunstorf-Bokeloh im Einsatz, dass in diesem Jahr von der Kali & Salz AG, Kassel übernommen wurde. Als Werk Sigmundshall bekannt, blieb die Lok zunächst mit der Betriebsnummer "3", später "2" im Einsatz bis März 2001, als sie an Privat verkauft und in den Bestand des Deutschen Werkbahnmuseums in Hannover eingereiht wurde.
Am 21.02.2006 zog das Museum nach Aschersleben um. Dort konnte die Lok am 06.06.2017 fotografiert werden.

06449 Aschersleben

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

7689/1919

Typ

B-fl
Abnehmer dieser Dampfspeicherlok war die Firma Riedel de Haen, Chemische Fabrik List in Seelze, wo sie bis in die 1970er Jahre im Einsatz war. Vor 1980 wurde sie dann in Seelze auf einem Spielplatz aufgestellt und schließlich 2003 von einem Privatmann übernommen und dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben zur Verfügung gestellt. Dort konnte sie am 30.05.2017 fotografiert werden.

06449 Aschersleben

Hersteller

Ruhrthaler

Fabrik-Nr.

3620/1959

Typ

ND 150 Ö/V
Die Lokomotive wurde am 28.12.1959 an die Firma Riedel-de Haen AG in Seelze ausgeliefert und dort mit der Nummer "1" bezeichnet.
1987 wurde sie abgestellt und 1992 al Denkmal im Werkgelände aufgestellt. Sie überstand die Umfirmierung des Unternehmens (1997 in Riedel-de Haen GmbH und 1999 in Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH) und wurde schließlich 2007 an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. (DWBM) in Aschersleben abgegeben.
Am 06.06.2017 konnte sie dort aufgenommen werden.
 

06449 Aschersleben

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

16359/1979

Typ

V 60
Die Lok wurde im März 1980 an den VEB Gelenkwellenwerk Zwickau ausgeliefert und als "Wl 1" bezeichnet. Am 31.05.1981 wurde sie an den VEB Sachsenring Automobilwerk Zwickau verkauft und schon einen Tag später an die Deutsche Reichsbahn vermietet, wo sie die Nummer "105 970-8" bekam. Am 20.10.1989 wurde der VEB Lackharz Zwickau Eigentümer der Lok; sie erhielt die Nummer "Wl 2".
Bereits 1991 übernahmen die Eisenbahnfreunde Flügelrad Oberberg die Lok für das Eisenbahnmuseum Dieringhausen. Nach dem Jahr 2000 wurde die Lok an die ebenfalls in Dieringhausen ansässige Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft im Bergisch-Märkischen Raum, kurz EBM, abgegeben und zunächst als "105 970", später als "346 970-7" bezeichnet.
Schließlich übernahm die Firma Transport-Schienen-Dienst (TSD) in Krefeld die Lok, bevor sie 2008 an die Road & Rail Service in Aschersleben verkauft wurde. Bei diesem Eigentürmer war die Lok auch, als sie am 24.06.2012 im Hafen Regensburg aufgenommen werden konnte.

06449 Aschersleben

Hersteller

LHB

Fabrik-Nr.

3144/1966

Typ

530C
Im Mai 1966 erhielt die Bergwerksgesellschaft Ewald Kohle AG in Herten diese Lokomotive mit der Betriebsnummer "D 07". Als das Unternehmen am 01.01.1970 von der RAG Ruhrkohle AG in Gladbeck übernommen wure, bekam die Lok die Nummer "V 467". 1983 änderte sich die Betriebsnummer erneut, nun in "540".
Im Dezember 1995 kaufte die Firma On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH in Mettmann die Lok und konnte sie 1996 mit einer Schwestermaschine an die Elbekies GmbH in Mühlberg verkaufen, wo sie die Nummer "1" erhielt.
Am 21.04.2015 gab man beide Loks an den Eisenbahnclub Aschersleben e.V. ab. Dort wurde die Maschine am 16.07.2019 auch fotografiert.

06466 Gatersleben

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 425/1963

Typ

V 10 B
Der VEB Zentralinstitut für Genetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben erhielt diese Lok am 26.08.1963. Sie erhielt die Betriebsnummer "III". Als das Foto am 17.01.1994 entstand, war die Maschine abgestellt  und dürfte bald darauf verschrottet worden sein, da sie seitdem nicht mehr dokumentiert worden ist.

06484 Quedlinburg

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

46554/1943

Typ

A6M 517 R
Die Kleinlok wurde im Juni 1943 als "Kbf 5072" an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in der DDR bei der Deutschen Reichsbahn und wurde 1970 in "100 872-1" umgezeichnet. Am 03.02.1979 wurde sie ausgemustert und eventuell erst 1989 der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe/Bäuerliche Handelsgenossenschaft, Gardelegen übergeben. Nach der Privatisierung wurde daraus ein Standort der Raiffeisen, wo die Lok noch 1994 vorhanden war. Später wurde sie an Privat in Kalbe (Milde) abgegeben und schließlich am 21.08.2015 als Denkmal am Lokschuppen an der Frachtstraße in Quedlinburg aufgestellt. Dort entstand das Bild am 23.11.2017.

06502 Thale

Hersteller

RAW Meiningen

Fabrik-Nr.

03 070/1985

Typ

FLC
Diese Dampfspeicherlok wurde vom Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Meiningen am 31.07.1985 an den VEB Eisen- und Hüttenwerke Thale abgeliefert und dort als "BODE 15" bezeichnet. Nachdem das Werk geschlossen wurde, stellte man die Lok zu einem nicht bekannten Zeitpunkt als Denkmal im Hüttenmuseum Thale auf, dass auf einem Teil des ehemaligen Werkgeländes angesiedelt ist. Erstmals wurde sie im März 1997 so gesichtet. Die Bilder hier stammen vom 20.07.2017.

06682 Deuben

Hersteller

RAW Meiningen

Fabrik-Nr.

03 111/1986

Typ

FLC-14897
Die Lokomotive wurde am 30.04.1986 an den VEB Braunkohlenwerk Bitterfeld, Brikettfabrik Holzweißig ausgeliefert und als "F 175-50-B03" bezeichnet. Aus dem Betrieb wurde später die MIBRAG, Mitteldeutschte Baunkohlen AG. Die Lok gelangte zu einem nicht bekannten Zeitpunkt zur Brikettfabrik Völpke, wo sie im Juli 1994 abgestellt vorgefunden wurde. Später war sie bei der MIBRAG in der Brikettfabrik Deuben als "F 03-111" im Einsatz. Gesichtet wurde sie dort im Januar 2001 und auch 2002.
Am 25.07.2007 wurde sie an Fred Thurm in Karvitz verkauft, der sie der Ostheide Elbe Bahn in Zernin-Karvitz als Ausstellungsstück zur Verfügung stellte. Im März 2016 wurde sie abgestellt im Bahnhof Pudripp gesehen.
Das Bild zeigt die Maschine dagegen im Einsatz am 23.04.2002 in Deuben.

06712 Zeitz

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 216/1961

Typ

V 10 B
Abnehmer dieser Lok war der VEB Eisengießerei und Maschinenbau ZEMAG Zeitz, wo sie die Betriebsnummer "3" erhielt. 1979 wurde der VEB dem VEB Schwermaschinenbaukombinat TAKRAF in Leipzig zugeordnet. Im JUni 1990 erfolgte die Privatisierung und Umbenennung in Zemag GmbH, Zeitz.
1997 trennte siech Zemag von der Lokomotive und übergab sie dem Verein Mitteldeutscher Umwelt- und Technipark e.V. in Zeitz, wo sie als Denkmal aufgestellt wurde und auch am 15.11.2018 noch vorhanden war.

06729 Elsteraue-Tröglitz

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

29981/1960

Typ

DH 240 B
Henschel lieferte die Lok am 21.06.1960 an die Stadt Düsseldorf aus, wo sie dem Marktamt unterstellt wurde und für den Verschub auf dem Großmarkt zuständig war. Ihre Betriebsnummer war "4". 1992 wurde sie an den Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte verkauft, wo sie die Nummer "104" erhielt und für einige Zeit an die Firma Eisenbau Krämer in Recklinghausen-Süd vermietet wurde. Später kaufte die Karsdorfer Eisenbahn in Karsdorf die Lok und gab ihr erst die Nummer "008" und ab 1999 dann "0201".
Am 21.04.2004 wurde ARCO Transportation in Elsteraue-Tröglitz neuer Besitzer der Lok, eingereiht wurde sie als "5021.01-9".
Zwei Jahre später, am 10.09.2006, wurde die Lok im Bahnhof Murnau aufgenommen.

06731 Bitterfeld

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 422/1972

Typ

V 22 B
Die Lokomotive wurde an das Kombinat Kabelwerk Oberspree "Wilhelm Pieck" in Berlin für den VEB Kabelwerk Nord Schwerin gebaut und am 29.12.1972 abgenommen. 1990 wurde das Werk von der Siemens AG übernommen und in Kabelwerk Schwerin umbenannt. 1998 erfolgte der Verkauf des Werks an die Pirelli Kabel & Systeme GmbH & Co KG.
Im September 2000 wurde die Lok an die Stadtwerke Schwerin GmbH verkauft, die sie am 01.01.2002 an die Mecklenburgbahn GmbH (MEBA) mit Sitz in Schwerin weiterreichten. Dort erhielt sie die Nummer "V22 750". Nächster Eigner wurde am 20.05.2005 die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) in Schwerin; ihre Nummer behielt sie.
Vor 2010 erfolgte der Verkauf an die Regiobahn Bitterfeld Berlin GmbH (RBB) mit Sitz in Bitterfeld, wo die V22 die Betriebsnummer "34" erhielt.
Mittlerweile der Captrain-Gruppe zugehörig wurde de Lok in den aktuellen Unternehmensfarben lackiert am 15.09.2017 auf dem Bahnhofsplatz in Bitterfeld als Denkmal aufgestellt und dort am 14.11.2018 fotografiert.

06766 Wolfen

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

146695/1961

Typ

FLC
Der erste Nutzer dieser Lok ist unbekannt. Später war sie als Lok "3" beim VEB Filmfabrik Wolfen im Einsatz und wurde dort nach 1990 abgestellt. Im Jahr 2000 wurde sie als Denkmal auf einem Reststück der 1995 stillgelegten Anschlussbahn an der Bunsenstraße aufgestellt und dort am 19.07.2017 fotografiert. Am 27.11.2017 war sie äußerlich aufwändig hergerichtet, als die beiden anderen Fotos entstanden.

06774 Muldestausee-Friedersdorf

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

146604/1955

Typ

FLC
Die Dampfspeicherlok wurde am 05.09.1955 an den VEB Orbitaplast in Weißant-Gölzau ausgeliefert. Später war sie mit der Nummer "22" beim VEB Chemische Werke Buna, Schkopau im Einsatz. 1979 gelangte sie als Lok "2" in das Reichsbahnkraftwerk Muldenstein, wo sie 1993 außer Dienst gestellt und dann 1995 als Denkmal im Naherholungszentrum Muldestausee in Muldenstein OT Friedersdorf aufgestellt wurde.
Das Bild zeigt die Lok dort am 19.07.2017.

06791 Möhlau

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

26183/1942

Typ

EL
Diese Grubenbahn-Elektrolok wurde im April 1942 von Henschel an die Elektrowerke AG, Grube Barbara II ausgeliefert. Der elektrische Teil wurde von SSW mit der Fabriknummer 3770 gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Lok dem Braunkohlekraftwerk Wolfen zugeteilt und trug die Betriebsnummer "3-191/50-B2". Eingesetzt wurde sie vornehmlich als Rangierlok in der Werkstatt 2 an der Straße nach Bitterfeld, aber auch im Tagebau Golpa.
1995 wurde die Lok als Denkmal bei der Ferropolis Bergbau- und Erlebnisbahn im Tagebau Golpa Nord aufgestellt. Am 03.07.2008 erfolgte die Einweihung als Denkmal in der Gemeinde Möhlau im Landkreis Wittenberg.
Dort wurde sie am 13.06.2018 auch fotografiert.

07330 Unterloquitz

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

261 443/1965

Typ

V 18 B
Das damals noch VEB Vereinigte Thüringer Schiefergruben benannte Unternehmen erhielt die Lokomotive am 03.02.1965 und vergab die Betriebsnummer 2. Als sie am 25.12.2005 aufgenommen wurde, war sie im Werkgelände abgestellt. 2006 übernahm der Vogtländische Eisenbahnverein in Adorf die Lok. Abgestellt wurde sie bei der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH in Cainsdorf. Aktuellere Informationen liegen momentan nicht vor.

07330 Unterloquitz

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 400/1972

Typ

V 22 B
Das damals noch VEB Vereinigte Thüringische Schiefergruben benannte Unternehmen erhielt die Lokomotive am 23.08.1972 und vergab die Betriebsnummer 3. Als sie am 25.12.2005 aufgenommen wurde, war sie im Werkgelände abgestellt. 2006 übernahm der Vogtländische Eisenbahnverein in Adorf die Lok. Abgestellt wurde sie bei der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH in Cainsdorf. Aktuellere Informationen liegen momentan nicht vor.

08371 Glauchau

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 229/1961

Typ

V 10 B
Empfänger dieser Lok war 1961 der VEB Kohlehandel Erfurt. Sie erhielt dort die Nummer "1". Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt wurde sie an den VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau abgegeben. Am 27.07.1990 übernahm die neu gegründete Firma Sachsentrans Spedition und Logistik GmbH in Zwickau die Maschine. Auch am 08.06.2019, als das Bild aufgenommen wurde, war sie dort noch vorhanden.

08371 Glauchau

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

261 275/1963

Typ

V 18
Am 03.05.1963 nahm der VEB Spinnstoffwerk "Otto Buchwitz" in Glauchau diese Lok vom Hersteller ab und vergab die Betriebsnummer "4". Der Betrieb wurde später zu einem Teil des Chemiefaserkombinats "Wilhelm Pieck" Schwarza.
1992 wurde die Lokomotive von der Firma Sachsentrans Spedition und Logistik GmbH in Glauchau übernommen und in Lok "1" umgenummert. Sie erhielt außerdem die Betriebsnummer "311 696-9", war nicht korrekt ist, da es eine Lok mit dieser Betriebsnummer bereits gab.
Am 08.06.2019 war die Lok in Glauchau noch abgestellt vorhanden.

09477 Jöhstadt

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

600 303/1960

Typ

V 60
Am 10.04.1960 nahm die Deutsche Bundesbahn diese Lok als "V 60 714" in Betrieb. 1968 wurde sie in "261 714-0" umgezeichnet, im Oktober 1987 in "361 714-9" und nach Einbau einer Funkfernsteuerung am 07.02.1990 in "365 714-5". 1994 gelangte sie in den Bestand der Deutschen Bahn AG, wo sie bei DB Cargo AG 2001 neu motorisiert und in "363 714-7" umgezeichnet wurde.
Trotz neuem Motor wurde die Lok bereits am 31.03.2006 abgestellt und am 06.02.2007 aus den Büchern gestrichen.
Käufer wurde 2007 die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH in Jöhstadt, wo die Lok als "363 006-6" bezeichnet wurde und die NVR-Nummer "98 80 3363 714-7 D-PRESS" erhielt.
Am 14.04.2019 war die Lok mietweise bei bei der Deutschen Bahn im Abstellbahnhof München-Pasing West im Einsatz. Dort enstand das Foto.


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