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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Portraits von Feldbahnloks aus dem Hause Henschel finden Sie hier.
Henschel Lokomotiven
Die Kleinlokomotiven der Typen DG 13 und DG 26 erhielten bei Henschel keine regulären Fabriknummern, sondern Fabriknummern aus dem Gerätebereich. Diese Lokomotiven werden hier vor den übrigen Fahrzeugen gezeigt.
Fabrik-Nr. 2130 / 1949
Typ DG 26
Bauart B-dm
Standort 49090 Osnabrück
Eigner   Osnabrücker Dampflokfreunde e.V.
Die Kleindieselloks der DG-Reihe produzierte Henschel auf Vorrat. Diese Lok wurde im Januar 1950 ausgeliefert. Nach verschiedenen Vorbesitzern lässt sich bis 1982 ein Einsatz als Lok 70 im Klöckner Werk Hütte Bremen nachweisen. Anschließend fuhr sie unter derselben Nummer in Georgsmarienhütte für die Klöckner Wilhelmsburger GmbH.
1997 konnte sie von den Osnabrücker Dampflokfreunden übernommen werden, die sie als Denkmal neben dem Vereinsgebäude am Piesberg in Osnabrück aufstellten. Dort wurden die Fotos am 18.06.2009 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 2228 / 1954
Typ DG 26
Bauart B-dm
Standort 34582 Borken
Eigner   Hessisches Braunkohle-Bergbaumuseum
Diese mustergültig restaurierte DG 26 steht am 07.06.2009 im Hessischen Braunkohlemuseum in Borken. Dort war sie allerdings nie im Einsatz, denn sie stammt vom Standort Wölfersheim der Preußen-Elektra AG, wo sie als Lok 1 42 Jahre im Einsatz war. 1996 kam sie als Ausstellungsstück nach Borken.
Fabrik-Nr. 2275 / 1951
Typ DG 26
Bauart B-dm
Standort 37603 Holzminden
Eigner Bundesmonopolverwaltung für Branntwein
Die Kleinlok wurde 1951 an die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in München (BfB) ausgeliefert. Im Oktober 1963 wurde sie zum Standort Holzminden verlegt, wo am 25.03.1998 auch dieses Bild entstand.
Ende 2003 wurde die Lok abgestellt und am 22.05.2004 an das Nahverkehrsmusem Dortmund abgegeben, welches sie im Museums-Standort Dortmund-Nette, genannt Bahnhof Mooskamp, aufbewahrt.
Fabrik-Nr. 1286 / 1881
Bauart C-n2t
Standort 32547 Bad Oeynhausen
Eigner Eisenwerk Weserhütte AG
1881 wurde diese Lok, die dem preußischen Typ T3 entspricht, an die Firma Hermann Bachstein für die von ihr betriebene Ilmenau-Großbreitenbacher Eisenbahn in Thüringen ausgeliefert. Sie erhielt den Namen "GEHREN". Um 1914 wurde sie an das Eisenwerk Weserhütte in Bad Oeynhausen verkauft und als Lok "WESERHÜTTE" bis etwa 1936 eingesetzt. Danach verliert sich ihre Spur, wahrscheinlich wurde die Lok verschrottet.
Fabrik-Nr. 7444 / 1906
Bauart Bo-el
Spurweite 1000 mm
Standort 34127 Kassel
Eigner Verein Henschel Museum und Sammlung
Die ersten beiden Elektrolokomotiven, die Henschel baute, wurden 1906 mit den Fabriknummern 7443 und 7444 an die Sächsische Staatseisenbahn für die meterspurige Strecke Dresden - Deuben gebaut. Die Lok mit der Fabriknummer 7444 erhielt die Betriebsnummer 2 und wurde 1928 von den Dresdner Verkehrsbetrieben übernommen. Sie erhielt dort später die Nummer 3092.
1972 wurde die Lok abgestellt und im April 1979 an die Firma Thyssen Henschel in Kassel verkauft. Dabei soll sie allerdings das Fabrikschild der Schwesterlok 7443 und die Betriebsnummer 1 erhalten haben, damit wirklich die erste Henschel-Elektrolok zurück nach Kassel kam.
Ab Juli 1979 war die Maschine im Hessischen Landesmuseum in Kassel ausgestellt; im Juli 2003 wurde sie an das Museum für Astronomie und Technikgeschichte in Kassel abgegeben. Aus dessen Sammlung wurde mittlerweile das Technik Museum Kassel (TMK).
In den Ausstellungshallen in Kassel-Rothenditmold wurde die Lok am 09.04.2015 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 12902 / 1914
Typ "Riebeck"
Bauart B-n2t
Leistung 250 PS
Standort 81245 München
Eigner Schrottverwertung Schulz
Diese Lok wurde an die Rheinkies- und Sandbaggerei Köln-Westhausen für die Ziegelei in Westhofen geliefert. 1929 kam sie zur Kali-Chemie, die die Lok zunächst im Werk Köln-Porz und ab 1937 als Lok 36 im Werk Heilbronn-Neckargartach einsetzte. 1971 wurde sie Denkmal in Untergruppenbach-Unterrheinried. 1983 übernahm sie der Eisenbahnclub München, aus dem 1985 die Keimzelle des Bayrischen Eisenbahnmuseums Nördlingen wurde.
Im Tausch gegen eine Dampflok der Tegernseebahn kam die Maschine 1987 zur Schrottverwertung Schulz in München-Pasing, dort war sie auch am 15.11.2009 noch als Denkmal zu finden. Im September 2011 wurde das Gelände geräumt und die Lok an einen Metallwaren- und Nutzfahrzeughändler in Attenkirchen in der Hallertau verkauft. Das zeigt das zweite Foto vom 26.02.2012.
Fabrik-Nr. 14566 / 1917
Typ "Riebeck"
Bauart B-n2t
Leistung 250 PS
Gewicht 37,4 t
Standort 86165 Augsburg
Eigner Dehner Recycling
Die Rüstungsproduktion der MAN in Augsburg war im Ersten Weltkrieg von großer Bedeutung. Daher konnte man mitten im Krieg 1917 diese Lok für interne Rangierarbeiten beschaffen. Sie erhielt die Betriebsnummer 3. Wann sie außer Dienst gestellt wurde, ist unklar, die nächsten Jahrzehnte stand sie aber vollkommen zugewuchert im Ringbahnhof der Augsburger Localbahn.
Mittlerweile hat sie einen Ehrenplatz an der Zufahrt zum Recycling-Unternehmen Dehner in Augsburg erhalten, wo die Bilder am 09.10.2009 entstanden.
Fabrik-Nr. 16077 / 1918
Bauart B-fl
Standort 25541 Brunsbüttel
Eigner Total Bitumen Deutschland GmbH
Diese Dampfspeicherlok wurde an die Kriegsmarinewerft Kiel geliefert, war später im Marinekohlelager Brunsbüttelkoog zu Hause und war ab einem nicht bekannten Zeitraum in der Elf-Raffinerie in Brunsbüttel eingesetzt. Erst 1980 wurde sie außer Dienst gestellt und 1983 auf dem Gelände als Denkmal aufgestellt. Mittlerweile gehören Raffinerie und Denkmal der Total Bitumen Deutschland GmbH.
Das Foto entstand am 30.09.2014.
Fabrik-Nr. 22508 / 1952
Bauart B-fl
Leistung 250 PS
Gewicht 37,4 t
Standort 34582 Borken
Eigner   Hessisches Braunkohle-Bergbaumuseum
Die Preußen-Elektra, kurz Preag genannt, erhielt diese Dampfspeicherlok für das Kraftwerk Borken. Sie erhielt dort die Betriebsnummer 11 und blieb bis zur Aufgabe des Kraftwerks erhalten. Von 1952 bis 1966 war sie in der Ascheabfuhr vom Kraftwerk eingesetzt, danach diente sie bis 1990 als fahrbarer Pressluftspeicher in der Zentralwerkstatt Altenburg 2.
1991 wurde sie an das neue Hessische Braunkohlemuseum in Borken abgegeben, wo sie am 07.06.2009 zu besichtigen war.
Fabrik-Nr. 22651 / 1935
Typ Zweikraftlok
Bauart Bo'Bo'-el
Spannung 1200 V Gleichstrom
Leistung 204 kW
Gewicht 40,0 t
Standort 34582 Borken
Eigner   Hessisches Braunkohle-Bergbaumuseum
Die Zweikraft-Lok 50 der Preußen Elektra AG wurde 1935 für den Transport der Braunkohle von den Tagebauen zum Kraftwerk Borken beschafft. Für das Fahren auf oberleitungsfreien Gleisen war die Lok mit einer 700 Volt leistenden Batterieanlage ausgerüstet.
Mit der Stilllegung des Kraftwerks wurde sie 1991 dem Hessischen Braunkohlemuseum in Borken übergeben. Am 07.06.2009 konnte sie dort besichtigt werden.
Fabrik-Nr. 24370 / 1938
Typ MINISTER STEIN
Bauart C-fl (ex Ct-n2)
Standort 45527 Hattingen
Eigner Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Als gewöhnliche Dampflok des Henschel-Typs "Minister Stein" wurde diese Lok an die Zeche Consolidation abgeliefert und mit der Bezeichnung "CONSOLIDATION 2" in Betrieb genommen.
1958 wurde die Lok in eine Hochdruckspeicherlok der Bauart Gilli umgerüstet, wobei von der alten Lok nur noch Teile von Fahrwerk und Rahmen Verwendung fanden. 1970 kam die Lok in den Bestand der Ruhrkohle AG und erhielt die Betriebsnummer "RAG D-502". Im Januar 1973 wurde sie abgestellt und im Juli 1974 an die Rüttgerswerke in Castrop-Rauxel verkauft, wo sie die Nummer "1" erhielt.
1993 war auch dort Einsatzende; die seltene Lok wurde schließlich im Dezember 1997 vom Westfälischen Industriemusem übernommen und ist seit vielen Jahren im Museum Henrichshütte in Hattingen des heutigen Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ausgestellt. Am 02.04.2016 wurde sie dort auch fotografiert.
Fabrik-Nr. 24464 / 1949
Bauart B-fl
Standort 84104 Rudelzhausen OT Enzelhausen
Eigner A. Hagl Containerdienst und Recycling
Die Dampfspeicherlok wurde fabrikneu an die Stadtwerke Hannover für das Kraftwerk Herrenhausen geliefert. Sie war dort mit der Betriebsnummer 1 bis 1978 im Einsatz. Dann erfolgte ihr Verkauf an die Rütgerswerke in Castrop-Rauxel, die mehrere Dampfspeicherloks einsetzten. Als Lok 4 blieb sie bis 1996 dort. Es folgte die Aufstellung als Denkmal bei der Wenger AG am Bahnhof Herten.
Als die Firma in Konkurs ging, übernahm der Containerdienst Adolf Hagel in Enzelhausen die Lok 2001. Seitdem ist sie gemeinsam mit anderen Loks und Wagen am ehemaligen Bahnhof Enzelhausen zu finden. Fotografiert wurde sie am 30.06.2013.
Fabrik-Nr. 25229 / 1953
Bauart DH 360 ex
Standort 34127 Kassel
Eigner Verein Henschel Museum und Sammlung
Diese Lok wurde am 26.03.1953 an die Esso AG, Hamburg für die Raffinerie Hamburg-Harburg ausgeliefert. Zunächst als Lok 4 im Bestand, wurde sie 1955 in Lok 2 umgezeichnet. 1963 wurde die Maschine nach Köln-Merkenich zur Esso-Chemie überführt und dort als Lok 1 bezeichnet. Später erhielt sie die an die Fabriknummer angelehnte Betriebsnummer 5229.
Im April 1986 wurde die Lok von der Museumseisenbahn Paderborn (MEP) übernommen und als V36 501 bezeichnet. 1989 verkauften die Paderborner die Lok an die Eisenbahnfreunde Vulkaneifel in Daun. Von dort gelangte sie im Dezember 1993 an das Niederrheinische Verkehrsmuseum in Krefeld (Loknummer V36 501 und zusätzlich 4), wurde im April 1995 an Privat in Krefeld verkauft, landete 2004 bei den Eisenbahnwerkstätten Krefeld GmbH und erreichte am 28.10.2012 ihren derzeitigen Standort beim Verein Henschel Museum und Sammlung in Kassel.
Im Museumsgelände im ehemaligen Henschel-Werk Rothenditmold in Kassel wurde V36 501 am 09.04.2015 aufgenommen.
 
Fabrik-Nr. 25483 / 1956
Typ DH 240
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 52076 Aachen-Walheim
Eigner   Eisenbahnfreunde Grenzland
Diese Lok wurde am 26.01.1956 an die Stadtwerke Düsseldorf für das Kraftwerk Lausward ausgeliefert. Mit der Betriebsnummer 1 blieb sie bis Ende 2000 dort, dann erfolgte der Verkauf an den Händler NEWAG in Oberhausen. Schon 2002 konnte sie an einen privaten Besitzer im belgischen Raeren verkauft werden.
Im September 2011 wurde die Lok als Leihgabe den Eisenbahnfreunden Grenzland in Walheim zur Verfügung gestellt. Am 23.08.2013 waren erste äußerliche Erhaltungsmaßnahmen erkennbar.
Fabrik-Nr. 25484 / 1956
Typ DH 240
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 38350 Helmstedt-Emmerstedt
Eigner Zabel Rohstoffhandel
Ausgeliefert wurde diese Lok am 27.02.1956 an die Vereinigten Kaliwerke Salzdetfurth AG für das Werk Braunschweig-Lüneburg in Grasleben. Sie erhielt die Betriebsnummer 1. Am 01.01.1970 wurde sie gemeinsam mit dem Werk an die K+S Kali und Salz GmbH verkauft. Bis Mitte 1996 blieb sie dort im Einsatz und wurde anschließend an die Firma Zabel Rohstoffhandel in Helmstedt-Emmerstedt verkauft. Dort wurde sie Mitte 2001 verschrottet.
Die Bilder zeigen die Lok am 31.01.1994 in Grasleben im Einsatz sowie am 20.05.1998 abgestellt in Emmerstedt.
Fabrik-Nr. 26170 / 1957
Typ DH 500
Bauart C-dh
Leistung 500 PS
Standort 40221 Düsseldorf-Lausward
Eigner railtec GmbH
13 sogenannte Hüttenloks des Typs DH 500 baute Henschel 1956/57. Zu ihnen gehört diese am 11.12.1957 an die Kronprinz AG in Solingen-Ohligs ausgelieferte Maschine. Das Unternehmen wurde später als Mannesmann Kronprinz AG geführt. Im Jahr 2000 wurde die Lok an den Händler railtec in Haltern verkauft, der sie im Juli desselben Jahres an die Vinnolit GmbH in Köln-Merkenich vermitteln konnte. Als Lok 3 blieb sie bis 2003 dort und wurde anschließend erneut von railtec übernommen.
Im Jahr 2004 verkaufte man die Maschine an den italienischen Lokhändler IPE Locomotori S.r.l. in Pradelle die Nogarole Rocca, der sie wiederum 2005 an das Bauunternehmen Ceprini Costruzioni in Orvieto verkaufen konnte. Dort war sie auch 2015 noch im Einsatz.
Das Foto zeigt die Lok am 24.05.2000 im Kraftwerk Lausward der Düsseldorfer Stadtwerke, die damals Untersuchungen an Werklokomotiven durchführten.
Fabrik-Nr. 26565 / 1959
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 66115 Saarbrücken-Burbach
Eigner Saarstahl AG
Am 29.05.1959 wurde diese Lok an die Neunkirchener Eisenwerke AG im Saarland ausgeliefert und als Lok "54" in den Bestand eingereiht. Mit der Übernahme des Werks durch die Saarstahl AG erhielt die Lok die neue Betriebsnummer "63", mit der sie am 22.09.2014 beim Rangieren in Völklingen angetroffen werden konnte.
Fabrik-Nr. 26586 / 1959
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 66115 Saarbrücken-Burbach
Eigner Saarstahl AG
Am 30.04.1959 wurde diese Lok an die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen ausgeliefert und dort als Lok "51" eingereiht. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
Das Bild der Lok entstand am 05.06.2009 am Standort Saarbrücken-Burbach.
Fabrik-Nr. 26587 / 1959
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 66115 Saarbrücken-Burbach
Eigner Saarstahl AG
Am 30.04.1959 wurde auch diese Lok an die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen ausgeliefert und dort als Lok "52" eingereiht. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
Das Bild der Lok entstand am 04.05.2012 am Standort Saarbrücken-Burbach.
Fabrik-Nr. 26750 / 1960
Typ DH 360 Ca
Bauart C-dh
Leistung 360 PS
Standort 86720 Nördlingen
Eigner   Bayerisches Eisenbahnmuseum e.V.
Henschel lieferte diese Lok am 21.10.1960 an die Dortmund-Hörder Hüttenunion (DHHU) in Dortmund aus. Sie erhielt dort die Nummer "131". Schon vor der Fusion mit der Westfalenhütte 1966 wurde die Maschine an die Isar-Amper-Werke AG verkauft und mit der Betriebsnummer "3" im Kraftwerk Zolling stationiert. Auch nach dem Verkauf des Kraftwerks an E.ON blieb die Maschine dort, ehe sie am 19.01.2003 an das Bayrische Eisenbahnmuseum in Nördlingen abgegeben wurde.
Dort wurde sie dem museumseigenen Eisenbahnverkehrsunternehmen BayernBahn Betriebsgesellschaft eingegliedert und als "350 001-4" bezeichnet. Seitdem kommt die Lok gelegentlich im Güterverkehr zum Einsatz. Am 25.09.2011 wurde sie in Nördlingen aufgenommen. Gut erkennbar ist das schmale Führerhaus, das sie wegen des beengten Lichtraums im Hüttenwerk erhalten hatte.
Fabrik-Nr. 27006 / 1949
Bauart B-fl
Leistung 250 PS
Gewicht 37,4 t
Standort 34131 Kassel
Eigner   Hessencourrier e.V.
Diese feuerlose Dampflok erhielt das Spinnfaserwerk Enka in Kassel 1972, nachdem die Lok zuvor bei den Deutschen Fettsäure Werken in Witten an der Ruhr (später Henkel) eingesetzt war. Nach ihrer Außerdienststellung 1985 konnte Lok "3" vom Verein Historischer Zug Hessencourrier in Kassel übernommen werden. Zunächst noch im letzten Einsatzzustand ausgestellt, erhielt sie im September 1985 einen Neuanstrich in schwarz und rot.
Fabrik-Nr. 28396 / 1947
Bauart B-fl
Leistung 250 PS
Standort 50189 Elsdorf
Eigner privat
Die Firma Sunlicht war 1947 Käufer dieser Lok und setzte sie im Werk Mannheim ein. 1971 wurde sie über den Händler Glaser in München an die Zuckerfabrik Wevelinghoven der Firma Pfeifer & Langen verkauft. Als Lok "3" war sie bis 1978 im Einsatz und wurde anschließend an das Feld- und Werkbahnmuseum Oekoven abgegeben. Noch in demselben Jahr wurde sie an die Zuckerfabrik Elsdorf weiter gereicht, wo sie bis 1993 verblieb, um dann beim Rheinischen Industriebahnmuseum in Köln eine neue Heimat zu finden.
Das RIM stellte die Dampfspeicherlok wenig später als Denkmal beim Brückenbauhof Köln aus, ehe sie am 19.11.1999 als Denkmal zur Gaststätte "Café Dampflok" in Elsdorf wechselte. Dort wurde sie am 07.01.2015 fotografiert.
Fabrik-Nr. 29197 / 1957
Typ DH 240
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 52076 Aachen-Walheim
Eigner   Eisenbahnfreunde Grenzland
Ausgeliefert am 23.01.1957 als Lok 3 an die Mannesmann Röhrenwerke AG in Remscheid blieb die Lok bis April 2000 diesem Standort treu. Anschließend wurde sie vom Händler Pacton erworben, der sie erst im Mai 2010 an einen Privatmann verkaufen konnte.
Seitdem ist die Maschine eine Leihgabe an die Eisenbahnfreunde Grenzland in Walheim, wo sie am 23.08.2013 aufgenommen wurde.
Fabrik-Nr. 29199 / 1957
Typ DH 240
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Gewicht 28 t
Geschw. 60 km/h
Standort 93055 Regensburg
Eigner   Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- u. Eisenbahnfreunde
Die Südzucker AG beschaffte die Maschine für ihre Zuckerfabrik in Rain, wohin sie am 17.05.1957 als Lok "1" ausgeliefert wurde. Im Sommer 2002 erfolgte die Umsetzung in die Zuckerfabrik Regensburg. Obwohl dort modernere Loks vorhanden waren, wurde sie mit der Betriebsnummer "9" Einsatzlok in Regensburg.
2005 wurde die Zuckerfabrik stillgelegt und im Mai 2009, als die Abrissarbeiten schon im Gange waren, konnten die Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- und Eisenbahnfreunde die gut erhaltene Lok übernehmen. Die Fotos wurden am 28.07.2010 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 29573 / 1957
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort Ampflwang (Österreich)
Eigner   Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG)
Henschel lieferte die gezeigte Lok im Juli 1957 an die Böhler-Werke im österreichischen Kapfenberg, wo sie die Nummer 3 erhielt. Von dort gelangte sie 1996 in die Sammlung des Eisenbahnmuseum Ampflwang der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG), wo sie 1999 leider noch nicht aufgearbeitet wurde.
 
Fabrik-Nr. 29708 / 1958
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 52076 Aachen-Walheim
Eigner Eisenbahnfreunde Grenzland
Die Maschine begann ihre Karriere am 11.11.1958 unweit ihres Herstellerwerks im Kraftwerk Kassel der Preußen Elektra AG. Als Lok "1" blieb sie bis 1991 dort beheimatet und wurde anschließend über den Händler OnRail in Moers 1992 an die Eschweiler Röhrenwerke verkauft. Auch dort behielt sie die Nummer "1".
Im April 2011 wurde sie an einen Privatmann verkauft, der sie direkt den Eisenbahnfreunden Grenzland in Walheim als Leihgabe zur Verfügung stellte. Fotografiert wurde sie am 23.08.2013 in Walheim.
Fabrik-Nr. 29726 / 1959
Typ DH 440 Ca
Bauart C-dh
Standort 66333 Völklingen
Eigner Initiative Völklinger Hütte e.V.
Am 29.05.1959 wurde diese Lok an die AG der Dillinger Hüttenwerke in Dillingen ausgeliefertt und als "D V" bezeichnet. 2003 beendete sie ihre aktive Einsatzzeit und wurde als Denkmal in der Alten Völklinger Hütte, heute ein Weltkulturerbe der UNESCO, aufgestellt.
Am 30.08.2015 wurde sie dort fotografiert.
Fabrik-Nr. 29776 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 24376 Kappeln
Eigner Freunde des Schienenverkehrs Flensburg
Seit ihrer Auslieferung am 15.09.1959 ist diese Lokomotive in Schleswig-Holstein zu Hause. Henschel lieferte sie an die Schleswig-Holsteinische Zucker AG in Schleswig, wo sie als Lok "1" bis 1988 im Dienst war.
Anschließend wurde sie von den Freunden des Schienenverkehrs Flensburg für die Angelner Dampfeisenbahn übernommen und unter der alten Betriebsnummer weiter eingesetzt. Am 21.06.2013 wurde sie in Kappeln an der Schlei aufgenommen.
Fabrik-Nr. 29785 / 1960
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 66115 Saarbrücken-Burbach
Eigner Saarstahl AG
Am 04.05.1960 erhielten die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen diese Maschine, die als Lok "53" eingereiht wurde. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
Das Bild der Lok entstand am 19.09.2008 am Standort Saarbrücken-Burbach.
Fabrik-Nr. 29967 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 34127 Kassel
Eigner Wegmann
Eine echte "Kasselänerin" ist diese DH 240 B. Am 25.02.1959 an die Preußen-Elektra AG für das Kraftwerk Kassel abgeliefert, kam sie um 1990 zur Firma Wegmann im Kasseler Unterstadt-Bahnhof. Nachdem Wegmann den Versand auf dem Schienenweg 1994 eingestellt hatte, blieb die Lok bis 1997 abgestellt und gelangte dann zur Firma Röttger Recycling in Kassel-Bettenhausen.
Sie wurde jedoch nicht zerlegt, sondern als Denkmal am Werkeingang aufgestellt. Zwischen Januar und April 2012 wurde die Lok schließlich verschrottet.
Die Fotos zeigen die Lok am 12.03.1990 in Kassel Unterstadt sowie am 29.12.1988 auf der Anschlussbahn zum Kraftwerk bzw. mit einem leeren Kohlenzug in Kassel-Niederzwehren.
Fabrik-Nr. 29971 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 28237 Bremen
Eigner TSR Recycling
Als Lok "033" bei den Salzgitter Verkehrsbetrieben begann am 30.01.1959 die Karriere dieser Lokomotive. Mit Übergang des Unternehmens zu den Vekehrsbetrieben Peine-Salzgitter (VPS) wurde die Lok in "203" umgezeichnet.
1979 wurde sie an die Firma Eckhardt & Co. in Hamburg verkauft und als Lok "4" bezeichnet. Aus dem Unternehmen wurde später die Hamburger Metallrecycling GmbH. Im Dezember 2005 wurde Lok an TSR Recycling in Bremen verkauft. Als sie am 09.03.2014 dort aufgenommen wurde, war sie schon einige Zeit abgestellt.
Fabrik-Nr. 29981 / 1960
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Leistung 240 PS
Standort 06729 Elsteraue-Tröglitz
Eigner ARCO Transportation
Henschel lieferte die Lok am 21.06.1960 an die Stadt Düsseldorf aus, wo sie dem Marktamt unterstellt wurde und für den Verschub auf dem Großmarkt zuständig war. Ihre Betriebsnummer war "4". 1992 wurde sie an den Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte verkauft, wo sie die Nummer "104" erhielt und für einige Zeit an die Firma Eisenbau Krämer in Recklinghausen-Süd vermietet wurde. Später kaufte die Karsdorfer Eisenbahn in Karsdorf die Lok und gab ihr erst die Nummer "008" und ab 1999 dann "0201".
Am 21.04.2004 wurde ARCO Transportation in Elsteraue-Tröglitz neuer Besitzer der Lok, eingereiht wurde sie als "5021.01-9".
Zwei Jahre später, am 10.09.2006, wurde die Lok im Bahnhof Murnau aufgenommen.
Fabrik-Nr. 30020 / 1959
Typ DH 440 Ca
Bauart C-dh
Standort 31180 Groß Giesen
Eigner K + S GmbH
Am 29.12.1959 erfolgte die Lieferung dieser Lok an die Burbach Kaliwerke AG für das Werk Niedersachsen-Riedel in Wathlingen. Sie erhielt die Betriebnummer "1". 1970 wurde das Werk von Kali und Salz (K + S) übernommen, die in den Folgejahren mehrfach den Firmennamen angepassten und die Lok zwischenzeitlich auch mit der Nummer "2" versahen. Vor 1997 wurde die Lok an das Werk Siegfried-Giesen in Groß Giesen der Kali und Salz verlegt und dort als Lok "6" geführt.
1999 wurde sie ins Saarland verkauft, möglicherweise als Ersatzteilspender an die Saarstahl AG.
Das Bild zeigt die Lok beim Rangieren in Groß Giesen am 07.07.1997.
Fabrik-Nr. 30021 / 1959
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 47445 Moers-Meerbeck
Eigner Condea Chemie GmbH
Am 29.12.1959 erfolgte die Lieferung der Lok an das Steinkohlebergwerk Friedrich Heinrich AG in Kamp-Lintfort. Als Lok "11" wurde sie bis etwa 1967 eingesetzt, dann erfolgte die Umzeichnung in "1". Am 01.01.1970 wurden das Bergwerk und die Lok von der Ruhrkohle AG übernommen und die Maschine nunmehr mit der Betriebsnummer "V 121" versehen. 1990 wurde sie an die RWE-DEA Aktiengesellschaft für Mineralöl und Chemie in Moers-Meerbeck verkauft, wo sie unter der alten Betriebsnummer weiter eingesetzt wurde. Werk und Lok wurden 1996 von der Condea Chemie GmbH und im März 2001 von der Sasol Solvents GmbH übernommen.
Im März 2002 war die Lok dort noch vorhanden, im August 2003 nicht mehr. Ihr Verbleib ist unklar.
Das Foto entstand am 04.05.2000.
Fabrik-Nr. 30025 / 1962
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 66330 Völklingen
Eigner Saarstahl AG
Am 06.08.1962 erhielten die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen diese Maschine, die als Lok "58" eingereiht wurde. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
Die Bilder der sehr gepflegten Lok entstanden am 16.12.2009 sowie am 10.05.2013 am Standort Völklingen.
Fabrik-Nr. 30026 / 1962
Typ DH 500 Ca
Bauart C-dh
Standort 66330 Völklingen
Eigner Saarstahl AG
Am 17.08.1962 erhielten die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen als weitere DH 500 Ca diese Maschine, die als Lok "59" eingereiht wurde. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
Die Bilder der Lok entstanden am 02.04.2009 und am 16.09.2008 in Völklingen.
Fabrik-Nr. 30334 / 1962
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 40589 Düsseldorf-Reisholz
Eigner V&M Deutschland GmbH
Stets in Düsseldorf beheimatet ist diese DH 240 B. Sie wurde am 22.01.1962 an das Stahl- und Röhrenwerk Reisholz GmbH ausgeliefert und mit der Betriebsnummer "1" in Bestrieb genommen.
Das Werk wurde mehrfach umfirmiert: erst in Mannesmannröhren-Werke AG, 1995 in Mannesmannrohr GmbH und am 01.10.1997 in V&M Deutschland GmbH. Gleich im Rahmen der ersten Änderung wurde der Lok die Betriebsnummer "7" zuteil, die sie heute noch trägt. Zusätzlich wurde unübersehbar der Name "VALLI" angebracht.
Die Bilder wurden am 23.07.2015 aufgenommen.
 
Fabrik-Nr. 30341 / 1962
Typ DH 850 D
Bauart D-dh
Standort 66330 Völklingen
Eigner Saarrail
Die Lok wurde am 12.10.1962 an die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Burbach für das Werk Völklingen ausgeliefert. Sie erhielt die Betriebsnummer "71", die sie auch beim mehrmaligen Wechsel des Eigentümers behielt: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG. Deren Bahnbetrieb agiert mittlerweile unter Saarrail, und mit dieser Beschriftung wurde Lok 71 am 27.12.2014 (links) sowie am 30.08.2015 (Mitte und rechts) in Völklingen auch aufgenommen.
Fabrik-Nr. 30342 / 1961
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 38315 Schladen
Eigner Norharzer Zucker AG
Die 1961 gebaute Lok diente Henschel zunähst als Mietlokomotive und wurde erst am 29.03.1965 an die Osterwieck-Wasserlebener Eisenbahn AG in Braunlage verkauft, wo sie die Betriebnsummmer "DH 65" erhielt. 1969 wurde sie an die Nordharzer Zucker AG in Braunschweig für die Zuckerfabrik in Schladen verkauft. Neue Betriebsnummer war "1".
1996 startete die vermeintliche Karriere als Museumslok "V 21" bei der Dampflokgemeinschaft 41 096 e.V. in Liebenburg-Klein Mahner. Allerdings wurde sie dort nicht aufgearbeitet und schließlich 2010 verschrottet.
Das Bild zeigt die Lok beim Rangieren in Schladen am 30.11.1993.
Fabrik-Nr. 30388 / 1961
Typ DH 360 C
Bauart C-dh
Leistung 360 PS; später 500 PS
Standort 94447 Plattling
Eigner MD Papier GmbH
1961 wurde die Lok mit der Betriebsnummer "133" an die Dortmund-Hörder Hüttenunion geliefert. Nach der Fusion mit der Westfalenhütte und der Entstehung der Hoesch Hüttenwerke 1966 erhielt sie die Nummer "502". 1980 fusionierte die Hoesch-Werkbahn mit der städtischen Hafenbahn Dortmund zur Dortmunder Eisenbahn, wobei die Lok ihre Nummer behielt.
1987 kam sie über den Händler NEWAG zur MD Papier GmbH ins Werk Plattling und erhielt die Nummer "3". Im Oktober 2002 wurde der Verkehr mit eigenen Loks eingestellt, die mittlerweile mit "1" bezeichnete Maschine wurde abgestellt und gelangte zur Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) nach Ampflwang.
Als Helmut Kopp die Lok 1 der MD Papierfabrik Plattling im September 2000 fotografierte, hielt sich die DB noch im Hintergrund. 2002 übernahm sie dann den werksinternen Rangierverkehr und die Henschel-Lok wurde arbeitslos.

Das von der Serie abweichende schmale Führerhaus war wegen der Profileinschränkungen im Stahlwerk nötig. In den 1960er Jahren wurde die Leistung der Lok durch einen Turbolader auf 500 PS gesteigert.
Fabrik-Nr. 30576 / 1963
Typ DHG 500 C
Bauart C-dh
Standort 45966 Gladbeck
Eigner Ruhrkohle AG
Die Lok wurde 1963 an die Rheinelbe Bergbau AG in Gelsenkirchen ausgeliefert und dort als "Cd 13" nummeriert. Ab 01.01.1970 war die Lok bei der Ruhrkohle AG (RAG) in Gladbeck zu Hause, wo sie die Betriebsnummer "333" erhielt. Am 01.12.1983 wurde sie in "443" umgezeichnet.
Am 12.10.2001 wurde die Lok abgestellt und am 31.12.2001 an die Westdeutschen Bahn- und Baubedarf Horst Scholz GmbH in Hattingen verkauft. Bereits am 28.01.2002 konnte dieser die Lok nach Italien an die Firma IPE Locomotori S.r.l. in Pradelle di Nogarole Rocca verkaufen.
Das Foto zeigt die Maschine in Gladbeck am 22.06.1995.
Fabrik-Nr. 30856 / 1964
Typ DHG 500 C
Bauart C-dh
Leistung 500 PS
Standort 40472 Düsseldorf
Eigner Vallourec & Mannesmann Tubes
Henschel lieferte die Lok am 06.07.1964 an die Rheinelbe Bergbau AG aus, wo sie die Nummer "Cd 17" erhielt. Nachdem die Gesellschaft 1970 in die Ruhrkohle AG aufgegangen war, wurde die Lok als "V 337" bezeichnet. Zum 01.01.1991 erfolgte ihre Umzeichnung in "447". Wahrscheinlich 2001 wurde sie an die Mannesmann Röhrenwerke bzw. heute Vallourec & Mannesmann Tubes in Düsseldorf-Rath verkauft, wo sie als "D 3" seitdem im Einsatz steht. Die Aufnahmen entstanden am 13.04.2012.
Fabrik-Nr. 30860 / 1964
Typ DHG 500 C
Bauart C-dh
Standort Duisburg-Hamborn
Eigner ThyssenKrupp Stahl AG
Die Dortmunder Bergbau AG erhielt diese Lok am 27.07.1964 für die Zeche Hansa, wo sie die Betriebsnummer "17" erhielt. 1967 firmierte das Unternehmen in Rheinelbe Bergbau AG um, ehe am 01.01.1970 die Ruhrkohle AG das Unternehmen übernahm. Dabei erhielt die Lok die Nummer "V 625". Am 01.12.1983 erfolgte die Umnummerierung in "574". Als der Bahnbetrieb am 01.01.1990 in die RAG ausgegliedert und Gladbeck neuer Standort für die Lok wurde, erhielt sie die Nummer "474".
Im April 1996 wurde die Lok an die Thyssen Stahl AG in Duisburg-Hamborn für das das Stahlwerk in Duisburg-Bruckhausen verkauft. Ihre Betriebsnummer lautete nun "405". 2003 wurde die Lok nach einem Unfall verschrottet.
Das Foto zeigt sie am 25.05.1998 in Duisburg.
Fabrik-Nr. 30864 / 1964
Typ DHG 240 B ex
Bauart B-dh
Standort 48499 Salzbergen
Eigner Schmierstoffraffinerie Salzbergen GmbH
Am 16.11.1964 wurde diese Lok in explosionsgeschützter Ausführung an die Union-Kraftstoff in Speyer ausgeliefert. 1985 wurde sie über den Händler Westdeutscher Bahn- und Baubedarf Horst Scholz in Hattingen an die Wintershall AG für deren Erdöl-Raffinerie in Salzbergen verkauft.
1994 wurde das Werk zur Schmierstoffraffinerie Salzbergen GmbH. Die Lok blieb bis 1999 im Einsatz und wurde anschließend über den Händler Pacton Eisenbahnservice in Radevormwald an den Schweizer Lokhändler LSB, Lok Service Burkhardt AG in Rüti verkauft. Im September 2008 wurde sie dort letztmals registriert.
Das Bild zeigt die Maschine dagegen am 17.05.1999 in Salzbergen.
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TOP  |  Kontakt  l  letzte Änderung: 24.02.2017