Home   |   News   |   Feldbahnen   |   Werklokomotiven   |   Stellwerke & Posten   |   Übergaben & Nebenbahnen   |   Privatbahnen
 
Portraits von Feldbahnlokomotiven aus dem Hause Deutz finden Sie hier.
Deutz Lokomotiven
Gehe zu
1703/1916 bis 47327/1944
55176/1952 bis 57700/1964
57707/1964 bis 58240/1968
Fabrik-Nr. 55176 / 1952
Typ A6M 517 R
Bauart B-dh
Standort 47877 Willich
Eigner privat, Klaus Rabe
Die Lokomotive wurde am 20.01.1953 an die Bayernwerk AG in Schwandorf für die Industriebahn Mittlere Isar ausgeliefert. In den 1960er Jahren wurde sie als Lok 1 ins Dampfkraftwerk Schwandorf der Bayernwerk AG versetzt.
1982 trennte sich die Firma von der Lok und verkaufte sie an die Gärtnerei Buchmann in Schwandorf, die sie als Denkmal aufstellte. Im Mai 2001 konnte Wilhelm Rabe die Lok im Rahmen einer Auktion übernehmen und in seinem Nutzfahrzeugmuseum im ehemaligen Stahlwerk Becker in Willich unterstellen. Als Leihgabe wurde sie schließlich am 13.09.2011 am ehemaligen Haltepunkt Schiefbahn-Nord in Willich-Schiefbahn-Niederheide als Denkmal aufgestellt und ein Jahr später offiziell von Graffiti-Künstlern gestaltet. Die Bilder entstanden am 10.05.2015.
Fabrik-Nr. 55332 / 1952
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 35510 Butzbach
Eigner Tröster Landmaschinenhandel
Ausgeliefert wurde diese Lok am 28.10.1952 an die Firma Chlorberag Chlorbetriebe Rheinfelden AG, die zur Dynamit Nobel AG gehörten. Sie erhielt die Betriebsnummer 186. 1967 wurde sie an die Firma Tröster Landmaschinenhandel in Butzbach verkauft. Tröster baute Landmaschinen unter dem Namen Hassia. Hassia musste 1991 Konkurs anmelden und der Fertigungsbetrieb wurde von der dänischen Cormall übernommen. 1995 ging auch Cormall in die Insolvenz.
Die Lok wurde 1991/92 an die Eisenbahnfreunde Bad Nauheim abgegeben, die sie 1993 an einen Privatmann weiterreichten, der die Lok den Dampfbahnfreunden Kahlgrund in Hanau zur Verfügung stellte.
Das Bild zeigt die Stangenlok am 11.08.1986 bei der Firma Tröster.
Fabrik-Nr. 55414 / 1953
Typ A6M 517R
Bauart B-dm
Leistung 107 PS
Geschw. 32 km/h
Standort 89547 Gerstetten
Eigner Ulmer Eisenbahnfreunde
Am 27.01.1953 wurde diese Lok an die Maschinenfabrik J.M. Voith GmbH in Heidenheim ausgeliefert. Sie erhielt die vom Landesbevollmächtigten für Schienenverkehr vorgesehene Betriebsnummer 751 und intern die Nummer 2. Um 1994 konnten die Ulmer Eisenbahnfreunde die Lok übernehmen und mit dem Namen "Blauer Klaus" in den Bestand einreihen. Seit mehreren Jahren ist sie am Standort Gerstetten, wo auch die Bilder am 20.09.2015 entstanden. Ihre NVR-Nummer lautet 98 80 3438 001-0 D-UEF.
Fabrik-Nr. 55570 / 1953
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 21745 Hemmoor
Eigner Deutsches Zementmuseum Hemmoor
An ihrer alten Wirkungsstätte ist diese Deutz als Denkmal im Deutschen Zementmuseum Hemmoor aufgestellt. Am 11.06.1953 wurde sie von Deutz an die Portland Zementfabrik nach Hemmoor ausgeliefert. 1979 wurde sie in die Portland Zementfabrik nach Lägerdorf abgegeben und 1996 kehrte sie nach Hemmoor zurück, um gemeinsam mit anderen technischen Maschinen das Zementmuseum zu bereichern. Das Foto wurde im September 2008 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 55670 / 1953
Typ A2L 514 R
Bauart B-dm
Leistung 28,5 PS
Gewicht 10 t
Geschw. 14,5 km/h
Standort 93055 Regensburg
Eigner Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- u. Eisenbahnfreunde
Noch ohne Motor zeigte sich die Deutz 55670 am 01.06.2009 bei den Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- und Eisenbahnfreunden. Am 28.07.2010 war sie bereits weiter komplettiert worden (rechte Aufnahme). Geliefert wurde sie am 17.07.1953 an die Deutsche Maizena Werke in Krefeld-Linn, kam dann an das Edelstahlwerk Kind & Co in Wiel-Bielstein und schließlich auf einen Spielplatz in Rödental bei Coburg. Über eine Versteigerung bei Ebay wechselte die Lok am 31.05.2005 an die Eisenbahnfreunde in Regensburg.
Fabrik-Nr. 55692 / 1953
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 95100 Selb
Eigner   Modell- und Eisenbahnlub Selb-Rehau
Im Kraftwerk Arzberg der Bayerischen Elektrizitäts-Gesellschaft Bayreuth begann am 20./21.08.1953 die Karriere dieser Maschine. Als Lok "1" erlebte sie dort den Verkauf an e-on und blieb bis zum 13.12.2003 im Kraftwerk. Danach konnte die Maschine vom Modell- und Eisenbahnclub Selb-Rehau übernommen werden. Beide Aufnamhen der intern "Arzberg" genannten Lok entstanden im Museumsgelände, das linke Bild am 26.11.2014.
Fabrik-Nr. 55831 / 1954
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 58802 Balve
Eigner Chemische Fabrik Wocklum Gebr. Hertin
Am 12.07.1954 wurde diese Lok an die Glas- und Spiegelmanufaktur AG in Gelsenkirchen-Schalke geliefert. Sie erhielt die Nummer "1". 1961 wurde sie an die Chemische Fabrik Wocklum Gebr. Hertin GmbH & Co. KG in Balve verkauft, wo sie die Betriebsnummer behielt. Als sie nicht mehr benötigt wurde, stellte das Unternehmen die Lok als Denkmal auf dem Werksgelände auf. 2007 wurde sie von Eisenbahnfreunden erstmals in diesem Zustand dokumentiert.
Auf dem Foto vom 27.03.2000 war sie in Balve noch im Einsatz.
Fabrik-Nr. 55862 / 1954
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 38271 Baddeckenstedt
Eigner Nordharzer Zucker AG
Die Deutz wurde am 24.08.1954 an die Zuckerfabrik Schladen AG ausgeliefert und erhielt die Nummer 2. Den Wechsel zur Nordharzer Zucker AG machte sie ebenso mit wie einen zeitweiligen Wechsel zur Zuckerfabrik Baddeckenstedt des selben Unternehmens. 1996 wurde die mittlerweile wie eine Bundesbahn-Lok ozeanblau und beige lackierte Maschine an die Dampflokgemeinschaft 41 096 e.V. in Klein Mahner verkauft. Diese gaben sie 2002 an den Verein Ziesar-Bücknitzer Eisenbahn in Bücknitz ab. Dort war sie 2003 noch aufgearbeitet und in grünem Anstrich zu sehen; seit 2008 ist sie als Denkmal beim Industriedenkmal Krügermühle Bücknitz e.V. in Magdeburgerforth zu finden. Das Foto hier entstand am 02.12.1989 in Baddeckenstedt.
Fabrik-Nr. 55872 / 1955
Typ A6M 517 R
Bauart B-dh
Leistung 135 PS
Gewicht 20 t
Standort 49090 Osnabrück
Eigner Osnabrücker Dampflokfreunde e.V.
Vom 12.07.1955 bis Juni 2006 war diese Lok als V 22 bei den Klöckner Georgsmarienwerke AG bzw. der späteren Georgsmarienhütter Eisenbahn im Einsatz. Nachdem sie dort nicht mehr gebraucht wurde, konnten die Osnabrücker Dampflokfreunde die Lok übernehmen und restaurieren. Am 18.06.2009 stand sie in Osnabrück Piesberg.
Fabrik-Nr. 56106 / 1955
Typ V6M 436 R
Bauart C-dh
Standort 31162 Bad Salzdetfurth
Eigner K + S Kali und Salz AG
Am 02.06.1955 erfolgte die Auslieferung an die United States Army, Headquarters Rheinau, Transport Center APO 403 in Frankfurt/Main. Als Betriebsnummer nutzte man die Fabriknummer: "56106 P". In den 1960er Jahren wurde die Lok an die Wintershall AG in Kassel für das Werk Buggingen verkauft, wo sie die vom Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht die Nummer 237 erhielt. Am 01.07.1970 gelangte das Werk zur Kali und Salz GmbH, aus der wiederum 1971 eine AG wurde. 1973 wurde die Lok im Werk Bad Salzdetfurth des selben Unternehmens stationiert und erhielt dort die Betriebsnummer "4".
Im Juni 1997 wurde die Maschine an die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte in Bochum-Dahlhausen abgegeben, wo sie als Ersatzteilspender diente und später wahhrscheinlich verschrottet wurde.
Das Bild zeigt sie am 01.09.1984 in Bad Salzdetfurth.
Fabrik-Nr. 56124 / 1956
Typ T4M 625 R
Bauart B-dm
Standort 58840 Plettenberg-Ohle
Eigner Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling
Am 30.07.1956 wurde diese Lok an die Häfen der Stadt Köln ausgliefert und mit der Nummer 4 in den Bestand eingereiht. Am 17.03.1988 verkaufte man die Maschine an die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH & Co KG in Hattingen, wo sie als Lok 21 in den Mietpark aufgenommen wurde. Nis zum August 2000 sind mehrere Mieteinsätze bekannt geworden, so auch am 27.03.2000, als die Lok in Plettenberg bei der Alcan Ohler GmbH eingesetzt wurde. Nach dem Jahr 2000 liegen keine Infos zur Lok mehr vor.
Fabrik-Nr. 56149 / 1955
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 83367 Petting
Eigner privat
Die Firma Dr. F. Raschig GmbH in Bochum-Langendreer erhielt diese Lok am 06.07.1955. 1994 wurde sie abgestellt vorgefunden und im Oktober 2007 im Internetauktionshaus Ebay zum Verkauf angeboten. 2007 wurde sie dann an einen Privatsammler alter Technik im oberbayrischen Petting verkauft. Die Lok kann dort auf einem hundert Meter langen Gleisstück aus eigener Kraft bewegt werden, was am 04.01.2013, als die Bilder entstanden, auch geschah.
Fabrik-Nr. 56301 / 1956
Typ A6M 517 R
Bauart B-dh
Leistung 135 PS
Gewicht 20 t
Standort 34613 Schwalmstadt-Treysa
Eigner Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll e.V.
Die Lok wurde am 27.04.1956 als 120 an die Firma Th. Goldschmidt AG in Essen für das Werk in Mannheim-Rheinau ausgeliefert. 1984 übernahm Orenstein & Koppel die Lok und vermietete sie an verschiedene Betriebe, ehe das Stormarnwerk Frielendorf sie 1989 ankaufte. Am dortigen Anschlussgleis wurde sie Opfer eines Brandanschlags und gelangte in diesem Zustand 2000 an die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa. Diese gaben sie Ende 2000 an InfraServ nach Wiesbaden, wo sie aufgearbeitet und 2001 als Lok 780 EMMA an die Haltermann GmbH in Speyer abgegeben wurde. Das Foto entstand am 03.08.2000.
Fabrik-Nr. 56462 / 1957
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 46238 Bottrop
Eigner Industriekesselwagen-Reinigung GmbH
Die Lok wurde am 09.01.1957 an die Kali-Chemie AG, Hannover für das Werk Friedrichshall in Sehnde bei Hannover ausgeliefert. Später war sie im Werk Nienburg im Einsatz und trug die Nummer 2. Als das Nienburger Werk zum 01.07.2001 geschlossen und zum Industriepark Nienburg GmbH umfunktioniert wurde, wechselte auch die Lok den Besitzer. Schließlich wurde sie 2005 an die Industriekesselwagen-Reinigung GmbH in Bottrop verkauft, wo sie als Emma 2 eingesetzt wird. Das Foto wurde in Bottrop am 19.07.2008 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 56554 / 1957
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 52538 Selfkant-Tüddern
Eigner Eisparadies Penners
Die Lok wurde am 04.06. oder 05.06.1957 an die Firma Westwaggon in Köln-Deutz ausgeliefert. Am 13.12.1968 erfolgte der Verkauf an die Union Deutsche Lebensmittel, die die Lok im Ölwerk Spyck bei Kleve einsetzten. 1982 wechselte sie in die Niederlande und wurde in Bergen op Zoom vom Tabakhersteller Phillip Morris als Lok "Marlboro" eingesetzt. Ihre museale Karriere begann mit der Abgabe an die Museumsbahn Stibans in Rosendaal 1991, wobei sie leihweise auch bei der Firma Conrail in Rosendaal zu Rangierzwecken eingesetzt war. Ihren Denkmalplatz in Selfkant-Tüddern erreichte sie am 05.01.2008. Am 20.08.2013 wurde sie fotografiert.
Fabrik-Nr. 56561 / 1957
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 91154 Roth-Eckersmühlen
Eigner Gemeinde Roth
Die Deutz wurde am 28.06.1957 an die Gleisgemeinschaft Süd in Nürnberg geliefert. Wahrscheinlich in der ersten Hälfte der 1990er Jahre wurde die Lok von der Gleisgemeinschaft Süd Nürnberg an das DB Museum übergeben, wo sie im April 1999 nachgewiesen ist. Im Januar 2006 erfolgte die leihweise Abgabe an die Gemeinde Roth, um die Lok als Denkmal am historischen Eisenhammer in Roth-Eckersmühlen aufszustellen. Dort wurde sie am 30.06.2012 fotografiert.
Fabrik-Nr. 56850 / 1958
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 89335 Ichenhausen
Eigner privat
Deutz lieferte die Lok am 05.03.1958 an den Röhrengroßhandel Hoberg & Driesch GmbH in Düsseldorf. 1981 wurde sie beim Alpinen Hartschotterwerk in Senden vorgefunden - wann sie dort ankam, ist unbekannt. Auch der Zeitpunkt des Wechsels auf den privaten Denkmalsockel in Ichenhausen ist nicht bekannt. Im März 1997 war sie noch in Senden zu sehen, im Februar 2009 nicht mehr.
Als am 16.06.2014 die Fotos aufgenommen wurden, war die Lok innerhalb des Grundstücks in Ichenhausen an einen anderen Platz gestellt worden und hatte gerade eine optische Aufarbeitung bekommen.
Fabrik-Nr. 56863 / 1958
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Standort 89250 Senden
Eigner Alpines Hartschotterwerk Kässbohrer
Erstbesitzer der Lok war die Altenessener Bergwerks AG in Essen. Später fand sie sich bei der deutschen Philips GmbH im Werk Hamburg wurde, ehe sie 1979 nach Gelsenkirchen an die Küppersbusch AG verkauft wurde. Der Lokhändler NEWAG in Oberhausen übernahm die Maschine in den 1980er Jahren und verkaufte sie schließlich nach Schwaben an das Alpine Hartschotterwerk in Senden. Dessen Anschlussgleis wurde 2007 vom Streckengleis gekappt. Die Fotos sind vom Februar 2009. 2010 erfolgte schließlich der Verkauf an das Ausbildungszentrum Ost der Baumaschinentechnik International GmbH in Hoppegarten, wo die Lok als Denkmal dienen soll.
Fabrik-Nr. 56895 / 1958
Typ A12L 614 R
Bauart B-dm
Leistung 200 PS
Standort 84104 Rudelzhausen-Enzelhausen
Eigner Hagl Containerdienst und Recycling
Aus den Beständen der Deutschen Bundeswehr stammt diese Lok. Am 20.06.1958 wurde sie an den Standort Oldenburg ausgeliefert, wechselte später zum Depot Glinde, wo sie die Nummer 2 erhielt und blieb bis 1998 dort erhalten. Im November 1988 wurde sie an einen Privatmann im niederbayrischen Mosthenning verkauft. Einige Jahre später kam sie zu privaten Fahrzeugsammlung Hagl im ehemaligen Bahnhof Enzelhausen. Dort entstanden am 24.05.2009 das linke und am 30.06.2013 das rechte Bild.
Fabrik-Nr. 56937 / 1961
Typ A6M 517 R
Bauart B-dm
Standort 92253 Schnaittenbach
Eigner Eduard Kick Kaolin- und Quarzsandwerke
Die Lok wurde 1961 an die BP - Benzin & Petroleum GmbH für das Werk Hamburg-Wilhelmsburg abgeliefert. In den 1970er Jahren gelangte sie an die Firma Eduard Kick Kaolin- und Quarzsandwerke in Schnaittenbach, wo sie unter der Nummer 4 bis Oktober 2008 vorhanden war. Am 13.10.2008 wurde sie durch den Altmetallhändler Harry Graupner aus Amberg vor Ort zerlegt. Einen Tag vor der Verschrottung wurde die 47 Jahre alte Deutz-Lok am 12.10.2008 noch im Schnaittenbacher Kaolinwerk fotografiert.
Fabrik-Nr. 56955 / 1959
Typ A8L 614 R
Bauart C'C'-dh
Standort 34225 Baunatal
Eigner Hessische Landesbahn
Deutz lieferte die Lok 1959 an die Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE) aus, wo sie die Betriebsnummer V 82 erhielt. Am 01.04.1971 übernahm die Kleinbahn Kassel-Naumburg (KN) die Lok und gab ihr die Nummer V 166. Das Unternehmen firmierte ab August 1983 als Kassel-Naumburger Eisenbahn AG (KNE) und ging am 08.03.2006 in der Hessischen Landesbahn Basis AG (HLB) auf.
Die Lok wurde 1986 bei Thyssen Henschel in Kassel grundlegend modernisiert, wobei von der alten Deutz-Lok nur Rahmen und Fahrwerk beibehalten wurden. Nach der Wiederinbetriebnahme fuhr sie mit der Betriebsnummer DG 202. 2007 erhielt sie zusätzlich die NVR-Nummer 92 80 0421 002-3 D-HLB.
Am 30.12.2013 stand sie im Betriebswerk Baunatal-Großenritte.
Fabrik-Nr. 56957 / 1960
Typ A8L 614 R
Bauart B-dh
Standort 31275 Lehrte
Eigner Nordzucker AG 
Am 08.09.1960 übernahm die Lehrter Zucker AG diese Lok und vergab ihr die Betriebsnummer 1. Ab 1990 erlebte die Lok zwei Umfirmierungen: 1990 in Zuckerverbund Nord AG und 1997 in Nordzucker AG. Im September 2000 wurde sie zur Zuckerfabrik Baddeckenstedt des selben Unternehmens versetzt und 2002 an den Händler Newag in Oberhausen verkauft. Dort verliert sich ihre Spur.
Das Foto zeigt die Lok am 24.03.1998 in Lehrte.
Fabrik-Nr. 57050 / 1959
Typ A4L 514 R
Bauart B-dm
Geschw. 14,5 km/h
Standort 86165 Augsburg
Eigner Dehner Recycling
Die Lok wurde am 24.03.1959 als Lok 1 an den Schlacht- und Viehhof Augsburg geliefert, wo sie ihre gesamte Einsatzzeit verbrachte. 2008 wurde sie Denkmal bei Dehner Recycling GmbH, Augsburg. Durch Zufall konnte sie dort entdeckt werden. Die Lok wartete aber nicht auf den Schneidbrenner, denn sie wurde extra auf einem Gleisjoch abgestellt und später geschützt in einer Halle untergebracht.
Fabrik-Nr. 57068 / 1961
Typ MS 450 C
Bauart C-dh
Standort 47441 Moers
Eigner MaK
Die Städtischen Häfen Hannover waren am 28.11.1961 Empfänger dieser Stangenlok, die in Hannover die Betriebsnummer 4 erhielt.
1982 wurde die Lok an die Firma MaK verkauft und nach Moers überstellt, wo sie bis 1985 auf einen Käufer wartete. Dieser fand sich in Gestalt des italienischen Lokhändlers IPE Locomotori S.p.A. in Pradelle di Nogarole Rocca. Von dort wurde die Lok weiter verkauft, wobei der Abnehmer nicht einwandfrei geklärt ist.
Das Bild zeigt die Maschine am 18.07.1984 bereits neu lackiert bei MaK in Moers.
Fabrik-Nr. 57145 / 1960
Typ A6M 528 R
Bauart C-dh
Standort 49808 Lingen-Holthausen
Eigner Erdöl Raffinerie Emsland GmbH
Am 20.07.1960 wurde diese Maschine an die Gewerkschaft Erdöl-Raffinerie Emsland in Lingen-Holthausen abgeliefert und dort mit der Nummer 5 in den Bestand eingereiht. 1970 folgte die Umfirmierung des Unternehmenes in Erdöl Raffinerie Emsland GmbH, 2002 wurde die Raffinerie von der Deutschen BP AG übernommen und im Juni 2009 wurde die Lok aus dem Bestand gestrichen.
Käufer waren die Eisenbahnfreunde Hasetal Haselünne e.V. Sie arbeiteten die Maschine auf und vergaben die Betriebsnummer V32, außerdem erhielt sie  die NVR Nummer 98 80 3442 001-4.
Das Foto zeigt die Lok in Lingen-Holthausen am 22.06.1999.
Fabrik-Nr. 57191 / 1961
Typ DG 1200 BBM
Bauart B'B'-dh
Leistung 1200 PS
Standort 34127 Kassel
Eigner DIE-LEI Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH
Die am 19.07.1961 abgelieferte Lok gehörte zunächst als V 35 zum Bestand der Köln-Bonner Eisenbahn AG (KBE). Aus dem Unternehmen wurde 1992 die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK), und die Lok erhielt zum 01.07.1992 die neue Betriebsnummer V 34. Im Dezember 1994 wurde sie in DH 34 umgezeichnet.
Zehn Jahre später nahm im Dezember 2004 die Vossloh Locomotives GmbH in Kiel die Lok in Zahlung und reichte sie am 09.07.2008 an die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Karl Reuschling in Hattingen weiter. Noch 2008 konnte die Maschine an die Firma DIE-LEI in Kassel verkauft werden. Im Bahnhof Kassel-Unterstadt wurde sie am 26.12.009 fotografiert. Ihre Betriebsnummer lautete nun DLI 120 57 191.
Nach 2010 wurde die Lok über den Händler Unirail Schienenfahrzeuge GmbH in Recke an die italienische Firma Railoc S.r.l. in Udine verkauft, von wo sie im September 2015 an die Nuova Solmine S.p.A. in Scarlino weiterveräußert werden konnte.
 
Fabrik-Nr. 57192 / 1962
Typ KG 230 B ex
Bauart B-dh
Standort 48499 Salzbergen
Eigner SRS Schmierstoffraffinerie Salzbergen GmbH
Am 09.07.1962 wurde diese Lok mit der Betriebsnummer 2 an die Wintershall AG in Kassel für die Erdöl-Raffinerie Salzbergen ausgeliefert. Ab 1994 firmierte das Werk als SRS - Schmierstoffraffinerie Salzbergen GmbH. 1999 wurde die Lok an die DEA AG verkauft und in deren Werk nach Hamburg-Grasbrook verbracht. Bis 2008 erlebte sie dort zwei weitere Eigentümerwechsel:
- 2002 Shell & DEA Oil GmbH, Elbe Mineralölwerke
- 2003 Shell Oil Deutschland GmbH, Elbe Mineralölwerke
Am 28.02.2008 wurde die Deutz an den Händler Unirail in Recke verkauft, der sie wenige Tage später an den Eisenbahnbedarf Bad Orb weiter reichte. Am 20.08.2009 verließ die Lok Deutschland und fand bei der Impresa Edile Cataldo Torchia in Cariati in Italien ein neues Zuhause.
Das Bild zeigt die Lok am 17.05.1999 in Salzbergen.
Fabrik-Nr. 57443 / 1962
Typ KS 55 B
Leistung 55 PS
Gewicht 14 t
Bauart B-dm
Standort 86807 Buchloe
Eigner Xaver Riebel Gleisbau
Die Lok verbrachte ab der Auslieferung ihre aktive Einsatzzeit ausschließlich bei der Papier- und Pergamentfabrik Seltmans GmbH in Sibratshofen bei Kempten. Nachdem sie dort nicht mehr benötigt wurde, übernahm die Firma Gleisbau Xaver Riebel in Buchloe die Lok 1986 und stellte sie am Zugang zum Werksgelände als Denkmal auf. Auch am 02.05.2009 zeigt sich sich dort in gutem Zustand.
Fabrik-Nr. 57444 / 1962
Typ KK 130 B
Bauart B-dm
Leistung 130 PS
Standort 31089 Duingen
Eigner Förderverein Kleinbahn Voldagsen-Delligsen-Duingen
Der Lebensweg dieser Lok begann am 22.01.1962 im Volkswagenwerk Wolfsburg, wo sie als 878617 bis 1982 eingesetzt wurde. Über den Westdeutschen Bahn- und Baubedarf in Hattingen gelangte die Lok im Juni 1982 an das Kaliwerk Bad Salzdetfurth der Kali & Salz AG. 2002 war der aktive Einsatz vorüber, das Deutsche Werkbahnmuseum in Hannover übernahm die Lok, gab sie aber schon am 28.06.2002 an den Förderverein  Kleinbahn Voldagsen - Delligsen - Duingen (VDD) ab. In Duingen entstanden am 13.06.2009 auch die Aufnahmen.
Fabrik-Nr. 57485 / 1963
Typ KK 140 B
Bauart B-dm
Leistung 140 PS
Gewicht 20 t
Geschw. 34 km/h
Standort 68169 Mannheim
Eigner Bührer Umwelt GmbH
Die Lok wurde am 25.10.1963 an die Firma Altwert in Essen ausgeliefert und blieb dort bis 2007 im Einsatz. Dank guter Geschäftsbeziehungen konnte das Recycling-Unternehmen Bührer in Mannheim die Lok übernehmen. Bührer nahm damit den Betrieb auf dem zuvor jahrelang ungenutzten Anschlussgleis auf der Friesenheimer Insel auf, wo große Mengen Altschotter zur Aufbereitung angeliefert wurden. Die Firma Bührer in Mannheim ist bekannt durch die riesige Sammlung alter Baumaschinen, die der Besitzer aus allen Teilen Deutschlands zusammen gekauft hat.
Fabrik-Nr. 57486 / 1963
Typ KK 130 B
Bauart B-dh
Standort 23554 Lübeck 
Eigner Ernst Boie GmbH
Diese Lok wurde am 01.02.1963 an die Vereinigten Glaswerke GmbH in Herzogenrath ausgeliefert. Die weiteren Eigentümer-Wechsel bis 1992 lassen sich zeitlich nicht näher bestimmen: Als Händler übernahm die Mainische Feldbahn in Schwere die Lok und verkaufte sie an die Rhenus Lager und Umschlag AG in Dortmund-Hardenberg weiter. Als sie dort nicht mehr benötigt wurde, kaufte der Händler WBB - Westdeutscher Bahn- und Baubedrf Horst Scholtz in Hattingen die Lok und konnte sie 1992 an den Minerölhandel Ernst Boie in Lübeck verkaufen. Dieser trennte sich 2006 von der Maschine und verkaufte sie an Privat. Seitdem wird sie bei wechselnden Museumsbahnen eingesetzt; seit 25.06.2009 bei der Museumsbahn Bremerhaven-Bederkesa.
Fabrik-Nr. 57522 / 1962
Typ KS 230 B
Bauart B-dm
Leistung 230 PS
Standort 84104 Rudelzhausen-Enzelhausen
Eigner Hagl Containerdienst und Recycling
Die Lok wurde am 13.10.1962 an die Deutsche Bundeswehr für den Fliegerhorst Diepholz geliefert. Im Dezember 1997 wurde sie an J. Stiersdorfer im niederbayrischen Mosthenning verkauft; einige Jahre später gelangte sie in die private Fahrzeugsammlung Hagl am ehemaligen Bahnhof Enzelhausen in der Hallertau. Dort wurde sie am 25.04.2010 fotografiert.
Fabrik-Nr. 57537 / 1963
Typ MS 430 C ex
Bauart C-dh
Standort 30629 Hannover-Misburg
Eigner VTG Lehnkering GmbH
Abnehmer der Lok war am 04.04.1963 die Erdöl-Raffinerie Deurag-Nerag GmbH in Hannover-Misburg, wo sie als Lok VI bezeichnet wurde. Anfang der 1980er Jahre wurde sie in Lok II umgezeichnet. Alle folgenden Verkäufe und Umifermierungen des mittlerweile zu einem Tanklager gewordenen Werkes machte die Lok bis 2011 mit:
- 1986 VTG Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH
- 1998 VTG-Lehnkering AG
- 2004 Lehnkering GmbH
- 2006 TanQuid Deukalion Tanklager
- 2007 TanQuid GmbH & Co KG
Vermutlich 2012 wurde die 2011 abgestellte Lok an die Autoverwertung R. Bremer in Hannover-Misburg verkauft. Bis zum Sommer 2013 fand jedoch noch keine Zerlegung statt.
Das Bild zeigt die Maschine am 21.10.1998 im Einsatz.
Fabrik-Nr. 57538 / 1963
Typ MS 430 C ex
Bauart C-dh
Standort 47441 Moers
Eigner Maschinenbau Kiel AG (MaK)
Verhältnismäßig kurz war die Geschichte der 57538: Am 25.10.1963 wurde die Lok an die Städtischen Häfen Hannover ausgeliefert und dort mit der Nummer "6" in Betrieb genommen. Schon 1983 kaufte die Maschinenbau Kiel AG (MaK) am Standort Moers die Lok, um sie weiter zu vermitteln. Da diese Absicht scheiterte, wurde die Lok 1987 verschrottet.
Das Foto zeigt sie am 18.07.1984 abgestellt in Moers.
Fabrik-Nr. 57541 / 1963   UPDATE
Typ DG 1200 BBM
Bauart B'B'-dh
Leistung 1200 PS
Standort Düsseldorf
Eigner On Rail GmbH
Die Lok wurde am 04.03.1963 an die Köln-Bonner-Eisenbahn AG ausgeliefert und dort als Lok V 37 bezeichnet. Zum 01.07.1992 erhielt sie die Betriebsnummer V 35 und im Januar 1995 schließlich DH 35. Nachdem sie bei der mittlerweile unter Häfen und Güterverkehr Köln AG firmierenden Bahn nicht mehr benötigt wurde, übernahm die Firma Vossloh Locomotives in Kiel am 31.12.2004 die Lok und verkaufte sie nach 2007 weiter an die Firma On Rail in Mettmann.
Nach einer Aufarbeitung ist die bei On Rail als Lok 48 bezeichnete Maschine seit dem 13.04.2011 leihweise bei Vallourec & Mannesmann Tubes in Düsseldorf-Rath im Einsatz. Sie trägt hier die Nummer D 7 und wurde am 13.04.2012 fotografiert.
Im März 2017 wurde die Lok nach Italien verkauft.
Fabrik-Nr. 57662 / 1963
Typ KS 55 B
Bauart B'-dm
Standort 41460 Neuss
Eigner Rhenus AG & Co. KG
Das Gußstahlwerk Wittmann AG in Hagen-Haspe war am 20.05.1963 Empfänger dieser Lok. 1975 wurde sie an die Krefft GmbH in Gevelsberg verkauft und wechselte mit der Übernahme des Werkes durch Bauknecht 1986 ebenfalls den Besitzer. Wenig später wurde sie an die Firma Müller & Borggräfe GmbH in Gevelsberg verkauft, landete aber schon 1989 beim Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte.
1993 konnte mit der Rhenus AG & Co. KG in Neuss ein Käufer gefunden werden. Mit der Betriebsnummer 101 blieb die Lok 10 Jahre dort, denn im Februar 2003 wurde sie an ein Transportunternehmen im österreichischen Frastranz verkauft. Dort verliert sich ihre Spur.
Das Bild entstand am 19.05.1999 während ihrer kurzen Zeit bei der Rhenus in Neuss.
Fabrik-Nr. 57697 / 1964
Typ DG 1000 BBM
Bauart B'B'-dh
Leistung 1000 PS
Standort 50226 Frechen
Eigner RWE Power AG
Ausgeliefert wurde die Lok am 09.06.1964 an die Mannesmann Hüttenwerke in Duisburg, wo sie die Nummer 201 erhielt. Am 01.07.1994 wechselte die Lok in den Besitz der Eisenbahn und Häfen Duisburg (EH) und erhielt die Betriebsnummer 551. Im Sommer 2005 konnte die bei EH nicht mehr benötigte Lok an die Firma Arco Transportation in Karsdorf verkauft werden. Dort erhielt sie die Betriebsnummer 5110.01-0. Schon ein Jahr später erfolgte der bislang letzte Verkauf: Die Lok kam zurück ins Ruhrgebiet und wird seither als Lok 488 von der RWE Power AG eingesetzt. Das Foto entstand am 29.03.2012 in Hambach.
Fabrik-Nr. 57699 / 1964
Typ KK 140 B
Bauart B-dm
Leistung 140 PS
Gewicht 20 t
Geschw. 34 km/h
Standort 49090 Osnabrück
Eigner Osnabrücker Dampflokfreunde e.V.
Diese Deutz hat Osnabrück nie verlassen: Am 24.08.1964 wurde sie an die Osnabrücker Kupfer- & Drahtwerke geliefert, wo sie die Nummer 1 erhielt. Lok und Werk wurden 1995 Bestandteil von KM Europe Metall, wo die Maschine nunmehr als Lok 2 im Einsatz war. 2003 konnten sie die Osnabrücker Dampflokfreunde übernehmen und nach einer Aufarbeitung in Betrieb stellen. Aufgenommen wurde sie am 18.06.2009 im Zechenbahnhof Piesberg, dem Vereins-Domizil.
Fabrik-Nr. 57700 / 1964
Typ KK 140 B
Bauart B-dm
Standort 37181 Hardegsen
Eigner Norddeutsche Portland Cementfabrik AG
Am 16.06.1964 lieferte Deutz diese Lokomotive an die Norddeutsche Portland Cementfbarik AG für das Werk Alemannia in Sehnde-Höver aus. 1983 wurde sie zum Werk Hardegsen desselben Unternehmens vesetzt. Dort erlebte sie 1997 noch den Verkauf des Werkes an die Alsen AG. Als die Deutsche Bundesbahn 2001 den Gleisanschluss kündigte, wurde die Lok überflüssig und 2002 an die Firma Rail-Service-Center in Bremen-Burg verkauft. Zum Einsatz scheint sie dort nicht gekommen zu sein, denn schon im Januar 2003 erfolgte der Verkauf an einen Privatmann in Bersenbrück-Ahausen, wo die Lok als Denkmal auch 2015 noch vorhanden ist.
Das Bild wurde in Hardegsen am 19.04.1986 aufgenommen.
weiter ...

TOP  |  Kontakt  l  letzte Änderung: 05.03.2017