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LKM Lokomotiven
Fabriknummern 48 804 bis 252 560
Fabriknummern 261 181 bis 280 166
Bilder von LKM Feldbahnlokomotiven finden Sie hier.
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Fabrik-Nr. 261 181 / 1962
Typ V 18
Bauart B-dm
Standort 04416 Markkleeberg-Auenhain
Eigner Modellbaupark Auenhain
Die Deutsche Reichsbahn erhielt diese Lok 1962 und vergab die Betriebsnummer "V 15 2227", die 1970 in "101 227-7" geändert wurde.
Nach einer Neumotorisierung 1977 bekam die die Lok die Betriebsnummer "101 563-5". Die Einführung des gesamtdeutschen Baureihenschemas brachte 1992 die Umzeichnung in "311 563-1" mit sich.
Am 01.01.1994 wurde die Lok im Rahmen der Privatisierung an die Deutsche Bahn AG übergeben und schließlich am 30.12.1998 ausgemustert. Längere Zeit abgestellt, wurde sie schließlich zu einem unbekannten Zeitpunkt an den Modellbaupark Auenhain in Markkleeberg-Auenhian abgegeben, wo sie erstmals im Juni 2008 gesehen wurde. Die Bilder hier zeigen die Maschine am 15.11.2018.
Fabrik-Nr. 261 204 / 1962
Typ V 18 B
Bauart B-dm
Standort 15749 Mittenwalde
Eigner Draisinenbahn Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG
Ausgeliefert wurde diese Lok am 15.11.1962 an den VEB Schwermaschinenbau "H. Rau" in Wildau. Als Betriebsnummer wurde die Fabriknummer verwendet. Frühestens 1974 wurde die Lok an den VEB Plaste Erkner abgegeben und dort als Lok "2" bezeichnet.
Nach dem Jahr 2000 übernahm die Draisinenbahn Mittenwalde-Töpchin, die heutige Draisinenbahn Berlin-Brandenburg GmbH, die Lok. Aufgenommen wurde sie am 07.09.2011 in Mittenwalde.
Fabrik-Nr. 261 275 / 1963
Typ V 18
Bauart B-dm
Standort 08371 Glauchau
Eigner Sachsentrans Spedition und Logistik GmbH
Am 03.05.1963 nahm der VEB Spinnstoffwerk "Otto Buchwitz" in Glauchau diese Lok vom Hersteller ab und vergab die Betriebsnummer "4". Der Betrieb wurde später zu einem Teil des Chemiefaserkombinats "Wilhelm Pieck" Schwarza.
1992 wurde die Lokomotive von der Firma Sachsentrans Spedition und Logistik GmbH in Glauchau übernommen und in Lok "1" umgenummert. Sie erhielt außerdem die Betriebsnummer "311 696-9", war nicht korrekt ist, da es eine Lok mit dieser Betriebsnummer bereits gab.
Am 08.06.2019 war die Lok in Glauchau noch abgestellt vorhanden.
Fabrik-Nr. 261 312 / 1963
Typ V 18 B
Bauart B-dh
Standort 25899 Niebüll
Eigner CFL Cargo Deutschland GmbH
Im November 1963 erhielt die Deutsche Reichsbahn die "V 15 2299", die 1970 in "101 299-6" umgezeichnet wurde. Nach einer Remotorisierung wurde sie am 15.11.1976 erneut umgezeichnet und trug nun die Nummer "101 535-3". 1992 erlebte die Lok noch die Angleichung an das westdeutsche Nummernschema und wurde zur "311 535-9", doch am 19.10.1993 erfolgte die Ausmusterung und im Folgejahr der Verkauf an die Dampflokfreunde Salzwedel.
Nach dem Jahr 2000 verkauften die Dampflokfreunde die Lok an die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft (neg) in Niebüll, wo sie die Nummer "311.009" erhielt. Diese Nummer behielt sie auch bei der Übernahme der neg durch die CFL Cargo Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen der Luxemburgischen Staatseisenbahnen, am 01.11.2006.
Fotografiert wurde sie am 04.05.2007 in ihrem Heimatbahnhof Niebüll.
Fabrik-Nr. 261 443 / 1965
Typ V 18 B
Bauart B-dh
Leistung 180 PS
Standort 07330 Unterloquitz
Eigner Vereinigte Thüringische Schiefgergruben GmbH
Das damals noch VEB Vereinigte Thüringer Schiefergruben benannte Unternehmen erhielt die Lokomotive am 03.02.1965 und vergab die Betriebsnummer 2. Als sie am 25.12.2005 aufgenommen wurde, war sie im Werkgelände abgestellt. 2006 übernahm der Vogtländische Eisenbahnverein in Adorf die Lok. Abgestellt wurde sie bei der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH in Cainsdorf. Aktuellere Informationen liegen momentan nicht vor.
Fabrik-Nr. 262 035 / 1968
Typ V 22
Bauart B-dh
Standort 06108 Halle (Saale)
Eigner Deutsche Bahn AG
Am 31.03.1968 wurde die Kleinlok mit der Nummer "V 23 001" an die Deutsche Reichsbahn (DR) ausgeliefert und am 13.05. desselben Jahres abgenommen. 1970 wurde sie in "102 001-5" umgezeichnet und 1992 erhielt sie die Nummer "312 001-1". Am 15.11.2001 wurde die seit 1994 zum Bestand der Deutschen Bahn AG gehörende Maschine abgestellt und am 27.11.2001 ausgemustert. Wenig später wurde sie als Leihgabe der BSW-Gruppe Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e.V. in Halle an der Saale übergeben.
Die Lok erhielt dort ihren blauen Urpsrungsanstrich und die Betriebsnummer "102 001-5" zurück.
Am 26.08.2018 konnte sie im Traditions-Bw fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 262 064 / 1968    NEU
Typ V 22
Bauart B-dh
Standort 39418 Staßfurt
Eigner LOK-OST Lokführerdienstleistungen Olof Stille
Die Lokomotive wurde am 30.04.1968 an die Deutsche Reichsbahn (DR) als "V 23 030" ausgeliefert und 1970 in 102 030-4" umgezeichnet. Ab dem 02.11.1973 tat sie als Werkslok "Wl 6" im Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam Dienst.
Am 01.01.1994 kam sie zur Deutschen Bahn AG und wurde bis spätestens Mai 2001 an die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Dessau, gegeben. Ihre Nummer lautete nun "5".
Im Mai 2004 übernahm die Anhaltinische Bahngesellschaft mbH (ABG) in Dessau die Maschine und verkaufte sie gleich an das Schotterwerk Röblingen GmbH mit Sitz in Teutschenthal weiter. 2006 landete sie bei der Firma BARES Baustoffhandel und Reifenservice GmbH in Siersleben, ehe 2011 die Firma LOK-OST Lokführerdienstleistungen Olof Stille in Staßfurt Besitzer wurde. Hier erhielt sie die Betriebsnummer "312 030-4".
In diesem Zustand konnte die Lok am 16.07.2019 in Aschersleben entdeckt und fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 262 233 / 1970
Typ V 22
Bauart B-dh
Standort 15377 Buckow
Eigner Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V.
NVR-Nummer 98 80 3312 047-4 D-MKKB
Der VEB Betonwerk Wriezen nahm diese Lok am 27.02.1970 ab und reihte sie mit der Nummer "1" ein. Erst am 26.05.1972 wurde sie jedoch in Betrieb genommen. 1990 wurde das Werk privatisiert und in Betonwerk Wriezen GmbH umfirmiert.
1992 wurde die Lok abgestellt und am 26.11.1993 an den Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.V. (EVMS) in Buckow verkauft, wo sie die Nummer "3" erhielt. Der Verein benannte sich im Jahr 2000 um in Buckower Kleinbahn - Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.V. (BKB).
2007 erhielt die Lok die NVR-Nummer "98 80 3312 047-4 D-MKKB".
Seit dem 01.02.2012 trägt der Verein den Namen Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V. (MBK). In Buckow wurde die V 22 am 07.07.2018 fotografiert.
Fabrik-Nr. 262 256 / 1970
Typ V 22
Bauart B-dh
Standort 14979 Großbeeren
Eigner Spitzke Logistik GmbH
Diese Maschine wurde 1970 an den VEB Kombinat Mineralöl und Oleum Berlin - besser bekannt unter dem Namen Minol - für das Tanklager in Seefeld ausgeliefert. Am 08.06.1990 wurde die Lok in das Tanklager Miltzow der nunmehrigen Minol Mineralölhandel AG, Minol Nordtank GmbH, Rostock versetzt. Sie erhielt die Nummer "2".
Im Juni 2000 übernahm die Spitzke Logistik GmbH in Großbeeren die Lok und vergab die Betriebsnummer "V22-SP-032". Die NVR-Nummer lautet "98 80 3312 015-1 D-SLG". Am 26.08.2012 stad die gepflegte Lok in Gransee.
Fabrik-Nr. 262 262 / 1970
Typ V 22
Bauart B-dh
Standort 29525 Uelzen
Eigner Nordzucker AG
1970 wurde diese Lok an den VEB Zuckerkombinat "Altmark" in Haldensleben für den VEB Zuckerfabrik Salzwedel ausgeliefert und am 29.05.1970 abgenommen. 1991 übernahm die Nordzucker AG die Lok und setzte sie fortan mit der Betriebsnummer 4 in der Zuckerfabrik Uelzen ein. Dort wurde sie am 18.01.1999 auch fotografiert. Ihr weiterer Verbleib ist unklar.
Fabrik-Nr. 262 350 / 1971
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Standort 04289 Leipzig-Probstheida
Eigner 1. FC Lokomotive Leipzig e.V.
Am 07.12.1971 wurde die Lok mit der Nummer "2" vom VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinat Hennigsdorf für den VEB Ferrolegierungswerk Lippendorf und dessen Zweigwerk VEB Nickelhütte St. Egidien abgenommen. Mit der Privatisierung 1990 wurde die Lok von der Industriegesellschaft St. Egidien mbH übernommen. Ihre Betriebsnummer behielt sie bei. Noch vor dem Jahr 2000 kam sie zur Deutschen Heraklit GmbH in St. Egidien, wo sie 2007 und 2008 abgestellt vorgefunden wurde.
2008 erfolgte dann die Abgabe an die Westfälische Almetalbahn GmbH (WAB) in Altenbeken, wo die Maschine die Betriebsnummer "3" und die NVR-Nummer"98 80 3312 004-5 D-WAB" erhielt. 2009 wurde die Lok von der Deutschen Privatbahn GmbH in Hameln übernommen, was die Änderung des Halterkürzels auf "DP" bedeutete.
2011 wurde die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) der nächste Eigentümer. Die NVR-Nummer lautete "98 80 3312 004-5 D-EGP".
Mit der Aufstellung als Denkmal am 15.01.2016 beim Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig e.V. in Leipzig-Probstheida endete die Einsatzkarriere der Lok.
Am 15.11.2018 wurde sie am Stadion fotografiert.
Fabrik-Nr. 262 400 / 1972
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Standort 07330 Unterloquitz
Eigner Vereinigte Thüringische Schiefgergruben GmbH
Das damals noch VEB Vereinigte Thüringische Schiefergruben benannte Unternehmen erhielt die Lokomotive am 23.08.1972 und vergab die Betriebsnummer 3. Als sie am 25.12.2005 aufgenommen wurde, war sie im Werkgelände abgestellt. 2006 übernahm der Vogtländische Eisenbahnverein in Adorf die Lok. Abgestellt wurde sie bei der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH in Cainsdorf. Aktuellere Informationen liegen momentan nicht vor.
Fabrik-Nr. 262 405 / 1972
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Standort 89362 Neuoffingen
Eigner Schwaben Dampf e.V.
LKM lieferte die Lok am 30.08.1972 an den VEB Lackkunstharz Zwickau. Nach der Wende kam die Maschine zu einem unbekannten Zeitpunkt zur Volkswagen AG, die sie dem Werk Kassel zuteilte und mit der Inventar-Nummer 8439145 versah. 2008 konnte der Verein Tälesbahn Geislingen e.V. die Lok übernehmen.
Am 14.08.2011 steht sie in Neuoffingen bei ihrem bislang letzten Eigentümer, dem Verein Schwaben Dampf e.V. Hier trägt sie auch die Fahrzeugregister-Nummer "98 80 3312 049-0 D-SDN".
2017 wurde die Lok nach einer äußerlichen Herrichtung als Denkmal in Neuoffingen aufgestelt. Das Bild vom 02.07.2017 zeigt diesen Zustand. Sie turg nunmehr die Nummern "98 80 3312 049-0 D-NFG" und "3312 049-0".
Wenig später wurde sie im September 2017 an die Rhein-Neckar-Eisenbahnservicegesellschaft mbH in Mannheim verkauft, die sie wiederum im Dezember 2017 an Laeger & Wöstenhöfer GmbH & Co. KG in Berlin weiter verkauften. 2018 soll die Lok ein weiteres Mal verkauft worden sei, doch fehlen dazu noch genauere Informationen.
Fabrik-Nr. 262 409 / 1972
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Standort 04610 Mumsdorf
Eigner Mitteldeutsche Braunkohlenwerke AG
Die Lok wurde an das Petrolchemische Kombinat Schwedt (PCK) für den VEB Otto Grotewohl Böhlen und dessen Standort Teerverarbeitung Rositz ausgeliefert. Später war die Lok im VEB Braunkohlenwerk Erich Weinert in Deuben zu finden, und ab 01.07.1990 war sie bei der MIBRAG, der Mitteldeutschen Braunkohlenwerke AG Zeitz mit der Betriebsnummer "409" im Einsatz.
2007 wurde die Lok an die Rennsteigbahn GmbH & CO. KG in Schmiedefeld abgegeben.
Das erste Bild zeigt sie beim Rangieren in Mumsdorf am 27.05.2002, das zweite am 28.10.2017 in Ilmenau.
Fabrik-Nr. 262 417 / 1972
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Standort 55450 Langenlonsheim
Eigner BHG Baustoffhandel
Als Denkmal dient diese Lok in Langenlonsheim. Sie wurde am 11.12.1972 an den VEB Baustoffversorgung Gera geliefert und im Lager Neue Schenke mit der Betriebsnummer "2" eingesetzt. In den 1990er Jahren wurde sie dann als Denkmal bei der Firma BHG Baustoffhandel in Langenlonsheim aufgestellt. Einen Gleisanschluss hat die Firma nicht. Erstmals notiert wurde sie dort im April 1999.
Fabrik-Nr. 262 422 / 1972
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Standort 06731 Bitterfeld
Eigner RBB Regiobahn Bitterfeld Berlin GmbH
Die Lokomotive wurde an das Kombinat Kabelwerk Oberspree "Wilhelm Pieck" in Berlin für den VEB Kabelwerk Nord Schwerin gebaut und am 29.12.1972 abgenommen. 1990 wurde das Werk von der Siemens AG übernommen und in Kabelwerk Schwerin umbenannt. 1998 erfolgte der Verkauf des Werks an die Pirelli Kabel & Systeme GmbH & Co KG.
Im September 2000 wurde die Lok an die Stadtwerke Schwerin GmbH verkauft, die sie am 01.01.2002 an die Mecklenburgbahn GmbH (MEBA) mit Sitz in Schwerin weiterreichten. Dort erhielt sie die Nummer "V22 750". Nächster Eigner wurde am 20.05.2005 die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) in Schwerin; ihre Nummer behielt sie.
Vor 2010 erfolgte der Verkauf an die Regiobahn Bitterfeld Berlin GmbH (RBB) mit Sitz in Bitterfeld, wo die V22 die Betriebsnummer "34" erhielt.
Mittlerweile der Captrain-Gruppe zugehörig wurde de Lok in den aktuellen Unternehmensfarben lackiert am 15.09.2017 auf dem Bahnhofsplatz in Bitterfeld als Denkmal aufgestellt und dort am 14.11.2018 fotografiert.
Fabrik-Nr. 262 549 / 1975
Typ V22B
Bauart B-dh
Standort 37124 Obernjesa
Eigner Raiffeisen-Genossenschaft Obernjesa
Die Maschine wurde am 30.01.1975 an den VEB Kali-Kombinat Bleicherode geliefert. Mit Übernahme des Unternehmens durch die Kali-Südharz AG 1991 bekam auch die Lok einen neuen Eigentümer. Nachdem sie zuletzt in Sollstedt eingesetzt wurde, verkaufte man sie 1992 an die Raiffeisen-Genossenschaft Obernjesa, die in der ehemaligen Zuckerfabrik ein Getreidelager unterhält.
Am 10.06.2009 war dort Betrieb; die bestens gepflegte Lok rangierte Selbstentlader unter den Beladerüssel.
Fabrik-Nr. 262 558 / 1975
Typ V 22 B
Bauart B-dh
Leistung 220 PS
Standort 44787 Bochum
Eigner Quelle Versand
Diese Lok wurde am 05.03.1975 an das Materiallager Oranienburg des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR ausgeliefert. Sie erhielt die Betriebsnummer 3. Das Gelände wurde nach der Wende vom Versandhaus Quelle als Regionallager übernommen, die Lok wurde entsprechend durch Quelle weiter genutzt. 1994 wurde sie ins Quelle Regionallager nach Bochum versetzt und erhielt die Betriebsnummer 2. Im Januar 2001 war sie noch zur Hauptuntersuchung bei der Firma WLH in Hattingen, doch im Dezember 2004 wurde sie in Düsseldorf verschrottet.
Das Foto zeigt die Maschine am 17.05.2000 in Bochum.
Fabrik-Nr. 270 095 / 1963
Typ V 60
Bauart D-dh
Leistung  650 PS
Geschw. 60 km/h
Gewicht 54 t
Standort 37308 Heiligenstadt
Eigner   Heiligenstädter Eisenbahnverein e.V.
Der Lokomotivbau Karl-Marx in Potsdam-Babelsberg lieferte die Lok nicht wie vorgesehen als V 60 1095 an die Deutsche Reichsbahn, sondern wegen dringenden Bedarfs als Lok 605 an das Stahlwerk Brandenburg aus. Ihre silberne Lackierung tauschte sie gegen einen orangen Anstrich, als sie später bei der VEB Baumwollspinnerei Leinefelde eingesetzt wurde. 1991 übernahm der Heiligenstädter Eisenbahnverein die Lok, die seitdem am Bahnhof Heiligenstadt Ost zu sehen ist. Das Bild zeigt sie noch im orangen Anstrich am 13.08.1993.
Fabrik-Nr. 275 155 / 1966
Typ V 180
Bauart B'B'-dh
Standort 99817 Eisenach
Eigner Uwe Adam EVU GmbH
Die Deutsche Reichsbahn der DDR nahm diese Lokomotive am 31.08.1966 als "V180 168" ab und nummerierte sie ab 1970 als "118 168-4". Mit der Einführung des gesamtdeutschen Nummernschemas wurde sie 1992 als "228 168-1" bezeichnet, aber schon am 11.01.1993 ausgemustert.
Die Regental-Betriebs GmbH in Viechtach übernahm die Lok wenig später, wobei sie die letzte DB-Nummer behielt. 1999 wurde sie an die Lokpool Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG in Kassel verkauft, die sich im Jahr 20032 durch den Verkauf an die EfW-Verkehrsgesellschaft mbH in Frechen wieder von der Lok trennte. Sie erhielt wieder die Betriebsnummer "V180 168".
Schon 2003 verkaufte die EfW die Lok an die Uwe Adam EVU GmbH in Eisenach, wo sie die Betriebsnummer behielt. 2006 verunfallte die Maschine und wurde abgestellt. Zuletzt ist sie 2012 abgestellt dokumentiert worden.
Das Foto zeigt sie auf einer Gleisbaustellebei Friedland südlich Göttingen am 16.06.2003.
Fabrik-Nr. 280 113 / 1968
Typ V 180
Bauart C'C'-dh
Standort 14478 Potsdam
Eigner Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen GbR
NVR-Nummer 92 80 1228 501-3 D-WFL
Am 30.05.1968 wurde diese V180 beim VEB Chemische Werke Buna in Merseburg-Schkopau mit der Betriebsnummer "204" in Dienst gestellt. 1990 wurde das Werk privatisiert und in BUNA AG umbenannt.
1995 wurde die Lokomotive an die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft mbH (KEG) in Karsdorf verkauft und dort als "2004" geführt. Am 22.10.2004 erfolgte der Verkauf an ARCO Transportation GmbH in Elsteraue-Tröglitz und die Vergabe der Nummer "5200.04-3". Nächster Besitzer wurde 2007 die Eisenbahnbewachungs-GmbH (EBW) in Würzburg, wo die Lok als "V200.21" bezeichnet wurde.
Im Dezember 2010 wurde sie erneut verkauft, dieses Mal an die Firma Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen GbR (WFL) in Potsdam. Ihre Betriebsnummer lautete "20"; zusätzlich erhielt sie die NVR-Nummer "92 80 1228 501-3 D-WFL). Im Mai 2016 erhielt sie ihre ursprüngliche Betriebsummer "204" zurück.
Das Bild zeigt die Lok am 19.05.2012 in Berlin-Lichtenberg.
Fabrik-Nr. 280 125 / 1968
Typ V 180
Bauart C'C'-dh
Standort 03331 Angermünde
Eigner Cargo Logistik Rail Service GmbH - CLR
Die Lokomotive wurde am 05.07.1968 als "V180 321" von der Deutschen Reichsbahn der DDR abgenommen und in Dienst gestellt. 1970 wurde sie in "118 321-9" umgezeichnet und am 18.06.1990 nach einem Umbau in "118 721-0". Im gesamtdeutschen Nummernschema erhielt die Lok 1992 die Betriebsnummer "228 721-7", wurde aber am 01.03.1994 schon unter dem Eigner Deutsche Bahn AG ausgemustert.
Bernd Falz
konnte die Lok noch 1994 für seine Fahrzeugsammlung in Basdorf übernehmen. Er verkaufte die Maschine schließlich im Juni 2001 an die Uwe Adam Transporte in Sattelstädt, wo die Lok die Betriebsnmmern "8" und "V180 321" sowie den Namen "Syliva Adam" erhielt.
Im Oktober 2011 übernahm die Cargo Logistik Rail Service GmbH in Barleben die Lok, seitdem ist sie als "228 321-6" unterwegs und trägt zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1228 321-6 D-CLR".
Das Bild der Maschine wurde am 19.04.2015 in Angermünde aufgenommen.
Fabrik-Nr. 280 166 / 1969
Typ V 180
Bauart C'C'-dh
Standort 19230 Hagenow Land
Eigner D&D Eisenbahngesellschaft mbH
Die Lokomotive wurde am 07.02.1969 als "V180 357" von der Deutschen Reichsbahn der DDR abgenommen und in Dienst gestellt. 1970 erhielt sie die Betriebsnummer "118 357-3", und nach einer Neumotorisierung 1984 wurde sie am 29.12.1984 in "118 757-4" umgezeichnet. Im gesamtdeutschen Nummernschema erhielt die Lok 1992 die Betriebsnummer "228 757-1", wurde aber am 01.03.1994 schon unter dem Eigner Deutsche Bahn AG ausgemustert.
Übernommen wurde sie anschließend von Bernd Falz, der sie zunächst in seinem Dampflokmuseum in Basdorf und später in Jüterbog ausstellte.
1998 verkaufte er die Maschine an die D&D Eisenbahngesellschaft mbH in Hagenow, wo sie nach einer Aufarbeitung als "2402" in Betrieb ging. 2009 übernahm die Erfurter Bahnservice GmbH (EBS) die Lok. Sie erhielt wieder die Betriebsnummer "228 757-1" und die NVR-Nummer "92 80 1228 757-1 D-EBS". Im April 2014 wurde sie wieder in "118 757-4" umgezeichnet und im ursprünglichen Farbschema lackiert.
Die Bilder zeigen die Lok in Diensten der D&D. Am 01.02.2006 war sie im Berliner Westhafen abgestellt.

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