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BMAG Lokomotiven
Fabrik-Nr. 10781 / 1938
Typ LDF 110
Bauart B-dh
Standort 32423 Minden
Eigner Museums-Eisenbahn Minden e.V.
Über 70 Jahre blieb diese Lok ihrer Heimat treu, ehe sie am 20.11.2009 an das Eisenbahn- und Technik-Museum Rügen GmbH in Binz-Prora verkauft wurde. Abgeliefert wurde sie an die Vereinigten Stahlwerke AG, Abteilung Rohstoffbetriebe für deren Zeche in Kleinenbremen bei Minden. Bis 1985 machte sie dort alle Eigentümerwechsel mit, ehe sie von der zuletzt als Barbara Rohstoffbetriebe GmbH, Wülfrath, Grube Wohlverwahrt in Kleinenbremen an die Museums-Eisenbahn Minden abgegeben wurde. Dort wurde sie als V 2 eingereiht und bis zum Auftreten eines Schadens im Jahr 2002 eingesetzt. Bis 2009 blieb sie abgestellt, ehe sie ihre Heimat nach Binz-Prora verließ. Das Foto entstand am 15.06.2009 noch in Minden-Oberstadt.
Fabrik-Nr. 10865 / 1939
Typ WR 360 C14
Bauart C-dh
Standort 67346 Speyer
Eigner Technik-Musem Speyer
Die Lokomotive wurde im Juni 1939 an die Firma Wolff & Co. in Walsrode ausgeliefert und mit der Nummer "13" in Betrieb genommen. Ab 1943 war sie bei der Dortmund-Hörder-Hüttenunon DHHU im Bestand. 1952 kaufte die Lokomotivfabrik Schöma in Diepholz die Maschine und verkaufte sie nach einer Modernisierung an die Steinhuder Meer-Bahn, wo sie die Nummer "271 erhielt. Nächster Besitzer wurden 1971 die Stadtwerke Frankfurt/Main. Dort erhielt sie neben der Betriebsnummer "2018" auch den Stromabnehmer, um Weichenkontakte schalten zu können.
1985 übernahm die Historische Eisenbahn Frankfurt die Lokomotive und gab sie im Jahr 2000 an das Technikmuseum in Speyer ab. Dort konnte die Lok am 09.10.2017 fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 11200 / 1940 
Typ LDFE 110
Bauart B-dh
Standort 97199 Ochsenfurt
Eigner Südzucker AG
1940 erhielt die Süddeutsche Zucker AG, Mannheim, diese Lok für die Zuckerfabrik Ochsenfurt. Noch am 28.03.2000 war sie abgestellt dort anzutreffen, ehe 2001 die Abgabe an das Süddeutsche Eisenbahnmuseum Heilbronn erfolgte. Am 11.09.2011 war sie in Crailsheim bei der Dampfbahn Kochertal (DBK) zu finden. Aktuellere Sichtungen liegen nicht vor.
Das Bild entstand am 28.03.2000 in Ochsenfurt.
Fabrik-Nr. 11207 / 1940     NEU
Typ LDFE 110
Bauart B-dh
Standort 38723 Seesen
Eigner Eisenbahnfreunde Seesen e.V.
Am 06.08.1940 wurde die Kleinlok an die IG Farben, Frankfurt (Main) augeliefert und der Säurefabrik Langelsheim zugeteilt. Während des Krieges war sie auch in der WiFo - Wirtschaftliche Forschungs-GmbH im Standort Embsen im Einsatz. 1946 wurde das ehemalige WiFo-Rüstungswerk zu den Norddeutschen Chemischen Werken GmbH, Lüneburg, Werk Melbeck-Embsen, kurz Nordchemie.
1961 wurde die Lok in das Werk Langelsheim der Nordchemie umgesetzt, wo sie 21 Jahre zuvor ihre ersten Einsätze hatte. Das Werk und die Lok erlebten in den Folgejahren mehrere Besitzerwechsel:
- 1964 zur Salzgitter Chemie GmbH, Hannover, Werk Langelsheim
- 1970 zur VEBA Chemie AG, Marl, Werk Langelsheim
- 1979 zu Chemische Werke Hüls AG, Marl, Werk Langelsheim
Am 15.07.1987 wurde die Kleinlok an die Eisenbahnfreunde Seesen e.V. abgegeben. Ab 1994 stand die Maschine in Braunschweig bei den Braunschweiger Verkehrsfreunden e.V. abgestellt, gehörte aber dem Verein nicht. Im Juni 2006 wurde sie an die IG Göttsche & Knaak in Bark abgegeben und in Fredesdorf bei Bad Segeberg in der Privatsammlung hinterstellt. Aktuellere Infos fehlen.
Das Bild wurde am 06.11.1991 in Seesen aufgenommen.
Fabrik-Nr. 11384 / 1940
Typ WR 360 C14
Bauart C-dh
Standort 89522 Heidenheim-Mergelstetten
Eigner Schwenk Zement KG
Die Lok wurde 1940 beim Oberkommando des Heeres unter der Inventar-Nummer 36298 eingereiht und für die Heeres-Muna in Hohenbrunn bei München bereit gestellt. Am 28.09.1947 konnte sie von der Deutschen Reichsbahn als V 36 119 in den Bestand übernommen werden. 1949 wurde sie mit Gründung der Deutschen Bundesbahn eine Bundesbahn-Lok und blieb bis zur Ausmusterung am 31.12.1980 im Bestand. Seit 1968 trug sie dabei die Nummer 236 119-4. Schon vor der Ausmusterung übernahm die Firma Schwenk Zement die Lok am 20.10.1980 für ihr Werk in Heidenheim-Mergelstetten, wo sie die Nummer 2 erhielt und am 12.07.2008 aufgenommen wurde.
Am 07.01.2017 fand die Lokomotive bei den Bahnbetrieben Blumberg GmbH & Co. KG an der Sauschwänzlebahn eine neue Heimat.
Fabrik-Nr. 11499 / 1942
Typ LDFE 110
Bauart B-dh
Standort 87616 Marktoberdorf-Thalhausen
Eigner Eisenbahnmuseum Allgäu
Am 26.08.1942 und damit mitten im Zweiten Weltkrieg konnte die Deutsche Reichsbahn diese Kleinlok als "Köf 5000" in Betrieb nehmen. Sie verbleib bei Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone und kam so zur Deutschen Reichsbahn (DR) der DDR, wo sie ihre auffällige  Betriebsnummer behielt.
1970 wurde sie in "100 800-2" umgezeichnet und 1992 noch in "310 800-0". Am 01.01.1994 kam die Lok noch in den Bestand der Deutschen Bahn AG, wurde aber am 30.11.1995 ausgemustert. Käufer war 1996 die Nickelhütte Aue GmbH.
Am 10.07.2001 wurde die Maschine vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V. in Schwarzenberg (Erzgebirge) übernommen, der sie 2003 an das Eisenbahnmuseum Allgäu in Marktoberdorf-Thalhausen weiterreichte. Seitdem steht sie dort als Denkmal in einer Grünanlage.
Die Bilder wurden am 07.07.2010 aufgenommen.

TOP  |  Kontakt  l  letzte Änderung: 21.03.2019