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Die 3. Generation: Als Dreiachser
mit zwei Fahrwerken erhältlich (1957 - 1971) |
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Erfolgreichste
Bauform der 3. Generation waren die dreiachsigen Stangenloks, die
Henschel in fünf Leistungsklassen und mit zwei verschiedenen Fahrwerken
anbot.
Loks mit außenliegender Blindwelle (Bezeichnung "Ca") und kürzerem
Gesamtachsstand waren besser für enge Gleisbögen geeignet, die mit
innenliegender Blindwelle (Bezeichnung "Ci") hatten einen längeren
Achsstand und sollten sich besser für den Streckenverkehr eignen.
Letztlich wurden aber nur vier Loks mit langem Achsstand gebaut, die
darüber hinaus die einzigen mit 700 PS Leistung waren.
Wahrscheinlich 156 Loks wurden insgesamt über einen Zeitraum von 14
Jahren gebaut. Fast die Hälfte davon wurde direkt ins Ausland verkauft.
| Typ |
Achsfolge |
Leistung |
Anzahl |
Bauzeit |
Lieferung |
| DH 360 Ca |
C |
360 PS |
18 |
1958 bis 1964 |
davon 15 in Deutschland und 3 ins Ausland verkauft |
| DH 440 Ca |
C |
440 PS |
28 |
1957 bis 1965 |
davon 16 in Deutschland und 12 ins Ausland verkauft |
| DH 500 Ca |
C |
500 PS |
89 |
1959 bis 1971 |
davon 32 in Deutschland und 57 ins
Ausland verkauft |
| DH 600 Ca |
C |
600 PS |
17 |
1962 bis 1965 |
alle in Deutschland verkauft |
| DH 700 Ci |
C |
700 PS |
4 |
1960 bis 1962 |
alle in Deutschland verkauft |
2026 sind die letzten aktiven "Überlebenden" dieser Maschinen im
Saarland anzutreffen. Die Saar Rail GmbH verfügt noch über acht Loks,
die gut gepflegt in den Stahlwerken Völklingen und Saarbrücken
eingesetzt werden. Mehrere Maschinen haben bei Museumsbahnen und
Eisenbahnmuseen ein Zuhause gefunden. In Italien und der Schweiz werden
weitere Loks vornehmlich bei Gleisbaufirmen eingesetzt, wenn auch ihre
Zahl immer geringer wird.
Fotos und Lebensläufe ausgewählter Henschel-Lokomotiven finden sie außerdem unter diesen
Links:
Henschel Industrieloks Teil 1
Henschel Industrieloks Teil 2
Hinweis: Die hier genannten Standorte geben wieder, wo die Lok zum
Aufnahmezeitpunkt gewesen ist. Der jeweils letzte bekannte Standort bzw.
Eigentümer ist im Text genannt. |
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Chroniken von DH Lokomotiven |
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| Fabrik-Nr. |
26565 / 1959 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 29.05.1959 wurde diese
Lok an die Neunkirchener Eisenwerke AG im Saarland ausgeliefert
und als Lok "54" in den Bestand eingereiht. Mit der Übernahme des
Werks durch die Saarstahl AG erhielt die Lok die neue
Betriebsnummer "63". 2009 wurde der Eisenbahnverkehr in das
Tochterunternehmen Saar Rail GmbH
ausgegliedert.
Am 22.09.2014 und am 27.12.2014 wurde sie beim Rangieren in
Völklingen angetroffen. |

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| Fabrik-Nr. |
26586 / 1959 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
verschrottet 2020 |
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Am 30.04.1959 wurde diese
Lok an die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in
Völklingen ausgeliefert und dort als Lok "51" eingereiht. Sie
machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am
01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982
ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH
und
am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG. 2009
wurde der Eisenbahnverkehr in das Tochterunternehmen
Saar Rail GmbH ausgegliedert. Die Lok
wurde im Mai 2020 verschrottet.
Das Bild der Lok entstand am 05.06.2009 am Standort
Saarbrücken-Burbach. |
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| Fabrik-Nr. |
26587 / 1959 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 30.04.1959 wurde auch
diese Lok an die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in
Völklingen ausgeliefert und dort als Lok "52" eingereiht. Sie
machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am
01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982
ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und
am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG. 2009
wurde der Eisenbahnverkehr in das Tochterunternehmen
Saar Rail GmbH ausgegliedert.
Das Bild der Lok entstand am 04.05.2012 am Standort
Saarbrücken-Burbach. |
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Henschel lieferte diese Lok am
21.10.1960 an die Dortmund-Hörder Hüttenunion (DHHU) in
Dortmund aus. Sie erhielt dort die Nummer "131".
Schon vor der Fusion mit der Westfalenhütte 1966 wurde die
Maschine an die Isar-Amper-Werke AG verkauft und mit der
Betriebsnummer "3" im Kraftwerk Zolling
stationiert. Auch nach dem Verkauf des Kraftwerks an E.ON blieb
die Maschine dort, ehe sie am 19.01.2003 an das Bayerische
Eisenbahnmuseum e.V. in Nördlingen abgegeben wurde.
Dort wurde sie dem museumseigenen Eisenbahnverkehrsunternehmen
BayernBahn Betriebsgesellschaft zugeordnet und als
"350 001-4" bezeichnet. Bis zum Fristablauf kam die Lok
gelegentlich im Güterverkehr zum Einsatz. Am 25.09.2011 wurde
sie in Nördlingen aufgenommen (Bilder 1 bis 3) Gut erkennbar ist das schmale
Führerhaus, das sie wegen des beengten Lichtraums im Hüttenwerk
erhalten hatte.
Das vierte Bild zeigt die lok am 08.04.2018 in Nördlingen. |



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| Fabrik-Nr. |
29726 / 1959 |
| Typ |
DH 440 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Initiative Völklinger Hütte e.V. |
| Status |
Denkmal |
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Am 29.05.1959 wurde diese
Lok an die AG der Dillinger Hüttenwerke in
Dillingen ausgeliefert und als "D V" bezeichnet. 2003 beendete
sie ihre aktive Einsatzzeit und wurde als Denkmal in der Alten
Völklinger Hütte, heute ein Weltkulturerbe der UNESCO,
aufgestellt.
Das erste Bild zeigt sie am 30.08.2015, das zweite am
09.09.2021. Leider hat sich ihr Zustand in den sechs Jahren
deutlich verschlechtert. |

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| Fabrik-Nr. |
29785 / 1960 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 04.05.1960 erhielten die
Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen diese
Maschine, die als Lok "53" eingereiht wurde. Sie machte alle
Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971
Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982
ARBED-Saarstahl
GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH und am 10.05.1989
schließlich Saarstahl AG. 2009 wurde der
Eisenbahnverkehr in das Tochterunternehmen Saar Rail
GmbH ausgegliedert.
Das Bild der Lok entstand am 19.09.2008 am Standort
Saarbrücken-Burbach. |
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| Fabrik-Nr. |
29786 / 1960 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66540 Neunkirchen |
| Eigner |
ARBED-Saarstahl GmbH |
| Status |
vermutlich verschrottet |
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Am 04.05.1960 erhielten die
Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen diese
Maschine, die mit der Nummer "54" eingereiht wurde. Sie machte alle
Verkäufe und Umfirmierungen des Stahlwerks mit: Am 01.01.1971
Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH, im Juni 1982
ARBED-Saarstahl
GmbH, im Juni 1986 Saarstahl Völklingen GmbH.
Im Gegensatz zu den meisten Schwesterloks des Unternehmens wurde
sie jedoch schon früh abgestellt. Das Bild vom 21.04.1983 zeigt
sie offenbar schon außer Dienst in Neunkirchen. Ob sie am
10.05.1989 noch zur Saarstahl kam, ist
ungewiss. |
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| Fabrik-Nr. |
30020 / 1959 |
| Typ |
DH 440 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
31180 Groß Giesen |
| Eigner |
K + S GmbH |
| Status |
verschrottet |
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Am 29.12.1959 erfolgte die
Lieferung dieser Lok an die Burbach Kaliwerke AG
für das Werk Niedersachsen-Riedel in Wathlingen. Sie erhielt die
Betriebnummer "1". 1970 wurde das Werk von Kali und Salz
(K + S) übernommen, die in den Folgejahren mehrfach den
Firmennamen angepassten und die Lok zwischenzeitlich auch mit
der Nummer "2" versahen. Vor 1997 wurde die Lok an das Werk
Siegfried-Giesen in Groß Giesen der Kali und Salz verlegt und
dort als Lok "6" geführt.
1999 wurde sie ins Saarland verkauft, möglicherweise als
Ersatzteilspender an die Saarstahl AG.
Das Bild zeigt die Lok beim Rangieren in Groß Giesen am
07.07.1997. |
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| Fabrik-Nr. |
30021 / 1959 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
47445 Moers-Meerbeck |
| Eigner |
Condea Chemie GmbH |
| Status |
unbekannt |
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Am 29.12.1959 erfolgte die
Lieferung der Lok an das Steinkohlebergwerk Friedrich Heinrich
AG in Kamp-Lintfort. Als Lok "11" wurde sie bis etwa
1967 eingesetzt, dann erfolgte die Umzeichnung in "1". Am
01.01.1970 wurden das Bergwerk und die Lok von der Ruhrkohle AG
übernommen und die Maschine nunmehr mit der Betriebsnummer "V 121"
versehen. 1990 wurde sie an die RWE-DEA Aktiengesellschaft für
Mineralöl und Chemie in Moers-Meerbeck verkauft, wo sie unter
der alten Betriebsnummer weiter eingesetzt wurde. Werk und Lok
wurden 1996 von der Condea Chemie GmbH und im März 2001 von der
Sasol Solvents GmbH übernommen.
Im März 2002 war die Lok dort noch vorhanden, im August 2003
nicht mehr. Ihr Verbleib ist unklar.
Das Foto entstand am 04.05.2000. |
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| Fabrik-Nr. |
30025 / 1962 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 06.08.1962 erhielten die
Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen diese Maschine, die als Lok
"58" eingereiht
wurde. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des
Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH,
im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986
Saarstahl
Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
2009 wurde der Eisenbahnverkehr in das Tochterunternehmen Saar Rail
GmbH ausgegliedert.
Die Bilder der sehr gepflegten Lok entstanden am 16.12.2009, am 10.05.2013
und am 27.04.2024 am Standort Völklingen. |




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| Fabrik-Nr. |
30026 / 1962 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 17.08.1962 erhielten die
Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in Völklingen als
weitere DH 500 Ca diese Maschine, die als Lok "59" eingereiht
wurde. Sie machte alle Verkäufe und Umfirmierungen des
Stahlwerks mit: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH,
im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986
Saarstahl
Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
2009 wurde der Eisenbahnverkehr in das Tochterunternehmen Saar Rail
GmbH ausgegliedert.
Die Bilder der Lok entstanden am 02.04.2009 und am 16.09.2008 in Völklingen. |

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| Fabrik-Nr. |
30260 / 1960 |
| Typ |
DH 440 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66763 Dillingen |
| Eigner |
AG der Dillinger Hüttenwerke |
| Status |
abgestellt |
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Die AG der Dillinger
Hüttenwerke in Dillingen an der Saar erhielt diese Lok am
31.05.1960. Sie bekam die Nummer "D IX" und später "D 9".
Als sie am 02.09.2023 vor dem Hochofen in Dillingen fotografiert
wurde, war sie nicht nur die letzte Stangenlok der Hüttenwerke,
sondern auch die letzte in Deutschland eingesetzte Maschine der
Bauart DH 440 Ca. |
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| Fabrik-Nr. |
30274 / 1961 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
Rjukan (Norwegen) |
| Eigner |
Norsk Industriarbeidermuseum |
| Status |
betriebsfähige Museumslok |
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Am 29.06.1961 wurde diese Lok
aus einer Viererserie an die Norsk Hydro ASA
mit Sitz in Oslo ausgeliefert. Mit der Nummer "19" wurde sie im
Werk Eidanger-Herøya eingesetzt. 2003 erfolgte die Abstellung
der Lok, die im selben Jahr an die Stiftelsen
Rjukanbanen in Rjukan übergeben wurde. 2012 wurde aus
der Stiftung das Norsk Industriarbeidermuseum
gegründet.
Die Lok wird im Sommer auf der vom übrigen Streckennetz
isolierten Museumsstrecke Mæl - Rjukan eingesetzt, die früher
mit einer Eisenbahnfährverbindung über den Tinnsø-See Anschluss
an das weitere Bahnnetz hatte.
Die Fotos der Maschine entstanden am 17.09.2017, 02.07.2021 und
26.06.2022. |


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| Fabrik-Nr. |
30321 / 1962 |
| Typ |
DH 360 Ca (DH 500 Ca) |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
45242 Essen |
| Eigner |
Hespertalbahn e.V. |
| Status |
betriebsfähige Museumslok |
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Die
Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke AG in
Dornap-Hahnenfurth (RWK) bekamen diese Lok am 19.10.1961. Sie
wurde mit der Inventarnummer "535 229" geführt.
Ende der 1980er Jahre wurde sie nach einem Motorschaden
abgestellt und einige Jahre später an die Westfälische
Lokomotiv-Fabrik Karl Reuschling GmbH & Co. KG in
Hattingen verkauft. Sie erhielt dort die Nummer "37" in zweiter
besetzung, wurde aufgearbeitet und als Mietlok genutzt.
Am 02.12.2004 übernahm der Verein zur Erhaltung der
Hespertalbahn e.V. aus Essen-Kupferdreh die Maschine
und gab ihr die Nummer "V1". Da die Leistung für den
Museumseinsatz etwas schwach war, wurde die Lok 2006 mit einem
500 PS Motor ausgestattet und entspricht seitdem dem Typ DH 500 Ca.
Seit dem 30.03.2008 firmiert der Verein unter dem Namen
Hespertalbahn e.V. Die Lok ist unverändert vorhanden.
Fotografiert wurde sie am 16.04.2011. |
| Das Bild ist unter
CC BY 3.0 Deed | Attribution 3.0 Unported | Creative Commons
lizenziert. |
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| Fabrik-Nr. |
30326 / 1962 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
45527 Hattingen |
| Eigner |
LWL Industriemuseum Westfälisches Landesmuseum für
Industriekultur |
| Status |
abgestellte Museumslok |
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Die Ruhrstahl AG
Henrichshütte in Hattingen erhielt diese Lok am
11.01.1962. Sie erhielt die Nummer "34". Viermal wurde das Werk
in den Folgejahren verkauft bzw. neu firmiert:
1963 in Rheinstahl Hüttenwerke AG, Werk Ruhrstahl
Henrichshütte
1972 in Rheinstahl Hüttenwerke GmbH, Werk Ruhrstahl
Henrichshütte
1975 in Thyssen Henrichshütte AG
1988 in VSG Vereinigte Schmiedewerke GmbH
Dabei wurde die Lok im September 1979 in "52" umnummeriert.
Zu einem unbekannten Zeitpunkt in den 1990er Jahren übernahm das
Westfälische Industriemusem (WIM) das
stillgelegte Hüttenwerk und die Lok, um sie museal erlebbbar zu
machen. Zu Beginn der 2000er Jahre wurden die Aktivitäten unter
dem Dach des Landschaftsverbands Westfalen Lippe (LWL)
mit dem LWL-Industriemuseum – Westfälisches Landesmuseum für
Industriekultur zusammengefasst.
Das erste Bild wurde am 29.08.2011 aufgenommen, die anderen Aufnahmen sind vom 06.09.2024. |
| Das erste Bild ist unter
CC BY 3.0 Deed | Attribution 3.0 Unported | Creative Commons
lizenziert. |


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| Fabrik-Nr. |
30331 / 1962 |
| Typ |
DH 700 Ci |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
44625 Herne |
| Eigner |
Ruhrstickstoff AG |
| Status |
verschrottet |
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Eine von nur vier Loks des Typs
DH 700 Ci war die 30331 von 1962. Diese Maschine wurde am
17.04.1962 an die Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
in Gladbeck ausgeliefert, wo sie die Nummer "2-700" bekam. 1966
wurde das Unternehmen zur Hibernia AG. 1969
wurde die Lok an das Tochterunternehmen Hibernia Chemie
GmbH in Herne abgegeben, wo neben der bisherigen Nummer
auch die Nummer "2" angebracht wurde.
Dieses Unternehmen wurde am 30.09.1970 zur VEBA Chemie
AG, 1979 zur Chemische Werke Hüls AG,
Werk II Herne und 1985 zur Ruhrstickstoff AG,
Werk II Herne.
Anfang 1989 wurde die Lok an den Händler On Rail
Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH
mit Sitz in Mettmann verkauft, der sie im selben Jahr nach
Dänemark an Det Danske Staelvalseverk A/S
in Frederiksvaerk verkaufen konnte. Dort bekam sie die Nummer
"283".
Irgendwann vor September 1996 wurde sie dort verschrottet.
Das Foto zeigt die Lok am 07.09.1986 auf einem Eisenbahnfest der
DB in Herne. |
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| Fabrik-Nr. |
30388 / 1961 |
| Typ |
DH 360 Ca (DH 500 Ca) |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
94447 Plattling |
| Eigner |
MD Papier GmbH |
| Status |
betriebsfähige Museumslok |
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1961 wurde die Lok mit der Betriebsnummer
"133" an die Dortmund-Hörder Hüttenunion geliefert. Nach der
Fusion mit der Westfalenhütte und der Entstehung der Hoesch
Hüttenwerke 1966 erhielt sie die Nummer "502". 1980 fusionierte
die Hoesch-Werkbahn mit der städtischen Hafenbahn Dortmund zur
Dortmunder Eisenbahn, wobei die Lok ihre Nummer behielt.
1987
kam sie über den Händler NEWAG zur MD Papier GmbH ins Werk
Plattling und erhielt die Nummer "3". Im Oktober 2002 wurde der
Verkehr mit eigenen Loks eingestellt, die mittlerweile mit "1"
bezeichnete Maschine wurde abgestellt und gelangte zur
Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG)
nach Ampflwang.
Das von der Serie abweichende schmale
Führerhaus war wegen der Profileinschränkungen im Stahlwerk
nötig. In den 1960er Jahren wurde die Leistung der Lok durch
einen Turbolader auf 500 PS gesteigert.
Lok "1" der MD
Papierfabrik Plattling wurde im September 2000 fotografiert, während das zweite Bild am
31.07.2013 im Lokpark Ampflwang der ÖGEG entstand. |

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| Fabrik-Nr. |
30499 / 1962 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
44879 Bochum-Dahlhausen |
| Eigner |
Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum (SMB) |
| Status |
rollfähige Museumslok |
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Am 12.11.1962 wurde diese Lok an die Adam Opel AG
für das Werk in Bochum ausgeliefert, wo sie die Nummer "5"
erhielt. Später erhielt sie die Nummer "V 28-105".
Als das Bochumer Werk geschlossen wurde, konnte die Lok von der
Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum in
Bochum-Dahlhausen übernommen werden. Im dortigen Museum wurde
sie am 19.09.2015 fotografiert. |
| Das Bild ist unter
Creative Commons Attribution-Share
Alike 4.0 International
lizenziert. |
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| Fabrik-Nr. |
30707 / 1964 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
IT 37060 Verona-Sona |
| Eigner |
DUSS Italia S.r.l. |
| Status |
unbekannt |
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Am 13.09.1964 wurde diese
Lokomotive an das spanische Eisenbahnunternehmen
Compañía del Ferro-carril de Langreo
en Asturias in Gijon ausgeliefert, wo sie die Nummer
"504" erhielt. Die Spurweite betrug 1438 mm, also weder
europäische Normalspur noch iberische Breitspur. 1972 wurde das
Unternehmen in die Ferrocarriles Españoles de Vía
Estrecho (FEVE)
integriert und die Strecke 1983/1984 auf Meterspur umgebaut.
Wahrscheinlich wurde die Lok zu diesem Zeitpunkt außer Dienst
gestellt und nach Italien verkauft. Erst 2007 ist aber die
DUSS Italia S.r.l. in Verona-Sona als
Eigentümer nachgewiesen. 2018 wurde die Lok im Rahmen einer
Versteigerung an Unbekannt verkauft.
Die Aufnahmen zeigen die Maschine 2018 unmittelbar vor der
Versteigerung. |


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| Fabrik-Nr. |
31226 / 1967 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 02.11.1967 erhielten die
Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH diese Lok, die die
Betriebsnummer "60" erhielt. In den Folgejahren erlebte sie durch
den Verkauf bzw. die Umfirmierung des Unternehmens mehrere
Eigentümerbezeichnungen: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH,
im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986
Saarstahl
Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
2009 wurde schließlich der Eisenbahnbetrieb in die Saar
Rail GmbH ausgegliedert.
Am 30.08.2015 rangiert die Lok neben der Alten Völklinger Hütte.
Auf dem zweiten Bild vom 29.10.2018 hat die Lok mittlerweile
LED-Scheinwerfer bekommen. Am 22.04.2024 zeigt sich im aktuellen
gelben Farbschema der Saarrail. |



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| Fabrik-Nr. |
31227 / 1967 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Metallurgische Gesellschaft Saar mbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 02.11.1967 wurde diese
Maschine an die Röchling'schen Eisen- und Stahlwerke GmbH in
Völklingen ausgeliefert, wo sie die Nummer "61" erhielt. In den
Folgejahren wurde das Stahlwerk mehrfach verkauft und neu
getauft: Am 01.01.1971 Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH,
im Juni 1982 ARBED-Saarstahl GmbH, im Juni 1986
Saarstahl
Völklingen GmbH und am 10.05.1989 schließlich Saarstahl AG.
2001 wurde die Lokomotive in das Eigentum der Firma
Metallurgische Gesellschaft Saar mbH in Völklingen
eingebracht, ein Tochterunternehmen der Saarstahl AG.
Sie bekam das nicht lange verwendete graue Farbschema aller Eisenbahnen
im Verbund der Saarstahl AG.
Die Bilder wurden am 09.09.2021 aufgenommen. |

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| Fabrik-Nr. |
31311 / 1969 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
49497 Mettingen |
| Eigner |
concert-logistics uniral GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Am 27.05.1969 erfolgte die
Auslieferung der Lokomotive an die Rheinischen Kalkwerke GmbH
& Co. KG in Wülfrath-Flandersbach, wo die Lok die Nummer "7"
erhielt. 1996 wurde sie an die Dolomitwerke GmbH in
Hagen-Halden verkauft, wo die Betriebsnummer beibehalten wurde.
1999 wurde das Unternehmen in Rheinkalk GmbH umbenannt.
Die Lok wurde später ins Werk Wülfrath-Flandersbach versetzt,
das nun ebenfalls zu Rheinkalk gehörte und kam am 14.03.2020
noch ins Werk Hönnetal in Lendringsen.
Am 12.08.2020 übernahm die Firma P&O Rail - eine Marke der
concert-logistics GmbH aus Mettingen die Maschine und gab
ihr die Nummer "1". Am 02.02.2021 erfolgte die Umbenennung in
concert-logistics P&O Rail GmbH und am 31.05.2021 eine
weitere in concert-logistics uniral GmbH.
Die erste Aufnahme zeigt die Lok bei einem Mieteinsatz bei den
Stadtwerken Essen AG im Stadthafen Essen am 03.09.2020, die
weiteren Fotos zeigen sie nach Abschluss einer Hauptuntersuchung
am 03.07.2022 im Hafen Osnabrück. |




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| Fabrik-Nr. |
31620 / 1970 |
| Typ |
DH 500 Ca |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
66333 Völklingen |
| Eigner |
Saar Rail GmbH |
| Status |
in Betrieb |
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Henschels letzte gebaute Stangendiesellok ging am 01.01.1971 an die
Stahlwerke Röchling-Burbach GmbH in Völklingen, wo sie
die Betriebsnummer "62" erhielt. Diverse Vekäufe und
Umfirmierungen des Werkes machte die Lok ebenfalls mit, ehe
am 10.05.1989 die Saarstahl AG entstand. 2009
wurde der Bahnverkehr in die Tochtergesellschaft Saar
Rail GmbH ausgegliedert.
Die Bilder wurden am 20.04.1983, am 29.03.2012, am 17.12.2016
und am 02.09.2023 alle in Völklingen aufgenommen. |



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Henschel-Datenblatt von zwei- und dreiachsigen Loks 3.
Generation |
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Oben die DH 360 B, DH 360 Ca und DH 360 Ci,
darunter die Versionen DH 500 B, DH 500 Ca und
DH 500 Ci. Nicht alle Versionen wurden tatsächlich auch gebaut. |

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05.08.2026 |