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Die Interessengemeinschaft Deutsche Feld- und Waldbahnen in Fürstenfeldbruck  


 

Unmittelbar am Bahnhof Fürstenfeldbruck im Westen Münchens hat der Modelleisenbahnclub Fürstenfeldbruck (MEC) sein Domizil. In den vielen Jahren seines Bestehens entstand neben mehreren Modelleisenbahnen, die in Eisenbahnwaggons untergebracht sind, eine beachtliche Sammlung an Feldbahnmaterial. Es wird seit 1983 von der Interessengemeinschaft Deutsche Feld- und Waldbahnen, einer Unterabteilung des MEC, betreut. Trotz des beengten Geländes, dass bis unmittelbar zum Bahnsteig des Bahnhofs Fürstenfeldbruck reicht, konnten interessante Gleisanlagen inklusive einer Drehscheibe und einer Schiebebühne installiert werden.
Bemerkenswert ist der vielfältige Fahrzeugbestand, der bis zu modernen Feldbahnwagen für Tunnelbauprojekte reicht.
Am 08.07.2012 und am 01.05.2018 konnten bei Tagen der offenen Tür die folgenden Bilder aufgenommen werden, die natürlich nur einen Teil des Fahrzeugparks und des Geländes zeigen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Vereins.

HINWEIS Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Aufnahmen vom 01.05.2018
2.1 2.2 2.3
2.1  Den Fahrbetrieb wickelten die beiden Gmeider-Loks ab. Hier mit Führerhaus die 4463/1948, eine Lok des 10/12 PS-Typs.
2.2  2.3  Ohne Führerhaus wird die zweite Maschine, die 4649/1951 erhalten, bei der sich um eine Lok des 18/20 PS-Typs handelt.
2.4 2.5 2.6
2.4  Die als "V 1" bezeichnete Schöma KDL 6 wurde 1959 mit der Fabriknummer 2235 gebaut. Hier steht sie vor dem Lokschuppen.
2.5  Mit dem hohen Führerhaus fällt die Jung EL105 Nummer 11039 von 1950 besonders auf. Sie war 35 Jahre in einer Fürstenfeldbrucker Ziegelei im Einsatz, ehe sie zur Museumsbahn kam und hat damit ihre Heimat nie verlassen.
2.6  Mit der 5392/1934 ist eine Lok des Typs MD von Orenstein & Koppel in der Sammlung zu finden. Hier steht sie vor dem ehemaligen Lokschuppen der Deutschen Bundesbahn, der als Vereinsheim und Lokschuppen der Feldbahnen dient.
2.7 2.8 2.9
2.7  Vor dem Lokschuppen wurde eine hölzerne Überdachung gebaut, unter der hier von links nach rechts die Ruhrthaler 3359/1955 vom Typ G 24 Z, die Deutz A2M 514 G ohne Fabrikschuld und die Schöma 2298/1960 vom Typ CDL10 zu sehen sind.
2.8  Die Deutz 46808/1947 trägt seit einiger Zeit einen grauen Anstrich. Bei ihr handelt es sich um eine Lok des Typs KML 7, also eine sogenannte Kriegsmotorlokomotive.
2.9  Gmeinder 4649/1951 beim Rangieren, um mit den Personenwagen wieder auf die kurze Strecke fahren zu können.
2.10 2.11 2.12
2.10  Leider hat die Interessengemeinschaft keinen Platz für eine längere Fahrstrecke, und so endet die Tour schon nach wenigen Metern zwischen dem Bahnsteig der Deutschen Bahn und Fahrradstellplätzen. Da keine Umsetzmöglichkeitvorhanden ist, kommt Gmeinder 4463/1948 hinterher gefahren, um den Zug zurück zu bringen.
2.11  Bemerkenswert ist der Breitenunterschied zwischen der Gmeinder 4463/1951 und der früher unter Tage eingesetzten Deutz 46808/1948.
2.12  Die Deutz 46808/1948 ist hier vor einer Reihe Güterwagen zu sehen, von denen die Interessengemeinschaft einige selber gebaut hat.
2.13 2.14 2.15 2.16
2.13  Eng geht es zu zwischen Fahrradparkhaus, Park & Ride Parkplatz und Eisenbahnstrecke.
2.14  Diese Handehebel-Draisine gehört ebenfalls zur Sammlung der Interessengemeinschaft. Das "X 3" bezeichnete Gefährt wurde von den Feldbahnfreunden selbst gebaut.
2.15  Eine Impresion vom Fahrbetrieb mit der Gmeinder 4463/1948.
2.16  Der Weg von der S-Bahn zur Feldbahn ist nicht weit. Das genutzte Gelände endet direkt an den Bahnsteigen der Deutschen Bahn.
2.17 2.18 2.19
2.17  2.18  Dieser Gruben-Personenwagen mit der internen Nummer "271" und der aufgeschweißten ursprünglichen Nummer "P 72" repräsentiert zusammen mit der Deutz 46808 den Untertage-Betrieb. Er stammt von der grube Fortuna in Wetzlar bzw. der Ruhrkohle AG.
2.19  Typische Kohlenhunte aus dem Untertage-Betrieb sind diese beiden mit den Numern "243" und "244". Sie stmmen vom Uranprospektionsschacht Wäldel bei Tirschenreuth der Gewerkschaft Brunhilde.
 
Aufnahmen vom 08.07.2012
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Direkt am Eingang dient ein ehemaliges bayrisches Schrankenwärterhäuschen als Kasse. Dahinter war auf der Drehscheibe die Schöma Lok 6 vom Typ KDL 6 zu sehen.
2  Unter einem seitlich offenen Unterstand war unter anderem die Jung 11039 von 1939 zu sehen. Die Lok vom Typ EL 105 stammt vom Ziegelwerk Neumaier in Fürstenfeldbruck-Puch.
3  Aus der DDR stammt die braun lackierte Ns 2, die LKM 1950 mit der Fabriknummer 17130 baute. Die Lok stammt vom VEB Baustoffkombinat Rostock und konnte 1992 übernommen werden.
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Die Deutz 46808 von 1947 ist eine sogenannte Kriegsmotorlok vom Typ KML 7. Ursprünglich im Bergwerk Marienstein in der Nähe des Tegernsees eingesetzt war sie bis zur Betriebseinstellung des BHS Torfwerks Peiting am Hohenpeißenberg zu Hause. Auch dort trug sie den Schneepflug, da sie in der Regel nur für Räumfahrten eingesetzt wurde.
5  Zu den seltenen Feldbahnloks zählt die Ruhrthaler G 24 Z. Die beim MEC erhaltene Lok wurde unter der Fabriknummer 3359 gebaut und war nach ihrer aktiven Karriere im Dachziegelwerk Möding eine Zeit lang im Bayernpark bei Landau zu sehen. Seit Juli 2000 bereichert sie die Sammlung. Auf dem Bild gut zu erkennen ist die unmittelbare Nähe zu den Gleisen des Bahnhofs Fürstenfeldbruck.
6  Ebenfalls aus dem BHS Torfwerk Peiting stammt diese Deutz vom Typ A2M 514 G, deren weitere Daten leider nicht mehr vorliegen. Ohne das Führerhausdach war sie früher als Grubenlok im Peißenberger Kohlebergwerk der BHS eingesetzt.
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7  Die IG bemüht sich auch, passende Fedlbahnwagen verschiedenster Bauart zu erhalten. Wagen 310 demonstriert den Transport von Schnittholz. Er wurde 2007 in Eigenregie auf vorhandenen Fahrgestellen aufgebaut.
8  Klassische Waldbahntrucks, die zum Transport von Langholz verwendet wurden, sind vier stück vorhanden.
9  Aus dem BHS Torfwerk Peiting konnten im Jahr 2000 drei Kesselwagen übernommen werden. Sie dienten dem Transport von Kraftstoff für die Feldbahnloks und Bagger im Torfmoor.
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10  Modernste Lok im Fuhrpark ist die Akkulok E1, deren Hersteller noch nicht ermittelt werden konnte. Die Baufirma Bilfinger Berger stellte die Lok im November 2010 zur Verfügung.
11 12 Während Bilfinger Berger im November 2010 die meisten Feldbahnfahrzeuge im Lagerplatz Emmering bei Fürstenfeldbruck verschrottete, konnten unter anderem diese beiden Tunnelbaugitterwagen vom Museum übernommen werden. Wagen 295 trägt einen Kabeltrommelaufbau, Wagen 296 - mit kürzerem Achsstand - nicht.
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13  O&K 5392 von 1934 ist die älteste Lok in der Sammlung. Die MD1 wurde schon 1981 beschafft und fuhr früher am Tegernsee. Dahinter in blau gerade noch zu erahnen ist die Henschel DG 13.
14  Auch eine Schöma gehöt zur Sammlung. Die CDL 20 mit der Fabriknummer 2298 wurde 1960 gebaut und wurde vor ihrer Übernahme im Juli 1986 beim Ziegelwerk Znuke in Nandlstadt bei Freising eingesetzt.

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