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 Die Feldbahn des Torf- und Humuswerks Uchte GmbH in Uchte-Fuchsberg
In der Nähe von Uchte befindet sich das moderne Werk Fuchsberg der Torf- und Humuswerk Uchte GmbH, dessen Betrieb auf 600 mm Gleisen von einem parallel des Werkes verlaufenden, öffentlichem Fahrweg bestens beobachtet werden kann. Das Unternehmen hat zwischen 1985 und 1996 eine ganze Reihe fabrikneuer Schöma-Loks beschafft, mit denen die meisten Fahrten abgewickelt werden. Einige ältere bzw. kleinere Maschinen stehen für Rangierarbeiten im Moor und Bauzüge zur Verfügung. Die folgenden Bilder wurden an verschiedenen Tagen aufgenommen und sind entsprechend sortiert.

Hinweis:
Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.


Lokbestand des Torf- und Humswerks Uchte GmbH
Bitte klicken Sie HIER, um zur Dokumentation des vollständigen Lokomotivbestands des Torf- und Humswerks Uchte zu kommen.
Fotos vom 08.05.2014
2.1 2.2 2.3
2.1  Es herrschte gerade kein Betrieb, als das Werk am 08.05.2014 kurz besucht wurde. Abgestellt waren daher auch die beiden Loks 5 (Schöma 5217/1991) und 6 (Schöma 5428/1995).
2.2  Ein beladener Zug steht bereit, um in die Entladung geschoben zu werden. Eingesetzt wurden die Loks 1 (Schöma 4945/1987) und 3 (Schöma 4798/1985).
2.3  Ein Blick von der Strecke auf das Torfwerk. Links der unter 2.2 schon gezeigte und rechts ein ebenfalls beladener Zug mit Lok 8 (Schöma 5429/1995).
2.4 2.5 2.6
2.4  Die verwendeten Torfloren in Fuchsberg sind einheitlicher Bauart. Der Buchstabe "B" kennzeichnet ein bestimmtes Abbaugebiet, so dass der Torf je nach Abbaugebiet im Werk unterschiedlich weiterverarbeitet werden kann.
2.5  Frisch lackiert machen die kleinen Loren einen sehr guten Eindruck.
2.6  Typisch für die Gleisanlagen am Werk sind die manuellen Gleissperren. Aufgeklappt sorgen sie dafür, dass sich Lorenzüge nicht selbstständig machen.
 Fotos vom 17.06.2009
1.1
1.1  Vor dem Werk rangiert die ältere Schöma CHL 30G mit der Betriebsnummer 7. Die 1967 gebaute Lok schiebt die vom Moor gekommenen Züge in die Entlade-Halle. Ganz links ist neben der Lok der "Sandbunker" zu sehen, an dem die Maschinen den zur Erhöhung der Reibung nötigen Sand bekommen.
 1.2 1.3 1.4
Die grünen Rangierloks für den Einsatz im Moor stehen am 17.06.2009 im Werk.
1.2  Hier die bestens aufgearbeitete Lok 12, hinter der sich die älteste Lok und einzige Diema des Werkes verbirgt: Diema 1739 von 1955.
1.3  In der Mitte die vom Arbeitseinsatz gezeichnete Schöma 4507 von 1981. Diese Lok vom seltenen Typ HL 18 besitzt als eine von zwei Maschinen keine Betriebsnummer.
1.4  Ob der Lokführer von Lok 2 möglichst schnell in die Mittagspause wollte? Die Maschine ist genau auf der Kante der Ölbascheidewanne geparkt.
1.5 1.6 1.7
1.5  1.6  1.7  Im Sommer, wenn der Torfabsatz geringer ist, findet man am Werk auch an Wochentagen längere Reihen abgestellter Loks. Hier die Maschinen 3, 4 und 10. Auffällig ist die bei Lok 3 nicht vorhandene Schutzleiste am Trittbrett.
1.8 1.9 1.10
1.8  1.9  Auch diese beiden Loks werden am 17.06.2009 nicht eingesetzt: Lok 5 und Lok 8 pausieren am Torfwerk. Von der Straße aus lassen sich alle abgestellten Maschinen bestens aufnehmen!
1.10  Während die modernen Loks 4, 8, 10 und 3 keine Einsätze haben, bewegen sich an anderer Stelle doch Feldbahnen:
1.11 1.12 1.13
1.11  1.12  Die ältere Lok 7 rangiert vor dem Torfwerk und holt gruppenweise beladene Torfzüge ins Werk. Dabei werden die Züge zunächst vorgezogen, dann umfährt die Lok die Wagen und schiebt sie in Richtung der Entlade-Halle.
1.13  An der Zufahrt zum Werk steht außerdem Lok 1 abgestellt.
1.14 1.15 1.16
1.14  Vor der Entladung warten Dutzende beladener Torfloren auf die Einfahrt in die Halle.
1.15  Entladene Loren warten am 17.06.2009 ebenfalls, sie werden in Kürze zurück ins Moor gefahren.
1.16  Im Moor laufen Stichgleise auf Dämmen. Dieses wird zur Zeit nicht befahren.
1.17 1.18 1.19 1.20
1.17  Pragmatische Lösung: Zurecht gehämmerte Schienenstücke überbrücken die Kante der Ölabscheidewanne. Da hier nur die Loks zu ihrem Abstellplatz fahren, sind Entgleisungen kaum zu befürchten.
1.18  1.19  1.20  Typisch Feldbahn: Auf dem ersten Streckenstück verlaufen die Gleise in einer dichten Rasenbettung.
 1.21 1.22 1.23
1.21  1.22  1.23  Und schließlich wird auch das Warten belohnt: Der letzte Zug des Tages kommt mit den Loks 6 und 9 aus dem Moor und passiert die fotogene 90-Grad-Kurve auf der Fahrt ins Torfwerk. 
TOP | Kontakt | letzte Änderung: 09.03.2019