Home   |   News   |   Feldbahnen   |   Werklokomotiven   |   Stellwerke & Posten   |   Übergaben & Nebenbahnen   |   Privatbahnen
 
Krupp Lokomotiven
Fabrik-Nr. 1354 / 1934
Typ Kö II
Bauart B-dm
Standort 37235 Hessisch Lichtenau-Walburg
Eigner Eisenbahnfreunde Walburg e.V.
Die Kleinlok wurde am 01.10.1934 von der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft als "Kö 4579" abgenommen und in Dienst gestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie bei der 1949 gegründeten Deutschen Reichsbahn der DDR , wo sie mit ihrer alten Betriebsnummer bis 1970 eingesetzt wurde und dann in "100 579-2" umgezeichnet wurde. 1992 erhielt sie im Rahmen des gesamtdeutschen Bezeichnungsschemas die Nummer "310 579-8", wurde ab am 19.12.1992 ausgemustert.
Die Lok konnte noch am selben Tag an die Eisenbahnfreunde Wanfried abgegeben werden. Von dort kam sie 1996 zu den Eisenbahnfreunden Walburg e.V. in Hessisch Lichtenau-Walburg. Als dieser Verein sich auflöste, konnte die Lok noch von der IG Residenzbahnhof Sondershausen e.V. übernommen werden.
Die Bilder enstanden am 08.06.2009 in Walburg.
Fabrik-Nr. 1845 / 1939
Typ HANNIBAL
Bauart C-h2t
Standort 06449 Aschersleben
Eigner Deutsches Werkbahn-Museum e.V.
Die I.G. Farbenindustrie AG Frankfurt (Main) erhielt diese Lok am 12.07.1939 für das Werk in Ludwigshafen. Sie erhielt die Nummer "76". Am 01.01.1952 wurde daraus die BASF - Badische Anilin- und Sodafabrik AG. 1960 wurde sie an den Eschweiler Bergwerksverein EBV für die Zeche Anna in Alsdorf verkauft, wo ihre neue Bezeichnung "ANNA N. 9" lautete. Am 28.10.1972 erfolgte die Abstellung, und 1973 gab die Zeche die Dampflok an die Stadt Alsdorf ab, die sie auf einem Spielplatz an der Theodor-Kneipp-Straße aufstellte. ALs dort die Verschrottung drohte, gelang es Mitgliedern des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. aus Aschersleben, die Maschine am 18.02.2017 zu bergen und nach Aschersleben zu bringen.
Am 20.08.2020 war sie dort  in einem bereits teilweise hergerichteten Zustand zu sehen.
Fabrik-Nr. 2296 / 1954
Typ 220 PS
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Gewicht 28 t
Geschw. 35 km/h
Standort 74872 Sinsheim
Eigner Eisenbahnfreunde Kraichgau e.V.
Brown, Boverie & Cie. in Mannheim übernahm diese frühe Krupp-Diesellok am 14.04.1954 und setzte sie mit der Betriebsnummer "KW/I" bis 1997 in Mannheim ein. Anschließend konnte sie von den Eisenbahnfreunden Kraichgau übernommen werden.
An deren Vereinsdomizil in Sinsheim wurde die Lok am 01. Mai 2005 fotografiert.
Fabrik-Nr. 2520 / 1950
Typ 90 PS
Bauart B-dh
Leistung 90 PS
Gewicht 17 t
Standort 13599 Berlin-Spandau
Eigner BEWAG - Berliner Kraft und Licht AG
Die Lok wurde von der Firma Krupp am 15.11.1950 an die Berliner Kraft- und Licht AG, kurz BEWAG, ausgeliefert und für den Verschub von Kohlezügen im Kraftwerk Reuter stationiert. Sie erhielt die Betriebsnummer "1". Außer Dienst gestellt wurde die Maschine 1983. Der Lokhändler Newag übernahm sie und verkaufte sie an die italienische Firma Gleismac weiter, wo sie letztmals im Juli 1994 nachgewiesen ist. Das Foto hier wurde Mitte der 1960er Jahre aufgenommen.
Fabrik-Nr. 2528 / 1952
Typ 200 PS
Bauart B-dh
Standort 06449 Aschersleben
Eigner privat (leih. Deutsches Werkbahn-Museum e.V.)
Am 17.07.1952 erhielt die DEA - Deutsche Erdöl AG Berlin diese Lokomotive für die Erdölwerke Holstein in Hemmingstedt eingesetzt. Sie trug dort den Namen "KARL".
1968 kam das Werk zur Deutschen TEXACO AG Hamburg, aus der 1971 die Texaco AG wurde. 1988 wurde die Maschine an die RWE-DEAG AG Hamburg in das Werk Hamburg-Grasbrook weiter gegeben.
Im Januar 1993 wurde sie an den Händler Newag GmbH & Co. KG in Oberhausen, der sie allerdings nicht weitervermitteln konnte und schließlich um 2012 als Denkmal im Firmengelände aufstellte.
Als das Unternehmen 2019 Konkurs ging, wurde die Lok im Rahmen der Insolvenzversteigerung an unbekannt verkauft und wurde am 20.08.2020 in der Sammlung der Deutschen Werkbahn-Museums e.V. Aschersleben wieder entdeckt.
Fabrik-Nr. 2838 / 1953
Typ RHEINHAUSEN
Bauart D-n2t
Standort 37235 Walburg
Eigner Museumsbahn Frisoythe - Cloppenburg e.V.
Die Lok vom Typ "Rheinhausen" wurde 1953 gebaut, aber wohl erst am 30.04.1956 an die Harpener Bergbau AG für die Zeche Dortmund-Dorstfeld ausgeliefert. Sie erhielt den Namen "Dorstfeld II", den sie behielt, als sie 1963 an die Zeche Robert Müser in Bochum-Werne weitergegeben wurde. Vor 1967 wechselte sie zum Verbundbergwerk Gneisenau in Dortmund-Derne und kam 1967 schließlich zum Eschweiler Bergwerksverein EBV in die Grube Emil Mayrisch in Siersdorf, wo sie die Nummer "2" erhielt.
1993 erfolgte der Verkauf an Privat für einen geplanten Einsatz bei der Dampfbahn Rur-Wurm-Inde e.V. Nach längerer Abstellzeit erfolgte 1999 der Weiterverkauf an die Eisenbahnfreunde Walburg, wo sie am 10.08.1999 eintraf. Seitdem war sie dort betriebsfähig abgestellt und erlebte auch die Auflösung des Vereins. Am 15.12.2011 erfolgte schließlich der Abtransport durch die neuen Besitzer, die Museumsbahn Frisoythe - Cloppenburg e.V.. Im Sommer 2012 befindet sich sich zur Aufarbeitung bei der MaLoWa in Klostermansfeld.
Das erste Foto zeigt die Lok noch in gutem Erhaltungszustand am 26.04.2000 in Walburg, das zweite wurde am 08.06.2009 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 3077 / 1952
Typ BERGBAU
Bauart D-h2t
Standort 45527 Hattingen
Eigner Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Am 21.01.1953 erhielt die Gewerkschaft Auguste-Victoria in Marl-Sinsen diese Lok und gab ihr die Betriebsnummer "IX". 1968 wurde die Dampflok an den Eschweiler Bergwerks-Verein AG in Kohlscheid-Herzogenrath für die Grube Anna in Alsdorf verkauft und dort als "ANNA N.7" bezeichnet. Noch 1983 wurde die Lok zur Grube Emil Mayrisch desselben Unternehmens verlegt und dort mit der Betriebsnummer "Emil Mayrisch 5" noch bis 18.12.1992 eingesetzt.
Anschließend wurde sie an das Bergbaumuseum Wurmrevier e.V. in Alsdorf abgegeben und einige Jahre später an das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) weiter gegeben.
Am 02.04.2016 konnte die Lok in der Henrichshütte aufgenommen werden.
Fabrik-Nr. 3110 / 1960
Bauart B-fl
Standort 34123 Kassel
Eigner ENKA Spinnfaser
1987 und am 08.12.1988 stand "ENKA 4" schon zwischen den Ruinen der einstigen Spinnfaserfabrik in Kassel-Bettenhausen. Geliefert wurde sie an die Bergwerksgesellschaft Hibernia in Herne. Später kam sie als Nummer "5" zur Veba-Chemie in Wanne-Eickel und schließlich nach Kassel, wo sie die letzte betriebsfähige Dampfspeicherlok der Enka-Werke war. 1990 übernahm der direkt nebenan gelegene Schrotthändler Röttger die Lok, spendierte ihr einen schwarzen Neuanstrich und stellte sie als Denkmal auf. Auch am 08.06.2009 steht sie noch dort.
Fabrik-Nr. 3339 / 1956
Typ 220 PS
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Gewicht 28 t
Geschw. 35 km/h
Standort 37176 Nörten-Hardenberg
Eigner Union-Zucker Südhannover GmbH
Die Lok begann ihre Karriere als "L 1" bei der Hümmlinger Kreisbahn in Werlte. Im Oktober 1977 erfolgte die Abstellung und genau zwei Jahre später der Verkauf an die Firma Industriebedarf Theodor Baddaky, Bremen. Dieser Händler vermietete die Lok bis zum 19.06.1980 an die Ford-Werke in Köln, wo sie die Nummer "7" trug. Anschließend kaufte sie die Union-Zucker Südhannover GmbH für die Zuckerfabrik in Nörten-Hardenberg, wo am 05.02.1990 auch das Foto entstand.
Nach Stilllegung und Abriss der Fabrik 1991 war die Lok auf einem verbliebenen Gleisstück abgestellt und gelangte dann am 16.03.2001 zum Heiligenstädter Eisenbahnverein in Thüringen, wo sie auch restauriert wurde und am 10.06.2009 sowie am 26.03.2020 fotografiert werden konnte.
Fabrik-Nr. 3341 / 1954
Typ 130 PS
Bauart B-dh
Leistung 180 PS
Standort 58313 Herdecke
Eigner RWE Koepchenwerk
Die Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke mit Sitz in Essen erhielten am 24.06.1954 diese Lok für das Kraftwerk Weisweiler. Sie erhielt die Betriebsnummer "2". 1966 wurde sie zum Standort Herdecke ins dortige Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk versetzt.
2001 wurde die kleine Lok schließlich an die Bergischen Bahnen Förderverein Wupperschiene e.V. in Radevormwald-Dahlhausen abgegeben, wo sie bis heute existiert.
Das Bild enstand in der Turbinenhalle des Koepchenwerks am 28.05.1999.
Fabrik-Nr. 3390 / 1954
Bauart Bo-el
Leistung 2x 180 kW
Spurweite 900 mm
Gewicht 33 t
Standort 61200 Wölfersheim
Eigner Verein zur Pflege der Bergbau- und Kraftwerkstradition in Wölfersheim 1991 e.V.
Lok "2" der Preussischen Elektrizitäts AG (PREAG) wurde am 16.08.1954 von Krupp an die Hefrag Kohlenbahn in Wölfersheim ausgeliefert und blieb auf der 900 mm-Strecke bis 2002 im Einsatz. Seit 1997 steht sie mit einigen andern Fahrzeugen in Wölfersheim als Denkmal und erinnert an den Kohlenbergbau.
Fabrik-Nr. 3460 / 1957
Bauart Bo'Bo'-el
Leistung 760 kW
Gewicht 70 t
Standort 34582 Borken
Eigner Hessisches Braunkohle-Bergbaumuseum
Im hessischen Baunkohlemuseum Borken fand Lok "52" der Preußen-Elektra ihren letzten Standplatz. Die Lok wurde am 24.07.1957 für den Transport der Kohle von den Tagebauen zum Kraftwerk Borken geliefert. Mit Stilllegung des Kraftwerks wurde sie abgestellt und gelangte 1991 in die Sammlung des neuen Museums. Am 07.06.2009 ist sie dort mit vier Selbstentladern ausgestellt.
Fabrik-Nr. 3614 / 1957
Typ 200 PS
Bauart B-dh
Leistung 200 PS
Standort 47137 Duisburg
Eigner Restaurierungsatelier "Die Schmiede"
Diese Lok wurde am 08.01.1957 an den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR in Duisburg-Hamborn ausgeliefert und mit der Betriebsnummer 160 in den Bestand eingereiht. Am 19.01.1970 wurde sie an die August Thyssen-Hütte AG für das Stahlwerk Duisburg-Bruckhausen verkauft und als Lok 400 bezeichnet. Das Unternehmen firmierte zweimal um: 1977 in Thyssen AG und 1983 in Thyssen Stahl AG.
Am 12.11.1989 wurde die Lok wieder vom Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR übernommen und als Lok 388 bezeichnet. Das Unternehmen wurde am 01.10.1990 in EH - Eisenbahn und Häfen GmbH umbenannt.
Am 25.03.2009 wurde die Krupp-Lok im Landschaftspark Duisburg-Nord am Restaurierungsatelier "Die Schmiede" GmbH als Denkmal aufgestellt und dort am 17.09.2015 fotografiert.
Fabrik-Nr. 3647 / 1958
Typ 440 PS
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 45356 Essen
Eigner SWE Stadtwerke Essen
Ausgeliefert wurde diese Lok am 30.06.1958 an die Rennanlage Rhein-Ruhr in Essen-Borbeck. 1963 übernahm die Krupp die Lok wieder und setzte sie mit der Betriebsnummer "4" bis 1988 auf der eigenen Werkbahn in Essen ein. Anfang der 1990er Jahre wurde sie an die Stadtwerke Essen verkauft und dort als Lok "5" in den Bestand eingereiht. Nächster Besitzer wurde im Februar 2002 der Verein zur Erhaltung und Förderung des Schienenverkehrs e.V. in Bocholt, der sie aber im April 2008 an den Händler Unirail in Recke verkaufte. Unirail wiederum konnte die Lok am 06.06.2008 an eine Firma GS - GeoServices Inc. in Monrovia verkaufen. Die Maschine wurde auf Mittelpufferkupplung umgebaut und auf der ehemaligen Anschlussbahn der Bong Mining Company eingesetzt, wo sie 2010 letztmals im abgestellten Zustand gesichtet wurde.
Das Foto zeigt die Lok dagegen am 15.02.1996 in Essen Stadthafen.
Fabrik-Nr. 3934 / 1959
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 48 t
Standort 83088 Kiefersfelden
Eigner Logistik Wiesböck GmbH
Die Lok wurde am 24.09.1959 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und am 05.10.1959 als "V 60 511" abgenommen. Ab 1968 hieß sie "260 511-1", ab 1987 wurde sie als "360 511-0" bezeichnet und nach dem Einbau einer Funkfernsteuerung erhielt sie am 09.10.1991 die Nummer "364 511-6". Am 11.12.2007 erfolgte schließlich ihre Abstellung und ein Jahr später am 23.10.2008 die Ausmusterung. Übernommen wurde die Lok zunächst im April 2009 von der Firma Eisenbahnbedarf Bad Orb, die sie im April 2011 an die Logistik Wiesböck GmbH mit Sitz in Kiefersfelden weiter verkaufen konnte. Dort wurde die Lok am 11.09.2011 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 3981 / 1960
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 48 t
Standort Nördlingen
Eigner BayernBahn GmbH
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok mit der Nummer "V60 558" am 06.04.1960. 1968 wurde sie in "260 558-2 und 1987 in "360 558-1" umgezeichnet. 1992 erhielt die Maschine eine Funkfernsteuerung und automatische Rangierkupplungen, was mit der Umzeichnung in "364 558-7" verbunden war. Im Jahr 2000 bekam sie einen neuen Caterpillar-Motor und wurde erneut umgezeichnet, dieses Mal in "362 558-9". Bei der DB erlebte sie verschiedene Eigentümerwechsel und wurde zuletzt bei DB Cargo Deutschland AG geführt und dort am 15.01.2017 an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft.
Zusätzlich zur Betriebsnummer trägt sie die NVR-Nummer "98 80 3362 558-9 D-BYB".
Die bilder entstanden am 08.04.2018 in Nördlingen.
Fabrik-Nr. 4034 / 1960
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 48 t
Standort 83088 Kiefersfelden
Eigner Logistik Wiesböck GmbH
Die Lok wurde von der Deutschen Bundesbahn am 22.12.1960 als "V 60 611" abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "260 611-9", 1987 in "360 611-8" und 1991 nach der Ausrüstung mit einer Funkfernsteuerung in "364 611-4". Am 06.11.2007 wurde die Lok schließlich abgestellt und ein Jahr später am 23.10.2008 offiziell ausgemustert.
Die Firma Eisenbahnbedarf Bad Orb übernahm die Maschine im April 2009 mit dem Ziel, sie weiter zu verkaufen. Das gelang, als sie im April 2011 an die Logistik Wiesböck GmbH in Kiefersfelden verkauft werden konnte, wo sie nach einer Hauptuntersuchung mit der NVR-Nummer "98 80 3364 611-4 D-INNR" in Betrieb ging. Später, ein genauer Zeitpunkt ist nicht bekannt, erfolgte der Verkauf der Lok an die Firma Friedrich Scharr KG in Augsburg, wo die Lok den Namen "AugsTina" erhielt.
Am 12.08.2012 wurde sie in Kiefersfelden aufgenommen.
Fabrik-Nr. 4248 / 1961
Typ BERGBAU
Bauart D-h2t
Standort 45527 Hattingen
Eigner Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Am 31.03.1962 erhielt das Steinkohlebergwerk Westfalen in Ahlen diese Lok, die als "10" in den Bestand eingereiht wurde. Auch nach der ÜBernahme des Bergwerks durch den Eschweiler Bergwerksverein (EBV) änderte sich daran nichts. Am 23.08.1973 wurde die Lok zur Grube Anna des EBV in Alsdorf überführt, wo sie die Betriebsnummer "ANNA N.12" erhielt. 1983 wurde sie zur Grube Emil Mayrisch in Siersdorf versetzt und dort als "6" bezeichnet. Noch 1991 kehrte sie zur Grube Anna in Alsdorf zuück und erhielt wieder ihre Alsdorfer Betriebsnummer "ANNA N.12".
Am 30.09.1992 wurde die Lok abgestellt und ein Jahr später an das Bergbaumuseum Wurmrevier in Alsdorf übergeben. Mittlerweile ist sie im Standort Henrichshütte des Westfälischen Industriemuseums, das vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragen wird, ausgestellt. Dort enstanden am 02.04.2016 die Aufnahmen.
Fabrik-Nr. 4343 / 1961
Typ V 100.10
Bauart B'B'-dh
Standort 25899 Niebüll
Eigner neg Niebüll GmbH
NVR-Nummer 92 80 1209 101-5 D-NEG
Am 13.11.1961 wurde die Lokomotive als "V 100 1233" an die Deutsche Bundesbahn (DB) abgeliefert. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "211 233-2". Am 17.12.1987 wurde die Maschine ausgemustert und Ende 1989 an die Nordfriesische Verkehrsbetriebe AG (NVAG) in Niebüll verkauft. Die NVAG nahm die Lok jedoch nicht sofort in Betrieb, sondern ließ sie bis November 1991 bei Henschel in Kassel vollkommen neu aufbauen. Von der Ursprungslok wurden nur Rahmen, Drehgestelle und Getriebe übernommen. Als "DL.2" mit dem Namen "Nordfriesland" wurde sie in Betrieb genommen.
2004 übernahm die neg Niebüll GmbH (neg), ein Tochterunternehmen der Luxemburgischen Staatsbahnen (CFL) die in konkurs geratene NVAG und deren Fahrzeuge.
2007 bekam die LOk nie NVR-Nummer "92 80 1209 101-5 D-NEG, und 2014 wurde sie im aktuellen Farbschema der CFL lackiert.
Die Bilder zeigen sie am 04.05.2007 in Niebüll und am 10.09.2020 in Neumünster.
 
Fabrik-Nr. 4397 / 1963
Bauart Bo'Bo'-el
Leistung 760 kW
Gewicht 70 t
Standort 34613 Schwalmstadt-Treysa
Eigner Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll e.V.
Die Preußische Elektrizitäts-AG im hessischen Borken erhielt die Lok am 28.02.1963 für das dort ansässige Braunkohle-Kraftwerk und den Transport der gewonnenen Kohle zum Kraftwerk. Mit der Betriebsnummer "53" blieb die Maschine bis zur Stilllegung des Kraftwerks im Einsatz und gelangte 1991 an die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa. Dort wurde sie Mitte der 1990er Jahre aufgenommen.
Fabrik-Nr. 4436 / 1962
Typ 230 PS
Bauart B-dh
Leistung 230 PS
Standort 06449 Aschersleben
Eigner Bastian Schmidt (leihw. Deutsches Werkbahn-Museum e.V. DWBM)
Diese Lokomotive wurde am 05.10.1962 an die die Firma Phoenix Rheinrohr in Düsseldorf-Lierenfeld ausgeliefert. Später war sie im Mannesmann Werk in Wickede/Ruhr zu finden. 1992 wurde sie vom Händler Mainische Feldbahn in Schwerte übernommen und 1993 an das Didier-Werk in Bendorf vermittelt. 1998 war sie als Lok "2" bei der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) in Bonn-Beuel eingestellt und 2001 übernahm Bastian Schmidt als Privatmann die Lok und stellte sie dem Deutschen Werkbahnmuseum zur Verfügung, dass bis 2006 in Hannover und seitdem in Aschersleben sein Zuhause hat.
Am 06.06.2017 und am 20.08.2020 wurde sie in Aschersleben fotografiert.
Fabrik-Nr. 4477 / 1962
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 49090 Osnabrück
Eigner Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft Region Osnabrück mbH
Die Lok wurde am 14.12.1962 als "V 60 1157" an die Deutsche Bundesbahn geliefert und dort 1968 in "261 157-2" umgezeichnet. Im Herbst 1984 wurde sie an die Deutsche Bundespost für das Bahnpostamt 77 in West-Berlin verkauft. Mit der Nummer "4" blieb sie bis zum Februar 1996 Bundeseigentum.
Über den Händler OnRail wurde sie anschließend an die Stadtwerke Osnabrück verkauft, die die Maschine mit der Nummer "6" auf der Hafenbahn einsetzten.
Am 01.12.2011 wurde der Bahnbetrieb aus den Stadtwerken herausgelöst und die EHB Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft Region Osnabrück mbH gegründet.
Am 10.05.2013 erfolgte die Abstellung der Maschine.
Am 18.06.2009 rangierte die etwas herunter gekommen wirkende Lok Kesselwagen an der Elbestraße, während die Aufnahmen vom 21.02.2021 sie nach fast acht Jahren Abstellzeit zeigen.
Fabrik-Nr. 4504 / 1963
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 54568 Gerolstein
Eigner Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH
Die "V 60 1184" wurde am 21.03.1963 von der Deutschen Bundesbahn (DB) abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "261 184-6", 1987 in "361 184-5" und am 19.12.1988 nach Einbau einer Funkfernsteuerung in "365 184-1". 1994 kam die Lok in den Bestand der neu gegründeten Deutschen Bahn AG und erlebte in den Folgejahren noch weitere Besitzerwechsel durch fortwährende Umstrukturierungen bei der DB, ehe sie am 29.05.2005 ausgemustert wurde.
Bereits am Folgetag übernahm die Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH aus Gerolstein die Lok und gab ihr wieder die usprüngliche Betriebsnummer "V 60 1184". 2007 wurde vom Eisenbahnbundesamt die nicht passende NVR-Nummer "98 80 3361 518-4 D-VEB" zugewiesen.
Am 05.10.2016 stand die Maschine im Bahnhof Gerolstein.
Fabrik-Nr. 4620 / 1963
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 71665 Vaihingen
Eigner ESG Eisenbahn Service Gesellschaft mbH
NVR-Nummer 98 80 3365 208-8 D-ESGBI
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok am 28.06.1963 und reihte sie als "V 60 1208" in den Bestand ein. 1968 wurde sie in "261 208-3" umgezeichnet, 1987 erhielt sie die Nummer "361 208-2".
1988 wurde die Lokomotive mit einer Funkfernsteuerung für den Rangierbetrieb ausgerüstet und am 06.12.1988 in "365 208-8" umgezeichnet.
Zum 01.01.1994 wurde sie dem Geschäftsbereich Traktion der neu gegründeten Deutschen Bahn AG zugeordnet, erlebte in den Folgejahren aber noch weitere Besitzerwechsel durch fortwährende Umstrukturierungen bei der DB, ehe am 30.06.2006 die Ausmusterung erfolgte.
Bereits am 27.07.2006 wurde die Maschine an die ESG Eisenbahn Service Gesellschaft mbH in Vaihingen verkauft. Sie bekam die Betriebsnummer "ESG 10" und die NVR-Nummer "98 80 3365 208-8 D-ESGBI".
Das Bild wurde am 11.10.2013 in Brilon Wald aufgenommen.
Fabrik-Nr. 4624 / 1963
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 86720 Nördlingen
Eigner BayernBahn GmbH
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok am 15.07.1963 und reihte sie als "V 60 1212" in den Bestand ein. 1968 wurde sie in "261 212-5" umgezeichnet, 1987 erhielt sie die Nummer "361 212-4".
1988 wurde die Lok mit einer Funkfernsteuerung für den Rangierbetrieb ausgerüstet und am 07.11.1988 in "365 212-0" umgezeichnet.
Zum 01.01.1994 wurde die Lok dem Geschäftsbereich Traktion der neu gegründeten Deutschen Bahn AG zugeordnet, erlebte in den Folgejahren aber noch weitere Besitzerwechsel durch fortwährende Umstrukturierungen bei der DB.
Am 13.05.2004 erhielt sie nach Einbau eines neuen Motors die Betriebsnummer "363 212-2" und 2007 wurde zusätzlich die NVR-Nummer "98 80 3363 212-0 D-DB" angeschrieben.
Am 14.05.2012 wurde die Maschine abgestellt und im Januar 2014 an die Bayern Bahn Betriebsgesellschaft mbH (BayBa) in Nördlingen verkauft. Schließlich firmierte das Unternehmen am 18.01.2017 in BayernBahn GmbH um. Die Lok behielt die Betriebsnummer "363 212-2", die NVR-Nummer lautet mittlerweile "98 80 3363 212-2 D-BYB".
Die Bilder zeigen die Maschine am 08.04.2018 und am 17.05.2021 in Nördlingen.
Fabrik-Nr. 4626 / 1963
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 86720 Nördlingen
Eigner BayernBahn GmbH
Die am 19.07.1963 an die Deutsche Bundesbahn als "V 60 1214" ausgelieferte Lok wurde am 23.07.1963 abgenommen und 1968 in "261 214-1" umgezeichnet. Im Oktober 1987 wurde sie zur "361 214-0" und nach Einbau einer Funkfernsteuerung mit automatischen Kupplungen 1989 zur "365 214-6".
Ab dem 01.01.1994 gehörte die Lok zum Geschäftsbereich Traktion der Deutschen Bahn AG und wurde schließlich am 01.09.2006 bei DB Cargo AG in Kassel ausgemustert. 2007 konnte sie von der Bayern Bahn Betriebsgesellschaft mbH in Nördlingen erworben werden, wo sie zusätzlich zur Betriebsnummer auch die NVR-Nummer "98 80 3365 214-6 D-BYB" erhielt. Das Unternehmen firmierte zum 18.01.2017 um in BayernBahn GmbH.
Das Bild der Lok entstand am 25.09.2011 in Nördlingen.
Fabrik-Nr. 4633 / 1963
Typ V60
Bauart C-dh
Leistung 650 PS
Gewicht 54 t
Standort 80636 München
Eigner RailAdventure GmbH
Die Deutsche Bundesbahn hat am 05.09.1963 diese Lok als "V 60 1221" abgenommen. 1968 wurde sie die "261 221-6" und im Herbst 1987 in "361 221-5" umgezeichnet.
Ab 1994 gehörte die Maschine zum Geschäftsbereich Traktion Deutschen Bahn AG, wo sie 1996 mit Funkfernsteuerung ausgerüstet und in "365 221-1" umgezeichnet wurde. Am 04.06.2009 wurde sie bei DB Cargo AG ausgemustert und im August 2009 an die Firma Blöß Lokdienste Wolfenbüttel verkauft. Zusätzlich zu ihrer Betriebsnummer erhielt sie noch die NVR-Nummer "98 80 3365 221-1 D-BLW".
2019 übernahm die RailAdventure GmbH in München die Lokomotive, wodurch sich das Halterkürzel in D-RADVE änderte.
Als dieses Foto der Lok am 05.11.2015 bei Vechelde-Groß Gleidingen entstand, wa die Maschine in Diensten der Firma Blöß.


Fabrik-Nr. 4885 / 1968
Typ V160
Bauart B'B'-dh
Standort 91217 Hersbruck
Eigner Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr, IGE GmbH & Co. KG
NVR-Nummer 92 80 1216 224-6 D-IGE
Diese Lok wurde als letzte der Baureihe 216 am 19.12.1968 von der Deutschen Bundesbahn (DB) abgenommen. Am 01.01.1994 erfolgte der Übergang der Deutschen Bahn AG, wo die Lok bis 2004 bei wechselnden Tochterunternehmen aktiv war, ehe sie am 18.07.2004 bei der Tochter Railion Deutschland AG ausgemustert wurde.
2008 konnte die bereits zur Verschrottung in Italien bestimmte Lok kurzfristig von der Firma railimpex Johannes Scheurich GmbH in Mannheim gekauft werden. Nach der Aufarbeitung wurde die Rhein-Neckar-Eisenbahnservicegesellschaft mbH in Mannheim Nutzer der Maschine.
Am 15.04.2014 übernahm die Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG in Hersbruck die Lok und setzt sie seitdem weiter gewerblich ein.
Nach dem Abschluss einer Hauptuntersuchung im DB Werk Bremen am 26.08.2019 konnte sie wenig später am 01.10.2019 vor einem Güterzug bei Haspelmoor zwischen München und Augsburg aufgenommen werden.
TOP  I  Kontakt  I  Literatur & Quellen  I  © 2009-2021 by entlang-der-gleise  I  letzte Änderung: 31.07.2021