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Strüver Feldbahnlokomotiven
Fabrik-Nr. unbekannt
Bauart B-dm
Typ Kuli
Spurweite 500 mm
Motor/Leistung Deutz MAH 711, 5 PS
Standort 83404 Ainring
Eigner privat, leihw. Freunde Ainringer Moos e.V.
Nicht eindeutig ist die die Geschichte dieses Schienenkulis. Möglicherweise wurde er 1937 von der Firma Hatlapa als Auftragsarbeit für die Firma Ad. Strüver Hamburg gebaut. Sein erster Besitzer ist nicht bekannt, später war er bei der Justizvollzugsanstalt Bernau in deren Torfwerk im Einsatz. Das Werk wurde später von der Südchemie übernommen. Im Mai 1983 war der Kuli im Sägewerk Knechtl in Grabenstätt zu finden. 2009 wurde er an Christian Anner privat verkauft, der ihn 2012 zunächst im Bayerischen Moor- und Torfmuseum in Rottau unterstellte, er das Fahrzeug im Mai 2014 im ehemaligen Torfwerk Ainring des Vereins Freunde Ainringer Moos e.V. untergebracht werden konnte.
Am Motor ist ein Deutz-Fabrikschild angebracht: Deutz MAH 711, Nr. 1415124, Bj. 1953, außerdem trägt er ein Ad. Strüver Fabrikschild mit den Angaben MAH 711, Nr. 447335.
In Ainring entstanden am 13.06.2020 diese Aufnahmen.
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Fabrik-Nr. unbekannt
Bauart B-dm
Typ Kuli
Spurweite 500 mm
Motor/Leistung Deutz MAH 711, 5 PS
Standort  
Eigner  
Dieser Strüver Schienenkuli unbekannten Baujahres war zuletzt bei der Preussag im Erdölfeld Salzgitter-Broistedt im Einsatz und ist mittlerweile im Deutschen Erdölmuseum in Wietze ausgestellt, wo er im März 2001 erstmals gesichtet wurde.
Die Bilder sind vom 07.05.2014.
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Fabrik-Nr. 2018 / 1938 (oder 39/2179 6/40)
Bauart B-dm
Typ Kuli
Spurweite 500 mm
Motor/Leistung Deutz MAH 711, 5 PS
Standort 90453 Nürnberg
Eigner  Feldbahn-Museum 500 e.V.
Dieser Schienenkuli wurde 1938 von der Firma Hatlapa für die Firma Strüver gebaut und am 30.07.1938 ausgeliefert. Die beiden Firman hatten in den 1930er Jahren eine Zusammenarbeit vereinbart. Seine Einsatzgeschichte ist nicht durchgängig bekannt. Zuletzt war er bei der Ziegelei Strobl in Kagenhof-Siegelsdorf im Einsatz, ehe er im Juni 1977 vom Feldbahn-Museum 500 e.V. in Nürnberg übernommen wurde. Dort trug er zunächst die Betriebsnummer "03" und mittlerweile "2". Das Fahrzeug wurde am 22.06.2013 fotografiert.
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Fabrik-Nr. 60149 / 1948
Bauart B-dm
Typ Kuli 84
Spurweite 600 mm
Standort 67435 Neustadt-Speyerdorf
Eigner Dieter Hofherr, Feldbahn Speyerdorf
Dieser Kuli wurde am 10.09.1948 an die Hamburger Wasserwerke AG für das Wasserwerk Baurs Berg ausgeliefert. Seine Spurweite betrug 500 mm. Im Mai 1984 konnte das Feld- und Werkbahnmuseum in Oekoven den Kuli übernehmen und nach einer Umspurung auf 600 mm mit der Betriebsnummer "44" in den Bestand einreihen. 1999 trennte man sich von dem Fahrzeug und verkaufte es an Dieter Hofherr, der es auf der Feldbahn Speyerdorf einsetzt.
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Fabrik-Nr. 60451 / 1958
Bauart B-dm
Typ Kuli 84
Spurweite 600 mm
Standort 37249 Neu Eichenberg
Eigner IG Eichenberger Waldbahn
Die Firma Jacob Noe Nachf. in Stuttgart erhielt am 30.10.1958 diesen Kuli, der später bei einem Kieswerk in der Nähe von Ulm landete. 1996 konnte er über einen privaten Besitzer von der Interessengemeinschaft Eichenberger Waldbahn übernommen und bis zum Jahr 2000 gründlich restauriert werden. Am 23.08.2014 präsentierte er sich in Eichenberg "wie aus dem Ei gepellt".
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Fabrik-Nr. 60457 / 1959
Bauart B-dm
Typ Kuli 85
Spurweite 600 mm
Standort 21717 Deinste
Eigner Deutsches Feld- und Kleinbahmuseum
Am 20.02.1959 erhielt die Firma Wilhelm Gress in Bremen diesen Schienenkuli. Später war das Fahrzeug bei der Bauunternehmung Siemes & Müller in Bremen zu Hause, die es dem Deutschen Feld- und Kleinbahnmuseum in Deinste am 24.11.1982 spendete.
Am 21.10.2014 war der Kuli, der die interne Nummer "33" trägt, dort in einem Wellblechschuppen hinterstellt.
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Fabrik-Nr. 60515 / 1961
Bauart B-dm
Typ Kuli 85
Spurweite 600 mm
Standort 82256 Fürstenfeldbruck
Eigner IG Deutsche Feld- und Waldbahnen
Dieser Kuil wurde am 11.08.1961 an die Bayerische Dachziegelei Bogen GmbH in Bogen-Bärndorf ausgeliefert. Später war er im Ziegelwerk Hanrieder in Attenkirchen-Harland zu finden, wo er als Reserve für eine Diema DL6 diente. Im Juli 1986 konnte er von der Interessengemeinschaft Deutsche Feld- und Waldbahnen in Fürstenfeldbruck übernommen werden, wo er seitdem mit der Nummer "V 9" im Bestand ist.
Am 01.05.2018 versteckte sich der Schienenkuli dort in seinem Schuppen.
Die IG selber nennt übrigens die Fabriknummer E2085587 und das Baujahr 1956. Ob eine dieser Angaben richtig ist, oder sogar beide falsch sind, konnte bislang nicht ermittelt werden.
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TOP | Kontakt | letzte Änderung: 27.03.2021