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Krauss-Maffei Lokomotiven
Lokomotiven von Fabriknummer 15382/1933 bis 19460/1972
Lokomotiven von Fabriknummer 19576/1972 bis 20444/2000
Fabrik-Nr. 15382 / 1933
Typ ML 2/2
Bauart B-dm
Standort 83088 Kiefersfelden
Eigner Logistik Wiesböck GmbH
Am 26.10.1933 wurde diese Lok als "Kö 4246" von der Deutschen Reichsbahn abgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in den westlichen Besatzungszonen und wurde am 07.09.1949 von der Deutschen Bundesbahn als "Kö 4246" übernommen. Nach dem Einbau eines Voith-Turbogetriebens wurde sie am 03.03.1964 zur "Köf 4246". 1968 nummerierte die DB sie zur "321 619-9" und am 21.04.1970 zur "322 637-0".
Am 31.12.1979 wurde die Kleinlok ausgemustert und am 29.11.1982 an die Colas Bauchemie GmbH Hamburg-Wilhelmsburg für das Werk in Ingolstadt verkauft. 2004 wurde sie an eine Privatperson in Stuttgart verkauft und 2007 an die Logistik Wiesböck GmbH in Kiefersfelden weiter gegeben. Mit der internen Nummer "4" und der angeschriebenen Nummer "322 637-0" konnte sie am 11.09.2011 im Zementwerk Kiefersfelden aufgenommen werden.
Fabrik-Nr. 15410 / 1934
Typ ML 2/2
Bauart B-dm
Standort 39279 Loburg
Eigner Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e.V. - AK Loburger Bahn
Am 22.03.1934 wurde die Lok als "Kö 4724" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1943 wurde sie auf Vergaserantrieb mit Flüssiggas  umgebaut und in "Kb 4274" umgezeichnet. Nach 1945 verblieb die Maschine in Westdeutschland, gelangte zur Deutschen Bundesbahn, verlor ihren Gasantrieb wieder und wurde erneut zur "Kö 4274". Nach Einbau eines Voith-Turbogetriebes wurde sie 1952 zur "Köf 4274". 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "321 006-9" und am 15.11.1968 wurde sie zur "322 141-3".
Im April 1976 verkaufte die DB die Kleinlok an die Chemische Fabrik Weyl AG in München-Pasing, wo ihre Fabriknummer zur Betriebsnummer "15410" genutzt wurde.
Im Dezember 1983 übernahmen die Rütgers-Werke AG die Lok für ihr Werk in Peine-Woltorf, dabei behielt sie die Nummer "15410".
1993 konnte die Dampfzug-Betriebs-Gemeinschaft e.V. in Hildesheim die Köf übernehmen und nach dem Jahr 2000 an den Arbeitskreis Loburger Bahn des Vereins weiterreichen. Dort erhielt sie zunächst die Nummer "V 21.04", ist mittlerweile aber unter ihrer alten Betriebsnummer "Köf 4274" im Bestand. Außerdem trägt sie die NVR-Betriebsnummer "98 80 3321 006-9 D-DEBG".
Das Foto wurde am 21.02.2018 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 15414 / 1934
Typ ML 2/2
Bauart B-dh
Standort 81245 München
Eigner Gebrüder Schulz GmbH
Sehr bodenständig war diese Köf, die 1933 vom Münchner Hersteller Krauss-Maffei als "Kö 4278" an die Deutsche Reichsbahn geliefert wurde und am 06.05.1966 als "Köf 4278" und zuletzt als "322 610-7" bei der DB tätig war. Seit 1976 war sie in München bei der Schrottverwertung Schulz im Stadtteil Pasing eingesetzt. Im Februar 2012 war der Schrottplatz geräumt, die Lok ging an einen privaten Eigner, der sie im Euro-Industriepark in München auf einem ungenutzten städtischen Gleisanschluss abstellte.
Die Bilder zeigen die Lok bei der Firma Schulz im Jahr 2003 sowie im Euro-Industriepark am 05.10.2014.
Fabrik-Nr. 15421 / 1934
Typ ML 2/2
Bauart B-dh
Standort 54411 Hermeskeil
Eigner Bernd Falz/Dampflokmuseum Hermeskeil
Diese Kleinlok wurde am 28.04.1934 als "Kö 4285" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1943 wurde sie auf Flüssiggasantrieb umgebaut und in "Kb 4285" umgezeichnet. Nach dem 2. Weltkrieg gelangte sie zur 1949 gegründeten Deutschen Bundesbahn (DB) und wurde 1958 mit einem Flüssigkeitsgetriebe umgebaut und am 25.02.1958 in "Köf 4285" umgezeichnet. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "321 022-6" und schon am 24.10.1968 nach einem weiteren Umbau die Nummer "322 137-1".
Am 05.12.1980 wurde die Kleinlok ausgemustert und 1982 an die Firma Richtberg KG in Bingen-Gaulsheim verkauft. Ihre neue Nummer lautete nun "1". 1990 konnte Bernd Falz die Lok für sein privates Eisenbahnmuseum Hermeskeil übernehmen, wo die Lok wieder schwarz lackiert und mit der alten Nummer "Köf 4285" versehen wurde. Das Bild entstand am 31.08.2015 in Hermeskeil.
Fabrik-Nr. 15430 / 1934
Typ ML 2/2
Bauart B-dm
Standort 72525 Münsingen
Eigner ZHL - Freunde der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein e.V.
Die Deutsche Reichsbahn übernahm die Lok am 26.06.1934 vom Hersteller und reihte sie als Kö 4294 ein. Während des Zweiten Weltkrieges war sie zeitweilig auf Flüssiggas-Antrieb umgebaut und als "Kb 4294" bezeichnet. Nach 1945 verblieb sie in den Westzonen und wurde von der Deutschen Bundesbahn übernommen. 1959 erhielt sie ein Flüssigkeitsgetriebe und damit verbunden die Nummer "Köf 4294", 1968 wurde sie zur "321 516-7" und 1970 zur "322 635-4". Am 03.02.1976 wurde sie in Friedrichshafen abgestellt, am 23.03. ausgemustert und bereits wenige Wochen später an die Fürstlich Hohenzollerischen Hüttenwerke in Laucherthal verkauft, wo sie die Betriebsnummer "3" erhielt.
Am 08.02.1997 konnte sie von den Freunden der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein e.V. übernommen werden. Als sie am 10.07.2010 in Müsnigen fotografiert wurde, waren noch keine Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt worden.
Fabrik-Nr. 15512 / 1935
Typ ML 2/2
Bauart B-dh
Standort 49090 Osnabrück
Eigner Osnabrücker Dampflokfreunde e.V.
Diese Kleinlok wurde als "Kö 4807" am 20.08.1935 von der Deutschen Reichsbahn (DR) abgenommen und 1943 auf Vergaserantrieb mit Flüssiggas umgebaut. Ihre Betriebsnummer wurde in "Kb 4807" geändert. 1949 wurde die Lok, wieder auf Dieselantrieb zurückgebaut und in "Kö 4807" umgenummert, in den Bestand der Deutschen Bundesbahn (DB) eingebracht. Am 14.01.1966 wurde sie nach Einbau eines neuen Getriebes in "Köf 4807" umgezeichnet und 1968 in "323 925-8".
Am 30.12.1982 wurde die Maschine ausgemustert und an die Firma Holtzmann & Co. KG in Karlsruhe-Maxau verkauft, wo sie die Nummer "4" und die LFB-Nummer "395" erhielt. 1998 erfolgte der Verkauf des Werkes und der Lok an Stora Enso Maxau GmbH & Co. KG.
Am 22.09.2005 übernahm der Händler Unirail aus Recke die Lok und konnte sie bereits am 02.10.2005 an die Osnabrücker Dampflokfreunde e.V. in Osnabrück-Piesberg verkaufen. 2007 erhielt die Maschine noch die NVR-Nummer "98 80 3323 925-8 D-ODF".
Fotografiert wurde sie am 18.06.2009 und 02.09.2012 am Piesberg.
Fabrik-Nr. 17642 / 1950
Typ ML 120 B
Bauart B-dh
Standort 83395 Freilassing
Eigner Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V.
Für den Eigenbedarf baute Krauss-Maffei diese Kleinlok und nahm sie 1950 mit der Nummer "2" im Werk München-Allach in Betrieb. Ab dem 01.01.1999 firmierte das Werk als Siemens Krauss-Maffei Lokomotiven GmbH und ab dem 01.01.2004 gehörte es vollständig zur Siemens AG.
Am 15.05.2004 gab Siemens die zuletzt als Denkmal im Werk aufgestellte Kleinlok an die Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V. ab. Zunächst im Lokschuppen präsentiert, ist sie seit etwa 2012 im Eingangsbereich im Freien aufgestellt und wurde dort am 13.06.2020 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 17679 / 1951
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Gewicht 48 t
Geschw. 47 km/h
Standort 93055 Regensburg
Eigner   Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- u. Eisenbahnfreunde
Ein frühes Beispiel für Werkbahn-Dieselloks ist die ML 440 C von Krauss-Maffei. Diese Lok wurde 1951 an die Oberste Baubehörde in München für die Hafenbahn in Regensburg ausgeliefert. Als "V 40-1" blieb sie ihre gesamte Einsatzzeit dort und wurde nach der Abstellung von den Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- und Eisenbahnfreunden (RSWE) übernommen.
Immer noch auf den Hafenbahngleisen präsentiert sie sich am 01.06.2009 bzw. am 28.07.2010 (rechte Aufnahme) dem Fotografen.
Fabrik-Nr. 17722 / 1951
Typ C17F
Bauart C-fl
Leistung 450 PS
Gewicht 51,9 t
Geschw. 50 km/h
Standort 84453 Mühldorf
Eigner Freunde Historischer Eisenbahn Mühldorf e.V.
Die Hochdruck-Dampfspeicherlok (Dampfdruck 40 bar, später 25 bar) wurde 1951 mit der Nummer "3" an die Wackerwerke in Burghausen geliefert. Über den Münchner Händler Glaser gelangte sie im Oktober 1972 an die Hoechst AG für das Werk Kastl-Gendorf. Als Lok "1" und mit dem Namen Franzi blieb sie bis 2006 - zuletzt unter dem Betreiber InfraServ - dort beheimatet.
Am 30.07.2006 erfolgte die Überführung und am 21.10.2006 die Aufstellung bei den Eisenbahnfreunden am ehemaligen Stellwerk Mfw in Mühldorf. Am 29.10.2009 war die Restaurierung noch im Gange und die Lok wirkte etwas "gerupft".
Am 14.03.2021 begann die Verschrottung der Lok, da der Eisenbahnverein sich aufgelöst hatte und kein Interesse mehr an der Lok bestand.
Fabrik-Nr. 18145/ 1954
Typ ML 500 C
Bauart C-dh
Leistung 500 PS
Standort 58239 Schwerte
Eigner Hoesch Hohenlimburg GmbH
Am 19.01.1955 lieferte Krauss-Maffei diese Lok an die Westfalenhütte AG in Dortmund aus, wo sie diue Nummer "61" erhielt. 1959 übernahm die Hoesch AG das Werk und die Lok, 1966 entstand durch Fusion der Westfalenhütte und der DHHU die Hoesch Hüttenwerke AG Dortmund. Dabei wurde die Lok in "512" umgezeichnet. Im August 1978 wurde sie an das Profilwerk Schwerte der Hoesch Werke Hohenlimburg-Schwerte AG abgegeben, dass 1982 in Hoesch Hohenlimburg GmbH umfirmierte. Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt wurde die Lok dort in "2" umgezeichnet.
Im November 2005 erfolgte ihr Verkauf an die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH, wo sie 2006 verschrottet worden ist.
Das Bld zeigt sie in Schwerte am 11.04.2000.
Fabrik-Nr. 18156/ 1955
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 67547 Worms 
Eigner Hafen Betriebs GmbH
Diese Lokomotive wurde 1955 an die Stadtwerke Worms für die kommunale Hafenbahn ausgeliefert. Sie bekam als erste Diesellok der Hafenbahn die Betriebsnummer "1". Am 19.12.2006 wurde die Maschine als Denkmal am Nibelungenring im Wormser Hafen aufgestellt, wo sie am 11.04.2020 fotografiert wurde.
Fabrik-Nr. 18163 / 1955
Typ EL 07
Bauart Bo'Bo'-el/del
Standort 45527 Hattingen
Eigner Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Die Zweikraftlok, die sowohl elektrisch über die Fahrleitung, als auch mit einem Dieselmotor eingesetzt werden kann, wurde am 31.08.1955 an die Eisenbahn und Häfen in Oberhausen mit der Betriebsnummer "EH 104" ausgeliefert. Später erhielt sie die Nummer "EH 389". Ende der 1990er Jahre wurde die Lokomotive ausgemustert und vom Westfälischen Industriemuseum WIM übernommen, dass sie im Standort der ehemaligen Henrichshütte in Hattingen ausstellte. Dort konnte die Lok am 02.04.2016 fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 18328 / 1956
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 86165 Augsburg
Eigner Augsburger Localbahn GmbH
Die Stangenlok wurde am 12.10.1956 direkt an die Augsburger Localbahn ausgeliefert, wo sie die Nummer "V 24" erhielt. Mittlerweile mit automatischen Kupplungen und Rangierfernsteuerung ausgestattet, gehört sie auch 2010 noch zum Bestand. Das Bild wurde am 24.06.2010 im Bahnhof Augsburg Ring aufgenommen.
Fabrik-Nr. 18333 / 1956 
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 38723 Seesen-Münchehof
Eigner Fels-Werke GmbH
Am 15.03.1957 lieferte Krauss-Maffei diese Lokomotive an die Gewerkschaft Mechernicher Werke in Mechernich ab, wo sie die Nummer "25" erhielt. Schon 1958 erfolgte der Weiterverkauf an die Fels-Werke GmbH Goslar, die die Lok im Kalkwerk Münchehof stationierten und ihr die Nummer "1" gaben. Über 40 Jahre blieb sie dort, dann wurde sie im Dezember 2019 in einem Auktionshof zum Kauf angeboten. Ab diesem Zeitpunkt liegen keine jüngeren Informationen vor.
Die Bilder in der Werkstatt in Münchehof entstanden am 29.07.2013.
Fabrik-Nr. 18361 / 1957
Typ ML 500 C
Bauart C-dh
Leistung 500 PS
Standort 93309 Kelheim
Eigner Bayerische Zellstoff AG
Die Lok wurde als Voratsbau am 05.09.1957 fertig gestellt und konnte erst am 17.09.1958 an die Westfalenhütte in Dortmund vekrauft werden. Sie erhielt die Betriebsnummer "68". 1959 übernahm Hoesch die Westfalenhütte. Am 01. Januar 1966 fusionierten die Dortmund-Hörder-Hütten-Union und die Westfalenhütte zur Hoesch AG; die Lok wurde dabei in "521" umgezeichnet. Am 01.01.1980 fusionierten die Hoesch Werkbahn und die Städtische Hafenbahn Dortmund zur Dortmunder Eisenbahn und bildeten die Dortmunder Eisenbahn (DE). Die Lok behielt ihre Betriebsnummer bis zu ihrer Abstellung 1983.
1986 konnte die Maschine an den Händler NEWAG in Duisburg verkauft werden, der um 1988 mit der Bayerischen Zellstoff GmbH in Kelheim einen Abnehmer für die Lok fand. Nach Stilllegung des Werks blieb die Lok noch mehrere Jahr in Kelheim, ehe sie nach 2000 zur Aufstellung als Denkmal im Kurpfalzpark Loifling bei Cham abgeholt wurde.
Das Bild zeigt die Lok auf einem isolierten Gleisstück am 29.03.2000 in Kelheim.
Fabrik-Nr. 18383 / 1956
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 86165 Augsburg
Eigner Augsburger Localbahn GmbH
Die Stangenlok wurde am 02.05.1956 an die Dortmund-Hörder Hüttenunion AG in Dortmund-Hoerde abgeliefert. Bereits am 10.11.1958 übernahm die Augsburger Localbahn die Maschine, um damit den einheitlichen Lokpark zu erweitern. Sie erhielt die Betriebsnummer V 26 und wurde am 9. Oktober 2009 am Bahnübergang Aindlinger Straße in Augsburg aufgenommen.
Fabrik-Nr. 18422 / 1957
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 84518 Garching-Hart
Eigner AlzChem Hart GmbH
Am 09.01.1958 wurde die Lok mit der Nummer 5 an die Süddeutschen Kalkstickstoffwerke AG in Hart an der Alz ausgeliefert.  Ab 2001 waren Werk und Lok für die Degussa AG tätig und seit dem 01.12.2006 schließlich für die AlzChem Hart GmbH. 52 Jahre nach ihrer Ablieferung ist Lok 5 im Sommer 2010 mit einer langen Wagenreihe am Alzkanal unterwegs vom Werk Hart zum Übergabebahnhof Garching.
Fabrik-Nr. 18423 / 1958
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 93342 Saal
Eigner Fels-Werke GmbH
Die Lok wurde von Krauss-Maffei auf Vorrat gebaut und am 07.07.1958 fertig gestellt. Am 28.02.1959 wurde sie an die Süddeutschen Kalkstickstoff-Werke AG, Trostberg für das Werk in Saal an der Donau verkauft, wo sie Nummer A 3 erhielt. Mit dem Verkauf des Werks an die Fels-Werke GmbH, Goslar im September 1999 wechselte auch die Lok ihren Besitzer. Im April 2010, als die Bilder entstanden, ist sie in Saal im Einsatz.
Am 13.09.2018 wurde die Lok dem Modell- und Eisenbahnclub Selb-Rehau e.V. überlassen.
Fabrik-Nr. 18603 / 1959 
Typ V 60
Bauart C-dh
Standort Osnabrück
Eigner Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft Region Osnabrück mbH
NVR-Nummer 98 80 3365 841-6 D-SWO
Als "V 60 841" wurde diese Lok am 10.12.1959 von der Deutschen Bundesbahn (DB) abgenommen und 1968 versehentlich in "260 841-2" umgezeichnet. Nach wenigen Wochen erfolgte die Änderung in "261 841-1". Bereits am 31.12.1986 erfolgte die Ausmusterung der Lok, die im Januar 1987 bei der Deutschen Bundespost im Postamt 77 in Berlin ein neues Zuhause fand. Sie erhielt dort die Nummer "5". Im Februar 1996 übernahmen die Stadtwerke Osnabrück (SWO) die Lok und gaben ihr die Nummer "HABA 7". Am 01.12.2011 wurde die Hafenbahn aus den Stadtwerken ausgegliedert in die EHB Eisenbahn- und Hafenbetriebsgesellschaft Region Osnabrück mbH.
Als die Maschine am 21.02.2021 im Osnabrücker Hafen aufgenommen wurde, war sie unverändert bei der EHB im Einsatz.
Fabrik-Nr. 18622 / 1960
Typ V 60
Bauart C-dh
Standort 86159 Augsburg
Eigner Privat
Als "V60 860" wurde diese Lokomotive am 08.03.1960 an die Deutsche Bundesbahn (DB) abgeliefert. 1968 wurde sie in "260 860-2" und 1987 in "360 860-1" umgezeichnet. Als sie am 06.06.2002 ausgemustert wurde, war sie bei DB Cargo AG eingestellt.
Am 08.12.2004 wurde die Lok an Privat verkauft und nach einer Aufarbeitung bei der BayernBahn GmbH in Nördlingen eingestellt. Am 03.08.2013 wurde sie als Leihgabe dem Förderverein Bahnpark Augsburg e.V. zur Verfügung gestellt.
Fotografiert wurde die Lok am 17.05.2009 in Nördlingen und am 02.08.2015 in Augsburg.
Fabrik-Nr. 18691 / 1960
Typ ML 225 B
Bauart B-dh
Leistung 225 PS
Standort 83119 Obing
Eigner   Chiemgauer Lokalbahn e.V.
Am 27.10.1960 wurde die Lok für interne Rangieraufgaben im Werk München-Allach in Dienst gestellt. 1963 erfolgte die Abgabe an die Oberbayrische Zellstoff- und Papierfabrik in Raubling-Redenfelden. Bis 2005 machte die Lok mehrere Eigentümerwechsel der Papierfabrik mit, ehe sich zuletzt die Mondi-Packaging Redenfelden von der Lok trennte und sie dem Verein Chiemgauer Lokalbahn übergab. 2008 wurde sie dort aufgearbeitet, so dass sie sich am 10.05.2009 im Bahnhof Obing in bestem Zustand zeigte.
Fabrik-Nr. 18904 / 1962
Typ V 100.10
Bauart B'B'-dh
Standort 49716 Meppen
Eigner Emsländische Eisenbahn (EEB)
NVR-Nummer 92 80 1211 308-2 D-EEB
Als "V 100 1308" wurde diese Lok am 18.09.1962 von der Deutschen Bundesbahn abgenommen und 1968 in "211 308-2" umgezeichnet. Nach ihrer Ausmusterung am 31.12.1986 dauerte es bis zum Herbst 1989, ehe die Lok bei der Meppen-Haselünner Eisenbahn (MHE) ein neues Zuhause fand. Sie erhielt den Namen "Emsland". Am 01.01.1993 wurde mit der Fusion der Bahngesellschaft zur Emsländischen Eisenbahn auch diese Lok übernommen. 2016 wurde sie in "Emsland I" umgetauft.
Im November 2018 verkaufte die EEB die Maschine an die Salzburger Eisenbahn Transport Logistik GmbH in Salzburg. Sie erhielt die Nummer "V100.52" und die NVR-Nummer "92 80 1211 308-2 D-SETG".
Die Bilder zeigen sie am 11.05.2012 beim Rangieren in Sedelsberg.


Fabrik-Nr. 18984 / 1962
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Standort 23569 Lübeck-Herrenwyk 
Eigner Borowski & Hopp GmbH 
Das Metallhüttenwerk Lübeck GmbH erhielt diese Lok am 21.10.1963. Mit der Betriebsnummer "2" blieb sie bis zum 24.01.1993 im Bestand und wurde dann an die Firma Borowski & Hopp GmbH verkauft. Dieser Schrotthandel und Containerdienst hatte sich auf dem Gelände der stillgelegten Metallhütte angesiedelt. Dort entstand am 13.03.2000 auch das Foto. Im Dezember 2004 wurde die Lok verschrottet.
Fabrik-Nr. 18985 / 1963
Typ ML 440 C
Bauart C-dh
Leistung 440 PS
Standort 84518 Garching-Hart
Eigner AlzChem Hart GmbH
Am 21.10.2009 ist diese Stangenlok immer noch eine von drei gleichartigen Maschinen im Chemiewerk Hart an der Alz. Mittlerweile mit Rangierkupplungen und Fernsteuerung ausgerüstet verrichtet sie seit ihrer Ablieferung am 26.11.1963 hier mit der Betriebsnummer "7" ihren Dienst. Damals noch für die Süddeutschen Kalkstickstoffwerke AG, ab 2001 für die Degussa AG und seit dem 01.12.2006 schließlich für die AlzChem Hart GmbH. 2014 wurde die Lok abgestellt.
Fabrik-Nr. 19271 / 1965
Typ M 250 B
Bauart B-dh
Standort 86720 Nördlingen
Eigner   Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Für den internen Verschub im Werkgelände München-Allach baute Krauss-Maffei diese Lok 1965. Sie erhielt die Betriebsnummer "1" und erlebte sowohl den Eigentümerwechsel zu Siemens Krauss-Maffei Lokomotiven GmbH am 01.01.1999 als auch den zur Siemens AG am 01.01.2001. 2009 wurde sie abgestellt und am 29.12.2009 verließ sie ihre Heimat nach Nördlingen. Dort konnte sie am 25.09.2011 fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 19274 / 1966
Typ M 250 B
Bauart B-dh
Standort 35418 Buseck; 06449 Aschersleben
Eigner Sammler- und Hobbywelt GmbH; Deutsches Werkbahn-Museum e.V.
Die Maschine wurde am 31.05.1966 an die Buderus AG für deren Werk in Wetzlar ausgeliefert. Mindestens seit September 2001 war sie Denkmallok am Bahnhof Lollar, ehe sie schließlich am 29.09.2006 wiederum als Denkmal vor der Sammler- und Hobbywelt in Buseck bei Gießen aufgestellt wurde. Dort entstanden die Fotos am 01.04.2012.
Am 01.01.2019 wurde das Unternhmen geschlossen, die Lok wurde erstmals am 20.08.2020 im Gelände des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Aschersleben wiederentdeckt.
Fabrik-Nr. 19291 / 1966
Typ M 800 BB
Bauart B'B'-dh
Standort 47166 Duisburg
Eigner ThyssenKrupp Steel Europe AG
NVR-Nummer 98 80 3508 003-1 D-EH
Die Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG) erhielten diese Lok am 08.11.1966 und gaben ihr die Betriebsnummer "212". Am 01.10.1969 wurde sie in den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR (EH) in Duisburg eingebracht und bekam die Nummer "263". 1990 firmierte das Unternehmen in Eisenbahn und Häfen GmbH um. Im Jahr 2000 wurde die Lok remotorisiert und in "572" umgezeichnet .
Seit 2007 mit der NVR-Nummer "98 80 3508 003-1 D-EH" versehen wechselte sie mit dem gesamten Unternehmen EH am 25.05.2011 in den Besitz der ThyssenKrupp Steel Europe AG. Zwischen Ende 2016 und Anfang 2019 wurde diese Lok verschrottet.
Das Foto zeigt sie am 01.10.2016 beim Rangieren an der Alsumer Straße in Duisburg.
Fabrik-Nr. 19295 / 1966
Typ M 500 C
Bauart C-dh
Standort 41542 Dormagen-Nievenheim 
Eigner Industriebahn Zons-Nievenheim GmbH 
Am 22.04.1968 wurde die Lokomotive an die Krupp Stahl AG für das Werk Bochum augeliefert. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde die Maschine an die BASANT - BASF Antwerpen N.V. in Belgien verkauft und dort als Lok "4" eingereiht. 1990 konnte die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH (WLH) die Lok übernehmen und mit der Nummer "52" in den Mietpark einreihen.
Schon 1991 wurde sie wieder an die Industriebahn Zons-Nievenheim GmbH in Dormagen verkauft und als "NIEVENHEIM" bezeichnet. Nächster Eigentümer wurde am 01.12.2005 die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), die den Betrieb in Nievenheim übernahmen und der Lok die Nummer "27" gaben.
Ende 2006 trennte sich die HGK von der Maschine und verkaufte sie an den italienischen Händler IPE Locomotori S.r.l. in Pradelle di Nogarole Rocca, der sie 2007 an die Firma Ge.Fer. S.p.A. in Rom verkaufen konnte, wo sie die sperrige Betriebsnummer "DD FMT BA 4300 L" erhielt.
Das Foto zeigt die Lok am 18.03.1993 in Nievenheim.
Fabrik-Nr. 19326 / 1967
Typ M 800 BB
Bauart B'B'-dh
Standort 47166 Duisburg
Eigner ThyssenKrupp Steel Europe AG
Die Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG) erhielten diese Lok am 10.09.1967 und gaben ihr die Betriebsnummer "215". Am 01.10.1969 wurde sie in den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR (EH) in Duisburg eingebracht und bekam die Nummer "266". 1990 firmierte das Unternehmen in Eisenbahn und Häfen GmbH um. Um das Jahr 2008 herum wurde die Lok remotorisiert und dabei in "575" umgezeichnet .
Am 25.05.2011 wechselte die Maschine in den Besitz der ThyssenKrupp Steel Europe AG.
Nachdem sie 2016 ihre letzte Hauptuntersuchung erhalten hat, dürfte sie als einzige Maschine dieser Bauart  noch über das Jahr 2021 hinaus eingesetzt werden.
Die Fotos zeigen sie am 17.08.2016 in Duisburg-Bruckhausen und am 21.06.2019 beim Rangieren in Duisburg.
Fabrik-Nr. 19327 / 1967
Typ M 800 BB
Bauart B'B'-dh
Standort 47166 Duisburg
Eigner ThyssenKrupp Steel Europe AG
Die Hüttenwerke Oberhausen AG (HOAG) erhielten diese Lok am 23.11.1967 und gaben ihr die Betriebsnummer "216". Am 01.10.1969 wurde sie in den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen GbR (EH) in Duisburg eingebracht und bekam die Nummer "267". 1990 firmierte das Unternehmen in Eisenbahn und Häfen GmbH um. Im Jahr 2007 wurde die Lok remotorisiert und dabei in "576" umgezeichnet .
Am 25.05.2011 wechselte die Maschine in den Besitz der ThyssenKrupp Steel Europe AG.
Die Fotos zeigen sie am 11.04.2019 und am 07.07.2019 beim Rangieren in Duisburg.
Fabrik-Nr. 19395 / 1968
Typ M 400 C
Bauart C-dh
Standort 47059 Duisburg
Eigner B & V GmbH
Die Lokomotive diente nach ihrer Fertigstellung zunächst als Mitlok des Herstellers Krauss-Maffei, ehe sie am 05.12.1969 an die Moselbahn in Trier verkauft wurde, wo sie die Nummer "42" erhielt. Am 14.11.1985 wurde sie dort abgestellt, konnte aber erst am 13.02.1987 an die Rütgers-Werke AG in Duisburg-Meiderich verkauft werden. Ihre Nummer dort lautete "12". 1993 wechselte sie ins Werk Castrop-Rauxel und erhielt die Betriebsnummer "1". In Castrop-Rauxel erlebte sie die Umfirmierung des Unternehmens in Rütgers Chemicals AG mit.
Am 30.10.2019 wurde die Lok an die Firma B & V GmbH mit Sitz in Leipzig verkauft und in deren Werkstatt in Duisburg-Duissern abgestellt.
Bereits am 10.11.2019 wurde sie dort fotografiert.
Fabrik-Nr. 19398 / 1968
Typ M 350 C ex
Bauart C-dh
Standort 40589 Düsseldorf-Reisholz
Eigner Siemens AG
Die Lokomotive wurde am 25.11.1969 an die Hibernia AG, Zechenbahn- und Hafenbetriebe Ruhr-Mitte in Gladbeck ausgeliefert und als "41-350" nummeriert. Bereits am 01.01.1970 wurde das Unternehmen mit der Lok von der Ruhrkohle AG übernommen und die Lok in "V 436" umgezeichnet. Zum 01.12.1983 erfolgte erneut eine Umnummerierung, nunmehr in "462", die im Juli 1993 durch die Nummer "362" ersetzt wurde. Ab 2000 wurde die Lok an die Siemens AG für das Prüfcenter in Wegberg-Wildenrath vermietet und 2005 schließlich von Siemens gekauft. Dabei erhielt sie die Betriebsnummer "4".
Am 23.07.2015 war die Lok bei der Industriebahn Düsseldorf-Reisholz abgestellt. Der Steuerwagen dahinter gehört der Eifelbahn Verkehrsgesellschaft und trägt die Betriebsnummer 998 800-7.
Fabrik-Nr. 19400 / 1969    NEU
Typ M 275 B
Bauart B-dh
Standort 06449 Aschersleben
Eigner privat (leih. Deutsches Werkbahn-Museum e.V.)
Die Lokomotive wurde am 06.10.1969 an die Giulini-Chemie GmbH in Ludwigshafen-Mundenheim ausgeliefert, wo sie den Namen "GILA" erhielt. 1998 wurde sie an die BGW, Bahngesellschaft Waldhof AG in Mannheim verkauft, wo sie nach den Regularien des Landes Baden-Württemberg die Betriebsnummer "495" bekam. 2002 übernahm der Händler railimpex Johannes Scheurich GmbH die Lok, der sie am 02.11.2004 an die Oiltanking Deutschland GmbH & Co. KG für das Tanklager Karlsruhe Rheinhafenverkaufen konnte. Dabei behielt sie die Nummer "495".
2018 trennte sie Oiltanking von der Maschine und verkaufte sie an den Händler NEWAG GmbH & Co. KG in Oberhausen. Als das Unternehmen 2019 Konkurs ging, wurde die Lok im Rahmen der Insolvenzversteigerung an unbekannt verkauft und am 09.03.2021 in der Sammlung der Deutschen Werkbahn-Museums e.V. Aschersleben wieder entdeckt.
Fabrik-Nr. 19459 / 1971
Typ M 700 C
Bauart C-dh
Standort 47138 Duisburg
Eigner TanQuid GmbH & Co. KG
Diese Lokomotive wurde 1971 mit der Betriebsnummer "2" an die Deutsche Shell AG für die Raffinerie Harburg Nord in Hamburg-Harburg ausgeliefert. Später wurde sie in "1" umgezeichnet. 1995 erfolgte der Verkauf an die VTG - Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH, die die Maschine mit der Nummer "12" im Tanklager Duisburg-Ruhrort einsetzte. Das Tanklager mit der Lok wurde mehrfach umfirmiert:
1998 in VTG-Lehnkering AG, Tanklager Duisburg-Ruhrort
2004 in Lehnkering GmbH, Tanklager Duisburg-Ruhrort
2006 in TanQuid Deukalion Tanklager GmbH & Co. KG, Duisburg-Ruhrort
2007 in TanQuid GmbH & Co. KG, Duisburg-Ruhrort
Am 07.02.2019 rangierte die gepflegte Lok immer noch dort, als das Bild aufgenommen wurde.
Fabrik-Nr. 19460 / 1972  
Typ M 500 C
Bauart C-dh
Standort 45525 Hattingen
Eigner Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH & Co. KG
Empfänger dieser Lok war am 15.11.1972 die Deutsche Marathon Petroleum GmbH in Burghausen, wo sie die Nummer "1" erhielt. Das Werk wurde 1987 zur ÖMV Deutschland GmbH und 1995 zur OMV Deutschland GmbH.
2004 verkaufte man die Maschine an die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH & Co. KG (WLH) in Hattingen, wo sie die Nummer "58" erhielt und seitdem als Mietlok eingesetzt wird. Als sie am 07.02.2019 in Duisburg-Ruhrort aufgenommen wurde, war sie langfristig bei TSR Recycling GmbH & Co. KG im Einsatz.
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