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DWK Lokomotiven
Fabrik-Nr. 601 / 1937
Typ 100 B
Bauart B-dm
Leistung 100 PS
Standort 24626 Kleinkummerfeld
Eigner Eisenbahnfreunde Mittelholstein
Die Lok wurde am 22.04.1937 an das Reichsluftfahrtministerium Berlin für den Seefliegerhorst Kiel-Holtenau ausgeliefert. Sie erhielt die Betriebsnummer "1". Noch während des Zweiten Weltkrieges kam sie zur HOLMAG, der Holsteinischen Maschinenbau AG in Kiel-Friedrichsort. 1949 übernahmen die Stadtwerke Neumünster (SWN) die Lok als Nummer "1" für ihre Hafenbahn. Erst im Februar 1988 erfolgte die Abstellung und 1989 die Abgabe an die Eisenbahnfreunde Mittelholstein in Kleinkummerfeld. Dort entstanden am 21.02.2010 auch die Bilder.
Fabrik-Nr. 639 / 1939
Typ 110 B
Bauart B-dm
Leistung 110 PS
Geschw. 26,6 km/h
Standort 86720 Nördlingen
Eigner Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Offiziell ausgeliefert wurde die Lok am 09.05.1939 an die Anorgana GmbH in Gendorf. Nachgewiesen ist jedoch der Einsatz bei der Dynamit Nobel AG in der Munitionsfabrik Geretsried. Lok und Werk kamen nach 1945 an die Industrie-Verwaltungs-Gesellschaft (IVG), die sich im Mai 1957 von der Lok trennte und sie an die Isar-Amper-Werke für das neue Kohlekraftwerk Anglberg verkaufte. 1986 wurde sie an das Bayrische Eisenbahnmuseum in Nördlingen abgegeben, wo am 17.05.2009 die Bilder entstanden.
Fabrik-Nr. 656 / 1939
Typ 110 B
Bauart B-dm
Standort 84032 Landshut
Eigner Bayerischer Localbahnverein e.V.
Am 10.07.1939 erhielt die Firma Anorgana GmbH in Gendorf diese Lokomotive. 1955 wurden das Unternehmen und auch die Lok von den Farbwerken Hoechst AG übernommen. Späer verkaufte man sie an die München-Dachauer Papierfabriken Heinrich Nikolaus GmbH in Dachau, wo sie die Nummer "1" erhielt. In den 1980er Jahren wurde das Unternehmen in MD-Papier GmbH umfirmiert und schließlich 2007 geschlossen.
1993 wurde die Lok an den Bayerischen Localbahn Verein e.V. (BLV) im Tausch gegen eine modernere O&K Lok abgegeben. 2001 stand sie noch im Werk Dachau, später wurde sie zum Standort Landshut des BLV gebracht. Die nicht hergerichtete Lok konnte am 05.07.2020 in Landshut aufgenommen werden. Der BLV versucht seit einiger Zeit, die Maschine zu verkaufen.
Fabrik-Nr. 709 / 1940
Typ 110 B
Bauart B-dm
Standort 24106 Kiel
Eigner Kieldampf GmbH
Die Lokomotive wurde am 18.01.1941 an das eigene Unternehmen Deutsche Werke Kiel AG in Kiel-Friedrichsort als Werklok mit der Nummer "F 1" ausgeliefert. In den folgenden Jahrzehnten gab es viele Verkäufe und Änderungen, die zu neuen Unternehmensnamen führten:
November 1945: Holmag - Holsteinische Maschinenbau AG
1948: MAK - Maschinenbau Kiel AG
1959: MaK - Maschinenbau Kiel GmbH
1967: Atlas-MaK Maschinenbau GmbH
1971: MaK Maschinenbau GmbH Kiel
1980: Krupp MaK Maschinenbau GmbH
Dazwischen erhielt die Lok 1966 die neue Betriebsnummer "150". Im Dezember 1982 wurde sie außer Dienst gestellt und erlebte die folgenden Namensänderungen des Unternehmens abgestellt:
1991: Krupp Verkehrstechnik GmbH
1994: SFT - Siemens Schienenfahrzeugtechnik GmbH
1998: VSFT - Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH
2003: Vossloh Locomotives GmbH
Am 25.06.2005 übergab Vossloh die Lok an die Firma Kieldampf GmbH, die im Raum Kiel einen Museumsverkehr aufziehen wollte.
Diese Pläne konnten nicht umgesetzt werden und die teilzerlegte Diesellok wurde im April 2011 letztmals in Kiel dokumentiert. Ihr weiterer Verbleib ist unbekannt.
Auf dem Bild ist die Maschine um das Jahr 2009 herum in Kiel zu sehen.
Fabrik-Nr. 715 / 1941
Typ 160 B
Bauart B-dm
Leistung 160 PS
Standort 47441 Moers
Eigner Krupp-MaK
Am 05.12.1941 wurde diese Lok mit der Betriebsnummer 4 an die Hafen- und Verkerhsbetriebe der Stadt Kiel ausgeliefert.
Nach 37 wurde sie 1978 an die Firma Krupp-MaK verkauft und nach Moers überführt. Im April 1985 wurde sie Robert Kramer, dem Leiter der MaK-Niederlassung Moers, zum 40jährigen Dienstjubiläum geschenkt. Es folgten eine ganze Reihe von Weitergaben:
1988 an den Händler On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH in Mettmann, am 17.04.1993 an das Niederrheinische Verkehrsmuseum in Krefeld (Lok "3 SPROTTE"), im April 1995 an Privat in Krefeld, 1997 an die Klützer Ostsee-Eisenbahn GmbH in Klütz ("Kö 22.16") und 2000 an die Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft mbH (EBG) in Binz-Prora (V 16 03"). 2009 erfolgte die Übertragung am die Deutsche Privatbahn (DP), die wie die EBG Ludger Guttwein gehört. Mindestens seit 2007 steht die Lok im Eisenbahn- und Technik-Museum in Binz-Prora.
Das Foto zeigt die Lok am 18.07.1984 in Moers.
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