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Die 3. Generation - Erfolgreiche Zweiachser (1957 - 1971)
 
Die ab 1957 eingeführten zweiachsigen Stangendieselloks DH 240 B, DH 360 B und DH 500 B waren eine erfolgreiche Konstruktion, die sich vor allem bei Bergbaubetrieben und Stahlwerken gut verkauften. Im Angebot offiziell vorgesehen, konnten jedoch von den stärker motorisierten Varianten nur wenige Loks abgesetzt werden, von der DH 500 B gar nur eine einzige. Insgesamt entstanden vermutlich 68 der zweiachsigen Stangenloks.

Kleiner als die Stangenloks waren die mit Kettenantrieb ausgestatteten DH 120 B und DH 180 B, die 1959 als vollständige Neukonstruktion vorgestellt wurden und den Stil der 3. Generation übernahmen. Möglicherweise wollte Henschel hier im Markt der Kleinlokomotiven Köf II und Köf III mitmischen, aber keine Lizenzgebühren für deren Konstruktion zahlen. Letztlich wurden nur sieben Loks gebaut.
Typ Achsfolge Leistung Anzahl Bauzeit Lieferung
DH 120 B B 120 PS 5 1959 bis 1963 alle in Deutschland verkauft
DH 180 B B 180 PS 2 1959, 1960 davon 1 in Deutschland und 1 ins ins Ausland (Schweiz) verkauft
DH 240 B B 240 PS 60 1957 bis 1965 davon 48 in Deutschland und 12 ins Ausland verkauft
DH 360 B B 360 PS 7 1959 bis 1965 alle in Deutschland verkauft
DH 500 B B 500 PS 1 1959 ins Ausland verkauft

Erst zu Beginn der 2020er Jahre wurden in Deutschland die letzten zweiachsigen Stangenloks dieser Typen abgestellt. Zuvor waren nicht mehr benötigte Loks oft über Händler nach Italien verkauft worden, wo sie bei Gleisbaufirmen noch sinnvoll eingesetzt werden konnten. In Italien und vereinzelt in der Schweiz sind auch noch immer einige Exemplare im Einsatz zu beobachten.
Museal wurden in Deutschland mehrere Loks erhalten, wobei manche nach einem vielversprechenden Start bei privaten Vereinen schließlich doch verschrottet wurden.
Auch mindestens drei der sieben kleinen Loks DH 120 B und DH 180 B sind bislang erhalten geblieben.

Fotos und Lebensläufe ausgewählter Henschel-Lokomotiven finden sie außerdem unter diesen Links:
Henschel Industrieloks Teil 1
Henschel Industrieloks Teil 2

Hinweis: Die hier genannten Standorte geben wieder, wo die Lok zum Aufnahmezeitpunkt gewesen ist. Der jeweils letzte bekannte Standort bzw. Eigentümer ist im Text genannt.
 
Chroniken von DH 120 B und DH 180 B Lokomotiven
Fabrik-Nr. 25267 / 1959
Typ DH 180 B
Bauart B-dh
Standort 56656 Brohl
Eigner Privat, Günther Röling
Status abgestellt
Am 28.12.1959 wurde diese Lokmotive an die Kali-Chemie AG in Bad Hönningen ausgeliefert, wo sie die Nummer "202" erhielt. Wie in jüngerer Zeit üblich, wurde das Werk mehrfach  durch Verkäufe neu benannt:
- 1991 in Solvay Deutschland GmbH
- 2003 in Solvay Infra Bad Hönningen GmbH
- 2021 in Kandelium GmbH
2023 wurde die bereits seit einiger Zeit abgestellte Lok von der Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebsgesellschaft mbH in Brohl-Lützig übernommen und im selben Jahr  an Privat, Günther Röling, weiter verkauft.
Das erste Foto zeigt die Lok am 19.05.2024 in Brohl, das zweite wurde nach der Neulackierung in den Farben der Brohltalbahn am 23.12.2025 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 29624 / 1960
Typ DH 180 B
Bauart B-dh
Standort CH-3283 Kallnach
Eigner Privat, Rolf Wymann
Status abgestellt, Erhalt nicht gesichert
Die Lokomotive wurde am 15.11.1960 an das Städtische Gaswerk St. Gallen in der Schweiz ausgeliefert, wo sie die Nummer "402" bekam. 1973 wurde sie an die Firma Debrunner AG in St. Gallen verkauft. Der Händler Victor Asper Maschinenbau in Küsnacht übernahm sie 1991 und konnte sie im Folgejahr an die Firma Scintilla AG in Derendingen verkaufen. In den frühen 2000er Jahren wurde die Firma von der DHL Logistics AG übernommen, die sich im Mai 2009 von der Maschine trennte und sie dem privaten Bahnmuseum Kerzers von Rolf Wymann zur Verfügung stellte. Hinterstellt wurde die Lok in Kallnach.
Die Sammlung wurde offiziell 2017 aufgelöst, doch einzelne Fahrzeuge waren auch danach noch in Kallnach zu finden.
Die Henschel ist hier am 20.03.2016 fotografiert worden und wurde zuletzt 2025 dokumentiert.
Bildrechte Von Chris.urs-o - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Fabrik-Nr. 30881 / 1963
Typ DH 120 B
Bauart B-dh
Standort 90768 Fürth (Bayern)
Eigner Salzgitter Stahlhandel GmbH
Status unbekannt
Die Verkehrsbetriebe Salzgitter GmbH (VBS) erhielten 1963 vier Henschel DH 120 B. Dazu gehörte auch diese Maschine, die die Betriebsnummer "102" erhielt. Das Unternehmen wurde zweimal umfirmiert und hieß ab 01.10.1971 Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter Gmbh (VPS).
Am 15.10.1976 wurde die Lok an das Tochterunternehmen Salzgitter Stahlhandel GmbH für den Standort im bayerischen Fürth verkauft. Die Betriebsnummer wurde beibehalten. Auch hier erlebte sie einen Wechsel des Firmennamens, der ab 01.01.2005 Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH lautete.
2013 wurde die Lok an Unbekannt verkauft und später bei der InfraServ in Wiesbaden abgestellt. Im Mai 2018 wurde sie dort noch dokumentiert, danach verliert sich ihre Spur.
Die Aufnahmen zeigen die Lok am 18.01.1994 auf einem Tieflader in Chemnitz. Möglicherweise sollte im dortigen DB-Werk eine Ausbesserung vorgenommen werden.
Fabrik-Nr. 30882 / 1963
Typ DH 120 B
Bauart B-dh
Standort 06449 Aschersleben
Eigner Deutsches Werkbahnmuseum e.V. (Leihgabe von privat)
Status abgestellte Museumslok
Die Verkehrsbetriebe Salzgitter GmbH (VBS) erhielten diese Lok 1963 und vergaben die Betriebsnummer "103". Das Unternehmen wurde zweimal umfirmiert und hieß ab 01.10.1971 Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH (VPS). Am 30.09.1976 wurde sie an das Unternehmen Salzgitter-Cortix in Dülmen verkauft und kam zu einem unbekannten Zeitpunkt nach Hamburg zur Hamburger Aluminium-Werk GmbH. Von dort wurde sie 1994 vom Verein Freunde der Eisenbahn (FdE) in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen, der sie 2000 an Privat abgab. Der neue Eigentürmer stellte die Lok dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover zur Verfügung.
Am 21.02.2006 wurde die Lok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben umgezogen und dort am 06.06.2017 fotografiert.
 
Chroniken von DH 240 B, DH 360 B und DH 500 B Lokomotiven
Fabrik-Nr. 29708 / 1958
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 52076 Aachen-Walheim
Eigner Eisenbahnfreunde Grenzland
Status verschrottet 2013
Die Maschine begann ihre Karriere am 11.11.1958 unweit ihres Herstellerwerks im Kraftwerk Kassel der Preußen Elektra AG. Als Lok "1" blieb sie bis 1991 dort beheimatet und wurde anschließend über den Händler OnRail in Moers 1992 an die Eschweiler Röhrenwerke verkauft. Auch dort behielt sie die Nummer "1".
Im April 2011 wurde sie an einen Privatmann verkauft, der sie im Oktober 2011 den Eisenbahnfreunden Grenzland in Walheim zur Verfügung stellte.
Eine geplante Aufarbeitung kam aufgrund starker Vandalismusschäden nicht mehr in Frage, so dass die Lok im Setember 2016 im Rahmen enes Tauschs an die DBK Historische Bahn e.V. in Crailsheim abgegeben wurde, die sie nach dem Ausbau von Ersatzteilen in Walheim verschrotten ließen.
Fotografiert wurde sie am 23.08.2013 in Walheim.
Fabrik-Nr. 29709 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 06638 Karsdorf
Eigner Karsdorfer Eisenbahngesellschaft mbH
Status unbekannt, vermutlich verschrottet
Die DEA - Deutsche Erdöl AG erhielt diese Lok am 26.08.1959 für die Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen-Birmarck. Sie erhielt die Nummer " Graf Bismarck XIV".
Am 01.01.1970 übernahm die Ruhrkohle AG die Zeche und die Lokomotive kam zur Zechenbahn- und Hafenbetriebe Ruhr-Mitte der Ruhrkohle, ihre Betriebsnummer lautete nun "V 303". Am 01.12.1983 wurde sie in "323" umgezeichnet.
Im Mai 1992 wurde sie an den Händler Mennsen & Brockhausen Anlagentechnik verkauft, der sie im Oktober 1992 an den Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte weiterreichte. Dieser konnte sie zu einem unbekannten Datum an die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft mbH in Karsdorf verkaufen, wo sie die Nummer "013" und ab 1999 "0202" erhielt.
Am 21.10.2004 übernahm die ARCO Transportation GmbH in Elsteraue-Tröglitz einen Großteil der KEG-Lokomotiven, dabei wurde diese Maschine in "5021.02-7" umgezeichnet. Als das Unternehmen den eigenen Fuhrpark aufgab, wurde die Lok um 2010 abgestellt und im April 2013 an einen Schrottverwerter in Halle-Ammendorf verkauft. Dort verliert sich die Spur.
Die Fotos zeigen die Maschine 1996 bei Bauarbeiten zwischen Halle und Leipzig.
Fabrik-Nr. 29776 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 24376 Kappeln
Eigner Angelner Dampfeisenbahn gGmbH
Status betriebsfähige Museumslok
Seit ihrer Auslieferung am 15.09.1959 ist diese Lokomotive in Schleswig-Holstein zu Hause. Henschel lieferte sie an die Schleswig-Holsteinische Zucker AG in Schleswig, wo sie als Lok "1" bis 1988 im Dienst war.
Anschließend wurde sie von den Freunden des Schienenverkehrs Flensburg e.V. für die Angelner Dampfeisenbahn übernommen und unter der alten Betriebsnummer weiter eingesetzt. Mittlerweile ist man an der Schlei als Angelner Dampfeisenbahn gGmbH organisiert. Am 21.06.2013 sowie am 13.09.2020 wurde sie in Kappeln an der Schlei aufgenommen.
Das rechte Bild ist unter CC BY 3.0 Deed | Attribution 3.0 Unported | Creative Commons lizenziert.
Fabrik-Nr. 29967 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 34127 Kassel
Eigner Wegmann & Co. GmbH
Status verschrottet 2012
Eine echte "Kasselänerin" ist diese DH 240 B. Am 25.02.1959 an die Preußen-Elektra AG für das Kraftwerk Kassel abgeliefert, kam sie um 1990 zur Firma Wegmann & Co. GmbH im Kasseler Unterstadt-Bahnhof. Nachdem Wegmann den Versand auf dem Schienenweg 1994 eingestellt hatte, blieb die Lok bis 1997 abgestellt und gelangte dann zur Firma Röttger Recycling in Kassel-Bettenhausen.
Sie wurde jedoch nicht zerlegt, sondern zunächst als Denkmal am Werkeingang aufgestellt. Zwischen Januar und April 2012 wurde die Lok schließlich verschrottet.
Die Fotos zeigen die Lok am 29.12.1988 auf der Anschlussbahn zum Kraftwerk bzw. mit einem leeren Kohlenzug in Kassel-Niederzwehren, am 12.03.1990 in Kassel Unterstadt sowie am 08.06.2009 als "Denkmal" bei der Schrotthandlung Röttger in Kassel-Bettenhausen.
Fabrik-Nr. 29971 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 28237 Bremen
Eigner TSR Recycling GmbH
Status verschrottet 2019
Als Lok "033" bei den Salzgitter Verkehrsbetrieben begann am 30.01.1959 die Karriere dieser Lokomotive. Mit Übergang des Unternehmens zu den Vekehrsbetrieben Peine-Salzgitter (VPS) wurde die Lok in "203" umgezeichnet.
1979 wurde sie an die Firma Eckhardt & Co. in Hamburg verkauft und als Lok "4" bezeichnet. Aus dem Unternehmen wurde später die Hamburger Metallrecycling GmbH. Im Dezember 2005 wurde Lok an TSR Recycling GmbH & Co. KG in Bremen verkauft. Als sie am 13.08.2013 und am 09.03.2014 dort aufgenommen wurde, war sie schon einige Zeit abgestellt. Im November 2019 wurde sie schließlich vor Ort verschrottet.
Fabrik-Nr. 29981 / 1959
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 06729 Elsteraue-Tröglitz
Eigner ARCO Transportation GmbH
Status unbekannt, vermutlich verschrottet
Henschel lieferte die Lok am 21.06.1960 an die Stadt Düsseldorf aus, wo sie dem Marktamt unterstellt wurde und für den Verschub auf dem Großmarkt zuständig war. Ihre Betriebsnummer war "4". 1992 wurde sie an den Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte verkauft, wo sie die Nummer "104" erhielt und für einige Zeit an die Firma Eisenbau Krämer in Recklinghausen-Süd vermietet wurde. Später kaufte die Karsdorfer Eisenbahn in Karsdorf die Lok und gab ihr erst die Nummer "008" und ab 1999 dann "0201".
Am 21.04.2004 wurde ARCO Transportation GmbH in Elsteraue-Tröglitz neuer Besitzer der Lok, eingereiht wurde sie als "5021.01-9".
Zwei Jahre später, am 10.09.2006, wurde die Lok im Bahnhof Murnau aufgenommen.
 
Fabrik-Nr. 30313 / 1960
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 74564 Crailsheim
Eigner GfE Gesellschaft für Eisenbahnbetrieb mbH
Status abgestellt
Die Maschinenfabrik Voith GmbH in Heidenheim erhielt diese Lok am 26.05.1961. Sie wurde mit der Nummer "4" in Betrieb genommen und blieb dort 40 Jahre  im Einsatz. Im Oktober 2001 verkaufte man die Maschine an die GfE Gesellschaft für Eisenbahnbetrieb mbH in Crailsheim. 2007 bekam sie die NVR-Nummer "98 80 3602 132-3 D-GfE". Eingesetzt wird sie zum Verschub des umfangreichen Reisezugwagenbestandes der GfE innerhalb der Bahnhof Crailsheim.
Am 02.10.2023 war sie im BW Crailsheim abgestellt.
Fabrik-Nr. 30334 / 1962
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 40589 Düsseldorf-Reisholz
Eigner V&M Deutschland GmbH
Status verschrottet 2022
Stets in Düsseldorf beheimatet war diese DH 240 B. Sie wurde am 22.01.1962 an das Stahl- und Röhrenwerk Reisholz GmbH ausgeliefert und mit der Betriebsnummer "1" in Betrieb genommen.
Das Werk wurde mehrfach umfirmiert: erst in Mannesmannröhren-Werke AG, 1995 in Mannesmannrohr GmbH und am 01.10.1997 in V&M Deutschland GmbH. Gleich im Rahmen der ersten Änderung wurde der Lok die Betriebsnummer "7" zuteil, die sie bis zuletzt getragen hat. Zusätzlich wurde unübersehbar der Name "VALLI" angebracht.
Im September 2022 wurde die bis zuletzt sehr gepflegte Lok vor Ort verschrottet.
Die Bilder wurden am 23.07.2015 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 30342 / 1961
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 38315 Schladen
Eigner Norharzer Zucker AG
Status verschrottet 2010
Die 1961 gebaute Lok diente Henschel zunähst als Mietlokomotive und wurde erst am 29.03.1965 an die Osterwieck-Wasserlebener Eisenbahn AG mit Sitz in Braunlage verkauft, wo sie die Betriebnsummmer "DH 65" erhielt und auf dem westdeutschen Rest ihrer ehemaligen Stammstrecke im Güterverkehr zum einsatz kam. 1969 wurde sie an die Nordharzer Zucker AG in Braunschweig für die Zuckerfabrik in Schladen verkauft. Neue Betriebsnummer war "1".
1996 startete die vermeintliche Karriere als Museumslok "V 21" bei der Dampflokgemeinschaft 41 096 e.V. in Liebenburg-Klein Mahner. Allerdings wurde sie dort nicht aufgearbeitet und schließlich 2010 verschrottet.
Das Bild zeigt die Lok beim Rangieren in Schladen am 30.11.1993.
Fabrik-Nr. 30584 / 1963
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 66540 Neunkirchen
Eigner ARBED-Saarstahl AG
Status unbekannt
Am 30.04.1963 erhielt die Stahlwerk Bochum AG diese Lokomotive, die mit der Nummer "5" in Betrieb genommen wurde. Um 1966 wurde sie an die Neunkircher Eisenwerk AG in Neunkirchen (Saar) verkauft und in "48" umnummeriert. Im Juni 1982 wurde das Werk ein Teil der ARBED-Saarstahl AG.
1984 war die Lok überflüssig und wurde an den italienischen Händler Nuova Ralfo S.r.l. in Olginate verkauft. Dieser verkaufte sie im selben Jahr an die Firma Cariboni S.p.A. in Colico, wo ihre Betriebsnummer "T 670" lautete. 1998 wechselte sie zur Baufirma Impresa Bonciani in Ravenna, was den Wechsel der Betriebsnummer in "309" zur Folge hatte. Vermutlich 2016 kam sie zur Firma IPE Locomotori S.r.l. in Pradelle di Nogarole Rocca, wo sie nach einer Aufarbeitung als "DD FMT BO 0392 E" bezeichnet wurde. Neuere Infos liegen nicht vor.
Das Foto zeigt die Lok am 21.04.1983 noch mit der alten Eigentümer-Aufschrift im ARBED-Stahlwerk in Neunkirchen.
Fabrik-Nr. 30998 / 1965
Typ DH 240 B
Bauart B-dh
Standort 40589 Düsseldorf-Reisholz
Eigner On Rail GmbH
Status unbekannt
Henschel lieferte diese Lok am 08.07.1965 an das Stahl- und Röhrenwerk Reisholz GmbH in Düsseldorf aus, wo sie die Betriebsnummer "3" erhielt. Werk und Lok wurden mehrmals verkauft oder umfirmiert, zunächst an die Mannesmannröhren-Werke AG, dann in Mannesmann Rohr GmbH und am 01.10.1997 in V&M Deutschland GmbH.
1998 verkaufte V&M die Lok an den Händler On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH in Mettmann. Im Oktober 2003 wurde sie dort noch abgestellt vorgefunden, danach verliert sich ihre Spur.
Das Bild zeigt die Maschine am 24.05.2000 noch in Düsseldorf-Reisholz abgestellt.
 
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