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xxxxxxxxxxxxxxxx Bilder von Henschel Werklokomotiven finden Sie hier.
Henschel Feldbahnlokomotiven
Die Lokomotiven der Typen DG 13 und DG 26 erhielten eigene vierstellige Fabriknummernkreise. Diese Loks werden hier im unteren Teil der Aufstellung gezeigt.
Fabrik-Nr. 12774 / 1914
Typ FABIA
Bauart Bn2t
Spurweite 785 mm
Standort 49525 Lengerich
Eigner Westfälisches Feldbahnmuseum
Die erste Dampflok des Westfälischen Feldbahnmuseums in Lengerich war zunächst bei der AG für Beton- und Monierbau in Stuttgart mit der Betriebsnummer 545 im Einsatz. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt war sie im Werk Dormagen-St. Peter zu finden, ehe sie 1984 als Denkmal von der Firma Tenzer in Heinsberg übernommen wurde. Später fand man sie als Denkmal an der Kiesgrube Wassenberg, wo sie 1997 dokumentiert wurde. 1999 übernahm das Feldbahnmuseum die Lok und gab ihr die Nummer 1. Ihr Zustand war am 30.12.2012 nicht mehr besonders gut.
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Fabrik-Nr. 17393 / 1920
Typ MONTUA
Bauart Bn2t
Spurweite 750 mm
Standort 89335 Ichenhausen
Eigner privat
Weit gereist ist diese von Henschel gelieferte Lok: Besteller war 1920 die Hütten GmbH in Stettin. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb die Lok in Polen und war bei Cukrownia Klemsenov als Lok 9 im Einsatz. Zum einen unbekannten Zeitpunkt wurde die Lok nach Italien verkauft, von 900 mm auf 750 mm umgespurt und bei der Ferriera Fucino in Avezzano als Lok 9 AQUILA eingesetzt. Über einen Altmetallhändler in Bruneck, wo die Lok 1973 abgestellt vorgefunden wurde, gelangte sie schließlich 1999 zurück nach Deutschland an R. Bude in Buschhoven. Der gab sie im selben Jahr an einen Privatmann in Ichenhausen ab.
Als die Lok am 16.06.2014 fotografiert wurde, war sie optisch in gutem Zustand und dank ihres eigenen Schutzdaches auch vor den gröbsten Wettereinflüssen geschützt.
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Fabrik-Nr. 20333 / 1924
Bauart Bo-el
Leistung 2x 86 kW
Gewicht 25 t
Spurweite 900 mm
Standort 61200 Wölfersheim
Eigner Verein zur Pflege der Bergbau- und Kraftwerkstradition in Wölfersheim 1991 e.V.
Die Ellok wurde fabrikneu an die Roddergrube AG in Brühl geliefert und als Rodder 1 bezeichnet. Mit der Übernahme durch die Rheinischen Braunkohlenwerke änderte sich die Betriebsnummer in 1055. 1964 erfolgte der Verkauf an die Preussische Elektrizitäts AG in Wölfersheim, wo die Lok unter der Nummer 5 bis 1992 eingesetzt wurde. Seit 1997 erinnert sie als Denkmal in Wölfersheim an die Bergbautradition.
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Fabrik-Nr. 20874 / 1927
Typ MONTUA
Bauart Bn2t
Spurweite 600 mm
Standort 36179 Bebra
Eigner Eisenbahnfreunde Bebra e.V.
Geliefert wurde die Lok an die Bong'schen Mahlwerke in Rosenthal. 1930 wurde sie zu deren Werk in Mainflingen versetzt und als Lok 3 bis Ende der 1960er Jahre eingesetzt. Später wurde sie als Denkmal in Mainflingen aufgestellt, 1983 dann als Privat-Denkmal in Lindlar. 1991 übernahmen die Eisenbahnfreunde Bebra die Lok; sie wurde zunächst als Denkmal bei der Bauunternehmung Witzel in Bebra-Weiterode aufgestellt. Ihren heutigen Platz am Wasserturm in Bebra hat die Lok seit 2005. Fotografiert wurde sie am 01.05.2010.
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Fabrik-Nr. 20925 / 1927
Typ MONTUA
Bauart Bn2t
Spurweite 600 mm
Standort 21717 Deinste
Eigner Deutsches Feld- und Kleinbahnmuseum
Diese Lok wurde über den Händler Terwindt & Arntz an die Steenfabriek De Oy im niederländischen Erlecom geliefert. 1972 war sie bei der Firma Bekkema in Heerde [NL] zu finden, und 1984 gehörte sie einem Herrn Biermann in Meezen. Von dort verschlug es die Lok zum TÜV Norddeutschland nach Norderstedt, wo sie auf dem Firmengelände auch unter Dampf vorgeführt werden konnte. Gelegentlich wurde die Maschine verliehen:
- im August 2003 und im Juli 2004 an das Agrarhistorische Museum in Alt Schwerin
- im April 2004 und im Mai 2010 an das Deutsche Feld- und Kleinbahnmuseum in Deinste.
Am 30.09.2010 übernahm das Museum in Deinste die Lok schließlich komplett. Mit der Betriebsnummer 1 ist sie seitdem in Deinste statoniert und konnte am 21.10.2014 dank freundlicher Unterstützung im Freien abgelichtet werden.
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Fabrik-Nr. 22363 / 1950
Bauart Bn2t
Spurweite 785 mm
Standort 49525 Lengerich
Eigner Westfälisches Feldbahnmuseum
Diese Lok, deren Fabriknummer 1934 schon einmal von Henschel vergeben worden war, wurde an die Dyckerhoff Zement AG in Lengerich ausgeliefert. Schon nach acht Einsatzjahren wurde die Lok 1958 mit der Betriebsnummer 10 als Spielobjekt auf dem Hof einer Schule in Lengerich-Hohne aufgestelt. Später wurde sie auf einen Spielplatz in Ladbergen versetzt, ehe sie 1985 über einen Schrotthändler zu den Eisenbahnfreunden Lengerich kam. 28 Jahren stand sie als Denkmal an der Zufahrt zum Museumsgelände, wo sie am 30.12.2012 aufgenommen wurde. Im November 2013 wurde sie schließlich zur äußerlichen Aufarbeitung und Ausstellung in der Museumshalle des Vereins dort entfernt.
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Fabrik-Nr. 23062 / 1936   NEU
Bauart Ct
Spurweite 660 mm
Standort 16792 Zehdenick-Mildenberg
Eigner Ziegeleipark Mildenberg
Die Lokomotive wurde fabrikneu an das Eisenwerk Gebr. Stumm in Neunkirchen an der Saar ausgeliefert und dort als Lok "59" geführt. 1970 wurde die Maschine auf einem Spielplatz in Eppstein-Bremthal aufgestellt. 1988 übernahm der Feld- und Kleinbahnverein Nidderau die Lok und gab sie nach 2001 an das Schaubergwerk Volle Rose in Langenwiese ab, ehe sie schließlich im Ziegeleipark Mildenberg ein neues Zuhause fand. Erstmals im Mai 2005 wurde sie dort dokumentiert, und am 10.04.2016 wurde sie ebenfalls dort aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 23104 / 1936
Typ PRELLER
Bauart Bn2t
Spurweite 750 mm
Standort 87647 Unterthingau
Eigner privat
Diese Dampflok war bei der Bauunternehmung Ludwig Moll in München im Einsatz. Als sie dort nicht mehr benötigt wurde, verkaufte man sie zu einem unbekannten Zeitpunkt an einen Schrotthandel in Otterfing. Von dort gelangte sie 1986 in die private Feldbahn- und Baumaschinen-Sammlung in Unterthingau, wo sie am 07.07.2010 fotografiert wurde.
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Fabrik-Nr. 25488 / 1954
Bauart Bo
Leistung 360 kW
Gewicht 30 t
Spurweite 900 mm
Standort 34582 Borken
Eigner Stadt Borken
Diese Lok ist keine richtige Feldbahnlok, soll jedoch aufgrund ihrer Spurweite hier vorgestellt werden. Sie wurde bei der Preußen Elektra im Kraftwerk Borken beim Abraumtransport eingesetzt. Neben der Stromzuführung über die normale Oberleitung und über seitliche Oberleitungen im Abbaugebiet konnte die Lok auch von einem 145 PS Dieselmotor angetrieben werden. 1991 außer Dienst gestellt steht Sie heute im hessischen Braunkohlemuseum Borken, wo sie am 07.06.2009 fotografiert wurde.
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Fabrik-Nr. 25680 / 1955
Typ DG 39
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 85774 Unterföhring
Eigner Überland Hoch-, Tief- und Straßenbau GmbH & Co.
Diese seltene Henschel-Lok steht seit einigen Jahren bei der Firma Überland Hoch-, Tief- und Straßenbau in Unterföhring bei München. Geliefert wurde sie einst an die Firma J.G. Porzener & Söhne in Frankfurt am Main. Die Aufnahme ist vom März 2008. Eingesetzt wurde sie als Baulok auf großen Erdbaustellen.
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Fabrik-Nr. 28317/1956
Typ EL 4
Bauart Bo-el/de
Spurweite 900 mm
Standort 50126 Bergheim-Paffendorf
Eigner RBW Rheinische Braunkohlenwerke
Geliefert wurde diese Zweikraft-Lok an die Roddergrube AG in Brühl, wo sie die Betriebsnummer 31 erhielt. Später wurde die Roddergrube und damit auch deren Fahrzeuge von den Rheinischen Braunkohlenwerken (RBW) übernommen, wo die Lok die Betriebsnummer 267 erhielt. 1988 wurde sie ausgemustert und ein Jahr später als Denkmal in der Nähe des Tagebaus Frechen am Grillplatz der RBW bei Paffendorf aufgestellt. Dort wurde die Lok am 07.01.2015 fotografiert.
Verwirrung kann die an der Lok angebrachte Tafel verursachen: Dort sind die Henschel Fabriknummer 26202, die Rodderwerke-Betriebsnummer 38 und die RBW-Nummer 274 angegeben. Diese Lok soll jedoch nach der Ausmusterung nach Griechenland verkauft worden sein.
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Fabrik-Nr. 28503 / 1949
Typ B 70
Bauart B-n2t
Spurweite 600 mm
Leistung 70 PS
Standort 50170 Kerpen-Neubottenbroich
Eigner Stadt Kerpen
Die Sandgrube von Richard Winter in Horrem war 1949 Abnehmer dieser Lokomotive. Später war sie bei der Firma Schöttle & Schuster in Horrem zu finden. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde die Lok von der Stadt Kerpen übernommen und zunächst auf dem Waldspielplatz in Neubottenbroich aufgestellt. 1988 wurde sie auf dem Bauhof der Stadt zwischengelagert und seit 1989 ist sie direkt in Kerpen-Neubottenbroich aufgestellt. Vor wenigen Jahren wurde sie mit einem Zaun umbaut, was das Fotografieren erschwert.
Die Bilder wurden am 07.01.2015 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 1442 / 1937
Typ DG 13
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 21717 Deinste
Eigner privat, Dieter Resinger
Im Juli 1937 lieferte die Firma Dolberg als Händler diese DG 13 an die Bauunternehmung Peters & Pascher im österreichischen Linz aus. 1984 gab das Unternehmen die Lok an die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) ab, die sie bei der Steyrtalbahn unterstellte. 2012 konnte Dieter Resinger aus Fredenbeck-Wedel die Lok übernehmen und betriebsfähig aufarbeiten. 2013 fotografierte er das Schmuckstück in Deinste.
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Fabrik-Nr. 1775 / 1939
Typ DG 26
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 55452 Guldental
Eigner Heddesheimer Feldbahnmuseum
Die Tonwarenindustrie Wiesloch beschaffte die Lok im August 1939 über die Hanauer Niederlassung des Händlers Dolberg. Bis zum Juni 1988 war sie dort vorhanden, dann konnte sie vom Heddesheimer Feldbahnmuseum der Gebrüder Faust in Guldental übernommen und aufgearbeitet werden. Sie erhielt dort die Nummer 17. Fotografiert wurde sie am 29.12.2011.
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Fabrik-Nr. 1988 / 1947
Typ DG 13
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 37249 Neu Eichenberg
Eigner IG Eichenberger Waldbahn
Henschel lieferte diese Lok im Juli 1947 an die kurhessischen Gipswerke Peter Orth in Hundelshausen aus. Um 1975 wurde sie von den EZO Isolierstoffwerken Emil Zorn in Eichenberg Bahnhof übernommen, wo sie auf die Schwesterlok 2180 traf. Im Oktober 1986 konnte die Lok nach Aufgabe des Feldbahnbetriebes von der IG Eichenberger Waldbahn übernommen und zunächst eingelagert werden. 2006/2007 erfolgte die technische Aufarbeitung der Lok, die seitdem wieder betriebsfähig ist.
Die Bilder wurden am 23.08.2014 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 2067 / 1949
Typ DG 13 IV
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 21717 Deinste
Eigner privat, WFB
Im Mai 1950 wurde diese Lok - vermutlich direkt - an die Papierfabrik Scheuffelen in Oberlenningen geliefert. 1970 übernahm das Bauunternehmen Wolfgang Weiss GmbH in Belrin die Lok, um sie beim U-Bahn Bau einzusetzen. Anschließend wurde die Lok in grüner Lackierung an der Malteserstraße 146 in Berlin als Denkmal aufgestellt. Im Januar 2014 konnte sie von Dieter Resinger für die WFB erworben und aufgearbeitet werden. Ihr seltenes Original-Füherhaus hat sie dabei behalten.
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Fabrik-Nr. 2180 / 1955
Typ DG 13
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 37249 Neu Eichenberg
Eigner IG Eichenberger Waldbahn
Diese Lok ist eine echte "Eichenbergerin". Von Henschel schon vor 1955 auf Vorrat gebaut, konnte sie in diesem Jahr an das Isolierstoffwerk Emil Zorn in Eichenberg Bahnhof verkauft werden. 1986 wurde der Feldbahnbetrieb aufgegeben und die Lok an Andreas Röder in Göttingen verkauft werden, der sie in die IG Eichenberger Waldbahn einbrachte. Als Lok 1 bezeichnet, wurde sie 2006 technisch überholt und steht seitdem betriebsfähig und optisch im Originalzustand zur Verfügung.
Die Bilder wurden am 23.08.2014 aufgenommen.
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TOP  |  Kontakt  |  letzte Änderung: 14.05.2016