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Torfstreuwerk Bernhard Haskamp & Sohn GmbH, Lohne-Kroge
Das südlichste der Lohner Torfwerke wird seit 1932 an dieser Stelle von der Firma Bernhard Haskamp & Sohn GmbH betrieben. Das 600 mm-Streckennetz ist mit dem der Torfwerke Holthaus & Fortmann, Thomann sowie Bokern & Rießelmann verbunden. Da zum Werk eine beträchtliche Steigung zu überwinden ist, werden beladene Züge vor dem Beginn der Steigungsstrecke zunächst getrennt und in zwei Teilen meistens von der stärksten Lok des Werkes, der 42 PS starken Diema DS 30, zum Werk gefahren.

Hinweise:
Das Werk wurde nur nach Anmeldung betreten.
Die kleinen Aufnahmen können durch Anklicken vergrößert werden.

Lokbestand des Torfwerks Haskamp, Lohne
Bitte klicken Sie HIER, um zur Dokumentation des Lokomotivbestands des Torfwerks Haskamp in Lohne zu kommen.

 Fotos vom 31.05.2015 und 02.06.2015 
 2.1 2.2  2.3
2.1  Den Streckendienst bewältigten die grüne Diema DS 14 (2103/1957) und die orange DS 20 (2309/1960), da die große DS 30 mit einem Defekt ausgefallen war. Hier ist der Zug auf dem Weg vom Werk zum Moor zu sehen.
2.2  Der beladene Zug kommt auf freier Strecke zum Stehen und wird in zwei Teile getennt.
2.3  Der hintere Zugteil bleibt vorerst auf der Strecke stehen, während die Loks mit dem vorderen Teil weiter in Richtung Torfwerk fahren.
2.4 2.5 2.6
2.4  Nochmals der Zug kurz vor dem Überqueren einer Straße, nach der direkt die Steigung in Angriff genommen werden muss.
2.5  2.6  Wir machen einen Sprung an die Steigungsstrecke und sehen die beiden Loks bereits auf dem Rückweg zum wartenden zweiten Zugteil, nachdem sie den ersten Teil erfolgreich im Werk abgestellt haben.
 2.7 2.8 2.9
2.7  2.8  Mit Vollgas bergan! Der Fahrer hat sich in Position gebracht, um mit Sand die Reibung zwischen Rädern und Gleis zu erhöhen.
2.9  Blumenpflücken während der Fahrt erlaubt. Es geht so langsam voran, dass der Fahrer problemlos zwischen beiden Loks wechseln kann, um die Gaszufuhr der einzelnen Maschinen zu regeln.
2.10 2.11 2.12
2.10  Obwohl immer noch auf der Steigung, scheint der Motor der Diema DS 20 jetzt freigeblasen zu sein, denn die Abgasfahne bleibt aus.
2.11  Kurz vor dem Feierabend kommt auch die Moorlok mit und hängt im Leerlauf hinten am Zug. Der Mitarbeiter weicht gekonnt tief hängenden Zweigen aus.
2.12  So sieht es dann am Torfwerk aus. Der zweite Zug bleibt hinter dem ersten Zugteil stehen. Rangiert wird erst am nächsten Tag, jetzt ruft der Feierabend.
 2.13 2.14 2.15
2.13  Sind beide Zugteile am Werk angekommen und der Feierabend naht, bleiben die Loks zwischen den beiden beladenen Zügen stehen.
2.14  Die orange Diema 2309/1960 (DS 20) und die grüne Diema 2103/1957 (DS 14) müssen gemeinsam ran, wenn die große DS 30 nicht einsatzbereit ist.
2.15  Im Vergleich zum Radlader, der Torf von der Miete im Werk in die Verladeanlage schaufelt, wirken die beiden "großen" Diemas doch ziemlich klein.
2.16 2.17 2.18
2.16  2.17  Im Werk rangiert Diema 2076/1957 (DS 14) die Loren an der Entladung.
2.18  Hinter der Diema DFL 10/1.1 (4230/1978) ist das Holztor, aus dem die leeren Loren die Entladehalle wieder verlassen.  Die Lok selber dürfte eine der letzten gebauten Maschinen des Typs DL 6 bzw. DFL 10 sein. So kleine Feldbahnloks waren in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre nicht mehr gefragt.
2.19 2.20 2.21
2.19  Zur Ersatzteilgewinnung ist diese Diema DS 20 (2057/1957) abseits der Gleise gelagert und teilweise demontiert. Ihre Reste kamen 2018 zur Wedeler Feldbahn nach Deinste.
2.20  Diese Diema DL6 (2446/1961) besteht nur noch aus Rahmen, Achsen und Rückwand. Im Juni 2016 konnte Dieter Resinger aus Fredenbeck die Lok übernehmen und wieder komplettieren.
2.21  Dagegen ist die DL 6 mit der Baunummer 2622/1963 noch als Moorlok im Einsatz und konnte in den Weiten des Lohner Moores entdeckt werden.
2.22 2.23 2.24
2.22  Quer durch die Entladehalle führt auch das Zufahrtsgleis.
2.23  Zwei Loren können parallel entladen werden. Anschließend werden sie von Hand durch das hintere Tor wieder ins Freie befördert.
2.24  Der Blick in die Gegenrichtung zeigt eine kaum gefüllt Torfmiete links sowie die Ausziehgleise und die Zufahrt zur Werkstatt.
2.25 2.26 2.27
2.25  An der Übergabestelle zwischen Moor- und Streckenlok wartet ein beladener Zug auf den Abtransport.
2.26  Passt nicht viel rein: Die Loren eignen sich besser für Torfsoden und weniger für Frästorf.
2.27  Nicht mehr ganz aktuell ist die Moorraupe, die eine Motorhaube eines Deutz-Schleppers D40 06 besitzt. Gebaut wurde das Gefährt von der Firma A. Pokern Fahrzeugbau aus Lohne-Kroge Ehrendorf.
2.28
2.28  Verhält man sich in den Moorgebieten ruhig, wird man auch größere Wildtiere sehen. Hier begutachtet ein Hirschbock die Situation, um dann ganz entspannt wieder im Dickicht zu verschwinden.
 
Fotos vom 23.06.2011
1.1
1.1  Für die Fahrten zwischen dem Moor und dem Torfwerk wird in der Regel die schwere Diema DS 30 Nummer 2680 von 1964 eingesetzt. Am 23.06.2011 wartete sie im Moor auf die Abfahrt.
1.2 1.3 1.4
1.2  Gut gepflegt und mit eingestecktem Zündschlüssel wartet die Diema 2680/1964 auf ihren Fahrer.
1.3
  Auf dem Hof des Torfwerks steht die Diema 2435/1961. Für die DS 14 gibt es wohl keine Arbeit. Auffällig auch hier die nachgerüsteten Sandfallrohre, die eine höhere Treffsicherheit versprechen als das Werfen aus der hohlen Hand.
1.4
  Ebenfalls abseits der Gleise wartet die Diema 2057/1957 auf eine neue Verwendung. Schön zu erkennen ist das erhöhte Führerhaus.
1.5 1.6 1.7 1.8
1.5 Mitten im Moor steht diese Garnitur beladener Torfloren.
1.6
 1.7  Zwei Impressionen von der Strecke in der Nähe des Torfwerks. Wieder einmal fügt sich die Trasse unauffällig in die Natur ein.
1.8
  Die Schräglage ist nicht zu übersehen: Diema 2680/1964 wird zum Anfahren auch Sand benötigen, die Spuren am Gleis weisen darauf hin.
1.9 1.10 1.11
1.9  Ein Blick in die Entladehalle zeigt, dass zwei Loren hintereinander ihren Torf in den unterirdischen Bunker kippen können. Das rechte Gleis ist allerdings außer Betrieb.
1.10  Hier wurden sicherheitshalber die Spurrillen des stillgelegten Gleises zugeschweißt.
1.11  Ein Blick auf die Gleisführung an der Entladung.

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