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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Feldbahn-Diesellokomotiven von Orenstein & Koppel finden Sie hier.
Orenstein & Koppel Lokomotiven
Fabrik-Nr. 1639 / 1922
Typ H 2
Bauart B-dm
Leistung 113 PS
Geschw. 10 km/h
Standort 31079 Almstedt-Segeste
Eigner AG Historische Eisenbahn e.V.
Aus der Frühzeit der Dieselloks stammt die Werklok 2 der Zuckerfabrik Östrum AG in Bad Salzdethfurth. Das Werk und die Lok gehörten zuletzt der Nordharzer Zucker AG in Braunschweig. Die Maschine wurde erst 1991 außer Dienst gestellt und 1995 an die Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn e.V. abgegeben, die in Almstedt-Segeste einen Museumsbahnhof besitzt. Dort wurde die Lok am 10.08.1996 aufgenommen. Die Optik resultiert aus einem in den 1970er Jahren eingebauten, 113 PS starken Lkw-Motor, der nicht unter den alten Vorbau passte, so dass dieser verlängert werden musste.
Fabrik-Nr. 7689 / 1919   NEU
Bauart B-fl
Standort 06449 Aschersleben
Eigner privat; untergestellt im Deutschen Werkbahnmuseum e.V.
Abnehmer dieser Dampfspeicherlok war die Firma Riedel de Haen, Chemische Fabrik List in Seelze, wo sie bis in die 1970er Jahre im Einsatz war. Vor 1980 wurde sie dann in Seelze auf einem Spielplatz aufgestellt und schließlich 2003 von einem Privatmann übernommen und dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben zur Verfügung gestellt.
Dort konnte sie am 30.05.2017 fotografiert werden.
Fabrik-Nr. 20373 / 1934
Typ RL 7 E
Bauart B-dm
Standort 94060 Pocking
Eigner Graphit Kropfmühl AG
Als "Kö 4659" wurde diese Lok am 15.01.1935 sn die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft ausgeliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in Westdeutschland und wurde von der Deutschen Bundesbahn übernommen. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "321 525-8", wurde aber schon am 15.12.1968 ausgemustert und kurz darauf an die Vereinigten Aluminium-Werke AG (VAW), Rottwerk, in Pocking verkauft. Neue Betriebsnummer war "2". Zwei Verkäufe erlebte die Lok in Pocking: Zunächst in RW Silicium GmbH und 1998 in Graphit Kropfmühl AG, Pocking.
2007 wurde sie an einen Privatmann in Waldkirchen verkauft, der die Lok als Denkmal in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs Waldkirchen aufstellte.
Am 28.03.2001, als das hier gezeigte Bild aufgenommen wurde, war die Lok in Pocking noch im Einsatz.
Fabrik-Nr. 20506 / 1935
Typ RL 7 E
Bauart B-dm
Standort Sachsendorf (bei Calbe)
Eigner nicht bekannt
Die Kleinlok wurde 1935 als "Kö 4780" an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft ausgeliefert und verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR, wo sie von der Deutschen Reichsbahn weiter als "Kö 4780" eingesetzt und 1970 in "100 780-6" umgezeichnet wurde.
Am 01.08.1973 wurde die Lok an den VEB Starkstromanlagenbau Leipzig-Halle, Betriebsteil Zörbig verkauft.
Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt erfolgte die Aufstellung als Denkmal in Sachsendof-Patzetz, wo die Maschine im Juni 2017 aufgenommen werden konnte.
Fabrik-Nr. 21114 / 1938
Typ WR360C
Bauart C-dh
Standort 34131 Kassel
Eigner Die Bahnmeisterei
Die Lok wurde 1938 an das Oberkommando des Heeres für die Heeres-Munitionsanstalt Herfagrund bei Heringen ausgeliefert. 1945 übernahm die Wintershall in Heringen die Lok als Nummer 1. Aus der Wintershall wurde 1970 die Kali und Salz AG (K+S), die Lok blieb als Nummer 1 im nun so genannten Werk Wintershall in Heringen.
1992 wurde sie nach vierjähriger Abstellzeit von den Eisenbahnfreunden Bebra übernommen und an die IGE Werrabahn in Eisenach vermietet. Ohne Einsatz blieb die Maschine dort drei Jahre ungeschützt abgestellt, kam dann zurück nach Bebra und im Dezember 1997 schließlich an die Eisenbahnfreunde Walburg. Nachdem der Verein sich 1997 auflöste, wechselte die Lok 2006 zum Unternehmen "Die Bahnmeisterei" in Dörzbach und von dort am 07.02.2013 zur Historischen Eisenbahn Mannheim.
Das Foto entstand am 16.05.2006 vor der weiteren Überführung nach Dörzbach in Kassel-Wilhelmshöhe Süd auf dem Gelände des Hessencourriers.
Fabrik-Nr. 21341 / 1940
Typ WR360C
Bauart C-dh
Leistung 360 PS
Standort 34127 Kassel
Eigner DIE-LEI Dienstleistungen für den Gleisbau GmbH
Hinter dieser Lok mit dem Aussehen einer MaK-Maschine verbirgt sich eine Wehrmachts-Lok des Typs WR 360 C. Als solche wurde sie 1940 an die Dynamit AG in Kaufering aus-geliefert. Während des Krieges kam sie zur Außenstelle Wolfratshausen der Montanindustrie GmbH, und 1951 erscheint sie bei der Gelsenberg Benzin AG in Gelsenkirchen, wo sie die Nummer 2 erhält.
Das Unternehmen baut die Lok in eigener Werkstatt 1960 in den aktuellen Zustand um und lehnt das Aussehen dabei stark an den MaK-Typ 400 C an. 1963 folgt eine Explosions-Schutzausrüstung und 1964 wird ein neuer Motor eingebaut. Als Lok 2 erlebt sie auch den Eigentümerwechsel des Werkes 1975. Die VEBA Chemie AG ist bis 1979 Besitzer von Lok und Werk, gefolgt von der VEBA Oel AG und ab 1983 der Ruhr Oel AG. 1985 erhält sie die Betriebs-nummer 3 und bleibt noch bis August 2008 in Gelsenkirchen-Horst.
Über den Eisenbahnbedarf Bad Orb gelangt die seltene Lok schließlich am 11.12.2008 an das Bahnunternehmen DIE-LEI in Kassel. Gut ein Jahr später, am 26.12.2009, steht sie im ehemaligen Güterbahnhof Kassel-Unterstadt. Ihre Frist ist allerdings schon im März 2006 abgelaufen.
Fabrik-Nr. 25118 / 1951
Typ MV 4 A
Bauart B-dm
Standort 95339 Neuenmarkt-Wirsberg
Eigner Deutsches Dampflokomotiv-Museum
Die Vergangenheit als Schmalspurlok sieht man dieser Orenstein & Koppel Maschine deutlich an. Sie wurde am 03.10.1951 als 600 mm Schmalspurlok an die Aschaffenburger Zellstoffwerke AG für das Werk Walsum ausgeliefert. 1969 übernahm O&K die Lok, baute sie auf 1435 mm Regelspur um und setzte sie im Unternehmensbereich Baumaschinen und Gewinnungstechnik in Hattingen ein. Im Mai 1981 wurde sie dort noch angetroffen. Später erfolgte der Verkauf an die ArGe Muttentalbahn in Witten, die die Lok jedoch 1989 an das Deutsche Dampflok-Museum in Neuenmarkt-Wirsberg weiter gaben. Dort wurde sie am 29.06.2012 fotografiert.
Fabrik-Nr. 25397 / 1955
Typ MV 4 A
Bauart B-dm
Standort 26382 Wilhelmshaven
Eigner Jade-Stahl GmbH
Die Nordwestdeutschen Kraftwerke AG (NWK) in Hamburg erhielten die Lok am 29.05.1955 für das Kraftwerk in Emden. 1985 übernahm die Preußen Elektra GmbH Kraftwerk und Lok. Letztere blieb bis 1998 im Einsatz und wurde dann an die Firma Jade-Stahl GmbH in Wilhelmshaven verkauft, wo sie auch 2010 noch eingesetzt wird. Das Bild ist vom 09.04.2010.
Fabrik-Nr. 25624 / 1956
Typ MV 6 B
Bauart B-dh
Standort 27243 Harpstedt
Eigner Delmenhorst-Harpstedter-Eisenbahn GmbH
Am 26.03.1956 wurde die Lok an die Bergwerksgesellschaft Mariaglück in Höfer bei Celle ausgeliefert. Bis 1977 blieb sie dort mit der Betriebsnummer 4 im Einsatz, wobei Werk und Lok ab 1970 K+S - Kali + Salz gehörten. Anschließend fuhr sie als Lok II für die Guano-Werke AG in Nordenham. 1988 begann ihre kurzzeitige Museumskarriere bei den Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahnfreunden, die der Lok die Nummer 1 gaben. Schon 1989 wurde die von der Delmenhorst-Harpstedter-Eisenbahn GmbH als Lok 8 übernommen. 2004 schließlich wurde sie wieder Werklok, dieses Mal bei der Firma Schweerbau GmbH & Co KG in Stadthagen.
Fabrik-Nr. 25703 / 1956
Typ MV 4 A
Bauart B-dm
Standort 25709 St. Michaelisdonn-Marne
Eigner Marschenbahn-Draisinen GbR
Die Auslieferung dieser Lok erfolgte am 10.11.1956 an die Schwäbische Zellstoff AG in Ehingen/Donau. 1977 erfolgte der Verkauf an die Dyckerhoff Zementwerk AG in Geseke, wo sie als Lok 2 eingesetzt wurde. 1987 wurde sie über die Westfälische Bahn- und Baubedarf WBB in Hattingen an die Elf-Raffinerie in Brunsbüttel verkauft. Als Lok 3 blieb sie bis April 2012 dort und erlebte auch die Übernahme der Raffinerie durch die TOTAL Bitumen Deutschland GmbH. Die Motorhaube der Lok wurde zwischenzeitlich modernisiert.
Seit April 2012 ist sie bei der Marschenbahn-Draisinen GbR in St. Michaelsidonn-Marne, wo sie als Denkmal aufgestellt und am 30.09.2014 fotografiert wurde (rechtes Bild). Die zweite Aufnahme zeigt die Lok am 19.04.2001 im Einsatz in Brunsbüttel.
Fabrik-Nr. 25757 / 1957
Typ MV 2 A
Bauart B-dm
Standort 55452 Guldental
Eigner Torsten Dittmar
Die kleine Maschine wurde am 18.06.1957 an Raab Karcher in Karlsruhe ausgeliefert. Vom Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht (LfB) wurde die Loknummer 154 vergeben. Später wechselte die Lok zum Raab Karcher Standort in Mannheim, wo sie im September 2001 abgestellt angetroffen werden konnte. Am 10.10.2001 erwarb Torsten Dittmar die Lok und hinterstellte sie bei der Heddesheimer Feldbahn in Guldenthal als Denkmal. Dort wurde sie am 28.10.2012 fotografiert.
Fabrik-Nr. 25793 / 1958
Typ MV 6 B
Bauart B-dm
Leistung 140 PS
Gewicht 24 t
Geschw. 25 km/h
Standort 35315 Homberg Nieder-Ofleiden
Eigner Mitteldeutsche Hartstein Industrie
Erstbesitzer der Lok war ab dem 28.02.1958 das Hoesch-Walzwerk in Hohenlimburg. Über einige Zeit bei der Celler AG in Dortmund gelangte die Lok 1974 an die Mitteldeutsche Hartstein Industrie und deren Verladeanlage in Nieder-Ofleiden. Seitdem dort ab 2002 eine stärkere O&K-Lok vorhanden ist, dient die Maschine nur als Reserve bzw. Prellbock, um ein Abrollen von Güterwagen auf das Streckengleis wirkungsvoll zu unterbinden. Die Bilder wurden am 07.06.2009 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 26016 / 1959
Typ Lg II
Bauart B-dh
Standort Duisburg
Eigner G. Scharrer GmbH
Am 07.11.1959 erhielt die Deutsche Bundesbahn diese Kleinlok, die zunächst als "Köf 6608" und ab 1968 als "323 177-6" bezeichnet wurde. Am 30.11.1988 erfolgte die Ausmusterung der Lok, die am 17.01.1990 an die G. Scharrer GmbH in Duisburg-Hochfeld verkauft werden konnte, wo sie als "Lok 1" bis zum Dezember 2001 genutzt wurde. Anschließend behielt man sie als Ersatzteilspender, ehe sie am 16.09.2008 wiederum als Ersatzteilspender an die EUROPOOL GmbH in Schwerte weitergegeben wurde. Vermutlich ist sie dort wenig später verschrottet worden.
Das Foto zeigt sie am 18.05.1998 in Duisburg-Hochfeld.
Fabrik-Nr. 26018 / 1959
Typ Lg II
Bauart B-dh
Standort 28237 Bremen
Eigner Bremer Lagerhaus-Gesellschaft
Am 16.11.1959 wurde diese Lok als "Köf 6611" an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und dort 1968 in "323 179-2" umgezeichnet. Am 31.10.1990 ausgemustert, konnte die Kleinlok am 05.02.1991 an die Bremer Lagerhaus-Gesellschaft (BLG) verkauft und dort als "7901" bezeichnet in Betrieb genommen werden.
Im Dezember 2000 übernahm die PACTON Eisenbahnservice + Spezialtransporte Kay Winkler in Radevormwald die Lok und reichte sie am 02.04.2001 an die NEWAG GmbH & Co. KG in Oberhausen weiter. NEWAG nutzte die Lok zur Vermietung, verkaufte sie aber schon am 05.12.2002 an ein Unternehmen in Frankreich. Ende 2012 wurde sie letztmals bei der CFG - Constructions Ferroviaires Giragr in Sait-Girons-d'Aiguevives gesichtet.
Das Bild zeigt die Maschine am 20.05.1999 bei der BLG.
Fabrik-Nr. 26044 / 1960
Typ Lg II
Bauart B-dh
Standort 70327 Stuttgart
Eigner Interseroh BW Rohstoff und Recycling GmbH
Die Lok wurde 1960 als Köf 6637 von der Deutschen Bundesbahn in Dienst gestellt. 1968 erfolgte die Umzeichnung in 323 263-4 und bereits am 30.11.1988 wurde die Kleinlok ausgemustert.
Am 19.01.1990 übernahm sie das Möbelhaus Jockenhöfer GmbH & Co. KG in Greven-Reckenfeld. Im September 1997 wurde sie an den Lokhändler railtec verkauft und in Düsseldorf-Lausward hinterstellt. 1998 erfolgte der Verkauf an den Schrotthändler Celler im Stuttgarter Hafen und später die Abgabe an die Interseroh Baden-Württemberg, die ebenfalls im Hafen Stuttgart ansässig ist. Im dortigen Gleisanschluss wurde sie am 14.08.2011 fotografiert.
Fabrik-Nr. 26051 / 1960
Typ Lg II
Bauart B-dh
Standort 24106 Kiel
Eigner Northrail GmbH
Die Lok wurde am 29.03.1960 von der Deutschen Bundesbahn als Köf 6644 abgenommen. 1968 wurde sie in 323 270-9 umgezeichnet und am 30.11.1995 ausgemustert. 1996 ging sie als Lok 1 an die Maschinenfabrik August G. Koch in Kiel. 2004 erfolgte der Verkauf an die Leipzig Rail Service GmbH, die Lok blieb aber in Kiel-Wik hinterstellt. 2006 kaufte die DWK GmbH in Kiel die Lok und gab ihr den Namen Berta. Am 31.07.2008 erfolgte der Verkauf an northrail GmbH. In nunmehr orangen Anstrich wird sie seitdem leihweise bei der Seehafen Kiel GmbH eingesetzt. (Fotos: 13.02./20.02.2010)
Fabrik-Nr. 26130 / 1961
Typ MV 3
Bauart B-dm
Standort 58239 Schwerte
Eigner Hoesch Hohenlimburg GmbH
Abnehmer der Lok war am 30.05.1961 die Hoesch Walzwerke AG in Hohenlimburg, wo die Lok die Nummer 2 erhielt. Bis 1994 erlebte sie mehrere Umfirmierungen des Unternehmens und wurde am 04.01.1995 an das Werk Schwerte der Hoesch Hohenlimburg GmbH abgegeben. Als Lok 3 blieb sie dort nur ein gutes Jahr bis zum 28.04.1996 im Einsatz und wurde nach längerer Abstellzeit 2004 an das Eisenbahn- und Heimatmuseum Erkrath-Hochdahl e.V. abgegeben. Zunächst bei der Mainischen Feldbahn in Schwerte hinterstellt fand am 08.12.2006 die Überführung nach Erkrath-Hochdahl statt.
Das Bild zeigt sie abgestellt in Schwerte am 11.04.2000.
Fabrik-Nr. 26143 / 1961
Typ MV 6 B
Bauart B-dm
Standort 20457 Hamburg
Eigner G.T.H. Getreide Terminal Hamburg GmbH & Co. KG
Abnehmer dieser Lok war am 31.08.1961 die Deutsche BP in Hamburg, wo die Lok die Nummer 2091 erhielt. Vor 1973 wurde sie an die Hansa Lagerhaus Ströh & Co in Hamburg Hohe Schaar verkauft und dort als Lok II bezeichnet. Am 01.01.1990 übernahm die G.T.H. Getreide Terminal Hamburg GmbH das Lager und die Lok, die bis 2002 dort verblieb. Käufer war 2002 Andreas Knopf in Lübeck, der als Händler auftrart und die Lok im Juni 2005 an die Deutsche Bundeswehr verkaufen konnte. Auf dem Truppenübungsplatz Putlos diente sie fortan als Übungsobjekt für die Kampfmittelabwehr. Zumindest im September 2012 war sie noch vorhanden.
Das Bild zeigt die Lok am 05.03.1999 in Hamburg.
Fabrik-Nr. 26179 / 1962
Typ MV 10
Bauart B-dm
Standort 97753 Karlstadt
Eigner Schwenk Zement KG
Die Karriere diese Lok begann am 12.04.1962 bei den Vereinigten Elektrizitätswerken (VEW) Dortmund im Kraftwerk Prinz Regent in Bochum, wo sie noch im September 1997 nachgewiesen ist. Bei Schwenk Zement in Karlstadt wurde sie erstmals im März 2000 gesichtet, und dort wurde sie am 30.05.2003 auch fotografiert.
Fabrik-Nr. 26221 / 1963
Typ MV 3 ex
Bauart B-dm
Standort 81673 München
Eigner Bundesmonopolverwaltung für Branntwein
Seit ihrer Auslieferung am 10.07.1963 ist diese O&K MV3 in explosionsgeschützter Ausführung bei der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in München tätig. Ende 2008 erhielt die hervorragend gepflegte Lok eine Hauptuntersuchung, und bei den Fotoaufnahmen am 06.10.2009 zeigt sie sich im besten Sonnenlicht.
Fabrik-Nr. 26223 / 1963
Typ MV 6 B
Bauart B-dm
Leistung 140 PS
Gewicht 24 t
Geschw. 25 km/h
Standort 59939 Olsberg-Steinhelle
Eigner Mitteldeutsche Hartstein Industrie
Diese Maschine wurde am 28.02.1963 an die Ruhr-Schwefelsäure GmbH in Bochum ausgeliefert, bevor es sie am 26.04.1973 an die Mitteldeutsche Hartstein Industrie GmbH (MHI) zur Verladeanlage Steinhelle an der Bahnstrecke Bestwig - Winterberg verschlug. Seitdem ist sie dort mehr oder weniger intensiv im Einsatz - am 05.08.1989 und im März 2016 war jedenfalls nichts los.
Im Juni 2016 wurde die Lok an die INTERSEROH Evert Heeren GmbH in Leer verkauft.
Fabrik-Nr. 26261 / 1963
Typ MV 6 B
Bauart B-dm
Leistung 140 PS
Gewicht 24 t
Geschw. 25 km/h
Standort 20539 Hamburg
Eigner Stiftung Hamburg Maritim
Bereits als Museumslok der "Stiftung Maritim" in Hamburg zeigt sich am 05.05.2009 Lok 221 der Hafenbahn Hamburg. Sie war zeitlebens im Hamburger Hafen unterwegs, denn O&K lieferte sie am 09.11.1963 an die Hansestadt Hamburg, Amt für Strom- und Wasserbau aus. 1997 wurde sie abgestellt und dem Museum für Hamburgische Geschichte übergeben.
Seit dem 03.12.20003 gehört sie der "Stiftung Maritim" und ist mittlerweile am historischen Schuppen 50 am Bremer Kai im Hansahafen ausgestellt. 2007 erhielt sie eine Hauptuntersuchung und Ende 2008 war auch die äußerliche Aufarbeitung abgeschlossen.
Fabrik-Nr. 26255 / 1964
Typ MV 3
Bauart B-dm
Standort 34613 Schwalmstadt-Treysa
Eigner   Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll e.V.
Die 26255 wurde am 04.06.1964 an die Firma Singelmann & Co. KG in Rendsburg ausgeliefert und gelangte über den Westdeutschen Bahn- und Baubedarf in Hattingen 1976 an die Eisengießerei Fritz Winter im hessischen Stadtallendorf, wo sie die Nummer 2 erhielt. 1989 übernahmen die Eisenbahnfreunde Schwalm-Knüll in Treysa die Lok; seit dem Jahr 2000 ist sie bei der InfraServ in Wiesbaden hinterstellt - 2008 in teilzerlegtem Zustand. Das Bild wurde in Treysa aufgenommen.
Fabrik-Nr. 26268 / 1964
Typ MV 6 B
Bauart B-dm
Standort 95100 Selb
Eigner   Modell- und Eisenbahnlub Selb-Rehau
Die Didier-Werke AG in Wiesbaden beschafften diese Lok für ihr Werk in Marktredwitz. Bis Juni 1996 blieb sie dort und wurde dann an den Modell- und Eisenbahnclub Selb-Rehau abgegeben. Dieser verlieh sie zeitweise an das Porzellanmuseum in Selb-Rehau, wo sie unter anderem im Februar 2002 und im August 2009 nachgewiesen ist. Am 26.11.2014 stand sie dagegen im Museumsgelände der Eisenbahnfreunde.
Fabrik-Nr. 26289 / 1964
Typ MB 11 N
Bauart B-dh
Standort 85406 Zolling-Anglberg
Eigner GDF SUEZ Kraftwerk Zolling GmbH
1958 wurde von den Isar-Amper-Werken das Steinkohlekraftwerk Anglberg bei Zolling gebaut, und seit Jahren ist dort diese O&K Diesellok zu Hause. Geliefert an die Isar-Amper-Werke war sie zunächst im Kraftwerk Höllriegelskreuth eingesetzt, ehe sie nach Anglberg kam. Die Maschine versieht den Verschub von Wagen für Gips und Flugasche, während eine dort ebenfalls stationierte Drehgestelllok von MaK die Kohlenzüge auf dem Kraftwerksgelände rangiert. Das Foto wurde im April 2009 aufgenommen.
Fabrik-Nr. 26441 / 1968
Typ LG III
Bauart B-dh
Standort 21129 Hamburg
Eigner Westfälische Lokomotiv-Fabrik Reuschling
Die Lok wurde am 30.09.1968 von der Deutschen Bundesbahn als 333 048-7 abgenommen und bis zum 02.06.2003 im Bestand geführt. 2006 erfolgte der Verkauf an die Vopak DUPEG Tank-Terminal GmbH in Hamburg-Waltershof, wo sie ihre Loknummer behielt. Dort wurde sie am 16.06.2008 auch fotografiert.
Am 27.05.2009 übernahm die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Reuschling in Hattingen an der Ruhr die Maschine und setzt sie nach einer Aufarbeitung und Neulack in gelb als Leihlok mit der Betriebsnummer 26 ein.
Fabrik-Nr. 26522 / 1965
Typ MV 3
Bauart B-dh
Standort 40589 Düsseldorf-Reisholz
Eigner Günther & Lochte GmbH & Co. KG
Am 02.11.1965 erfolgte die Ablieferung an die Vereinigten Vopeliusische Glashütten GmbH in St. Ingbert. Zwischen 1986 und 1988 erfolgte der Verkauf an die Odenwälder Faserplatten GmbH in Amorbach, die die Lok 2003 wiederum an die UnionStahl GmbH in Duisburg-Rheinhausen veräußerten.
Im Mai 2006 wurde sie dort defekt abgestellt und am 09.06.2006 als Schrott an die Firma Günther & Lochte GmbH & Co. KG Schrotthandel in Düsseldorf-Reisholz verkauft. Dort wurde sie nach längerer Abstellzeit im Jahr 2013 auf einem Gleisjoch als Denkmal aufgestellt. Diese Situation zeigen auch die Bilder vom 23.07.2015.
 
Fabrik-Nr. 26525 / 1965
Typ MV 6 B
Bauart B-dh
Standort Hameln
Eigner Stadtwerke Hameln GmbH
Am 30.04.1965 erfolgte die Lieferung dieser Lok an die Städtische Industriebahn Hameln, wo sie als Lok 1 den Dienst aufnahm. In den 1990er Jahren wurde der Betrieb von den Stadtwerken Hameln GmbH geleitet. Zu einem unbekannten Datum wurde die Lok an einen ebenfalls unbekannten Besitzer verkauft, der sie in Klostermansfeld hinterstellte. Erstmals ist sie dort im Oktober 2005 gesichtet worden, letzte Sichtungen datieren vom August 2011.
Am 07.12.1993 stand die Lok noch vor ihrem Lokschuppen in Hameln.
Fabrik-Nr. 26528 / 1965
Typ MV 10 S
Bauart C-dh
Spurweite 1000 mm
Standort 56656 Brohl-Lützig
Eigner Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebsgesellschaft mbH
Am 26.10.1965 erhielt die Brohltal-Eisenbahn GmbH (BEG) in Brohl diese Meterspurlok und nahm sie als "D 1" in Betrieb.
2010 firmierte das Unternehmen um in Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebsgesellschaft mbH, und am 07.10.2015 war die Maschine unverändert in Brohl im Einsatz zu sehen.
Fabrik-Nr. 26529 / 1965
Typ MV 10 S
Bauart C-dh
Spurweite 1000 mm
Standort 56656 Brohl-Lützig
Eigner Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebsgesellschaft mbH
Am 26.10.1965 erhielt die Brohltal-Eisenbahn GmbH (BEG) in Brohl auch diese Meterspurlok und nahm sie als "D 2" in Betrieb.
2010 firmierte das Unternehmen um in Brohltal-Schmalspureisenbahn Betriebsgesellschaft mbH, und am 07.10.2015 war auch diese Maschine unverändert in Brohl im Einsatz zu sehen.
Fabrik-Nr. 26559 / 1966
Typ MV 3
Bauart B-dm
Standort 34582 Borken
Eigner GAB Recycling
Bei GAB Recycling in Borken steht am 07.06.2009 diese Lok, die am 15.02.1966 an die A.K. Chemie in Wiesbaden-Biebesheim mit der Nummer 1 geliefert wurde. 1999 wechselte sie zu Firma CTM Containerdienst & Müllverwertung in Lübeck, 2000 fand man sie in Bremen und seit 2001 wartet sie in Borken auf Arbeit.
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TOP  Kontakt  l  letzte Änderung: 02.09.2017