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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Krupp Lokomotiven
Fabrik-Nr. 2296 / 1954
Typ 220 PS
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Gewicht 28 t
Geschw. 35 km/h
Standort 74872 Sinsheim
Eigner Eisenbahnfreunde Kraichgau e.V.
Brown, Boverie & Cie. in Mannheim übernahm diese frühe Krupp-Diesellok am 14.04.1954 und setzte sie mit der Betriebsnummer "KW/I" bis 1997 in Mannheim ein. Anschließend konnte sie von den Eisenbahnfreunden Kraichgau übernommen werden.
An deren Vereinsdomizil in Sinsheim wurde die Lok am 01. Mai 2005 fotografiert.
Fabrik-Nr. 2250 / 1950
Typ V 60
Bauart B-dh
Leistung 90 PS
Gewicht 17 t
Standort 13599 Berlin-Spandau
Eigner BEWAG - Berliner Kraft und Licht AG
Die Lok wurde von der Firma Krupp am 15.11.1950 an die Berliner Kraft- und Licht AG, kurz BEWAG, ausgeliefert und für den Verschub von Kohlezügen im Kraftwerk Reuter stationiert. Sie erhielt die Betriebsnummer "1". Außer Dienst gestellt wurde die Maschine 1983. Der Lokhändler Newag übernahm sie und verkaufte sie an die Firma Gleismac weiter. Das Foto hier wurde Mitte der 1960er Jahre aufgenommen.
Fabrik-Nr. 2838 / 1953
Typ RHEINHAUSEN
Bauart D-n2t
Standort 37235 Walburg
Eigner Museumsbahn Frisoythe - Cloppenburg e.V.
Die Lok vom Typ "Rheinhausen" wurde 1953 gebaut, aber wohl erst am 30.04.1956 an die Harpener Bergbau AG für die Zeche Dortmund-Dorstfeld ausgeliefert. Sie erhielt den Namen Dorstfeld II, den sie behielt, als sie 1963 an die Zeche Robert Müser in Bochum-Werne weitergegeben wurde. Vor 1967 wechselte sie zum Verbundbergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne, und kam 1967 schließlich zum Eschweiler Bergwerksverein EBV in die Grube Emil Mayrisch in Siersdorf, wo sie die Nummer 2 erhielt.
1993 erfolgte der Verkauf an Privat für einen geplanten Einsatz bei der Dampfbahn Rur-Wurm-Inde e.V. Nach längerer Abstellzeit erfolgte 1999 der Weiterverkauf an die Eisenbahnfreunde Walburg, wo sie am 10.08.1999 eintraf. Seitdem war sie dort betriebsfähig abgestellt und erlebte auch die Auflösung des Vereins. Am 15.12.2011 erfolgte schließlich der Abtransport durch die neuen Besitzer, die Museumsbahn Frisoythe - Cloppenburg e.V.. Im Sommer 2012 befindet sich sich zur Aufrarbeitung bei der MaLoWa in Klostermansfeld.
Das erste Foto zeigt die Lok noch in gutem Erhaltungszustand am 26.04.2000 in Walburg, das zweite wurde am 08.06.2009 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 3077 / 1952
Typ BERGBAU
Bauart D-h2t
Standort 45527 Hattingen
Eigner Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Am 21.01.1953 erhielt die Gewerkschaft Auguste-Victoria in Marl-Sinsen diese Lok und gab ihr die Betriebsnummer "IX". 1968 wurde die Dampflok an den Eschweiler Bergwerks-Verein AG in Kohlscheid-Herzogenrath für die Grube Anna in Alsdorf verkauft und dort als "ANNA N.7" bezeichnet. Noch 1983 wurde die Lok zur Grube Emil Mayrisch desselben Unternehmens verlegt und dort mit der Betriebsnummer "Emil Mayrisch 5" noch bis 18.12.1992 eingesetzt.
Anschließend wurde sie an das Bergbaumuseum Wurmrevier e.V. in Alsdorf abgegeben und einige Jahre später an das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) weiter gegeben.
Am 02.04.2016 konnte die Lok in der Henrichshütte aufgenommen werden.
Fabrik-Nr. 3110 / 1960  UPDATE
Bauart B-fl
Standort 34123 Kassel
Eigner ENKA Spinnfaser
1987 und am 08.12.1988 stand "ENKA 4" schon zwischen den Ruinen der einstigen Spinnfaserfabrik in Kassel-Bettenhausen. Geliefert wurde sie an die Bergwerksgesellschaft Hibernia in Herne. Später kam sie als Nummer "5" zur Veba-Chemie in Wanne-Eickel und schließlich nach Kassel, wo sie die letzte betriebsfähige Dampfspeicherlok der Enka-Werke war. 1990 übernahm der direkt nebenan gelegene Schrotthändler Röttger die Lok, spendierte ihr einen schwarzen Neuanstrich und stellte sie als Denkmal auf. Auch am 08.06.2009 steht sie noch dort.
Fabrik-Nr. 3339 / 1956
Typ 220 PS
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Gewicht 28 t
Geschw. 35 km/h
Standort 37176 Nörten-Hardenberg
Eigner Union-Zucker Südhannover GmbH
Die Lok begann ihre Karriere als "L 1" bei der Hümmlinger Kreisbahn in Werlte. Im Oktober 1977 erfolgte die Abstellung und genau zwei Jahre später der Verkauf an die Firma Industriebedarf Theodor Baddaky, Bremen. Dieser Händler vermietete die Lok bis zum 19.06.1980 an die Ford-Werke in Köln, wo sie die Nummer "7" trug. Anschließend kaufte sie die Union-Zucker Südhannover GmbH für die Zuckerfabrik in Nörten-Hardenberg, wo am 05.02.1990 auch das Foto entstand.
Nach Stilllegung und Abriss der Fabrik 1991 war die Lok auf einem verbliebenen Gleisstück abgestellt und gelangte dann am 16.03.2001 zum Heiligenstädter Eisenbahnverein in Thüringen, wo sie auch restauriert wurde und am 10.06.2009 fotografiert werden konnte.
Fabrik-Nr. 3341 / 1954
Typ 130 PS
Bauart B-dh
Leistung 180 PS
Standort 58313 Herdecke
Eigner RWE Koepchenwerk
Die Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke mit Sitz in Essen erhielten am 24.06.1954 diese Lok für das Kraftwerk Weisweiler. Sie erhielt die Betriebsnummer "2". 1966 wurde sie zum Standort Herdecke ins dortige Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk versetzt.
2001 wurde die kleine Lok schließlich an die Bergischen Bahnen Förderverein Wupperschiene e.V. in Radevormwald-Dahlhausen abgegeben, wo sie bis heute existiert.
Das Bild enstand in der Turbinenhalle des Koepchenwerks am 28.05.1999.
Fabrik-Nr. 3390 / 1954
Bauart Bo-el
Leistung 2x 180 kW
Spurweite 900 mm
Gewicht 33 t
Standort 61200 Wölfersheim
Eigner Verein zur Pflege der Bergbau- und Kraftwerkstradition in Wölfersheim 1991 e.V.
Lok "2" der Preussischen Elektrizitäts AG (PREAG) wurde am 16.08.1954 von Krupp an die Hefrag Kohlenbahn in Wölfersheim ausgeliefert und blieb auf der 900 mm-Strecke bis 2002 im Einsatz. Seit 1997 steht sie mit einigen andern Fahrzeugen in Wölfersheim als Denkmal und erinnert an den Kohlenbergbau.
Fabrik-Nr. 3460 / 1957
Bauart Bo'Bo'-el
Leistung 760 kW
Gewicht 70 t
Standort 34582 Borken
Eigner Hessisches Braunkohle-Bergbaumuseum
Im hessischen Baunkohlemuseum Borken fand Lok "52" der Preußen-Elektra ihren letzten Standplatz. Die Lok wurde am 24.07.1957 für den Transport der Kohle von den Tagebauen zum Kraftwerk Borken geliefert. Mit Stilllegung des Kraftwerks wurde sie abgestellt und gelangte 1991 in die Sammlung des neuen Museums. Am 07.06.2009 ist sie dort mit vier Selbstentladern ausgestellt.
Fabrik-Nr. 3614 / 1957
Typ 200 PS
Bauart B-dh
Leistung 200 PS
Standort 47137 Duisburg
Eigner Restaurierungsatelier "Die Schmiede"
Diese Lok wurde am 08.01.1957 an den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR in duisburg-Hamborn ausgeliefert und mit der Betriebsnummer 160 in den Bestand eingereiht. Am 19.01.1970 wurde sie an die August Thyssen-Hütte AG für das Stahlwerk Duisburg-Bruckhausen verkauft und als Lok 400 bezeichnet. Das Unternehmen firmierte zweimal um: 1977 in Thyssen AG und 1983 in Thyssen Stahl AG.
Am 12.11.1989 wurde die Lok wieder vom Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR übernommen und als Lok 388 bezeichnet. Das Unternehmen wurde am 01.10.1990 in EH - Eisenbahn und Häfen GmbH umbenannt.
Am 25.03.2009 wurde die Krupp-Lok im Landschaftspark Duisburg-Nord am Restaurierungsatelier "Die Schmiede" GmbH als Denkmal aufgestellt und dort am 17.09.2015 fotografiert.
Fabrik-Nr. 3647 / 1958
Typ 440 PS
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 45356 Essen
Eigner SWE Stadtwerke Essen
Ausgeliefert wurde diese Lok am 30.06.1958 an die Rennanlage Rhein-Ruhr in Essen-Borbeck. 1963 übernahm die Krupp die Lok wieder und setzte sie mit der Betriebsnummer "4" bis 1988 auf der eigenen Werkbahn in Essen ein. Anfang der 1990er Jahre wurde sie an die Stadtwerke Essen verkauft und dort als Lok "5" in den Bestand eingereiht. Nächster Besitzer wurde im Februar 2002 der Verein zur Erhaltung und Förderung des Schienenverkehrs e.V. in Bocholt, der sie aber im April 2008 an den Händler Unirail in Recke verkaufte. Unirail wiederum konnte die Lok am 06.06.2008 an eine Firma GS - GeoServices Inc. in Monrovia verkaufen. Die Maschine wurde auf Mittelpufferkupplung umgebaut und auf der ehemaligen Anschlussbahn der Bong Mining Company eingesetzt, wo sie 2010 letztmals im abgestellten Zustand gesichtet wurde.
Das Foto zeigt die Lok dagegen am 15.02.1996 in Essen Stadthafen.
Fabrik-Nr. 3934 / 1959
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 48 t
Standort 83088 Kiefersfelden
Eigner Logistik Wiesböck GmbH
Die Lok wurde am 24.09.1959 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und am 05.10.1959 als "V 60 511" abgenommen. Ab 1968 hieß sie "260 511-1", ab 1987 wurde sie als "360 511-0" bezeichnet und nach dem Einbau einer Funkfernsteuerung erhielt sie am 09.10.1991 die Nummer "364 511-6". Am 11.12.2007 erfolgte schließlich ihre Abstellung und ein Jahr später am 23.10.2008 die Ausmusterung. Übernommen wurde die Lok zunächst im April 2009 von der Firma Eisenbahnbedarf Bad Orb, die sie im April 2011 an die Logistik Wiesböck GmbH mit Sitz in Kiefersfelden weiter verkaufen konnte. Dort wurde die Lok am 11.09.2011 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 4034 / 1960
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 48 t
Standort 83088 Kiefersfelden
Eigner Logistik Wiesböck GmbH
Die Lok wurde von der Deutschen Bundesbahn am 22.12.1960 als "V 60 611" abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "260 611-9", 1987 in "360 611-8" und 1991 nach der Ausrüstung mit einer Funkfernsteuerung in "364 611-4". Am 06.11.2007 wurde die Lok schließlich abgestellt und ein Jahr später am 23.10.2008 offiziell ausgemustert.
Die Firma Eisenbahnbedarf Bad Orb übernahm die Maschine im April 2009 mit dem Ziel, sie weiter zu verkaufen. Das gelang, als sie im April 2011 an die Logistik Wiesböck GmbH in Kiefersfelden verkauft werden konnte, wo sie nach einer Hauptuntersuchung mit der NVR-Nummer 98 80 3364 611-4 D-INNR in Betrieb ging. Am 12.08.2012 wurde sie in Kiefersfelden aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 4248 / 1961
Typ BERGBAU
Bauart D-h2t
Standort 45527 Hattingen
Eigner Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Am 31.03.1962 erhielt das Steinkohlebergwerk Westfalen in Ahlen diese Lok, die als "10" in den Bestand eingereiht wurde. Auch nach der ÜBernahme des Bergwerks durch den Eschweiler Bergwerksverein (EBV) änderte sich daran nichts. Am 23.08.1973 wurde die Lok zur Grube Anna des EBV in Alsdorf überführt, wo sie die Betriebsnummer "ANNA N.12" erhielt. 1983 wurde sie zur Grube Emil Mayrisch in Siersdorf versetzt und dort als "6" bezeichnet. Noch 1991 kehrte sie zur Grube Anna in Alsdorf zuück und erhielt wieder ihre Alsdorfer Betriebsnummer "ANNA N.12".
Am 30.09.1992 wurde die Lok abgestellt und ein Jahr später an das Bergbaumuseum Wurmrevier in Alsdorf übergeben. Mittlerweile ist sie im Standort Henrichshütte des Westfälischen Industriemuseums, das vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragen wird, ausgestellt. Dort enstanden am 02.04.2016 die Aufnahmen.
Fabrik-Nr. 4397 / 1963
Bauart Bo'Bo'-el
Leistung 760 kW
Gewicht 70 t
Standort 34613 Schwalmstadt-Treysa
Eigner Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll e.V.
Die Preußische Elektrizitäts-AG im hessischen Borken erhielt die Lok am 28.02.1963 für das dort ansässige Braunkohle-Kraftwerk und den Transport der gewonnenen Kohle zum Kraftwerk. Mit der Betriebsnummer "53" blieb die Maschine bis zur Stilllegung des Kraftwerks im Einsatz und gelangte 1991 an die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa. Dort wurde sie Mitte der 1990er Jahre aufgenommen.
Fabrik-Nr. 4436 / 1962
Typ 230 PS
Bauart B-dh
Leistung 230 PS
Standort 06449 Aschersleben
Eigner Bastian Schmidt (Deutsches Werkbahnmuseum)
Diese Lokomotive wurde am 05.10.1962 an die die Firma Phoenix Rheinrohr in Düsseldorf-Lierenfeld ausgeliefert. Später war sie im Mannesmann Werk in Wickede/Ruhr zu finden. 1992 wurde sie vom Händler Mainische Feldbahn in Schwerte übernommen und 1993 an das Didier-Werk in Bendorf vermittelt. 1998 war sie als Lok "2" bei der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) in Bonn-Beuel eingestellt und 2001 übernahm Bastian Schmidt als Privatmann die Lok und stellte sie dem Deutschen Werkbahnmuseum zur Verfügung, dass bis 2006 in Hannover und seitdem in Aschersleben sein Zuhause hat.
Am 06.06.2017 wurde sie in Aschersleben fotografiert.
Fabrik-Nr. 4477 / 1962
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 49090 Osnabrück
Eigner Stadtwerke Osnabrück
Die Lok wurde am 14.12.1962 als "V 60 1157" an die Deutsche Bundesbahn geliefert und dort 1968 in "261 157-2" umgezeichnet. Im Herbst 1984 wurde sie an die Deutsche Bundespost für das Bahnpostamt 77 in West-Berlin verkauft. Mit der Nummer "4" blieb sie bis zum Februar 1996 Bundeseigentum.
Über den Händler OnRail wurde sie anschließend an die Stadtwerke Osnabrück verkauft, die die Maschine mit der Nummer "6" auf der Hafenbahn einsetzen. Am 18.06.2009 rangierte die etwas herunter gekommen wirkende Lok Kesselwagen an der Elbestraße.

TOP  I  Kontakt  I  letzte Änderung: 29.09.2017