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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Portraits von Jung Feldbahnlokomotiven finden Sie hier.
Jung Lokomotiven
Fabrik-Nr. 3239 / 1921
Typ 150 PS
Bauart B-fl
Standort 28237 Bremen
Eigner Umschlag- und Speditionsgesellschaft Schimmler
Die Dampfspeicherlok - laut Fabrikschild Baujahr 1921 - wurde am 13.02.1922 an die Bremer Wollkämmerei ausgeliefert und erhielt die Betriebsnummer 2. Mindestens bis zum Sommer 1979 war die Lok dort in Betrieb, während sie im Februar 1994 abgestellt vorgefunden wurde.
1996 wurde die Lok von der Firma Schimmler Umschlag Lagerei in Bremen übernommen und auf dem Firmengelände als Denkmal aufgestellt. Ebendort wurde sie am 09.03.2014 auch fotografiert.
Fabrik-Nr. 5492 / 1934
Typ NDR 130 / Kö II
Bauart B-dm
Standort 84104 Rudelzhausen-Enzelhausen
Eigner Hagl Containerdienst und Recycling
Die Lok wurde als Kb 4155 am 18.08.1934 an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1949 gelangte sie in den Bestand der Deutschen Bundesbahn und wurde 1968 in 321 207 sowie nach dem Einbau einer Druckluftbremse noch im selben Jahr in 323 486 umgezeichnet. Abgestellt am 01.10.1979 und ausgemustert am 31.12.1979 wurde sie im Juni 1981 an Waggonbau Händler in Regensburg verkauft, wo sie die Nummer 5 erhielt. 1991 kam sie zur Regentalbahn nach Viechtach und 2000 an die Interessengemeinschaft Schienenverkehr Niederbayern in Viechtach. Beide Besitzer nutzten die Lok nicht.
Schließlich gelangte sie zur Fahrzeugsammlung Hagl in Enzelhausen, wo sie am 24.05.2009 fotografiert wurde. Die Lok steht übrigens auf Schienen!
Fabrik-Nr. 6708 / 1936
Typ Kö II
Bauart B-dm
Standort 54411 Hermeskeil
Eigner Bernd Falz/Dampflokmuseum Hermeskeil
Die Kleinlok wurde am 04.11.1936 als Kö 4873 an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft abgeliefert. 1949 wurde sie von der Deutschen Bundesbahn übernommen, 1950 nach Umbau in Köf 4873 umgezeichnet, 1968 in 321 051-5 umgetauft und 1973 nach Einbau einer Druckluftbremse in 322 177-7 umgenummert. Am 04.12.1979 wurde sie ausgemustert und am selben Tag an die Eisenwerke Kaiserslautern GmbH verkauft, wo sie als 10995 bezeichnet wurde. Nach einer Umfirmierung nannte sie das Werk ab dem 01.11.2002 General Dynamics - Santa Bárbara Sistemas GmbH.
Zwischen Oktober 2006 und Mai 2008 wurde die Lok von Bernd Falz für seine Sammlung in Hermeskeil übernommen. Dort enstand am 31.08.2015 das Foto.
Fabrik-Nr. 6966 / 1936
Typ VN 134
Bauart B-dm
Standort Aschersleben
Eigner Deutsches Werkbahn-Museum e.V. (Leihgabe von privat)
Ausgeliefert wurde diese Lok am 14.08.1936 über die Firma Bremer in Bremen an die Marinewerft Wilhelmshaven, die sie im Marine-Öllager Achim mit der Betriebsnummer "8" einsetzten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie bei der Deutschen Shell AG in Hamburg-Wilhelmsburg im Einsatz und wurde zu einem nicht bekannten Zeitpunkt vom Verein Freunde der Eisenbahn (FdE) in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen. 1998 wurde sie an Privat verkauft und wurde 2000 beim Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover eingestellt. Am 21.02.2006 zog die Kleinlok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben um, wo sie am 06.06.2017 fotografiert werden konnte.
Fabrik-Nr. 7041 / 1937
Typ L 22.14
Bauart B-fl
Gewicht 19,8 t
Standort 20539 Hamburg
Eigner Stiftung Hamburg Maritim
Jung liefert die Dampfspeicherlok 1937 an die Margarine Union, die spätere Union Deutsche Lebensmittelwerke GmbH in Hamburg-Bahrenfeld. Sie trug dort die Nummer 2, wurde am 12.12.1969 abgestellt, blieb aber bis 1976 im Werk. Untypisch für eine Dampfspeicherlok ist das Aussehen mit vorne liegenden Zylindern und der Abdampfführung durch einen richtigen Schornstein. Über Zwischenstationen bei den Freunden der Eisenbahn Hamburg sowie als Denkmal bei der Strom- und Hafenbau Hamburg gelangte sie schließlich an die Stiftung Hamburg Maritim, die sie als Sanella und am 05.05.2009 noch nicht aufgearbeitet ausstellt.
Fabrik-Nr. 9911 / 1941
Typ ZN 113
Bauart B-dm
Standort 91284 Neuhaus an der Pegnitz
Eigner Kaiser Bräu
Jung lieferte diese Kleinlok am 02.11.1941 an den Händler Erich Brangsch in Engelsdorf, der sie für das Sägewerk Leonhard Prass in Neuhaus an der Pegnitz bestellt hatte. Das Gelände wurde mitsamt der Lok um 1989 von Kaiser Bräu übernommen.
1992 wurde die Lok mit einem Güterwagen als Denkmal auf dem ehemaligen Anschlussgleis aufgestellt und zuletzt 2009 gründlich restauriert. Am 21.06.2013 konnte sie in den Farben der Biermarke Veldensteiner fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 10798 / 1950
Bauart B-fl
Gewicht 24,2 t
Geschw. 30 km/h
Standort 20539 Hamburg
Eigner Stiftung Hamburg Maritim
1950 lieferte Jung diese Dampfspeicherlok als Lok 1 an das Kraftwerk Tiefstack der Hamburger Elektrizitätswerke aus. 1992 wurde sie vom Verein Freunde der Eisenbahn in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen. Nachdem das Betriebswerk einem Brand zum Opfer fiel, gelangte die Lok am 03.12.2003 an die Stiftung Hamburg Maritim, die sie am 27.07.2004 am historischen 50er Schuppen am Bremer Kai in Hamburg abgstellen konnte, wo sie am 05.05.2009 auch fotografiert wurde.
Der neu gegründete Verein "Freunde der historischen Hafenbahn" unter dem Dach der Stiftung Hamburg Maritim übernahm wenig später die Betreuung der Lok. Am 19.05.2012 wurde die Lok von der Stiftung an das Museum der Arbeit übergeben, dort äußerlich aufgearbeitet und schließlich am 12.12.2012 auf dem Kreisverkehr Fuhlsbütteler Straße Ecke Wiesendamm am Bahnhof Barmbek aufgestellt.
Fabrik-Nr. 11559 / 1952
Typ RK 20 b
Bauart B-dh
Standort Aschersleben
Eigner Deutsches Werkbahn-Museum e.V. (DWBM)
Besteller dieser Lok war 1952 die Gelsenberg Benzin AG in Gelsenkirchen-Horst, wo sie die Nummer "5" erhielt.
1973 übernahm die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH & Co. KG in Hattingen die Lok und nutzte sie mit der Nummer "10" - später "21" - als Vermietlok. Über die Firma Jung wurde sie 1980 an die Nienburger Glas, Himly & Holscher GmbH & Co. KG in Nienburg verkauft.
1990 übernahm die Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) in Rinteln die Lok und nummerierte sie als "V 13". Im Jahr 2000 übernahm der Verein zur Erhaltung der Eisenbahn im Hoyaer Land e.V. in Nienburg die Lok. Zum Einsatz kam sie dort wohl nicht, und der Verein gab die Lok 2002 an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. (DWBM) in Hannover ab. 2006 wurde die Fahrzeugsammlung des Vereins nach Aschersleben umgezogen und dort konnte die Jung-Lok am 06.06.2017 auch fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 11727 / 1953
Typ ZL 233
Bauart B-dm
Standort 50739 Köln
Eigner Rheinisches Industriemuseum
Deutlich erkennbar war diese Jung-Lok früher auf schmalerer Spur unterwegs. Bei der Auslieferung an die Bayer AG in Leverkusen fuhr die Maschine mit der Betriebsnummer 20 noch auf 1000 mm Spur. 1964 wurde sie auf Regelspur umgebaut und noch bis etwa 1998 eingesetzt.
Am 05.02.1999 konnte das Rheinische Industriemuseum in Köln-Nippes die interessante Lokomotive übernehmen. Am 20.04.2012 wurde sie in der dortigen Fahrzeughalle und am 06.04.2015 im Freigelände aufgenommen.
Fabrik-Nr. 11945 / 1953
Bauart B-n2t
Standort 95339 Neuenmarkt-Wirsberg
Eigner   Deutsches Dampflokomotiv-Musem
Die Lok wurde an die Stahlwerke Gebrüder Röchling in Völklingen ausgeliefert und erhielt die Betriebsnummer 44. Die Nummer behielt sie auch bei der Übernahme des Werkes durch die ARBED Saarstahl. 1984 konnte das Deutsche Dampflokmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg die Lok übernehmen, wo sie am 21.06.2013 auch fotografiert wurde.
Fabrik-Nr. 12922 / 1957
Typ VN 234
Bauart B-dh
Standort 23569 Lübeck
Eigner Flender Werft
Diese Maschine wurde fabrikneu an die Flender Werft in Lübeck-Siems ausgeliefert und als Lok 2 bezeichnet. Die Werft ging 2002 in Konkurs, doch der Gleisanschluss wurde auch zuvor kaum noch genutzt. Am 13.03.2000, als das Bild entstand, war die Lok bereits abgestellt. Spätestens 2003 wurde sie verschrottet.
Fabrik-Nr. 12995 / 1959
Typ R 30 C
Bauart C-dh
Standort 66670 Losheim am See
Eigner   MECL - Museums-Eisenbahn-Club Losheim
Die Merzig-Büschfelder Eisenbahn GmbH erhielt diese Lok 1959 und vergab die Betriebsnummer "51". 1988 wurde die Maschine an den Museums-Eisenbahn-Club Losheim (MECL) abgegeben, der sie nach einer Aufarbeitung weiter auf ihrer ehemaligen Stammstrecke, die heute alleine touristischen Zwecken dient, einsetzt. Am 01.08.2015 stand die Lok in Losheim am See.
Fabrik-Nr. 13118 / 1959
Typ R 42 C
Bauart C-dh
Standort 35418 Buseck
Eigner Sammler- und Hobbywelt GmbH
Erstbesitzer dieser R 42 C war die Freie Grunder Eisenbahn FGE in Herdorf, wo die Lok die Betriebsnummer "7" erhielt. Zum 01.01.1970 wurde aus dem Unternehmen die Siegener Kreisbahn SK, die Lok wurde in "4" umgezeichnet. Im August 1980 übernahm die Firma Gontermann und Piepers in Kaan-Marienborn die Lok für innerbetriebliche Rangieraufgaben.
Nachdem sie dort nicht mehr benötigt wurde, konnte sie von der Sammler- und Hobbywelt in Buseck bei Gießen übernommen und am 14.04.2009 dort als Denkmal aufgestellt werden. Am 01.04.2012 wurde sie dort fotografiert.
 
Fabrik-Nr. 13137 / 1959
Typ Köf II
Bauart B-dh
Standort 89312 Günzburg
Eigner Gröger Recycling
Die Lok wurde 1959 mit der Betriebsnummer Köf 6699 an die Deutsche Bundesbahn geliefert und 1968 in 323 697-3 umgezeichnet. Nach ihrer Ausmusterung in Heidelberg am 29.12.1983 gelangte sie zum Quelle Regionallager in Bochum-Hamme, wo sie die Nummer 1 erhielt. 2003 wechselte sie in Privatbesitz und landete bei Schwaben Dampf e.V. in Neuoffingen. Von hier wechselte sie 2006 ins benachbarte Günzburg, wo zu diesem Zeitpunkt der Schrotthandel Gröger den Betrieb mit einer eigenen Lok aufnahm.
Dort wurden die Bilder im April 2009 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 13164 / 1960
Typ Köf II
Bauart B-dh
Standort 86720 Nördlingen
Eigner   Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Die Lok wurde am 08.02.1960 als Köf 6726 von der Deutschen Bundesbahn abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in 323 796-3, und bereits am 29.12.1983 erfolgte die Ausmusterung.
Neuer Besitzer wurde am 06.05.1985 die Stadt Frankfurt am Main, die die Lok als D 1 für die Hafenbetriebe der Stadt in Dienst stellten. 1991 erfolgte der Verkauf an die Krauss-Maffei AG in München-Allach, wo die Lok im internen Rangierverkehr eingesetzt wurde. Dort erlebte sie zum 01.01.1999 den Wechsel zu Siemens Krauss-Maffei Lokomotiven GmbH und am 01.01.2001 den Wechsel zur Siemens AG. Am 31.03.2010 wurde sie mit Fristablauf abgestellt, nachdem als Nachfolger bereits ein Windhoff-Gerät vom Typ RW 10/20 AEM beschafft worden war.
Bereits am 28.04.2010 konnte sie an das Bayrische Eisenbahnmuseum nach Nördlingen abgegeben werden, wo die Aufnahme am 25.09.2011 entstand. An der Führerhausseite wurde bereits rote Farbe aufgetragen, um später wieder eine Bundesbahn-Lok entstehen zu lassen.
Fabrik-Nr. 13194 / 1960
Typ Köf II
Bauart B-dh
Standort 26388 Wilhelmshaven
Eigner EVC European Vinyl Corporation GmbH
Die Deutsche Bundesbahn übernahm am 04.05.1960 diese Lok als Köf 6756. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer 323 826-8. Bereits am 30.11.1988 wurde die Kleinlok ausgemustert und 1989 an die ICI - Imperial Chemical Industries Ltd. in Wilhelmshaven verkauft. Als Lok 2 erlebte sie dort die Verkäufe des Werks an EVC - European Vinyl Corporation GmbH 1994 und INEOS Vinyls Deutschland GmbH 2005, ehe sie zu einem nicht bekannten Zeitpunkt an den Händler railtec in Haltern abgegeben wurde.
Um 2013 war die Kleinlok bei der Firma Piepenbrock Instandhaltung GmbH & Co. KG in Eisenhüttenstadt zu finden. Im März 2016 war sie beim Händler Automobile Heye aus Mettingen, von wo sie nach einer Aufarbeitung an die Firma elg Eisenlegierungen Handelsgesellschaft mbH in Karlsruhe abgegeben wurde.
Das Foto entstand am 19.06.2001 in Wilhelmshaven.
Fabrik-Nr. 13252 / 1960
Typ Kokereilok 17t
Bauart Bo-el
Gewicht 17 t
Standort 31241 Ilsede
Eigner nicht bekannt
Im Gewerbepark Ilseder Hütte am Gadenstedter Weg in Ilsede steht am 04.02.2005 dieses Ensemble mit einer Jung Kokereilok. Sie wurde 1960 über den Händler Heinrich Koppers in Essen für die Hamburger Gaswerke beschafft und als Lok 1 bezeichnet. Zu einem unbekannten Zeitpunkt übernahm die Ilseder Hütte die Lok und baute sie ihren Belangen entsprechend um. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist sie gemeinsam mit einem Kokslöschwagen als Denkmal aufgestellt.
Fabrik-Nr. 13437 / 1963
Typ RK 11 B
Bauart B-dh
Standort 31171 Nordstemmen
Eigner Union-Zucker Südhannover GmbH
Die Maschine wurde fabrikneu an die Zuckerfabrik Nordstemmen GmbH südlich von Hannover geliefert. Dort blieb sie auch, als das Werk von der Union-Zucker Südhannover GmbH übernommen wurde. Am 30.09.2006 wurde sie in der Zuckerfabrik fotografiert. Der Gleisanschluss der heute zur Nordzucker AG gehörenden Fabrik ist mittlerweile ungenutzt, doch die Lok steht auch 2014 noch an derselben Stelle.
Fabrik-Nr. 13441 / 1963
Typ RK 15 B
Bauart B-dm
Standort 70191 Stuttgart
Eigner Heidelberger Cement AG
Nicht mehr viel zu holen ist bei dieser geplünderten Jung-Lok. Kupplungen, Puffer, Scheinwerfer und viele andere Teile fehlen, als sie am 14.08.2011 fotografiert wird. Abgeliefert wurde die Lok an die MAN Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg für das Werk in Mainz-Gustavsburg. Sie erhielt dort die Nummer "2". 1980 wurde sie von der Chemischen Fabrik Weyl GmbH in Mannheim-Waldhof übernommen und mit der Nummer "382" versehen. 1992 wechselte sie zum Transportbetonwerk der Firma Karl Epple in Stuttgart Nord. Seit vielen Jahren ist sie dort abgestellt und dürfte mit dem Verkauf des Werkes an die Firma Heidelberger Cement nun auch diesem Unternehmen gehören.
Fabrik-Nr. 13468 / 1962
Typ V 100.10
Bauart B'B'-dh
Standort Achim
Eigner BLP Wiebe Logistik GmbH
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese V 100 am 15.10.1962 mit der Nummer "V100 1341". 1968 wurde sie in "211 341-3" umgezeichnet und am 29.05.1988 erfolgte bereits ihre Abstellung. Am 13.09.1989 übernahm die Händlerin Elisabeth Layritz GmbH in Penzberg die Lok und verkaufte sie 1990 an die Gleisbaufirma H.F. Wiebe KG in Nienburg, wo sie die Betriebsnummer "01" erhielt.
Später wurde sie in "02" und mit Änderung der Firma in BLP Wiebe Logistik GmbH, Achim in "2" umgezeichnet.
Seit 2007 trägt sie zusätzlich zur alten DB-Betriebsnummer und der Wiebe Nummer auch die NVR-Nummer "92 80 1211 341-3 D-BLP".
Das Foto zeigt die Lok am 24.06.2001 im Einsatz zwischen Langenbach und Marzling.
Fabrik-Nr. 13618 / 1962
Typ R 30 B
Bauart B-dh
Leistung 300 PS
Standort 86633 Neuburg
Eigner nicht bekannt
Die Lok stand zwei Jahre bei Jung, ehe sie an die Berzelius Metallhütten GmbH in Duisburg verkauft werden konnte. Als Nummer "4" wurde sie dort bis 2005 eingesetzt. Die Handelsfirma Stiefvater in Langenfeld übernahm die Lok 2005.
Wer sie 2008 übernommen hat und warum sie in Neuburg an der Donau landete, ist nicht bekannt. Der Fotograf traf sie dort völlig unerwartet an. Das Anschlussgleis ist seit Jahren stillgelegt, und die Lok wurde einige Wochen zuvor per Tieflader hierher gebracht und auf die rostigen Schienen gesetzt. Im Spätsommer 2012 war sie wieder verschwunden.
Fabrik-Nr. 13619 / 1962
Typ R 30 C
Bauart B-dh
Standort 40221 Düsseldorf-Lausward
Eigner Stadtwerke Düsseldorf
1963 wurde diese Lok an die Eisenbahn-Gesellschaft mbH, Bossel-Blankenstein ausgeliefert und mit der Nummer "D 4" in Betrieb genommen. 1969 erfolgte der Verkauf an die Tecklenburger Nordbahn und Nummerierung als Lok "23". Ihren dritten Besitzer erreichte sie im April 1982 über Vermittlung des Händlers Westfälische Lokomotiv-Fabrik Reuschling GmbH in Hattingen: Die Stadtwerke Düsseldorf nahmen die Lok zum Verschub der Kohlezüge im Kraftwerk Lausward in Betrieb. Betriebsnummer war nun "2".
Im April 2012 trennten sich die Düsseldorfer von der Lok und verkauften sie an den Händler Unirail GmbH in Recke.
Das Foto zeigt die Maschine am 19.05.1999 im Kraftwerk Lausward.
Fabrik-Nr. 13692 / 1962
Typ RK 8 B
Bauart B-dh
Standort 53757 Sankt Augustin
Eigner Schollmeyer KG
Erstbesitzer der kleinen Jung-Lok war die Kali-Chemie AG, die sie mit der Betriebsnummer M 2 im Rhenania-Phosphatwerk in Brunsbüttelkoog einsetzte. 1983 wurde sie an das Werk Bad Hönningen des gleichen Unternehmens versetzt. 2006 wurde sie abgestellt und in demselben Jahr an die Schollmeyer KG in St. Augustin verkauft. Zum Einsatz kam sie dort nicht, sondern wurde stattdessen 2013 an Privat verkauft und endete am 12.04.2016 bei der Rohstoff-Handelsgesellschaft mbH in Mülheim (Ruhr).
Am 20.08.2013 wurde sie bei der Firma Schollmeyer fotografiert.
Fabrik-Nr. 13835 / 1964
Typ Dampflok
Bauart Bn2t
Standort 66333 Völklingen
Eigner Initiative Völklinger Hütte e.V.
Mit dieser Lokomotive lieferte Jung am 09.12.1964 seine letzte neugebaute Dampflokomotive aus. Sie wurde von den Röchling Stahlwerken in Burbach übernommen und als Lok 46 eingereiht. 1981 wurde sie außer Dienst gestellt und 1984 als Denkmal auf dem Gelände der Universität Kaiserslautern aufgestellt. Am 09.02.1999 kehrte sie nach Völklingen zurück und wurde im UNESCO Weltkulturerbe Alte Hütte Völklingen als Denkmal ausgestellt. Dort enstanden am 29.03.2014 und am 30.08.2015 die Fotos der sehr gepflegten Lok.
Fabrik-Nr. 13873 / 1966
Typ RC 24 B
Bauart B-dh
Standort 45473 Mülheim
Eigner Mülheim Pipecoatings GmbH
Im August 1966 erhielten die Berliner Gaswerke AG (GASAG) in Berlin-Mariendorf diese Jung und vergaben die Betriebsnummer "6". 1984 wurde die Lok an die Berliner Verkehrsgesellschaft abgegeben, die in diesem Jahr den S-Bahn-Betrieb in West-Berlin übernommen hatte und Loks für Gleisbauzüge benötigte. Sie erhielt die Betriebsnummer "5070".
Am 11.08.1995 wurde die Lok vom Oberhausener Händler NEWAG GmbH & Co. KG übernommen, der sie am 29.06.1997 an die Norddeutsche Affinerie  AG in Hambuerg-Veddel verkaufen konnte. Als "EM 245 506" blieb sie bis zu ihrem Verkauf an den Händler railtec in Marl am 15.01.2008 dort. Seit dem 16.04.2008 ist die Maschine mit der Betriebsnummer "33" bei Mülheim Pipecoatings GmbH in Mülheim an der Ruhr im Einsatz.
Das Foto entstand am 12.04.2016.
Fabrik-Nr. 13895 / 1965
Typ Köf III
Bauart B-dh
Standort 70327 Stuttgart
Eigner Reederei Schwaben
Als Köf 11 250 wurde die Lok am 23.08.1965 von der Deutschen Bundesbahn in Betrieb genommen. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer 332 250-0, die sie bis zu ihrer Ausmusterung am 30.06.2000 behielt. Schon vor der Ausmusterung erfolgte eine Vermietung der Lok an die Reederei Schwaben GmbH im Stuttgarter Hafen, die sie schließlich im Juni 2000 kaufte. Am 14.08.2011 konnte sie dort fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 14024 / 1968
Typ RC 24 B
Bauart B-dh
Standort 70327 Stuttgart
Eigner Wincanton Rail GmbH
Die Berliner Gaswerke AG in Berlin-Mariendorf beschafften diese Lok 1968 und gaben ihr die Betriebsnummer 7. 1996 wurde sie an die Thyssen Mannesmann Handel AG im Stuttgarter Neckarhafen verkauft, wo sie ihre Betriebsnummer behielt. Am 14.08.2011 zieren die Lok Aufkleber der Wincanton Rail GmbH. Wincanton Rail GmbH entstand 2006 durch Umfirmierung der 1998 gegründeten Unispeed GmbH, die gegründet wurde, um den Bahnverkehr der Saarländischen Bergwerke der Deutschen Steinkohle AG durchzuführen.
Fabrik-Nr. 14041 / 1970
Typ RC 43 C
Bauart C-dh
Standort 66386 St. Ingbert
Eigner RST - Rangier-Service und Transport-Gesellschaft mbH
Die Lok diente zunächst als Vorführlok, ehe sie 1977 an die Häfen der Stadt Düsseldorf ausgeliefert und dort als "DL 5" nummeriert wurde. Im Juni 1989 wurde sie von den Stadtwerken Düsseldorf übernommen und als Lok "3" im Kraftwerk Lausward eingesetzt. Etwa 2002 wurde die Maschine von der Rangier-Service und Transport-Gesellschaft RST in St. Ingbert übernommen und als Lok "5" eingesetzt.
Das linke Bild zeigt die Lok am 06.03.1997 in Düsseldorf-Lausward, die beiden anderen wurden am 15.09.2011 sie in St. Ingbert aufgenommen.
Fabrik-Nr. 14050 / 1968
Typ Köf III
Bauart B-dh
Standort 32312 Lübbecke
Eigner Besta Stahl
Die Lok wurde am 06.09.1968 als 333 010 an die Deutsche Bundesbahn geliefert. Mitte der 1980er Jahre erhielt sie noch eine Funkfernsteuerung und wurde in 335 010 umgezeichnet. Im Januar 2006 übernahm die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Reuschling in Hattingen die Lok zur Aufarbeitung für die Firma BESTA Eisen- und Stahlhandel in Lübbecke. Dort wurde sie am 15.06.2009 im modernen Lokschuppen aufgenommen. Man beachte die Abgasabsaugung mittels Abluftschiene!
Fabrik-Nr. 14137 / 1972
Typ RK 24 B
Bauart B-dh
Leistung  240 PS
Standort 20539 Hamburg
Eigner Norddeutsche Affinerie AG
Jung lieferte die Lok fabrikneu an die Chemische Fabrik Schweizerhall AG in der Schweiz, wo sie als DL 4 eingereiht wurde. Am 19.05.1993 wurde sie vom deutschen Lokhändler Newag übernommen und am 20.09.2004 an die Norddeutsche Affinerie AG in Hamburg-Veddel verkauft. Dort entstand am 16.06.2008 das Farbfoto der nun EM 245 510 genannten Lok. Das zweite Foto zeigt die Lok am 29.11.1999.
Anfang 2008 übernahm der Händler railtec in Marl die Lok, um sie im Mai 2009 an die Trierer Stahlwerk GmbH in Trier zu verkaufen.
Fabrik-Nr. 14162 / 1975
Typ RC 43 C
Bauart C-dh
Standort 40221 Düsseldorf
Eigner Häfen der Stadt Düsseldorf
Die Häfen der Stadt Düsseldorf bekamen diese Lok 1975 und vergaben die Betriebsnummer "DL 4" in zweiter Besetzung. Im September wurde sie noch in die neue Gesellschaft Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG eingebracht und als Lok "XI" bezeichnet, wobei diese Numme nicht angeschrieben wurde. 2004 erfolgte die Abstellung der Maschine, die im August 2005 über den Händler railtec in Haltern an die italienische IPE Locomotori S.r.l. in Pradelle di Nogarole Rocca verkauft werden konnte. Bei diesem Händler verliert sich die Spur der Lok.
Fabrik-Nr. 14163 / 1973
Typ RC 43 C
Bauart C-dh
Standort 21129 Hamburg-Waltershof
Eigner Eurogate GmbH
Diese Maschine wurde 1974 als Lok "1" an die Holzmüller Seehafenbetrieb KGaA in Hamburg-Waltershof geliefert. Sie erlebte dort mehrere Eigentümerwechsel: 1988 in Eurokai KGaA, 1994 in Eurokai Container Terminal KGaA und 1999 in Eurogate GmbH & Co. KGaA.
Im September 2000 wurde sie an den Händler Pacton Eisenbahnservice in Radevormwald verkauft, der sie - ohne Motor, aber neu lackiert - 2003 an Lok Service Burkhardt AG im schweizerischen Rüti verkaufte. Dieser Händler konnte die Lok im selben Jahr als "Em 837 818-4" an die Gotthard Schnyder AG in Emmen verkaufen. Ihr weiterer Verbleib ist unbekannt.
Das Foto zeigt die Lok am 27.08.1999 in Hamburg-Waltershof.
 
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