Home   |   News   |   Feldbahnen   |   Werklokomotiven   |   Stellwerke & Posten   |   Übergaben & Nebenbahnen   |   Privatbahnen

Postleitzahlenbereich 30000 bis 39999

Lokomotiven und Feldbahnen im oben genannten Postleitzahlenbereich, der einen großen Teil Niedersachsens sowie Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Hessen abdeckt.

30179 Hannover

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57810/1964

Typ

KG 275 B
Die Brinker Hafengesellschaft mbH in Hannover-Langenhagen erhielt diese Lok am 05.01.1965 und gab ihr die Betriebsnummer "1".  2005 wurde sie an die Firma On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH in Mettmann verkauft, die die Lok an die voestalpine Railpro B.V. im niederländischen Hilversum vermittelte.
2009 wurde sie erneut von On Rail  übernommen und innerhalb eines halben Jahres zunächst an den Händler Unirail in Recke und schließlich an den Händler Westdeutscher Bahn- und Baubedarf Horst Scholz GmbH in Hattingen weiter gereicht.
Im Dezember 2011 landete sie wieder bei einem Händler, dieses mal bei Officine Metalmeccaniche Milanesio in Moretta/Italien. Von dort konnte sie 2012 an die Gruppo Torinese Trasporti (GTT) verkauft werden.
Auf dem Bild rangiert die Lok am 08.10.1998 im Brinker Hafen.

30179 Hannover

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26941/1977

Typ

Köf III
Von der Deutschen Bundesbahn stammt Lok "F 21" der Brinker Hafengesellschaft in Hannover. 1977 wurde sie als "333 231" in Dienst gestellt und später nach dem Einbau einer Funkfernsteuerung in "335 231" umgezeichnet.
Bereits im August 2003 trennte sich die Bundesbahn von der Lok und verkaufte sie an die Hafenbahn. Ohne Fernsteuerung ist sie seitdem im Brinker Hafen eingesetzt. Am 15.06.2009 war allerdings gerade nichts zu tun.

30179 Hannover

Hersteller

Ruhrthaler

Fabrik-Nr.

2371/1941

Typ

45 NDL/S2
Die Mineralölwerke Peine - Julius Schindler erhielten die Lok am 15.08.1942 und gaben ihr die Nummer 20. Später wurde aus dem Werk die Ilseder Hütte, Mineralölwerk Peine. Im Mai 1980 übernahm die Firma Gleisbau Schmidt die Maschine. 1984 wurde sie an die Brinker Hafengesellschaft mbH in Hannover abgegeben und am dortigen Hafen in Hannover-Brinkhorst als Denkmal aufgestellt. Auch am 14.06.2009 konnte man sie dort noch finden.
Im November 2016 konnte die Steinhuder Meer-Bahn e. V. in Wunstorf die Lokomotive übernehmen.

30419 Hannover

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

1703/1916

Typ

R III
Am 16.06.1916 lieferte Deutz die Lokomotive an das Kaiserliche Garnison-Maschinenbauamt Wilhelmshaven aus, dass sie für das Artillerie-Arsenal in Schillig benötigte. 1952 war die Lok bei der Kleinbahn Ankum-Bersenbrück zu Hause, 1954 bei der Butjadinger Eisenbahn, wo sie die Betriebsnummer "223" trug.
Noch 1954 wurde die Lok bei Schöma in Diepholz umgebaut und modernisiert. Im August 1955 erscheint sie mit ihrer bisherigen Betriebsnummer bei der Niederweserbahn in Bremerhafen-Wulsdorf und am 25.08.1965 erfolgt ihre Weitergabe an die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn (BHE). Auch dort wird sie als "223" geführt. Nach einem technischen Defekt wird der Oldtimer abgestellt und am 02.11.1984 als Dauerleihgabe dem privaten Technik- und Verkehrsmuseum in Stade übergeben.
Mit dessen Schließung, hervorgerufen durch Desinteresse der Stadt Stade an einer Übernahme, musste die Lok erneut umziehen. Zusammen mit weiteren Exponaten fand sie am 26.03.2013 eine neue Heimat in den "Mobilen Welten" in den ehemaligen Louis Eilers-Hallen in Hannover. Diese Ausstellung eröffnete am 04.05.2013.
Die Aufnahmen zeigen die Lok am 07.04.2013 auf dem Freigelände der Mobilen Welten in Hannover.

30419 Hannover

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

10901/1934

Typ

A6M 317 R
Deutz lieferte diese Kleinlok am 08.04.1934 als Kö 4208 an die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft. 1943 wurde sie auf Vergaserantrieb mit Flüssiggas umgebaut und neu als Kb 4208 bezeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb die Lokomotive in Westdeutschland. Der Vergaserantrieb wurde wieder ausgebaut und die Lok kam als Kö 4208 zur Deutschen Bundesbahn. 1968 wurde sie in 322 502-6 umgezeichnet und am 23.03.1976 erfolgte die Ausmusterung.
Bereits im April desselben Jahres konnte sie an die Bauunternehmung Georg Keidel in Hannover-Leinhausen verkauft werden. Später wurde sie an das benachbarte Schrottunternehmen Wilhelm Ludwig in Hannover-Leinhausen abgegeben, zur Zerlegung 1994 aber wieder auf das Keidel-Gelände gebracht.
Das Bild enstand am 29.07.1986 bei der Firma Ludwig.

30453 Hannover

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57853/1965

Typ

MG 450 C
Die Städtischen Häfen Hannover erhielten diese Lok am 09.08.1965 und reihten sie als Lok "7" in den Bestand ein. Bis 2006 blieb sie bei diesem Eigentümer und wurde schließlich im Oktober 2006 zur Verschrottung verkauft. Das Bild zeigt sie am 29.07.1986 im Einsatz.

30453 Hannover

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

58229/1968

Typ

MG 430 C
Diese dreiachsige Deutz-Lok wurde am 22.04.1968 fabrikneu an die Städtischen Häfen Hannover geliefert und mit der Betriebsnummer "8" in Dienst gestellt. Seit einigen Jahren ist sie nur noch Reservelok und als sie am 15.06.2009 im Westhafen aufgesucht wurde, zeugte eine Staubschicht von längerer Abstellzeit. Zwei Wochen später lief zudem die Untersuchungsfrist der Maschine ab und im August 2010 wurde die Maschine als Ersatzteilspender an RWE Power in Köln verkauft.

30453 Hannover

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

700 102/1992

Typ

G 763 C
Lok "F 5" der Städtischen Häfen Hannover hört auf den Namen "Hiltrud" und ist seit ihrer Ablieferung am 18.08.1992 in der niedersächsischen Landeshauptstadt eingesetzt. Am 15.06.2009 hatte sie Pause und wartete im Lokschuppen im Hafen Hannover-Linden.

30629 Hannover-Misburg

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57537/1963

Typ

MS 430 C ex
Abnehmer der Lok war am 04.04.1963 die Erdöl-Raffinerie Deurag-Nerag GmbH in Hannover-Misburg, wo sie als Lok "VI" bezeichnet wurde. Anfang der 1980er Jahre wurde sie in Lok II umgezeichnet. Alle folgenden Verkäufe und Umifermierungen des mittlerweile zu einem Tanklager gewordenen Werkes machte die Lok bis 2011 mit:
- 1986 VTG Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH
- 1998 VTG-Lehnkering AG
- 2004 Lehnkering GmbH
- 2006 TanQuid Deukalion Tanklager
- 2007 TanQuid GmbH & Co KG
Vermutlich 2012 wurde die 2011 abgestellte Lok an die Autoverwertung R. Bremer in Hannover-Misburg verkauft. Bis zum Sommer 2013 fand jedoch noch keine Zerlegung statt.
Das Bild zeigt die Maschine am 21.10.1998 im Einsatz.

30629 Hannover-Misburg

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

251 074/1955

Typ

N4
Die 1955 gebaute Lok wurde 1957 an den VEB Kranbau Eberswalde für den Betriebsteil in Brieskow-Finkenheerd ausgeliefert. Später wurde der Betrieb in VEB Kombinat TAKRAF umbenannt, und nach 1989 firmierte man als Kranbau Eberswalde GmbH, Niederlassung Finkenheerd.
Am 08.04.1993 wurde die Lok an die Teutonia Zementwerke AG für das Werk Hannover-Misburg abgegeben.
Frühestens 2003 übernahm die Firma Horst-D. Hennies Rohstoffe KG in Hannover-Linden die Lok. Sie konnte dort noch im Oktober 2013 abgestellt vorgefunden werden, ihr weiterer Verbleib ist jedoch unbekannt.
Das Foto zeigt die Maschine am 06.06.1994 in Misburg.

30629 Hannover-Misburg

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

220 033/1958

Typ

240 C
Nur 240 PS stark, aber dreiachsig war diese Lok, die im Februar 1958 an die Bayer AG für das Werk Dormagen ausgeliefert wurde. Sie erhielt die Betriebsnummer "2", die sie auch behielt, als sie 1973 an die Misburger Hafengesellschaft in Hannover verkauft wurde. 1990 abgestellt, wurde die Lok erst 1997 verschrottet.
Das Bild zeigt sie bereits abgestellt am 01.09.1993.

31079 Almstedt-Segeste

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

1639/1922

Typ

H 2
Aus der Frühzeit der Dieselloks stammt die Werklok "2" der Zuckerfabrik Östrum AG in Bad Salzdethfurth. Das Werk und die Lok gehörten zuletzt der Nordharzer Zucker AG in Braunschweig. Die Maschine wurde erst 1991 außer Dienst gestellt und 1995 an die Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn e.V. abgegeben, die in Almstedt-Segeste einen Museumsbahnhof besitzt. Dort wurde die Lok am 10.08.1996 aufgenommen. Die Optik resultiert aus einem in den 1970er Jahren eingebauten, 113 PS starken Lkw-Motor, der nicht unter den alten Vorbau passte, so dass dieser verlängert werden musste.

31079 Almstedt-Segeste

Hersteller

SSW

Fabrik-Nr.

148/1901

Typ

Bo-el
1901 erhielt das Portland-Cementwerk Teutonia in Misburg bei Hannover eine elektrische Lokomotive für seine Werkbahn. SSW lieferte diese Lok mit der Betriebsnummer 10 aus. Um 1976 wurde die Lok abgestellt und 1980 an die Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn Almstedt verkauft. Bis 1999 blieb sie dort als Ausstellungsstück (Foto vom 10.08.1996), anschließend gelangte sie an Frank Beismann und wurde am 05.02.2000 zum Deutschen Werkbahnmuseum nach Hannover überführt. Aus 2006 datiert die letzte Sichtung. 2007 zog die Sammlung nach Oschersleben um - mit der Lok?

31089 Duingen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57444/1962

Typ

KK 130 B
Der Lebensweg dieser Lok begann am 22.01.1962 im Volkswagenwerk Wolfsburg, wo sie als 878617 bis 1982 eingesetzt wurde. Über den Westdeutschen Bahn- und Baubedarf in Hattingen gelangte die Lok im Juni 1982 an das Kaliwerk Bad Salzdetfurth der Kali & Salz AG. 2002 war der aktive Einsatz vorüber, das Deutsche Werkbahnmuseum in Hannover übernahm die Lok, gab sie aber schon am 28.06.2002 an den Förderverein  Kleinbahn Voldagsen - Delligsen - Duingen (VDD) ab. In Duingen entstanden am 13.06.2009 auch die Aufnahmen.

31089 Duingen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

4977/1957

Typ

Köf II
Als "Köf 6277" wurde diese Lok am 31.05.1957 von der Deutschen Bundesbahn (DB) abgenommen und 1968 in "323 594-2" umgezeichnet. Schon am 26.09.1987 wurde sie ausgemustert und am 04.11.1987 an die Firma Riedel-de-Han AG in Seelze verkauft. 1997 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt und 1999 als Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH Teil der Honeywell Gruppe.
2003 wurde die Kleinlok defekt abgestellt und an Privat in Wunstorf verkauft. Der Käufer stellte die Lok als Leihgabe dem Förderkreis Kleinbahn Voldagesen-Duingen-Delligsen e.V. zur Verfügung. Sie wurde dort äußerlich aufgearbeitet.
Nachdem die Reaktivierung der Strecke gescheitert war, wurde die Lok schließlich am 17.11.2012 zur Dampfeisenbahn Weserbergland e.V. in Rinteln überführt.
Das Foto enstand am 13.06.2009 in Duingen.

31137 Hildesheim

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26780/1973

Typ

MB 280 N
Die Hafenbetriebsgesellschaft Hildesheim mbh (HBG) erhielt diese Lok am 26.10.1973 und gab ihr die Betriebsnummer "7". Im Juli 2009 wurde sie an die Rhenus AG & Co. KG verkauft und in den Hanauer Hafen gebracht, wo sie seitdem eingesetzt ist.
Das Bild zeigt die Lok am 31.08.1993 in Hildesheim.

31162 Bad Salzdetfurth

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56106/1956

Typ

V6M 436 R
Am 02.06.1955 erfolgte die Auslieferung an die United States Army, Headquarters Rheinau, Transport Center APO 403 in Frankfurt/Main. Als Betriebsnummer nutzte man die Fabriknummer: "56106 P". In den 1960er Jahren wurde die Lok an die Wintershall AG in Kassel für das Werk Buggingen verkauft, wo sie die vom Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht die Nummer "237" erhielt. Am 01.07.1970 gelangte das Werk zur Kali und Salz GmbH, aus der wiederum 1971 eine AG wurde. 1973 wurde die Lok im Werk Bad Salzdetfurth des selben Unternehmens stationiert und erhielt dort die Betriebsnummer "4".
Im Juni 1997 wurde die Maschine an die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte in Bochum-Dahlhausen abgegeben, wo sie als Ersatzteilspender diente und später wahhrscheinlich verschrottet wurde.
Das Bild zeigt sie am 01.09.1984 in Bad Salzdetfurth.

31171 Nordstemmen

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13437/1963

Typ

RK 11 B
Die Maschine wurde fabrikneu an die Zuckerfabrik Nordstemmen GmbH südlich von Hannover geliefert. Dort blieb sie auch, als das Werk von der Union-Zucker Südhannover GmbH übernommen wurde. Am 30.09.2006 wurde sie in der Zuckerfabrik fotografiert. Der Gleisanschluss der heute zur Nordzucker AG gehörenden Fabrik ist mittlerweile ungenutzt, doch die Lok steht auch 2019 noch an derselben Stelle.

31180 Groß Giesen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

30020/1959

Typ

DH 440 Ca
Am 29.12.1959 erfolgte die Lieferung dieser Lok an die Burbach Kaliwerke AG für das Werk Niedersachsen-Riedel in Wathlingen. Sie erhielt die Betriebnummer "1". 1970 wurde das Werk von Kali und Salz (K + S) übernommen, die in den Folgejahren mehrfach den Firmennamen angepassten und die Lok zwischenzeitlich auch mit der Nummer "2" versahen. Vor 1997 wurde die Lok an das Werk Siegfried-Giesen in Groß Giesen der Kali und Salz verlegt und dort als Lok "6" geführt.
1999 wurde sie ins Saarland verkauft, möglicherweise als Ersatzteilspender an die Saarstahl AG.
Das Bild zeigt die Lok beim Rangieren in Groß Giesen am 07.07.1997.

31224 Peine-Woltorf

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

19715/1937

Typ

OMZ 122 R
Am 30.04.1937 erhielt die Firma H. Peters Holzimprägnierung in Hannover-Laatzen diese Lok. 1960 wurde sie mit einem Motor vom Typ Deutz A3L514 neu motorisiert und 1970 an die Rütgerswerke in Peine-Woltorf abgegeben. Als Lok "1" blieb sie bis 1999 dort, war aber die letzten Jahre abgestellt. Der Schrotthandel Hanusa in Vechelde übernahm die Lok zur Zerlegung, doch noch im September 2010 war der Oldtimer auf dem Werkgelände abgestellt vorhanden.

31224 Peine

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

14037/1969

Typ

RK 8 B
Die Maschine wurde bereits 1968 auf Vorrat gebaut und erst am 30.09.1969 als Mietlok an die Mineralölwerke Peine GmbH in Peine geliefert, die sie am 17.02.1970 schließlich kauften. Das Werk wechselte mehmals den Namen:
-> Deutsche BP AG, Werk Peine
-> BP Oiltech GmbH Hamburg, Zweigniederlassung Werk Peine
-> BP Oil Deutschland GmbH, Zweigniederlassung Werk Peine
-> Mobil Schmierstoff GmbH, Hamburg, Zweigniederlassung Werk Peine
2001 wurde das Werk in Peine geschlossen und die Lok abgestellt. 2005 erfolgte die Verschrottung.
Das Foto entstand am 18.10.1998.

31241 Ilsede

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13252/1960

Typ

Kokereilok 17t
Im Gewerbepark Ilseder Hütte am Gadenstedter Weg in Ilsede steht am 04.02.2005 dieses Ensemble mit einer Jung Kokereilok. Sie wurde 1960 über den Händler Heinrich Koppers in Essen für die Hamburger Gaswerke beschafft und als "1" bezeichnet. Zu einem unbekannten Zeitpunkt übernahm die Ilseder Hütte die Lok und baute sie ihren Belangen entsprechend um. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist sie gemeinsam mit einem Kokslöschwagen als Denkmal aufgestellt.

31275 Lehrte

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

46938/1948

Typ

A6M 517 R
Die Kleinlok wurde am 19.11.1948 an die Bayerischen Motorenwerke BMW in München für das Werk Dingolfing ausgeliefert. Dort erhielt sie die Betriebsnummer "2". 1974 wurde sie an die Firma AEG verkauft und in deren Werk in Springe als Lok "01" eingesetzt.
Ende 1990 übernahm die Firma Quelle Versand die Lok für das Versandlager in Lehrte. Schon am 08.09.1998, als das Foto aufgenommen wurde, war die Lok nicht mehr im Einsatz. Im März 2003 wurde sie an einen Händler verkauft, bei dem sich um 2005 die Spur verliert. Wahrscheinlich wurde sie Ende 2005 verschrottet.

31275 Lehrte

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56957/1960

Typ

A8L 614 R
Am 08.09.1960 übernahm die Lehrter Zucker AG diese Lok und vergab ihr die Betriebsnummer "1". Ab 1990 erlebte die Lok zwei Umfirmierungen: 1990 in Zuckerverbund Nord AG und 1997 in Nordzucker AG. Im September 2000 wurde sie zur Zuckerfabrik Baddeckenstedt des selben Unternehmens versetzt und 2002 an den Händler Newag in Oberhausen verkauft. Dort verliert sich ihre Spur.
Das Foto zeigt die Lok am 24.03.1998 in Lehrte.

31319 Sehnde

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57735/1964

Typ

KS 55 B
Ausgeliefert am 30.10.1964 begann die Karriere dieser Lok bei der Kali-Chemie Hannover im Werk Sehnde, wo sie die Nummer "4" erhielt. In den 1980er Jahren wurde sie von der Export Verpackung GmbH übernommen, die ebenfalls in Sehnde ein Werk betrieb. Als Lok "1" mit dem Namen "El Rapido" blieb sie bis mindestens Mai 2007 dort. Mittlerweile steht sie im Deutschen Werkbhanmuseum in Aschersleben. Das Bild zeigt die Lok am 08.10.1998.

31319 Wehmingen

Hersteller

Ruhrthaler

Fabrik-Nr.

3621/1959

Typ

D 240
Diese Lok wurde am 07.01.1960 als Schmalspurlok mit 800 mm Spurweite an das Kalkwerk Marienhagen geliefert und kam 1962 an die Nordcement für deren Werk in Einbeck-Vogelbeck, wo sie bis 1964 auf Rgelspur umgebaut wurde. Ab 1975 war sie im Nordcement Werk Höver bei Hannover und wurde 1980 an das Deutsche Straßenbahnmuseum in Wehmingen abgegeben. Dort entstand das Foto 1986. Der Nachfolge-Verein Hannoversches Straßenbahnmuseum trennte sich 2006 durch die Verschrottung von der Lokomotive.

31582 Nienburg

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

30793/1963

Typ

V 100.20
Am 02.05.1963 wurde diese Lok als "V100 2107" von der Deutschen Bundesbahn abgenommen. 1967 erhielt sie die Betriebsnummer "212 107-7". Nach ihrer Ausmusterung am 23.12.1993 konnte sie 1994 an die Firma H.F. Wiebe KG in Nienburg verkauft werden, wo sie die Nummer "4" erhielt und seit 2007 auch die NVR-Nummer "92 80 1212 107-7 D-BLP" trägt.
Das Bild zeigt die Lok am 17.06.2003 bei der Durchfahrt in Obervellmar.
 

31582 Nienburg

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13468/1962

Typ

V 100.10
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese V 100 am 15.10.1962 mit der Nummer "V100 1341". 1968 wurde sie in "211 341-3" umgezeichnet und am 29.05.1988 erfolgte bereits ihre Abstellung. Am 13.09.1989 übernahm die Händlerin Elisabeth Layritz GmbH in Penzberg die Lok und verkaufte sie 1990 an die Gleisbaufirma H.F. Wiebe KG in Nienburg, wo sie die Betriebsnummer "01" erhielt.
Später wurde sie in "02" und mit Änderung der Firma in BLP Wiebe Logistik GmbH, Achim in "2" umgezeichnet.
Seit 2007 trägt sie zusätzlich zur alten DB-Betriebsnummer und der Wiebe Nummer auch die NVR-Nummer "92 80 1211 341-3 D-BLP".
Das Foto zeigt die Lok am 24.06.2001 im Einsatz zwischen Langenbach und Marzling.
31785 Hameln

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26525/1965

Typ

MV 6 B
Am 30.04.1965 erfolgte die Lieferung dieser Lok an die Städtische Industriebahn Hameln, wo sie als Lok 1 den Dienst aufnahm. In den 1990er Jahren wurde der Betrieb von den Stadtwerken Hameln GmbH geleitet. Zu einem unbekannten Datum wurde die Lok an einen ebenfalls unbekannten Besitzer verkauft, der sie in Klostermansfeld hinterstellte. Erstmals ist sie dort im Oktober 2005 gesichtet worden, letzte Sichtungen datieren vom August 2011.
Am 07.12.1993 stand die Lok noch vor ihrem Lokschuppen in Hameln.

32312 Lübbecke

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5498/1973

Typ

Köf III
Am 11.10.1973 übernahm die Deutsche Bundesbahn die Lok als "333 108-9" vom Hersteller. Nach dem Einbau einer Funkfernsteuerung wurde sie zur "335 108-7". Schon am 05.12.2003 wurde sie an die EfW-Verkehrsgesellschaft in Frechen verkauft, wo sie ihre alte Nummer behielt.
Im Oktober 2006 arbeitete die Westfälische Lokomotivfabrik Reuschling in Hattingen die Lok für ihren neuen Besitzer, die Firma BESTA Eisen- und Stahlhandelsgesellschaft in Lübbecke auf. Dabei verlor sie wieder ihre Fernsteuerung. Bestens gepflegt steht sie als Lok "2" am 15.06.2009 in Lübbecke.

32312 Lübbecke

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

14050/1968

Typ

Köf III
Die Lok wurde am 06.09.1968 als 333 010 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Mitte der 1980er Jahre erhielt sie noch eine Funkfernsteuerung und wurde in "335 010" umgezeichnet. Im Januar 2006 übernahm die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Reuschling in Hattingen die Lok zur Aufarbeitung für die Firma BESTA Eisen- und Stahlhandel in Lübbecke. Dort wurde sie am 15.06.2009 im modernen Lokschuppen aufgenommen. Man beachte die Abgasabsaugung mittels Abluftschiene!

32423 Minden

Hersteller

BMAG

Fabrik-Nr.

10781/1938

Typ

LDF 110
Über 70 Jahre blieb diese Lok ihrer Heimat treu, ehe sie am 20.11.2009 an das Eisenbahn- und Technik-Museum Rügen GmbH in Binz-Prora verkauft wurde. Abgeliefert wurde sie an die Vereinigten Stahlwerke AG, Abteilung Rohstoffbetriebe für deren Zeche in Kleinenbremen bei Minden. Bis 1985 machte sie dort alle Eigentümerwechsel mit, ehe sie von der zuletzt als Barbara Rohstoffbetriebe GmbH, Wülfrath, Grube Wohlverwahrt in Kleinenbremen an die Museums-Eisenbahn Minden abgegeben wurde. Dort wurde sie als V 2 eingereiht und bis zum Auftreten eines Schadens im Jahr 2002 eingesetzt. Bis 2009 blieb sie abgestellt, ehe sie ihre Heimat nach Binz-Prora verließ. Das Foto entstand am 15.06.2009 noch in Minden-Oberstadt.

32423 Minden

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 852/1991

Typ

G 1203 BB
Die Lok wurde 1991 als "V 5" in Zweitbesetzung von der Mindener Kreisbahn in Betrieb genommen. Die Aufnahme entstand am 15.06.2009 im Bahnhof Minden-Oberstadt. Am 30.06.2015 verkaufte man die Lok an die Industriebahn Düsseldorf-Reisholz (IDR), wo sie nach einer HU mit dem Namen "Hermann" in Betrieb genommen wurde.

32547 Bad Oeynhausen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

1286/1881

Typ

C-n2t
1881 wurde diese Lok, die dem preußischen Typ T3 entspricht, an die Firma Hermann Bachstein für die von ihr betriebene Ilmenau-Großbreitenbacher Eisenbahn in Thüringen ausgeliefert. Sie erhielt den Namen "GEHREN". Um 1914 wurde sie an das Eisenwerk Weserhütte in Bad Oeynhausen verkauft und als Lok "WESERHÜTTE" bis etwa 1936 eingesetzt. Danach verliert sich ihre Spur, wahrscheinlich wurde die Lok verschrottet.

32547 Porta Westfalica-Veltheim

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26721/1972

Typ

MB 220 N
Die Lok wurde am 29.09.1972 an das Gemeinschaftskraftwerk Weser in Veltheim ausgeliefert und mit der Nummer "1" in Betrieb genommen. 2002 übernahm der Händler Westdeutscher Bahn- und Baubedarf Horst Scholz GmbH in Hattingen die Lok und konnte sie 2004 an die Jura-Cement-Fabriken AG im schweizerischen Wildegg verkaufen. Als "Tm 237 924-6" ist sie auch 2015 noch dort im Einsatz.
Das Bild zeigt die Maschine am 04.03.1999 im Kraftwerk Veltheim.

32699 Extertal

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

500 004/1954

Typ

600 D 
Im Dezember 1954 wurde diese Maschine als eine der ersten des neuen MaK-Typenprogramms an die Eisenbahn-Gesellschaft Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN) ausgeliefert und dort als "V 4" bezeichnet. 1964 nummerierte man die Lok in "V 2.004" um. Im Jahr 1987 konnte die Lok an die Ilmebahn AG in Einbeck verkauft werden, wo sie als "V 60.03" bezeichnet wurde.
1996 übernahm der Verein der Eisenbahnfreunde Einbeck e.V. die Stangenlok, gab ihr die Betriebsnummer "01", konnte sie aber nicht in Betrieb nehmen. Am 13.04.2000 wurde der Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde (VBV) neuer Eigentümer, der sie als Leihgabe am 22.03.2009 der Landeseisenbahn Lippe e.V. für Fahrten auf der Extertalbahn zur Verfügung stellte. Eben dort wurde die Lok am 25.10.2009 fotografiert.

32791 Lage

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57819/1965

Typ

KS 55 B
Die Zuckerfabrik Brühl AG bei Köln übernahm diese Deutz-Lok am 16.06.1965 und gab ihr die Betriebsnummer "2". 1989 übernahm die Firma Pfeifer & Langen KG sowohl die Zuckerfabrik als auch die Lok und setzte sie für etwa zwei Jahre in der Zuckerfabrik Elsdorf ein, ehe sie im Frühjahr 1991 an das Werk in Lage weitegegeben wurde. Nachdem der Bahnanschluss aufgegeben wurde, war die Lok ab 2002 für mehrere Jahre, bis sie am 14.09.2010 als Denkmal vor dem Werksgelände in Lage aufgestellt wurde.

33014 Bad Driburg-Herste

Hersteller

Schöma

Fabrik-Nr.

3035/1967

Typ

CFL 45 DZR
Die Karriere dieser Lok begann in Österreich bei den Österreichischen Chemischen Werken in Weissenstein. Ausgeliefert wurde die Lok am 13.09.1967 über den Händler Krupp-Dolberg GmbH, Essen.
1987 nahm Schöma die Lok in Zahlung und verkaufte sie nach einer Aufarbeitung am 15.01.1989 an das Kohlensäurewerk C.G. Rommenhöller GmbH in Bad Driburg-Herste. Sie erhielt die Betriebsnummer "1".
In den 1990er Jahren wurden Werk und Lok von der AGA Gas GmbH übernommen. Im Oktober 1990 wurde die Lok vom Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte übernommen und später an den NedTrain Waggonreparatur-Betrieb Duisburg GmbH verkauft. Auch hier folgten mehrere Verkäufe von Werk und Lok:
- 19.07.2004: WRS - Westdeutsche Rail Service GmbH, Duisburg
- 02.09.2011: EuroMaint Rail GmbH, Duisburg
Als Lok "1" ist die Schöma dort unverändert im Einsatz. Das Bild zeigt sie am 23.06.1999 noch bei Rommenhöller.

33102 Paderborn-Schloss Neuhaus

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26595/1968

Typ

MV 6 B
1968 wurde diese Maschine an die Benteler AG in Paderborn-Schloss Neuhaus ausgeliefert und als Lok "2" bezeichnet. Knapp 35 Jahre blieb sie hier stationiert, um dann um 2002 verschrottet zu werden.
Das Bild zeigt sie am 05.05.1999 mit einem Werkswagen beim Rangieren.

33161 Hövelhof

Hersteller

Ruhrthaler

Fabrik-Nr.

2741/1941

Typ

45 NDL/S2 (oder: 36 NDL/S2 ?)
Diese Lok wurde am 04.06.1948 an die Geha-Möbelwerke Gebr. Heinrichsmeyer im westfälischen Hövelhof ausgeliefert. Als Lok "1" blieb sie bis Februar 2013 dort, die letzten Jahre allerdings in schlechtem Zustand abgestellt. Am 03.10.2013 konnte die Lok nach einer Restaurierung auf einem Gleistück am Bahnhof Hövelhof als Denkmal aufgestellt werden, wo sie am 09.06.2015 auch fotografiert wurde.
 

34123 Kassel

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

3110/1960

Typ

B-fl
1987 und am 08.12.1988 stand "ENKA 4" schon zwischen den Ruinen der einstigen Spinnfaserfabrik in Kassel-Bettenhausen. Geliefert wurde sie an die Bergwerksgesellschaft Hibernia in Herne. Später kam sie als Nummer "5" zur Veba-Chemie in Wanne-Eickel und schließlich nach Kassel, wo sie die letzte betriebsfähige Dampfspeicherlok der Enka-Werke war. 1990 übernahm der direkt nebenan gelegene Schrotthändler Röttger die Lok, spendierte ihr einen schwarzen Neuanstrich und stellte sie als Denkmal auf. Auch am 08.06.2009 steht sie noch dort.

34127 Kassel

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57282/1959

Typ

A6M 517 R
Am 08.12.1959 hat die Deutsche Bundesbahn (DB) diese Maschine als "Köf 6424" abgenommen. 1968 wurde sie in "323 137-0" umgezeichnet und am 31.12.1993 in Kassel ausgemustert. 1997 konnte sie an die Eisenbahnfreunde Walburg e.V. in Hessische Lichtenau-Walburg verkauft werden, wo sie wieder ihre ursprüngliche Bezeichnung "Köf 6424" erhielt. Mit der Auflösung des Vereins wurde die Kleinlok 2006 von der neu gegründeten IG Nebenbahn Nordhessen e.V. in Kassel übernommen und nach Kassel-Unterstadt transportiert.
Auch dort wurde nichts zur Erhaltung der Lok getan, so dass sie sich am 18.10.2017 in einem nicht so gutem Zustand befand.

34127 Kassel

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

7444/1906

Typ

Bo-el
Die ersten beiden Elektrolokomotiven, die Henschel baute, wurden 1906 mit den Fabriknummern 7443 und 7444 an die Sächsische Staatseisenbahn für die meterspurige Strecke Dresden - Deuben gebaut. Die Lok mit der Fabriknummer 7444 erhielt die Betriebsnummer "2" und wurde 1928 von den Dresdner Verkehrsbetrieben übernommen. Sie erhielt dort später die Nummer 3092.
1972 wurde die Lok abgestellt und im April 1979 an die Firma Thyssen Henschel in Kassel verkauft. Dabei soll sie allerdings das Fabrikschild der Schwesterlok 7443 und die Betriebsnummer "1" erhalten haben, damit wirklich die erste Henschel-Elektrolok zurück nach Kassel kam.
Ab Juli 1979 war die Maschine im Hessischen Landesmuseum in Kassel ausgestellt; im Juli 2003 wurde sie an das Museum für Astronomie und Technikgeschichte in Kassel abgegeben. Aus dessen Sammlung wurde mittlerweile das Technik Museum Kassel (TMK).
In den Ausstellungshallen in Kassel-Rothenditmold wurde die Lok am 09.04.2015 aufgenommen.

34127 Kassel

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

25229/1953

Typ

DH 360 ex
Diese Lok wurde am 26.03.1953 an die Esso AG, Hamburg für die Raffinerie Hamburg-Harburg ausgeliefert. Zunächst als Lok "4" im Bestand, wurde sie 1955 in "2" umgezeichnet. 1963 wurde die Maschine nach Köln-Merkenich zur Esso-Chemie überführt und dort als Lok "1" bezeichnet. Später erhielt sie die an die Fabriknummer angelehnte Betriebsnummer "5229".
Im April 1986 wurde die Lok von der Museumseisenbahn Paderborn (MEP) übernommen und als V36 501 bezeichnet. 1989 verkauften die Paderborner die Lok an die Eisenbahnfreunde Vulkaneifel in Daun. Von dort gelangte sie im Dezember 1993 an das Niederrheinische Verkehrsmuseum in Krefeld (Loknummer V36 501 und zusätzlich 4), wurde im April 1995 an Privat in Krefeld verkauft, landete 2004 bei den Eisenbahnwerkstätten Krefeld GmbH und erreichte am 28.10.2012 ihren derzeitigen Standort beim Verein Henschel Museum und Sammlung in Kassel.
Im Museumsgelände im ehemaligen Henschel-Werk Rothenditmold in Kassel wurde V36 501 am 09.04.2015 aufgenommen.
 

34127 Kassel

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

29967/1959

Typ

DH 240 B
Eine echte "Kasselänerin" ist diese DH 240 B. Am 25.02.1959 an die Preußen-Elektra AG für das Kraftwerk Kassel abgeliefert, kam sie um 1990 zur Firma Wegmann & Co. GmbH im Kasseler Unterstadt-Bahnhof. Nachdem Wegmann den Versand auf dem Schienenweg 1994 eingestellt hatte, blieb die Lok bis 1997 abgestellt und gelangte dann zur Firma Röttger Recycling in Kassel-Bettenhausen.
Sie wurde jedoch nicht zerlegt, sondern als Denkmal am Werkeingang aufgestellt. Zwischen Januar und April 2012 wurde die Lok schließlich verschrottet.
Die Fotos zeigen die Lok am 29.12.1988 auf der Anschlussbahn zum Kraftwerk bzw. mit einem leeren Kohlenzug in Kassel-Niederzwehren, am 12.03.1990 in Kassel Unterstadt sowie am 08.06.2009 als "Denkmal" bei der Schrotthandlung Röttger in Kassel-Bettenhausen.

34127 Kassel

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57191/1961

Typ

DG 1200 BBM
Die am 19.07.1961 abgelieferte Lok gehörte zunächst als "V 35" zum Bestand der Köln-Bonner Eisenbahn AG (KBE). Aus dem Unternehmen wurde 1992 die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), und die Lok erhielt zum 01.07.1992 die neue Betriebsnummer "V 34". Im Dezember 1994 wurde sie in "DH 34" umgezeichnet.
Zehn Jahre später nahm im Dezember 2004 die Vossloh Locomotives GmbH in Kiel die Lok in Zahlung und reichte sie am 09.07.2008 an die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Karl Reuschling in Hattingen weiter. Noch 2008 konnte die Maschine an die Firma DIE-LEI in Kassel verkauft werden.
Im Bahnhof Kassel-Unterstadt wurde sie am 26.12.009 fotografiert. Ihre Betriebsnummer lautete nun "DLI 120 57 191".
Nach 2010 wurde die Lok über den Händler Unirail Schienenfahrzeuge GmbH in Recke an die italienische Firma Railoc S.r.l. in Udine verkauft, von wo sie im September 2015 an die Nuova Solmine S.p.A. in Scarlino weiterveräußert werden konnte.
 

34127 Kassel

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57982/1966

Typ

DG 1200 BBM
Die Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE) mit Sitz in Köln erhielt diese Lok am 29.03.1966 und reihte sie als "V 75" in den Bestand ein. Zum 01.07.1992 wurden die beiden Kölner Bahngesellschaften KFBE und KBE zur HGK - Häfen und Güterverkehr Köln AG verschmolzen und die Lok neu als "V 37" bezeichnet. Im Februar 1996 wurde sie in "DH 37" umgezeichnet.
Am 31.12.2004 nahm die Vossloh Locomotives GmbH die Maschine in Zahlung. Über den Händler Unirail in Recke konnte sie schließlich am 03.03.2008 an das Kasseler Unternehmen DIE-LEI Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH verkauft werden. Sie erhielt die Nummer "112" den Namen "Goliath" und die NVR-Nummer "98 80 3423 016-5 D-DLI". Im Oktober 2016 wurde die Lok an die italienische Firma Railoc S.r.l. in Udine verkauft.
Am 29.12.2008 war sie mit allerlei Graffiti verunziert im Güterbahnhof Kassel-Unterstadt abgestellt.

34127 Kassel

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

15621/1977

Typ

V 60
Die Lokomotive wurde im November 1977 an den VEB Edelstahlwerk "8. Mai" in Freital ausgeliefert und als Lok "3" bezeichnet. 1990 wurde das Werk privatisiert und in Sächsische Edelstahlwerke GmbH, Werk Freital umbenannt, und 1993 erfolgte eine Umfirmierung in BGH Edelstahl Freiberg GmbH.
1996 wurde de Lok dort nicht mehr benötigt und an die Lugauer Eisenbahnfreunde e.V. in Lugau-Oelsnitz abgegeben. Neue Bezeichnung wurde "V 60 15621". Im Januar 2003 erfolgte die Abgabe an die Traditionsgemeinschaft Ferkeltaxi e.V. in Mittelbach, später die Weitergabe an die S&S Schneider & Schneider Schienenverkehrs GmbH in Winsen-Rottorf. 2007 übernahm das Unternehmen DIE-LEI - Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel die Lok und vergab die Betriebsnummer "156 21".
Am 18.07.2007 rangierte sie im Kasseler Hafen beladene Holzwagen rückwärts zum Bahnhof Kassel-Bettenhausen und überquert dabei die Leipziger Straße.
Neuere Infos zum Verbleib der Lokomotive liegen nicht vor.

34127 Kassel

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

17691/1982

Typ

V 60
Im Dezember 1982 wurde diese Lok als letzte ihrer Baureihe an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert und als "105 165-5" in den Bestand eingereiht. Im Januar 1992 wurde sie in "345 165-5" umgezeichnet und am 01.01.1994 von der Deutschen Bahn AG übernommen.
Bereits am 20.12.2002 wurde die Lok abgestellt, am 14.08.2003 ausgemustert und im Januar 2004 an die Firma DIE-LEI Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel verkauft. Sie behielt dabei ihre Betriebsnummer "345 165-5".
In Kassel-Unterstadt war sie am 29.12.2008 gemeinsam mit weiteren Fahrzeugen der DIE-LEI abgestellt.

34127 Kassel

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 243/1964

Typ

G 1300 BB
Häufig herumgereicht wurde in den letzten Jahren diese MaK Lok des Typs G 1300 BB, auch bekannt als V100 PA.
1964 wurde sie an die Bayer AG in Leverkusen für die EKML - Eisenbahn Köln-Mülheim-Leverkusen ausgeliefert, wo sie als Lok "105" Dienst tat. Um das Jahr 2000 wurde sie von der Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft im Bergisch-Märkischen Raum (EBM) in Gummersbach übernommen. 2003 erfolgte der Verkauf an die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Karl Reuschling in Hattingen, wo sie als Mietlok mit der Nummer "80" im Bestand blieb.
Im  November 2007 wurde sie an den Westdeutschen Bahn- und Baubedarf (WBB) in Hattingen verkauft, der als Händler auftrat und die Lok schon nach wenigen Wochen im Dezember 2007 an den Eisenbahnbedarf Bad Orb (EBO) weiterr reichte. Am 10.06.2008 fand die Lok bei der DIE-LEI in Kassel ein neues Zuhause und erhielt auch die passenden Firmenfarben. Am 24.06.2012 übernahm die Firma Redler-Service in Oberweser die Lok und gab ihr die Nummer "1" und den Namen "Jana".
Am 26.12.2009, als in Kassel Unterstadt die Bilder entstanden, war die Lok im Bestand der DIE-LEI.
 

34127 Kassel

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 373/1966

Typ

V 100.20
Am 15.06.1966 nahm die Deutsche Bundesbahn (DB) diese Lok als "V100 2326" ab und nummerierte sie 1968 in "212 326-3" um. Am 13.09.2001 wurde sie - mittlerweile bei der DB Cargo AG eingestellt - ausgemustert und am 01.11.2002 an ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal verkauft.
ALSTOM konnte die Lok am 10.07.2003 an die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH in Bonn verkaufen. Nach einer Hauptuntersuchung wurde sie mit der Betriebsnummer "212-CL 326" am 30.10.2003 übergeben. Am 30.12.2006 übernahm das Unternehmen DIE-LEI Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH in Kassel die Maschine, gab ihr die Betriebsnummer "212 326" und den Namen "Herkules". 2007 wurde zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1212 326-3 D-LI" vergeben.
2014 trennte sich DIE-LEI von der Lok und verkaufte sie an die Firma Redler-Service e.K. in Oberweser, wo sie die Betriebsnummer "4" und die NVR-Nummer "92 80 1212 326-3 D-RAILS" erhielt.
Das Bild zeigt sie noch bei DIE-LEI am 29.12.2008 im Güterbahnhof Kassel-Unterstadt.
 

34127 Kassel

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

21341/1940

Typ

WR 360 C 14
Hinter dieser Lok mit dem Aussehen einer MaK-Maschine verbirgt sich eine Wehrmachts-Lok des Typs WR 360 C. Als solche wurde sie 1940 an die Dynamit AG in Kaufering aus-geliefert. Während des Krieges kam sie zur Außenstelle Wolfratshausen der Montanindustrie GmbH, und 1951 erscheint sie bei der Gelsenberg Benzin AG in Gelsenkirchen, wo sie die Nummer 2 erhält.
Das Unternehmen baut die Lok in eigener Werkstatt 1960 in den aktuellen Zustand um und lehnt das Aussehen dabei stark an den MaK-Typ 400 C an. 1963 folgt eine Explosions-Schutzausrüstung und 1964 wird ein neuer Motor eingebaut. Als Lok 2 erlebt sie auch den Eigentümerwechsel des Werkes 1975. Die VEBA Chemie AG ist bis 1979 Besitzer von Lok und Werk, gefolgt von der VEBA Oel AG und ab 1983 der Ruhr Oel AG. 1985 erhält sie die Betriebs-nummer 3 und bleibt noch bis August 2008 in Gelsenkirchen-Horst.
Über den Eisenbahnbedarf Bad Orb gelangt die seltene Lok schließlich am 11.12.2008 an das Bahnunternehmen DIE-LEI in Kassel. Gut ein Jahr später, am 26.12.2009, steht sie im ehemaligen Güterbahnhof Kassel-Unterstadt. Ihre Frist ist allerdings schon im März 2006 abgelaufen.

34131 Kassel

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

46391/1948

Typ

A6M 517 R
Die Kleinlok wurde am 12.04.1948 an die Continental Gummi-Werke AG für das Werk Korbach ausgeliefert. 1986 konnte der Verein Hessencourrier in Kassel-Wilhelmshöhe die Lok übernehmen. Sie wurde im Stil einer Reichsbahn-Lok aufgearbeitet, schwarz lackiert und mit der fiktiven Loknummer "Köf 5161" versehen. 2007 erhielt die Lok die NVR-Nummer "98 80 3322 026-6 D-HC".
Das Bild zeigt die Kleinlok kurz nach der Übernahme durch den Hessencourrier im April 1986 im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd.

34131 Kassel

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57330/1960

Typ

A6M 617 R
Am 01.03.1960 wurde diese Lok als "Köf 6472" an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert, wo sie 1968 die Betriebsnummer "323 227-9" erhielt. Am 30.09.1984 abgestellt und am 28.06.1985 im Bw Kassel ausgemustert, konnte der Hessencourrier e.V. (HC) in Kassel die Lok unmittelbar nach der Ausmusterung erwerben. Beim HC trägt sie wieder ihre alte Betriebsnummer "Köf 6472".
Das Bild zeigt die Kleinlok am 04.10.1989 im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd.

34131 Kassel

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

25090/1952

Typ

B 350
Die Lokomotive wurde an das Gußstahlwerk Witten AG ausgeliefert und erhielt die Betriebsnummer "5". 1963 wurde sie bei der Westfälischen Lokomotivfabrik Reuschling in Hattingen von Kohle- auf Ölfeuerung umgebaut. Ab 29.04.1965 firmierte das Werk als Edelstahlwerk Witten AG und ab dem 01.05.1975 als Thyssen Edelstahlwerke AG.
1976 wurde die Maschine abgestellt, im Dezember 1978 vom Arbeitskreis Historischer Zug Kassel angekauft und im Februar 1979 nach Kassel überführt.
Die Aufnamhen zeigen sie im März 1986 im Heimatbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd sowie am 24.07.1994 in Naumburg.

34131 Kassel

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

27006/1949

Typ

B-fl
Diese feuerlose Dampflok erhielt das Spinnfaserwerk Enka in Kassel 1972, nachdem die Lok zuvor bei den Deutschen Fettsäure Werken in Witten an der Ruhr (später Henkel) eingesetzt war. Nach ihrer Außerdienststellung 1985 konnte Lok "3" vom Verein Historischer Zug Hessencourrier in Kassel übernommen werden. Zunächst noch im letzten Einsatzzustand ausgestellt, erhielt sie im September 1985 einen Neuanstrich in schwarz und rot. Das dritte Bild wurde in Naumburg am 13.04.2019 aufgenommen.

34131 Kassel

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

600 148/1958

Typ

650 D
Die Lokomotive wurde 1958 an die Köln-Bonner Eisenbahn AG (KBE) ausgeliefert und dort als "V 15" bezeichnet. Am 09.02.1984 übernahm die Hümmlinger Kreisbahn (HKB) in Werlte die Maschine und gab ihr die Betriebsnummer "L 4". Nächster Besitzer wurde im Dezember 1998 die Mittelweserbahn (MWB) in Bruchhausen-Vilsen, wo die Lok mit der neuen Betriebsnummer "V 651" bis zum Juni 2001 blieb.
Anschließend begann ihre Museumsbahn-Karriere als "V 15" beim Verein Hessencourrier e.V. in Kassel. Seit 2007 trägt sie auch die NVR-Nummer "98 80 3265 301-2 D-HC". Die Bilder wurden im Dezember 2002 (rechts) sowie am 07.06.2005 in Kassel-Wilhelmshöhe Süd gemacht.

34131 Kassel

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

21114/1938

Typ

WR 360 C 14
Die Lok wurde 1938 an das Oberkommando des Heeres für die Heeres-Munitionsanstalt Herfagrund bei Heringen ausgeliefert. 1945 übernahm die Wintershall in Heringen die Lok als Nummer 1. Aus der Wintershall wurde 1970 die Kali und Salz AG (K+S), die Lok blieb als Nummer 1 im nun so genannten Werk Wintershall in Heringen.
1992 wurde sie nach vierjähriger Abstellzeit von den Eisenbahnfreunden Bebra übernommen und an die IGE Werrabahn in Eisenach vermietet. Ohne Einsatz blieb die Maschine dort drei Jahre ungeschützt abgestellt, kam dann zurück nach Bebra und im Dezember 1997 schließlich an die Eisenbahnfreunde Walburg. Nachdem der Verein sich 1997 auflöste, wechselte die Lok 2006 zum Unternehmen "Die Bahnmeisterei" in Dörzbach und von dort am 07.02.2013 zur Historischen Eisenbahn Mannheim. Am 14.07.2018 wurde die Lok an Privat verkauft, steht aber weiterhin und nun als "V 36 240" bezeichnet in Mannheim zur Aufarbeitung.
Das Foto entstand am 16.05.2006 vor der weiteren Überführung nach Dörzbach in Kassel-Wilhelmshöhe Süd auf dem Gelände des Hessencourriers.

34225 Baunatal

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56955/1959

Typ

DG 1600 CCM
Deutz lieferte die Lok 1959 an die Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE) aus, wo sie die Betriebsnummer "V 82" erhielt. Am 01.04.1971 übernahm die Kleinbahn Kassel-Naumburg (KN) die Lok und gab ihr die Nummer "V 166". Das Unternehmen firmierte ab August 1983 als Kassel-Naumburger Eisenbahn AG (KNE) und ging am 08.03.2006 in der Hessischen Landesbahn Basis AG (HLB) auf.
Die Lok wurde 1986 bei Thyssen Henschel in Kassel grundlegend modernisiert, wobei von der alten Deutz-Lok nur Rahmen und Fahrwerk beibehalten wurden. Nach der Wiederinbetriebnahme fuhr sie mit der Betriebsnummer "DG 202". 2007 erhielt sie zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 0421 002-3 D-HLB".
Das erste Bild zeigt die Lok am 07.06.2005 in Baunatal-Großenritte, das zweite vom 30.12.2013 wurde ebenfalls dort aufgenommen.

34225 Baunatal

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57877/1965

Typ

DG 1600 CCM
Die Dortmunder Hafen und Eisenbahn AG erhielt diese Lok am 06.12.1965 und reihte sie als "D 20" in den Bestand ein. Am 06.12.1972 firmierte das Unternehmen in Dortmunder Eisenbahn GmbH um, die Loknummer blieb unverändert. Die Kleinbahn Kassel-Naumburg AG (KN) erwarb die Maschine am 24.02.1977 und nummerierte sie als "V 167".
1985 wurde die Lok bei Thyssen Henschel in Kassel neu aufgebaut, dabei wurden von der alten Lok nur Rahmen, Drehgestelle und Getriebe übernommen. Als "DG 201" und mit nunmehr 2000 PS Leistung wurde sie weiter eingsetzt. Am 08.03.2006 ging die seit 1983 Kassel-Naumburger Eisenbahn AG (KNE) bezeichnete Bahngesellschaft in der HLB Basis AG mit Sitz in Frankfurt/Main auf. 2007 bekam sie die NVR-Nummer "98 80 0421 001-5 D-HEB.
Das Bild zeigt die Lok am 08.06.2009 vor der neuen Werkstatt der Cantus Verkehrsgesellschaft in Kassel-Wilhelmshöhe Süd.

34225 Baunatal

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

32478/1981

Typ

DHG 700 C
Diese Standard-Industriediesellok wurde von Henschel am 13.02.1981 an das Volkswagenwerk Baunatal bei Kassel ausgeliefert. Sie erhielt die Inventar- und Betriebsnummer "841 646" und ist bis heute dort im Einsatz. Das Foto entstand im Frühjahr 1987 anlässlich eines Tages der offenen Tür.

34327 Körle

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

13673/1935

Typ

A6M 317 R
Die Beschaffungsstelle für Flughafenbau Berlin erhielt die Lok am 13.06.1935 für die Luftmuna Breitengüssbach bei Bamberg. Sie erhielt die Nummer "WL82 13673". 1948 gelangte sie als "Kö 6028" an die Deutsche Reichsbahn. Ab 1949 war die Deutsche Bundesbahn Besitzer der Lok, die 1964 in "Köf 6028", 1968 in "321 623-1" und im Februar 1969 in "323 626-3" umgezeichnet wurde.
Nach ihrer Ausmusterung am 31.12.1980 übernahm die Basalt AG die Lok für die Verladestelle im nordhessischen Körle. Erst 2005 wurde sie nach Stilllegung des Anschlusses an die IG Nebenbahn Nordhessen e.V. in Kassel abgegeben. Das Foto wurde am 11.11.1989 aufgenommen.

34582 Borken

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

2228/1954

Typ

DG 26
Diese mustergültig restaurierte DG 26 steht am 07.06.2009 im Hessischen Braunkohlemuseum in Borken. Dort war sie allerdings nie im Einsatz, denn sie stammt vom Standort Wölfersheim der Preußen-Elektra AG, wo sie als Lok "1" 42 Jahre im Einsatz war. 1996 kam sie als Ausstellungsstück nach Borken.

34582 Borken

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

22508/1952

Typ

B-fl
Die Preußen-Elektra, kurz Preag genannt, erhielt diese Dampfspeicherlok für das Kraftwerk Borken. Sie erhielt dort die Betriebsnummer "11" und blieb bis zur Aufgabe des Kraftwerks erhalten. Von 1952 bis 1966 war sie in der Ascheabfuhr vom Kraftwerk eingesetzt, danach diente sie bis 1990 als fahrbarer Pressluftspeicher in der Zentralwerkstatt Altenburg 2.
1991 wurde sie an das neue Hessische Braunkohlemuseum in Borken abgegeben, wo sie am 07.06.2009 zu besichtigen war.

34582 Borken

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

22651/1935

Typ

Zweikraftlok
Die Zweikraft-Lok "50" der Preußen Elektra AG wurde 1935 für den Transport der Braunkohle von den Tagebauen zum Kraftwerk Borken beschafft. Für das Fahren auf oberleitungsfreien Gleisen war die Lok mit einer 700 Volt leistenden Batterieanlage ausgerüstet.
Mit der Stilllegung des Kraftwerks wurde sie 1991 dem Hessischen Braunkohlemuseum in Borken übergeben. Am 07.06.2009 konnte sie dort besichtigt werden.

34582 Borken

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

3460/1957

Typ

unbekannt
Im hessischen Baunkohlemuseum Borken fand Lok "52" der Preußen-Elektra ihren letzten Standplatz. Die Lok wurde am 24.07.1957 für den Transport der Kohle von den Tagebauen zum Kraftwerk Borken geliefert. Mit Stilllegung des Kraftwerks wurde sie abgestellt und gelangte 1991 in die Sammlung des neuen Museums. Am 07.06.2009 ist sie dort mit vier Selbstentladern ausgestellt.

34582 Borken

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26559/1966

Typ

MV 3
Bei GAB Recycling in Borken steht am 07.06.2009 diese Lok, die am 15.02.1966 an die A.K. Chemie in Wiesbaden-Biebesheim mit der Nummer "1" geliefert wurde. 1999 wechselte sie zu Firma CTM Containerdienst & Müllverwertung in Lübeck, 2000 fand man sie in Bremen und seit 2001 wartet sie in Borken auf Arbeit.

34587 Felsberg-Gensungen

Hersteller

Vollert

Fabrik-Nr.

06/017/2006

Typ

DER 60
Das Basaltwerk Wegener betreibt in Felsberg-Gensungen eine Verladeanlage, in der schon seit 1977 ein Rangier-Robot von Vollert eingesetzt wurde. 2006 hat man ihn durch diesen neuen der Bauart DER 60 ersetzt. Am 08.06.2009 war er bereit, eine Reihe Selbstentlader durch die Verladeanlage zu ziehen.

34590 Wabern

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5184/1960

Typ

KÖf II
Die Lok wurde 1960 als "Köf 6550" an die Deutsche Bundesbahn geliefert und 1968 in "323 750-0" umgezeichnet. Am 18.12.1985 erfolgte die Ausmusterung und am 23.02.1987 die Abgabe an die damalige Vereinigte Zucker AG Obernjesa-Wabern-Warburg, die sie im Werk Wabern stationierte. Auch nach der 1988 erfolgten Übernahme der Fabrik durch die Südzucker AG ist die Köf dort bis heute im Einsatz. Bestens gepflegt zeigt sie sich am 08.06.2009 auf ihrem Stamm-Parkplatz.

34590 Wabern-Uttershausen

Hersteller

Vollert

Fabrik-Nr.

83/006/1983

Typ

FFS Diesel
Dieser Vollert-Robot wurde am 08.06.1984 an das Kieswerk Kimm geliefert und an der Verladeanlage in Wabern-Uttershausen stationiert. Das dieselgetriebene Fahrzeug war auch am 07.06.2009 dort zu finden, stand jedoch - genauso wie der gesamte Gleisanschluss - schon längere Zeit nicht mehr im Einsatz. Anders im Juli 2014, als der Gleisanschluss sowie der Vollert wieder genutzt wurden.

34613 Schwalmstadt-Treysa

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

19792/1937

Typ

OMZ 122 R
Dieser rotbraune Rosthaufen wurde am 04.12.1937 an die Niederhessischen Basaltwerke in Malsfeld-Ostheim geliefert. 1967 erfolgte der Verkauf an die Stormarnwerke in Frielendorf, nicht weit vom Erstbesitzer. Im August 1990 übernahmen die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa die Lok, hier wurde sie auch am 03.08.2000 fotografiert. Im Oktober 2001 war sie dort noch vorhanden, wurde später aber verschrottet.

34613 Schwalmstadt-Treysa

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56301/1956

Typ

A6M 517 R
Die Lok wurde am 27.04.1956 als 120 an die Firma Th. Goldschmidt AG in Essen für das Werk in Mannheim-Rheinau ausgeliefert. 1984 übernahm Orenstein & Koppel die Lok und vermietete sie an verschiedene Betriebe, ehe das Stormarnwerk Frielendorf sie 1989 ankaufte. Am dortigen Anschlussgleis wurde sie Opfer eines Brandanschlags und gelangte in diesem Zustand 2000 an die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa. Diese gaben sie Ende 2000 an InfraServ nach Wiesbaden, wo sie aufgearbeitet und 2001 als Lok 780 EMMA an die Haltermann GmbH in Speyer abgegeben wurde. Das Foto entstand am 03.08.2000.

34613 Schwalmstadt-Treysa

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

4397/1963

Typ

unbekannt
Die Preußische Elektrizitäts-AG im hessischen Borken erhielt die Lok am 28.02.1963 für das dort ansässige Braunkohle-Kraftwerk und den Transport der gewonnenen Kohle zum Kraftwerk. Mit der Betriebsnummer "53" blieb die Maschine bis zur Stilllegung des Kraftwerks im Einsatz und gelangte 1991 an die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa. Dort wurde sie Mitte der 1990er Jahre aufgenommen.

34613 Schwalmstadt-Treysa

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26255/1964

Typ

MV 3
Die 26255 wurde am 04.06.1964 an die Firma Singelmann & Co. KG in Rendsburg ausgeliefert und gelangte über den Westdeutschen Bahn- und Baubedarf in Hattingen 1976 an die Eisengießerei Fritz Winter im hessischen Stadtallendorf, wo sie die Nummer 2 erhielt. 1989 übernahmen die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa die Lok; seit dem Jahr 2000 ist sie bei der InfraServ in Wiesbaden hinterstellt - 2008 in teilzerlegtem Zustand. Das Bild wurde in Treysa aufgenommen.

35315 Homberg Nieder-Ofleiden

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

12621/1934

Typ

OMZ 117 R
Eigentlich zu schade als Denkmal vor einem Schulzentrum: Die alte Deutz wurde am 06.11.1934 an die Continentale Gummiwerke in Hannover für das Werk Korbach geliefert. Nachdem sie dort nicht mehr benötigt wurde, kam sie vor 1985 zur Gesamtschule Homberg/Ohm. Ihr Zustand war am 07.06.2009 leider nicht mehr der Beste. 2011 wurde die Lok von den Oldtimerfreunden Ohmtal in Homberg-Dannenrod übernommen.

35315 Homberg Nieder-Ofleiden

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

25793/1958

Typ

MV 6 B
Erstbesitzer der Lok war ab dem 28.02.1958 das Hoesch-Walzwerk in Hohenlimburg. Über einige Zeit bei der Celler AG in Dortmund gelangte die Lok 1974 an die Mitteldeutsche Hartstein Industrie und deren Verladeanlage in Nieder-Ofleiden. Seitdem dort ab 2002 eine stärkere O&K-Lok vorhanden ist, dient die Maschine nur als Reserve bzw. Prellbock, um ein Abrollen von Güterwagen auf das Streckengleis wirkungsvoll zu unterbinden. Die Bilder wurden am 07.06.2009 aufgenommen.

35315 Homberg Nieder-Ofleiden

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26718/1971

Typ

MC 14 N
Die Odenwälder Hartstein-Industrie in Darmstadt erhielt die Lok am 08.06.1971 für die Schotterverladung in Reinheim. Jahrelang besorgte die Lok des Gesamtverkehr auf der Groß-Bieberau - Reinheimer Eisenbahn. Nachdem die Zustellung und Abholung der Waggons durch die Deutsche Bundesbahn eingestellt wurde, war die Lok 2002 arbeitslos und wurde an die Mitteldeutsche Hartstein Industrie für die Verladeanlage in Nieder-Ofleiden abgegeben. Dort wurde sie 38 Jahre nach ihrer Indienststellung am 07.06.2009 fotografiert. Am 29.04.2012 war die Lok im blauen Neuanstrich zu bewundern.

35418 Buseck

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13118/1959

Typ

R 42 C
Erstbesitzer dieser R 42 C war die Freie Grunder Eisenbahn FGE in Herdorf, wo die Lok die Betriebsnummer "7" erhielt. Zum 01.01.1970 wurde aus dem Unternehmen die Siegener Kreisbahn SK, die Lok wurde in "4" umgezeichnet. Im August 1980 übernahm die Firma Gontermann und Piepers in Kaan-Marienborn die Lok für innerbetriebliche Rangieraufgaben.
Nachdem sie dort nicht mehr benötigt wurde, konnte sie von der Sammler- und Hobbywelt in Buseck bei Gießen übernommen und am 14.04.2009 dort als Denkmal aufgestellt werden. Am 01.04.2012 wurde sie dort fotografiert.
Am 28.03.2019 wurde die Lok zu den Eisenbahnfreunden Treysa e.V. in Schwalmstadt-Treysa überführt, nachdem die Sammler- und Hobbywelt am 01.01.2019 geschlossen wurde.
 

35418 Buseck

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

19274/1966

Typ

M 250 B
Die Maschine wurde am 31.05.1966 an die Buderus AG für deren Werk in Wetzlar ausgeliefert. Mindestens seit September 2001 war sie Denkmallok am Bahnhof Lollar, ehe sie schließlich am 29.09.2006 wiederum als Denkmal vor der Sammler- und Hobbywelt in Buseck bei Gießen aufgestellt wurde. Dort entstanden die Fotos am 01.04.2012.
Am 01.01.2019 wurde das Unternhmen geschlossen, der Verbleib der Lok ist noch unklar.

35418 Buseck

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

14427/1974

Typ

V 100.1
1972 wurde diese Lok als "110 726-7" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. Nachdem der 1000 PS Motor 1989 durch einen 1200 PS Motor ersetzt wurde, bezeichnete die DR die Lok als "112 726-5". Zum 01.01.1992 wurde sie im gesamtdeutschen Nummernschema zur "202 726-6" umgezeichnet und wurde schließlich am 15.01.2000 beim Geschäftsbereich Nahverkehr der Deutschen Bahn AG ausgemustert.
Im selben Jahr wurde die Maschine an das Schienenfahrzeugzentrum Stendal abgegeben, das am 01.11.1992 zu ALSTOM Lokomotiven Service GmbH wurde. Am 11.10.2005 verkaufte man die Lok an die PBSV-Verkehrs-GmbH in Magdeburg, wo sie die Nummer "15" erhielt. Am 16.02.2009 wurde das Unternehmen in KUBE CON rail GmbH Magdeburg umfirmiert, und 2010 verkaufte man die Lok an die Gmeinder Lokomotivenfabrik GmbH in Mosbach, wo sie als "203 001-3" mit dem Namen "Ludwig K." als Mietlok vermarktet wurde.
Die Hessische Güterbahn GmbH in Buseck (HGB) kaufte die Lok am 08.06.2011 und vergab die Betriebsnummer "V 100.05". Ihre NVR-Nummer lautete nun "92 80 1202 726-6 D-HGB".
Das Bild zeigt die Lok am 07.12.2013 in Naumburg/Saale.

35418 Buseck

Hersteller

Vossloh

Fabrik-Nr.

500 1793/2008

Typ

G 1206
Am 06.08.2008 wurde diese Lok an den Vermietpool des Herstellers Vossloh Locomotives GmbH in Kiel-Friedrichsort übergeben. In den Folgejahren war die Lok bei der Chemion Logistik, der BASF, der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG und der Spitzke Riebel Gleislogistik leihweise im Einsatz. Am 22.10.2013 wurde sie von Vossloh an die Hessische Güterbahn (HGB) in Buseck bei Gießen verkauft und dort als "V 150.01" bezeichnet.
Am 09.04.2016 wurde die Lok in Gießen aufgenommen.

35510 Butzbach

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

55332/1952

Typ

A4L 514 R
Ausgeliefert wurde diese Lok am 28.10.1952 an die Firma Chlorberag Chlorbetriebe Rheinfelden AG, die zur Dynamit Nobel AG gehörten. Sie erhielt die Betriebsnummer 186. 1967 wurde sie an die Firma Tröster Landmaschinenhandel in Butzbach verkauft. Tröster baute Landmaschinen unter dem Namen Hassia. Hassia musste 1991 Konkurs anmelden und der Fertigungsbetrieb wurde von der dänischen Cormall übernommen. 1995 ging auch Cormall in die Insolvenz.
Die Lok wurde 1991/92 an die Eisenbahnfreunde Bad Nauheim abgegeben, die sie 1993 an einen Privatmann weiterreichten, der die Lok den Dampfbahnfreunden Kahlgrund in Hanau zur Verfügung stellte.
Das Bild zeigt die Stangenlok am 11.08.1986 bei der Firma Tröster.

35519 Rockenberg

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

46918/1948

Typ

A6M 517 R
Am 17.08.1948 erhielt die Dunlop AG in Hanau diese Lok und vergab die Betriebsnummer "16". 1987 wurde sie an Privat verkauft und bei den Eisenbahnfreunden Wetterau in Bad Nauheim hinterstellt. 1994 war sie bei den Dampfbahnfreunden Kahlgrund in Hanau hinterstellt und seit Mai 2008 wieder bei den Wetterauern in Bad Nauheim. Am 01.04.2012 wurde sie im Bahnhof Rockenberg bei Bad Nauheim aufgenommen. Das winterfeste Führerhaus erhielt sie erst um 1991, als sie schon in Privatbesitz war.
 

36251 Bad Hersfeld

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 245/1965

Typ

G 1300 BB
Am 24.07.1965 wurde diese Lok an die Hersfelder Kreisbahn ausgeliefert und dort als Lok "V 32" in den Bestand eingereiht. im August 1983 firmierte das Unternehmen in Hersfelder Eisenbahn GmbH um. 1995 gelangte die Lok zur Butzbach-Licher-Eisenbahn, wo sie die Betriebsnummer "V 100 PA 32" erhielt.
Im August 1999 mit Motorschaden abgestellt, wurde sie im April 2000 von railimpex Johannes Scheurich in Mannheim übernommen. Nach einer Aufarbeitung bei Gmeinder verkaufte der Händler die Lok am 04.01.2002 an die Unispeed Speditions- und Transportgesellschaft in St. Ingbert, wo sie die Betriebsnummer 40 erhielt. Das Unternehmen firmiert seit 01.11.2006 als Wincanton Rail GmbH, was am Einsatz der Lok nichts änderte. Am 03.02.2012 wurde das Unternehmen erneut umfirmiert und heisst seitdem Rhenus Rail St. Ingbert GmbH.
Als die Aufnahme der Lok am 08.04.1991 in Kassel entstand, war die Maschine leihweise bei der Kassel-Naumburger-Eisenbahn eingesetzt.Als die linke Aufnahme der Lok am 08.04.1991 in Kassel entstand, war die Maschine leihweise bei der Kassel-Naumburger-Eisenbahn eingesetzt. Das rechte Bild zeigt sie am 11.09.2017 in Orxhausen an der Nord-Süd-Schnellfahrstrecke.

36251 Bad Hersfeld

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 831/1988

Typ

DE 1002
Diese dieselelektrische Maschine wurde zunächst im April 1988 auf der Hannover-Messe ausgestellt und am 10.10.1988 als "V 831" an die Hersfelder Eisenbahn Gesellschaft mbH in Bad Hersfeld ausgeliefert. 1994 ging das Unternehmen in der Hessischen Landesbahn GmbH (HLB) auf. Nach Stilllegung der Einsatzstrecke Bad Hersfeld - Heimboldshausen wurde die Lok von der HLB oft an andere Bahngesellschaften vermietet, was bis in die Gegenwart andauert. Stationiert ist sie ansonsten in Butzbach.
Das Bild zeigt die Lok am 25.11.1988 in Bad Hersfeld.

37070 Göttingen

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

13876/1973

Typ

V 100.1
Am 02.07.1973 nahm die Deutsche Reichsbahn die Lok mit der Betriebsnummer "110 558-4" ab. Zum 01.04.1982 wurde die Lok stärker motorisiert und in "112 558-2" umgezeichnet. 1992 wurde sie im gesamtdeutschen Nummernplan in "202 558-3" umgezeichnet und 1994 von der Deutschen Bahn AG übernommen.
Am 15.01.1999 wurde die Lok ausgemustert und an das Schienenfahrzeugzentrum Stendal (SFZ) abgegeben. Nach der Übernahme des Werkes durch ALSTOM Lokomotiven Services am 01.11.2002 wurde die Maschine gemäß dem Umbaukonzept BR 203.1 modernisiert und am 13.08.2007 als "203 558-2" mit der NVR-Nummer "92 80 1203 126-8 D-ALS" wieder in Betrieb genommen.
In den Folgejahren wurde sie von Alstom an verschiedene Betreiber vermietet, ehe sie im Februar 2016 an die Raildox GmbH & Co. KG in Erfurt verkauft wurde.
Am 20.10.2017 wurde sie bei Gleisbauarbeiten im Bahnhof Göttingen fotografiert.

37124 Obernjesa

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 549/1975

Typ

V 22 B
Die Maschine wurde am 30.01.1975 an den VEB Kali-Kombinat Bleicherode geliefert. Mit Übernahme des Unternehmens durch die Kali-Südharz AG 1991 bekam auch die Lok einen neuen Eigentümer. Nachdem sie zuletzt in Sollstedt eingesetzt wurde, verkaufte man sie 1992 an die Raiffeisen-Genossenschaft Obernjesa, die in der ehemaligen Zuckerfabrik ein Getreidelager unterhält.
Am 10.06.2009 war dort Betrieb; die bestens gepflegte Lok rangierte Selbstentlader unter den Beladerüssel.

37127 Dransfeld

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13235/1960

Typ

Köf II
Als "Köf 6797" wurde diese Kleinlok am 02.11.1960 von der Deutschen Bundesbahn (DB) abgenommen und 1968 in "323 867-7" umgezeichnet. 1994 kam sie mit der Privatisierung der DB zur Deutschen Bahn AG, ehe sie am 30.05.1999 ausgemustert wurde. Als einer der wenigen Kleinloks wurde sie nie mit einem winterfesten Führerstand versehen.
Am 26.07.2000 wurde die Lok am Bahnhof in Dransfeld an der ehemaligen Hannoverschen Südbahn als Denkmal aufgestellt. Damals erhielt sie den hellgrünen Anstrich. 2005 musste sie den Platz räumen und ist seitdem als Denkmal und Unterstützungsobjekt für Demenzkranke im Freigelände der Seniorenwohnanlage Dransfeld GmbH aufgestellt. Fotografiert wurde sie zu Betriebszeiten am 21.06.1990 in Eichenberg sowie am 10.06.2009 in der Seniorenwohnanlage.

37139 Adelebsen

Hersteller

Vollert

Fabrik-Nr.

07/030/2007

Typ

DER 60
Im niedersächsischen Adelebsen besitzt die Firma Wegener einen Steinbruch und eine Bahnverlade-Anlage. Hier setzte man schon seit 1977 einen Rangier-Robot von Vollert ein. Im April 2008 wurde er durch einen neuen DER 60 ersetzt, der die Nummer "1" trägt und grün lackiert ist. Fotografiert wurde das Gerät am 13.06.2009.

37176 Nörten-Hardenberg

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

3339/1956

Typ

220 PS
Die Lok begann ihre Karriere als "L 1" bei der Hümmlinger Kreisbahn in Werlte. Im Oktober 1977 erfolgte die Abstellung und genau zwei Jahre später der Verkauf an die Firma Industriebedarf Theodor Baddaky, Bremen. Dieser Händler vermietete die Lok bis zum 19.06.1980 an die Ford-Werke in Köln, wo sie die Nummer "7" trug. Anschließend kaufte sie die Union-Zucker Südhannover GmbH für die Zuckerfabrik in Nörten-Hardenberg, wo am 05.02.1990 auch das Foto entstand.
Nach Stilllegung und Abriss der Fabrik 1991 war die Lok auf einem verbliebenen Gleisstück abgestellt und gelangte dann am 16.03.2001 zum Heiligenstädter Eisenbahnverein in Thüringen, wo sie auch restauriert wurde und am 10.06.2009 fotografiert werden konnte.

37181 Hardegsen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57700/1964

Typ

KK 140 B
Am 16.06.1964 lieferte Deutz diese Lokomotive an die Norddeutsche Portland Cementfbarik AG für das Werk Alemannia in Sehnde-Höver aus. 1983 wurde sie zum Werk Hardegsen desselben Unternehmens vesetzt. Dort erlebte sie 1997 noch den Verkauf des Werkes an die Alsen AG. Als die Deutsche Bundesbahn 2001 den Gleisanschluss kündigte, wurde die Lok überflüssig und 2002 an die Firma Rail-Service-Center in Bremen-Burg verkauft. Zum Einsatz scheint sie dort nicht gekommen zu sein, denn schon im Januar 2003 erfolgte der Verkauf an einen Privatmann in Bersenbrück-Ahausen, wo die Lok als Denkmal auch 2015 noch vorhanden ist.
Das Bild wurde in Hardegsen am 19.04.1986 aufgenommen.

37194 Bodenfelde

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5133/1959

Typ

Köf II
Am 09.10.1959 erhielt die Deutsche Bundesbahn diese Lok, die die Betriebsnummer "Köf 6499" erhielt. 1968 wurde sie in "323 681-7" umgezeichnet, und bereits am 30.12.1987 wurde die Lok bei der DB ausgemustert. Am 04.09.1989 konnte sie über den Händler NEWAG in Oberhausen an die Chemviron Carbon GmbH in Bodenfelde an der Weser verkauft werden.
Mit Kündigung des Gleisanschlusses durch die DB 2001 wurde die Lok überflüssig und 2002 an die Eisenbahnfreunde Walburg verkauft. Diese vermieteten die Lok etwa ab 2008 an die R&S - Rail & Service GmbH in Hessisch-Lichtenau bzw. Oberweser. In den Folgejahren und zuletzt im März 2014 war sie in Benndorf bei der MaLoWa abgestellt.
Das Bild zeigt sie am 01.09.1998 noch im Einsatz in Bodenfelde.

37235 Hessisch Lichtenau-Walburg

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

2838/1953

Typ

RHEINHAUSEN
Die Lok vom Typ "Rheinhausen" wurde 1953 gebaut, aber wohl erst am 30.04.1956 an die Harpener Bergbau AG für die Zeche Dortmund-Dorstfeld ausgeliefert. Sie erhielt den Namen Dorstfeld II, den sie behielt, als sie 1963 an die Zeche Robert Müser in Bochum-Werne weitergegeben wurde. Vor 1967 wechselte sie zum Verbundbergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne, und kam 1967 schließlich zum Eschweiler Bergwerksverein EBV in die Grube Emil Mayrisch in Siersdorf, wo sie die Nummer 2 erhielt.
1993 erfolgte der Verkauf an Privat für einen geplanten Einsatz bei der Dampfbahn Rur-Wurm-Inde e.V. Nach längerer Abstellzeit erfolgte 1999 der Weiterverkauf an die Eisenbahnfreunde Walburg, wo sie am 10.08.1999 eintraf. Seitdem war sie dort betriebsfähig abgestellt und erlebte auch die Auflösung des Vereins. Am 15.12.2011 erfolgte schließlich der Abtransport durch die neuen Besitzer, die Museumsbahn Frisoythe - Cloppenburg e.V. Im Sommer 2012 befindet sich sich zur Aufrarbeitung bei der MaLoWa in Klostermansfeld.
Das erste Foto zeigt die Lok noch in gutem Erhaltungszustand am 26.04.2000 in Walburg, das zweite wurde am 08.06.2009 aufgenommen.

37235 Hessisch Lichtenau-Walburg

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

400 021/1959

Typ

400 C
Nach einer kurzen Zeit als Leihlok wurde die Maschine am 05.05.1961 an das Kaliwerk Philippsthal-Hattorf der Vereinigten Kaliwerke Salzdetfurth AG ausgeliefert, wo sie die Nummer "II" erhielt. Mit Übernahme des Werks durch die Kali und Salz GmbH 1970 erhielt sie die Nummer "2".
1994 erfolgte der Verkauf an Privat und 1996 die Überführung ins nordhessische Walburg. Die Aufarbeitung scheiterte jedoch und der teilzerlegte Torso wurde im November 2005 verschrottet. Am 26.04.2000 fehlten nur einige Blechteile, als die Lok in Walburg fotografiert wurde.

37308 Heiligenstadt

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

249816/1952

Typ

N3
Diese Kleinlok war nie bei der Deutschen Reichs- oder Bundesbahn im Einsatz. Wohin sie 1952 geliefert wurde, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Später war sie beim VEB Fischwerk Sassnitz in Fürstenberg/Mecklenburg im Einsatz, und schließlich in der Lackfabrik Osterwieck, wo sie im März 1990 registriert wurde.
1992 übernahm das Eisenbahnmuseum Vienenburg die Lok, lackierte sie im DB-Schema und gab ihr die fiktive Nummer "Kö 5048".
1997 wurde die Lok an den Heiligenstädter Eisenbahnverein weiter gegeben und nach einiger Zeit optisch in eine Reichsbahn-Lok mit der Betriebsnummer "Kö 816" umgestaltet.
Das Foto zeigt sie in Heiligenstadt am 18.05.1997 noch in DB-Optik.

37308 Heiligenstadt

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 317/1962

Typ

V 10 B
Diese V 10 B wurde direkt nach ihrer Fertigstellung am 25.06.1962 an den VEB Heiligenstädter Papierfabrik ausgeliefert, wo sie während ihrer gesamten aktiven Einsatzzeit verblieb. Nachdem die Papierfabrik geschlossen wurde, kam die Maschine am 17.10.1991 zum Heiligenstädter Eisenbahnverein im Bahnhof Heiligenstadt Ost, der sie als "V10 2317" bezeichnete. Seit dem 26.05.1994 ist sie in die Denkmalliste des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege aufgenommen. Aufgenommen wurde sie am 10.06.2009 in ihrem Heimatbahnhof.

37308 Heiligenstadt

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

270 095/1963

Typ

V 60
Der Lokomotivbau Karl-Marx in Potsdam-Babelsberg lieferte die Lok nicht wie vorgesehen als V 60 1095 an die Deutsche Reichsbahn, sondern wegen dringenden Bedarfs als Lok 605 an das Stahlwerk Brandenburg aus. Ihre silberne Lackierung tauschte sie gegen einen orangen Anstrich, als sie später bei der VEB Baumwollspinnerei Leinefelde eingesetzt wurde. 1991 übernahm der Heiligenstädter Eisenbahnverein die Lok, die seitdem am Bahnhof Heiligenstadt Ost zu sehen ist. Das Bild zeigt sie noch im orangen Anstrich am 13.08.1993.

37574 Einbeck

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

23030/1938

Typ

OMZ 122 R
Am 30.10.1991 war die OMZ 122 R des Klöckner Rohstoffhandels in Einbeck noch aktiv. Die Maschine wurde am 31.01.1938 fabrikneu an Klöckner geliefert und bis 1973 als Lok am Standort Osnabrück eingesetzt. Zwischendurch erhielt sie 1960 einen neuen Motor vom Typ Deutz A3L514.
1998 wurde sie in Einbeck abgestellt und an eine Privatperson verkauft, die sie 1999 als Denkmal in Einbeck aufgestellt hat. Nach 2004 wurde die Lok an das Deutsche Werkbahnmuseum in Aschersleben abgegeben.

37603 Holzminden

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

2275/1951

Typ

DG 26
Die Kleinlok wurde 1951 an die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in München (BfB) ausgeliefert. Im Oktober 1963 wurde sie zum Standort Holzminden verlegt, wo am 25.03.1998 auch dieses Bild entstand.
Ende 2003 wurde die Lok abgestellt und am 22.05.2004 an das Nahverkehrsmusem Dortmund abgegeben, welches sie im Museums-Standort Dortmund-Nette, genannt Bahnhof Mooskamp, aufbewahrt.

38229 Salzgitter

Hersteller

LHB

Fabrik-Nr.

3093/1963

Typ

250 B
Im Dezember 1963 erhielten die Verkehrsbetriebe Salzgitter GmbH diese Lok, die die Nummer "207" erhielt. Am 01.10.1971 wurde das Unternehmen zu den Verkehrsbetrieben Peine-Salzgitter GmbH, wobei die Lok die Betriebsnummer behielt. 1991 wurde sie abgestellt vorgefunden und später verschrottet.
Die Aufnahme zeigt die Maschine am 06.05.1984 in Salzgitter-Hallendorf.

38229 Salzgitter

Hersteller

LHB

Fabrik-Nr.

3114/1965

Typ

530 C
Im Mai 1965 wurde diese Lok an die Verkehrsbetriebe Salzgitter AG (VBS) ausgeliefert und mit der Nummer "502" in Betrieb genommen. Am 01.10.1971 wurde das Unternehmen in Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH (VPS) umgewandelt. 1983 erhielt die Lokomotive einen neuen Motor von MTU mit 396 kW/538 PS Leistung. 1998 wurde sie wie weitere VPS-Maschinen dieser Bauart bei der Firma Lostr a.s. in Tschechien mit neuen Aufbauten versehen (vgl. oben Fabriknr. 3103) und mit einem MTU-Motor mit 465 kW/632 PS ausgestattet.
Am 17.05.2014 wurde die Lok außer Dienst gestellt und 2015 von der Westfälischen Lokomotiv-Fabrik Reuschling GmbH & Co. KG in Hattingen übernommen. Die letzte Sichtung von dort stammt vom Juni 2018.
Auf dem Bild ist die Lok am 05.06.1984 in Salgitter-Hallendorf zu sehen.

38229 Salzgitter-Barum

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

25707/1956

Typ

MV 4 a
Am 04.10.1956 wurde diese Lok an die Aktien-Zuckerfabrik zu Barum in Salzgitter-Barum ausgeliefert. Sie erhielt die Nummer "1". Später firmierte man unter Braunschweiger Zucker AG. Das Werk und die Lok wurden 1997 von der neu gegründeten Nordzucker AG aus Braunschweig übernommen. Noch 1997 wurde das Werk geschlossen und sukzessive abgerissen. Am 01.09.1998 wurde die Lok noch gesichtet, wenig später ist sie vermutlich verschrottet worden.
Das Bild wurde am 01.06.1986 aufgenommen.

38259 Salzgitter

Hersteller

Demag

Fabrik-Nr.

0038/1940

Typ

ML 55
Noch in grün zeigte sich die Demag am Bahnhof Salzgitter am 4. Februar 2005. Mittlerweile ist sie kunterbunt angemalt. Das passt zum Erstbesitzer, den Goslarer Farbenwerken Dr. Hans Heubach & Co. in Langelsheim. 1979 übernahm die IG 41 096 in Klein Mahner die seltene Lok. Seit 1997 ist sie in Salzgitter Bad neben dem Bahnhofsgebäude aufgestellt. Die Fabriknummer der Lok ist übrigens nicht eindeutig nachgewiesen.

38271 Baddeckenstedt

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

55862/1954

Typ

A4L 514 R
Die Deutz wurde am 24.08.1954 an die Zuckerfabrik Schladen AG ausgeliefert und erhielt die Nummer 2. Den Wechsel zur Nordharzer Zucker AG machte sie ebenso mit wie einen zeitweiligen Wechsel zur Zuckerfabrik Baddeckenstedt des selben Unternehmens. 1996 wurde die mittlerweile wie eine Bundesbahn-Lok ozeanblau und beige lackierte Maschine an die Dampflokgemeinschaft 41 096 e.V. in Klein Mahner verkauft. Diese gaben sie 2002 an den Verein Ziesar-Bücknitzer Eisenbahn in Bücknitz ab. Dort war sie 2003 noch aufgearbeitet und in grünem Anstrich zu sehen; seit 2008 ist sie als Denkmal beim Industriedenkmal Krügermühle Bücknitz e.V. in Magdeburgerforth zu finden. Das Foto hier entstand am 02.12.1989 in Baddeckenstedt.

38315 Schladen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

30342/1961

Typ

DH 240 B
Die 1961 gebaute Lok diente Henschel zunähst als Mietlokomotive und wurde erst am 29.03.1965 an die Osterwieck-Wasserlebener Eisenbahn AG in Braunlage verkauft, wo sie die Betriebnsummmer "DH 65" erhielt. 1969 wurde sie an die Nordharzer Zucker AG in Braunschweig für die Zuckerfabrik in Schladen verkauft. Neue Betriebsnummer war "1".
1996 startete die vermeintliche Karriere als Museumslok "V 21" bei der Dampflokgemeinschaft 41 096 e.V. in Liebenburg-Klein Mahner. Allerdings wurde sie dort nicht aufgearbeitet und schließlich 2010 verschrottet.
Das Bild zeigt die Lok beim Rangieren in Schladen am 30.11.1993.

38350 Helmstedt-Emmerstedt

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

25484/1956

Typ

DH 240
Ausgeliefert wurde diese Lok am 27.02.1956 an die Vereinigten Kaliwerke Salzdetfurth AG für das Werk Braunschweig-Lüneburg in Grasleben. Sie erhielt die Betriebsnummer "1". Am 01.01.1970 wurde sie gemeinsam mit dem Werk an die K+S Kali und Salz GmbH verkauft. Bis Mitte 1996 blieb sie dort im Einsatz und wurde anschließend an die Firma Zabel Rohstoffhandel in Helmstedt-Emmerstedt verkauft. Dort wurde sie Mitte 2001 verschrottet.
Die Bilder zeigen die Lok am 31.01.1994 in Grasleben im Einsatz sowie am 20.05.1998 abgestellt in Emmerstedt.

38685 Langelsheim

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26676/1970

Typ

MB 125 N
Am 21.05.1970 erfolgte die Auslieferung dieser Lok an die Vereinigten Deutschen Metallwerke AG (VDM) in Frankfurt (Main). Ob sie damals bereits in Langelsheim eingesetzt wurde, ist nicht bekannt. Im August 1982 war sie bei dem mittlerweile als Metallgesellschaft AG, Frankfurt (Main) firmierenden Unternehmen im Zweigwerk Langelsheim zu finden. Zum 01.10.1982 wurde aus dem Unternehmen die Chemetall Gesellschaft für chemisch-technische Verfahren mbH.
Am 27.01.2004 wurde die O&K an den Händler NEWAG GmbH & Co. KG in Oberhausen verkauft und als  Lok "3" bezeichnet. Letztmals gesichtet wurde sie nach einer Aufarbeitung im September 2006 auf einem Straßentieflader.

38685 Langelsheim

Hersteller

Schöma

Fabrik-Nr.

2413/1961

Typ

CFL 40 DR
Am 24.04.1961 wurde diese Lok an die Metallgesellschaft AG, Frankfurt (Main) für deren Werk im niedersächsischen Langelsheim ausgeliefert. Das Werk firmierte damals noch unter dem Namen Hans-Heinrich-Hütte GmbH. Zum 01.10.1982 wurde das Werk umfirmiert in Chemetall Gesellschaft für chemisch-technische Verfahren mbH. Spätestens zu diesem Zeitpunkt erhielt die Lok die Betriebsnummer "4".
Im Jahre 2000 wurde die Lok an Hans-Dieter Lewandowski verkauft, der sie bei der Lappwaldbahn aus Weferlingen hinterstellte. Seit November 2016 gehört die Lok der Lappwaldbahn Service GmbH und ist unverändert in Weferlingen abgestellt.
Das Bild zeigt sie am 24.09.1998 aktiv in Langelsheim.

38685 Langelsheim

Hersteller

Schöma

Fabrik-Nr.

2644/1963

Typ

CFL 40 DR
Am 20.05.1963 wurde diese Lok an die Metallgesellschaft AG, Frankfurt (Main) für deren Werk im niedersächsischen Langelsheim ausgeliefert. Das Werk firmierte damals noch unter dem Namen Hans-Heinrich-Hütte GmbH. Zum 01.10.1982 wurde das Werk umfirmiert in Chemetall Gesellschaft für chemisch-technische Verfahren mbH. Spätestens zu diesem Zeitpunkt erhielt die Lok die Betriebsnummer "5".
Im Jahr 2000 wurde sie an Hans-Dieter Lewandowski (oder an die IG 41 096?) verkauft, der sie bei der Lappwaldbahn hinterstellte. Im November 2016 übernahm die Lappwaldbahn Service GmbH in Oebisfelde-Weferlingen die Lok und stellt sie der Lappwaldbahn Instandhaltung GmbH als Rangierlok zur Verfügung.
Das Foto zeigt die Maschine am 24.09.1998 in Langelsheim.

38690 Vienenburg

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

22972/1938

Typ

OMZ 122 R
Deutz lieferte die Lok am 05.04.1938 an die MIAG in Braunschweig aus. Später war sie bei den Luther-Werken in Braunschweig eingesetzt. Am 15.05.2002 wurde die Lok im Eisenbahnmuseum Vienenburg fotografiert; wann sie dorthin kam, ist nicht bekannt, allerdings war sie bereits 1994 dort vorhanden. Die optische Darstellung als Kö 1001 hat keinen historischen Hintergrund.
2004 wurde die Lok an die Traditionsgemeinschaft 50 3708-0 e.V. in Blankenburg weiter gegeben.

38723 Seesen

Hersteller

BMAG

Fabrik-Nr.

11207/1940

Typ

LDFE 110
Am 06.08.1940 wurde die Kleinlok an die IG Farben, Frankfurt (Main) augeliefert und der Säurefabrik Langelsheim zugeteilt. Während des Krieges war sie auch in der WiFo - Wirtschaftliche Forschungs-GmbH im Standort Embsen im Einsatz. 1946 wurde das ehemalige WiFo-Rüstungswerk zu den Norddeutschen Chemischen Werken GmbH, Lüneburg, Werk Melbeck-Embsen, kurz Nordchemie.
1961 wurde die Lok in das Werk Langelsheim der Nordchemie umgesetzt, wo sie 21 Jahre zuvor ihre ersten Einsätze hatte. Das Werk und die Lok erlebten in den Folgejahren mehrere Besitzerwechsel:
- 1964 zur Salzgitter Chemie GmbH, Hannover, Werk Langelsheim
- 1970 zur VEBA Chemie AG, Marl, Werk Langelsheim
- 1979 zu Chemische Werke Hüls AG, Marl, Werk Langelsheim
Am 15.07.1987 wurde die Kleinlok an die Eisenbahnfreunde Seesen e.V. abgegeben. Ab 1994 stand die Maschine in Braunschweig bei den Braunschweiger Verkehrsfreunden e.V. abgestellt, gehörte aber dem Verein nicht. Im Juni 2006 wurde sie an die IG Göttsche & Knaak in Bark abgegeben und in Fredesdorf bei Bad Segeberg in der Privatsammlung hinterstellt. Aktuellere Infos fehlen.
Das Bild wurde am 06.11.1991 in Seesen aufgenommen.

38442 Wolfsburg-Fallersleben

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 551/1972

Typ

V 10 B
Der Abnehmer dieser V10B ist nicht mehr bekannt. Später war sie im VEB Zuckerfabrik Weferlingen mit der Nummer "1" im Einsatz. Um 1992 war sie in der Zuckerfabrik Fallersleben-Salzdahlum AG im Einsatz, wo am 24.11.1993 auch das Foto aufgenommen wurde.
1999 wurde die Lok optisch hergerichtet und in roter Lackierung als Denkmal neben dem Parkhaus in Wolfsburg-Fallersleben aufgestellt, wo sie 2015 noch vorhanden war.

38871 Ilsenburg

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

15362/1976

Typ

V 60
Diese Lok wurde 1976 an das Qualitäts- und Edelstahl-Kombinat Henningsdorf ausgeliefert, dass sie an den VEB Walzwerk "Michael Niederkirchner" in Ilsenburg übergab. Dort erhielt sie die Betriebsnummer "3". 1990 wurde das Stahlwerk privatisiert und firmierte als Walzwerk Ilsenburg GmbH. Weitere Verkäufe erfolgten 1995 an die Preussag Stahl AG und 1998 an die Salzgitter AG. In diesem Jahr wurde die Lok auch abgestellt und schließlich 2007 verschrottet. Das Bild zeigt sie am 13.01.1994 im Einsatz.

39240 Sachsendorf (b. Calbe)

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

20506/1935

Typ

RL 7 E
Die Kleinlok wurde 1935 als "Kö 4780" an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft ausgeliefert und verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR, wo sie von der Deutschen Reichsbahn weiter als "Kö 4780" eingesetzt und 1970 in "100 780-6" umgezeichnet wurde.
Am 01.08.1973 wurde die Lok an den VEB Starkstromanlagenbau Leipzig-Halle, Betriebsteil Zörbig verkauft.
Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt erfolgte die Aufstellung als Denkmal in Sachsendof-Patzetz, wo die Maschine im Juni 2017 aufgenommen werden konnte.

39279 Loburg

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57519/1962

Typ

KS 230 B
Am 21.09.1962 wurde diese Lok an die Deutsche Bundeswehr für den Fliegerhorst Diepholz geliefert. In den kommenden Jahren war sie an den Standorten Jülich, St. Wendel, Darmstadt, Birkendorf und Bröck eingesetzt. Nach 2001 wurde sie über die VEBEG GmbH in Frankfurt (Main) an die Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e. V. - Arbeitskreis Loburger Bahn abgegeben.
In loburg konnte sie am 21.02.2018 aufgenommen werden.

39279 Loburg

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

251 145/1957

Typ

N4
Die Lokomotive wurde 1957 an die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) für den Standort Töpchin ausgeliefert. Später war sie bei der Nationalen Volksarmee (NVA) auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow im Einsatz.
1992 konnte die Kleinlok von der Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e. V. - Arbeitskreis Loburger Bahn übernommen werden. Sie erhielt dort die Betriebsnummer "V21.05" und wurde hier am 21.02.2018 fotografiert.

39279 Loburg

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 260/1961

Typ

V 10 B
Die Lokomotive wurde an den VEB Binnenhäfen Saale in Halle (Saale) ausgeliefert, wobei nicht bekannt ist, in welchem Hafen sie zunächst eingesetzt wurde. Später war sie für den VEB Binnenhäfen Mittelelbe in Magdeburg im Hafen Wittenberge im Einsatz.
Zwischen 2001 und 2004 wurde die Maschine von der Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e.V. - AK Loburger Bahn übernommen und als "V 21.03" nummeriert.
Am 21.02.2018 wurde sie in Loburg fotografiert.

39279 Loburg

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

15410/1934

Typ

ML 2/2
Am 22.03.1934 wurde die Lok als "Kö 4724" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1943 wurde sie auf Vergaserantrieb mit Flüssiggas  umgebaut und in "Kb 4274" umgezeichnet. Nach 1945 verblieb die Maschine in Westdeutschland, gelangte zur Deutschen Bundesbahn, verlor ihren Gasantrieb wieder und wurde erneut zur "Kö 4274". Nach Einbau eines Voith-Turbogetriebes wurde sie 1952 zur "Köf 4274". 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "321 006-9" und am 15.11.1968 wurde sie zur "322 141-3".
Im April 1976 verkaufte die DB die Kleinlok an die Chemische Fabrik Weyl AG in München-Pasing, wo ihre Fabriknummer zur Betriebsnummer "15410" genutzt wurde.
Im Dezember 1983 übernahmen die Rütgers-Werke AG die Lok für ihr Werk in Peine-Woltorf, dabei behielt sie die Nummer "15410".
1993 konnte die Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e.V. in Hildesheim die Köf übernehmen und nach dem Jahr 2000 an den Arbeitskreis Loburger Bahn des Vereins weiterreichen. Dort erhielt sie zunächst die Nummer "V 21.04", ist mittlerweile aber unter ihrer alten Betriebsnummer "Köf 4274" im Bestand. Außerdem trägt sie die NVR-Betriebsnummer "98 80 3321 006-9 D-DEBG".
Das Foto wurde am 21.02.2018 aufgenommen.

39279 Loburg

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

25683/1957

Typ

MV 6 a
Die Zuckerfabrik Sehnde AG in Niedersachsen erhielt diese Maschine am 18.07.1956. 1994 wurde sie an das Werk Lehrte der Zuckerverbund Nord AG abgegeben, aus dem 1997 das Werk Lehrte der Nordzucker AG wurde.
Im Jahr 2000 konnte die Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e.V. (DBG), Arbeitskreis Loburger Bahn die Lok übernehmen.
Zunächst als "V 21.07" bezeichnet, trägt sie seit 2011 die Nummer "V 21.04".
Am 21.02.2018 konnte sie in Loburg aufgenommen werden.

39343 Schackensleben

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

251 111/1956

Typ

N4
Der VEB Zuckerfabrik Delitzsch war Empfänger dieser Kleinlok. Später war die Lok im VEB Zuckerfabrik Altmark, Haldensleben, im Betriebsteil Schackensleben eingesetzt, wo sie 1969 gesichtet wurde. Weitere Besitzer sollen - immer in Schackensleben - das Trocknungswerk Schackensleben, die Bördefeinkost Schackensleben und die Neuland Feinfrost GmbH gewesen sein, wo die Lok letztmals 1994 dokumentiert worden ist. Später soll sie noch auf der Anschlussbahn in Prenzlau gewesen sein; ihre Spur verliert sich aber.
Das Foto zeigt die Kleinlok am 12.01.1994 in Schackensleben.

39418 Staßfurt

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 044/1968

Typ

V22
Die Lokomotive wurde am 30.04.1968 an die Deutsche Reichsbahn (DR) als "V 23 030" ausgeliefert und 1970 in 102 030-4" umgezeichnet. Ab dem 02.11.1973 tat sie als Werkslok "Wl 6" im Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam Dienst.
Am 01.01.1994 kam sie zur Deutschen Bahn AG und wurde bis spätestens Mai 2001 an die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Dessau, gegeben. Ihre Nummer lautete nun "5".
Im Mai 2004 übernahm die Anhaltinische Bahngesellschaft mbH (ABG) in Dessau die Maschine und verkaufte sie gleich an das Schotterwerk Röblingen GmbH mit Sitz in Teutschenthal weiter. 2006 landete sie bei der Firma BARES Baustoffhandel und Reifenservice GmbH in Siersleben, ehe 2011 die Firma LOK-OST Lokführerdienstleistungen Olof Stille in Staßfurt Besitzer wurde. Hier erhielt sie die Betriebsnummer "312 030-4".
In diesem Zustand konnte die Lok am 16.07.2019 in Aschersleben entdeckt und fotografiert werden.


TOP  |  Kontakt  l  letzte Änderung: 28.08.2019