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xxxxxxxxxxxxxxxxx  Die Feldbahn des Torfwerks Schwegermoor in 49163 Bohmte-Hunteburg 
Um 1910 wurde das Torfwerk Schwegermoor gegründet, das seit 1998 zur Klasmann-Deilmann Gruppe gehört und ausschließlich Torf für Endkunden produziert, der in Bau- und Gartenmärkten verkauft wird. Die 600 mm-Feldbahn wurde im Rahmen der Übernahme ebenfalls modernisiert, allerdings sind einige sehr alte Loks bis heute in gutem Zustand erhalten geblieben. Das umfangreiche Streckennetz von mehr etwa 20 Kilometern erschließt die drei Hauptabbaugebiete Altes Moor, Kalkriese und Hinnenkamp. Allerdings wird nicht auf allen Streckenästen regelämßig gefahren. Die Aufnahmen dieser Seite wurden am 25.06. und 07.07.2010 gemacht und vermitteln ein paar Impressionen aus dem Schwegermoor.

Die Bilder 2 bis 22 können durch Anklicken vergrößert werden.
 
 Lokbestand | Tabellarische Zusammenstellung und Fotogallerie 
Im Schwegermoor werden ausschließlich Lokomotiven von Schöma eingesetzt. Die Mehrzahl ist modern, doch einige Maschinen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges sind ebenfalls noch im Einsatz. Hier finden Sie die detaillierte Aufstellung.
 Fotos vom 25.06. und 07.07.2010 
Die Gleise im Schwegermoor sowie die Abbaugebiete sind zu Fuß und zum Teil sogar mit dem Pkw gut zu erreichen, was Aufnahmen erleichtert. Alle folgenden Bilder konnten daher ohne besondere Genehmigungen - aber nach einem kurzen Gespräch mit dem Personal, wenn es anwesend war - aufgenommen werden. Im Gegensatz dazu wird das Betreten des Torfwerks nicht gerne gesehen, so dass auf Aufnahmen hier verzichtet wird.
1  Nach Feierabend bleiben die Züge im Schwegermoor auf freier Strecke stehen. Dieser mit Lok 4485/1981 an der Spitze konnte somit als Fotomotiv dienen.
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2  Mitten im Moor: An der sogenannten Meisterbude verzweigen sich die Strecken ins Abbaugebiet Kalkriese (geradeaus) und Hinnenkamp (rechts).
3  Der wollte nicht mehr: Nach einem abgerissenen Puffer wurde dieser Wagen seitlich der Strecke liegen gelassen. Die Fahrspuren zeigen, dass er schon länger auf dem Rücken liegt und für den Betrieb wohl nicht unbedingt nötig ist.
4  Gefährliche Wegstrecke: Ein verunfallter Wagen neben der Strecke und Wildwechsel in Sichtweite - gut, dass die Feldbahn nur mit 10 bis 15 km/h fährt.
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5  6  Ein Oldtimer, der noch nicht im Museum gelandet ist. Lok Schöma 748 von 1944 zeigt sich in gutem Zustand. Nur am Dach hat wohl jemand die Blechschere ausprobieren müssen ...
7  So kennt man Torfmoore: Torfsoden sind zur Trocknung aufgeschichtet. Im Schwegermoor wird außerdem Frästorf gewonnen.
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8  In den Weiten Niedersachsens: Von irgendwo kommt ein Feldbahngleis, überquert eine kleine Straße und verliert sich wieder in der Natur.
9  Dieses Ausweichgleis hat nicht nur verschiedenste Schwellen erhalten, sondern auch eine Fliesfolie, mit der der Bewuchs eingedämmt werden soll.
10  Wieder einmal typisch Feldbahn: Eine Schleppweiche hilft, den richtigen Weg zu finden. Allerdings muss man mit einem Knick rechnen, wenn man geradeaus fahren will.
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Zwei Loks vom Typ Schöma CHL-20G besitzt das Torfwerk Schwegermoor zum Besuchszeitpunkt. Beide sind hier zu sehen.
11  Lok 4485 von 1981 wartet vor dem leeren Torfzug auf den nächsten Arbeitstag.
12  13  Dagegen scheint Lok 5746 von 2002 in bedenklicher Schieflage zu sein. Ob kräftiges Rütteln sie ganz aus dem Gleichgewicht gebracht hätte? Auf jeden Fall wäre eine Gleissanierung an dieser Stelle durchaus angebracht ...
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Vor wenigen Jahren wurden die alten Schöma-Loks, die früher mit Gasmotor-Antrieb ausgestattet waren, aufgearbeitet und dabei in grün neu lackiert.
14  Als Schlusslok eines Torfzuges zeigt sich die im Laufe der Jahre mehrfach umgebaute Schöma 748 von 1944, eine Lok des früheren Typs "GAS BB".
15  16  Ihre Schwester, die Schöma 850 von 1945, dient derweil als Moorlok und ist nach Feierabend auf der Strecke abgestellt. Sie war ursprünglich eine Lok vom Typ "GAS GF2M".
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17  Weichenbau Teil 1: Anstelle aufwändiger Herzstücke reicht eine Metallplatte, wenn die Radlenker die Führungsaufgabe übernehmen.
18  Weichenbau Teil 2: Die Schleppweiche ermöglicht es, auf spezielle Weichenzungen und angefräste Teile zu verzichten.
19  Gasmotorlok von hinten: Die kleine Kiste hinter dem Führerstand markiert die Stelle, an der früher die Gastanks der Schöma-Lok montiert waren.
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20  Ein Haus im Moor: An der sogenannten Meisterbude war früher das Zentrum des Torfabbaus. Heute ist hier nur noch Betrieb, wenn Züge von den beiden Abbaustellen Kalkriese und Hinnenkamp hier zusammentreffen.
21  Hier fährt nichts mehr: Im Bereich Campemoor liegen die Reste einer Strecke idyllisch zwischen der Straße und den parkähnlich gepflegten Gärten einiger Anwohner.
22  Überfahren nur mit Anlauf: Der Gleisverlauf wurde der Straße und dem Straßendamm optimal in der Nähe des Abbaus Hinnenkamp angepasst. Schwere Züge sollten aber vorher nicht zum Halten kommen!

TOP | Kontakt | letzte Änderung: 19.07.2015