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Windhoff Lokomotiven
Fabrik-Nr. 144 / 1925
Typ LW 170
Leistung  bis 1956: 80 PS, ab 1956: 100 PS 
Bauart B-dm
Standort 86720 Nördlingen 
Eigner Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Windhoff war maßgeblich an der Entwicklung der ersten Motorlokomotiven beteiligt und die Typenreihe L/LW/LK war ab 1923 die erste erfolgreiche Konstruktion dieses Unternehmens. Optisch noch stark an Dampfloks angelehnt, wurde diese Maschine am 29.09.1925 an das Städtische Hochbauamt München ausgeliefert. Sie kam im Städtischen Holz- und Kohlehof in Obersendling zum Einsatz und wurde erst mit dessen Auflösung 1976 abgestellt. 1978 kam sie zum Bayrischen Eisenbahnmuseum, in dessen Museum in Nördlingen die Aufnahmen am 17.05.2009 entstanden. 
Fabrik-Nr. 250 / 1934
Typ LN 25 IV
Bauart B-dm
Standort 37308 Heiligenstadt
Eigner Heiligenstädter Eisenbahnverein e.V.
Als einen von mehreren Prototypen verschiedener Hersteller beschaffte die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft diese Kleinlok von Windhoff. Sie wurde am 08.08.1934  als "Kö 0082" abgenommen und dem Bahnhof Lemförde zugeteilt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangte die Lok am 07.09.1948 zur Deutschen Bundesbahn (DB), wo sie ihre Nummer behielt, aber als Einzelstück schon am 27.07.1950 ausgemustert wurde.
Im Mai 1951 konnte sie an die Firma Südostholz GmbH Metz & Co. in Göttingen-Grone verkauft werden, wo sie bis 1973 im Einsatz blieb. Das Unternehmen firmierte zuletzt als Deutsche Novopan GmbH & Co. und stellte die Lok der Stadt Göttingen zur Verfügung, die sie auf einem Spielplatz in Grone Süd aufstellte.
Am 12.03.1997 konnte der Heiligenstädter Eisenbahnverein e.V. in Heiligenstadt die Lok übernehmen.
Am 20.03.2020 gelangen diese Aufnahmen der Maschine in Heiligenstadt.
Fabrik-Nr. 267 / 1935
Typ Lg I/34
Bauart B-dm
Standort 15749 Mittenwalde
Eigner Draisinenbahn Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG
Die Kleinlok begann ihre Karriere am 26.01.1935 bei der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft als "Kö 0107". 1949 wurde sie von der Deutschen Bundesbahn übernommen, aber schon 1959 als Lok "1" an die Firma A. Bredt GmbH & Co. KG, Ideal Spaten und Schaufelwerk in Herdecke verkauft. Im Jahr 2000 übernahm die Museumsbahn Bremerhaven - Bederkesa die Lok. Über 10 Jahre später, am 23.03.2011, war sie leider in sehr schlechtem Zustand im Bahnhof Bad Bederkesa abgestellt.
Wenig später, am 01.08.2011 wurde die Lok an die Draisinenbahn Berlin/Brandenburg in Mittenwalde Ost verkauft und dort am 07.09.2011 fotografiert (Bild rechts).
Fabrik-Nr. 276 / 1935
Typ Lg I/34
Bauart B-dm
Standort 86720 Nördlingen
Eigner Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Am 29.03.1935 wurde die Kleinlok bei der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft als "Kö 0116" in Dienst gestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie in Westdeutschland und kam 1949 zur Deutschen Bundesbahn. Bereits am 03.10.1961 wurde die Lok ausgemustert und am 15.12.1961 an die Casseler Basalt-Industrie AG in Ortenberg verkauft.
24 Jahre später konnte die Kleinlok 1985 vom Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. in Nördlingen übernommen werden, wo sie seitdem Ausstellungsstück ist. Fotografiert wurde sie am 08.04.2018.
Fabrik-Nr. 308 / 1935
Typ Lg I/34
Bauart B-dm
Standort 37235 Walburg
Eigner DB Museum
Am 22.01.1936 wurde diese Kleinlok als "Kö 0225" von der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft in Dienst gestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie 1949 in den Bestand der Deutschen Bundesbahn (DB) eingereiht und 1968 in "311 225-7" umgezeichnet. Erst am 24.10.1979 wurde die Lok ausgemustert und ihre museale Karriere begann.
Zunächst im Ausbesserungswerk Bremen hinterstellt wurde sie Anfang der 1990er Jahre an das Bahnsozialwerk AWst Glückstadt verliehen. 1994 wurde die Deutsche Bahn AG Besitzer der Lok, am 01.07.1996 dann das DB Museum Nürnberg. Dieses löste den Leihvertrag mit der BSW-Gruppe 2003 auf. Am 31.05.2003 wurde die Maschine als Leihgabe den Eisenbahnfreunden Walburg e.V. zur Verfügung gestellt. Nachdem der Verein sich auflöste, wurde die Lok vom DB Museum am 19.07.2008 den Bielefelder Eisenbahnfreunden e.V. zur Verfügung gestellt und dort auch gründlich aufgearbeitet.
Das Foto zeigt sie am 18.06.2003 in Walburg.
Fabrik-Nr. 359 / 1936
Typ LG II/36
Bauart B-akku
Standort 86720 Nördlingen
Eigner Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Am 13.01.1937 wurde diese kleinlok mit Akkuantrieb als "Ks 4909" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert und am 04.02.1937 abgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie in Westdeutschland und gelangte 1949 zur Deutschen Bundesbahn (DB), wo sie 1960 in "Ka 4909" umgezeichnet wurde. 1968 bekam die Kleinlok die Nummer "381 011-8", wurde aber schon am 02.04.1969 in München ausgemustert. Anschließend wurde sie als Gerät im internen Verschub des Ausbesserungswerks München-Freimann genutzt und erhielt dafür die Inventarnummer "Ka-Nr. 721.90.00.03". So gelangte sie am 01.01.1994 noch zur Deutschen Bahn AG.
Als das AW München-Freimann geschlossen wurde, konnte die Lok vom Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. übernommen werden.
Die Aufnahmen vom 17.05.2009 und 25.09.2011 zeigen sie noch nicht restauriert im Museum in Nördlingen.
Fabrik-Nr. 403 / 1938 
Typ LG II/37
Bauart B-akku
Standort 06849 Dessau
Eigner DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Dessau
Am 27.12.1938 wurde diese Kleinlok mit Akkuantrieb von der Deutschen Reichsbahn als "Ks 4984" abgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie bei in Westdeutschland und kam 1949 zur Deutschen Bundesbahn (DB), wo sie 1968 in "381 018-1" umgezeichnet wurde. Die Lok wurde am 13.08.1974 abgestellt und am 03.02.1976 ausgemustert. Allerdings wurde sie als Gerät im internen Verschub mit der Inventarnummer "721.9000" im Ausbesserungswerk Opladen weiter genutzt.
Mit Gründung der Deutschen Bahn AG am 01.01.1994 erhielt die Lok ihre Nummer "381 018-1" zurück und wurde am 20.09.1994 sogar wieder in den aktiven Einsatzbestand überführt.
Am 01.07.1996 wurde sie erneut ausgemustert und wiederum als Gerät im internen Verschub des AW Opladen genutzt. Mit Schließung des Werks gelangte die Akkulok im November 2004 zum Ausbesserungswerk Dessau, dass als DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Dessau firmiert.
Am 31.08.2019 wurde sie anlässlich eines Tages der offenen Tür dort präsentiert.
Fabrik-Nr. 405 / 1938
Typ LG II/37
Bauart B-akku
Standort 83224 Grassau-Rottau
Eigner Bayrisches Moor- und Tormuseum Rottau
Die Akkulok lieferten Windhoff und SSW (für den elektrischen Teil) am 09.09.1938 an die Deutsche Reichsbahn, wo sie als "Ks 4986" eingereiht wurde. 1949 übernahm die Deutsche Bundesbahn die Lok, gab ihr 1968 noch die Nummer "381 013-2", verkaufte sie aber nach der Ausmusterung am 03.12.1968 an die Stadtwerke Rosenheim für den Anschluss zum Schlachthof. 1984 kam sie zum Modelleisenbahn-Club Rosenheim, der sie an verschiedenen Stellen aufbewahrte, ehe sie nach 2000 an das Bayerische Moor- und Torfmuseum in Rottau abgegeben wurde, wo die Bilder am 10.05.2009 entstanden.
Fabrik-Nr. 415 / 1938
Typ LN 30s III
Bauart B-dm
Standort 06449 Aschersleben
Eigner privat (leihw. Deutsches Werkbahn-Museum e.V.)
Der Händler Glaser & Pflaum GmbH in Berlin erhielt diese Lok am 07.11.1938 zur Auslieferung an die Firma Südeisenbau Franz Forster GmbH in Nürnberg. 1968 wurde sie an die Firma Frieseke & Hoepfner GmbH in Erlangen-Bruck abgegeben. In den 1990er Jahren wuerde die Kleinlok an Privat verkauft und in die Sammlung des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Hannover eingebracht. Im Dezember 2005 zog die Sammlung an ihren neuen Standort in Aschersleben um, wo die Lok am 09.03.2021 fotografiert werden konnte.
Fabrik-Nr. 499 / 1939
Typ LN 30s IV
Bauart B-dm
Standort 27624 Bad Bederkesa
Eigner Museumseisenbahn Bremerhaven-Bederkesa
Über den Händler Glaser & Pflaum erhielt die Weser Flugzeugbau GmbH in Bremen-Oslebshausen diese Lok am 01.03.1939. 1949 kam sie zum Carlswerk Felten & Guillaume in Nordenham auf der anderen Weserseite, wo sie mit der Nummer "1" bis 1996 blieb.
Anschließend wurde die kleine Lok von der Museumseisenbahn Bremerhaven - Bederkesa übernommen und um 2005 restauriert. Am 23.03.2011 war sie leider vom Grünspan gezeichnet, und am 10.05.2018 war ihr Zustand auch nicht perfekt.
Fabrik-Nr. 260104/4 / 1993
Typ ZRW 15 EM
Bauart Bo-el
Standort 83020 Rosenheim
Eigner Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern
Sehr funktionell sind die automatischen Teletracs von Windhoff. Dieses Exemplar wurde im Januar 1994 an die Firma Max Eicher GmbH, Freilassing für die  Müllumladestelle Rosenheim des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern geliefert, deren Gleisanschluss sich an der Nebenbahn von Rosenheim nach Rohrdorf befindet.
Gut zu erkennen ist die Kabelführung, mit der die Lok das Stromkabel zur Energiezufuhr auf- und abwickeln kann. Im Gleis angebrachte Kontakte sorgen dafür, dass die Maschine weder dem Prellbock zu nahe kommt noch das Werksgelände verlässt. Die Aufnahmen wurden am 01. Februar 2009 gemacht.
Fabrik-Nr. 260032 / 1985
Typ RW 160 H
Bauart AB-dh
Standort Neuss
Eigner Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG - Neusser Eisenbahn
Dieser Windhoff Teletrac 9 wurde 1985 an die Gewerkschaft Sophia Jacoba in Hückelhoven ausgeliefert und erhielt dort die Betriebsnummer "13". Im September 1989 firmierte das Unternehmen um in Sophia Jacoba GmbH, der Teletrac behielt seine Nummer. Im Juli 1996 wurde aus dem Unternehmen die SJ Brikett- und Extrazitfabriken GmbH, was wiederum nichts an der Betriebsnummer änderte.
2009 verkaufte man den Teletrac an die Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co. KG - Neusser Eisenbahn, wo er seitdem mit der Betriebsnummer "9" im Einsatz ist und Kohlezüge im Neusser Hafen verschiebt.
Das Bild wurde am 02.03.2018 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 260104-2 / 1993
Typ ZRW 15 EM
Bauart Bo-el
Standort 84164 Frontenhausen-Marklhofen
Eigner Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern
Zur Eröffnung der Müllumladestelle Marklhofen in Niederbayern wurde im Januar 1994 dieser Teletrac an den Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern geliefert. Ursprünglich hellblau lackiert, zeigt sich die Maschine am 25.04.2010 in hellrot.
Fabrik-Nr. 260104-B3 / 1993
Typ ZRW 15 EM
Bauart Bo-el
Standort 84453 Mühldorf
Eigner Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern
Auch in der Müllumladestation Mühldorf am Inn des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern wird ein ZRW 15 EM von Windhoff eingesetzt. Die Maschine verrät durch ihre Aufschriften einige Daten: Dienstgewicht 20 t, Höchstgeschwindigkeit 2,88 km/h, Betriebsnummer 5. Die Lok wurde am 18.03.2012 fotografiert.
Fabrik-Nr. 260122 / 1995
Typ RW 180 DH
Bauart B'B'-dh
Standort 21129 Hamburg Waltershof
Eigner Hansaport Hafenbetriebsgesellschaft
Zwei dieser schweren Rangierloks lieferte Windhoff an die Hansaport Hafenbetriebsgesellschaft in Hamburg-Altenwerder. Sie werden dort als Lok C und Lok D an der Erzverladung eingesetzt, was man ihnen optisch auch ansieht.
Fabrik-Nr. 260156 / 1997
Typ RW 20 EM
Bauart Bo-el
Standort 83395 Freilassing
Eigner Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern
Seit 1997 veriseht diese Maschine in der Müllumladestation Freilassing-Hofham des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern ihren Dienst. Das Foto zeigt sie am 14.08.2012.
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