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  Bilder regelspuriger O&K Werklokomotiven finden Sie hier.
Orenstein & Koppel Feldbahn- und Schmalspurlokomotiven
Orenstein & Koppel produzierte an mehreren Standorten. Feldbahnlokomotiven wurden vor 1945 hauptsächlich im ehemaligen Montania-Werk in Nordhausen gebaut, teilweise jedoch auch im Berliner Werk Babelsberg. Loks aus dem Nordhäuser Werk hatten eigene Fabriknummern. Darüber hinaus wurden in den 1930er und 1940er Jahren auch in Italien Loks gebaut. Die Firma Sesto gehörte damals zu O&K; die Loks hatten eigene, mit dem Buchstaben S beginnende Fabriknummern.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Feld- und Wekbahnlokomotiven in Dortmund produziert.
Die folgende Präsentation zeigt zunächst Loks aus Nordhäuser und anschließend aus Berliner, italienischer und Dortmunder Produktion.
Fabrik-Nr. nicht bekannt
Werk Nordhausen
Typ RL1c ?
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort Zypern
Eigner n.B.
In einem stillgelegten Chrom-Bergwerk auf Zypern entdeckte Richard Schultze diese O&K, die wahrscheinlich dem Typ RL 1 C angehört. Loks dieses Herstellers waren im zypriotischen Bergbau weit verbreitet.
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Fabrik-Nr. 2768 / 1927
Werk Nordhausen
Typ M
Bauart B-dm
Spurweite 500 mm
Standort 90453 Nürnberg
Eigner   Feldbahn-Museum 500 e.V.
Am 23.12.1927 wurde diese Benzollok mit Magnetzündung und einer Spurweite von 600 mm an die Draubachabteilung Villach in Österreich ausgeliefert. Über ihren weiteren Lebensweg ist wenig bekannt. Zeitweilig gehörte sie Herrn Pester aus Irfersgrün, der die Lok dem Feldbahn-Museum 500 in Nürnberg leihweise zur Verfügung stellte, bis das Nürnberger Museum die Lok dauerhaft übernahm. Fotografiert wurde sie am 30.06.2012.
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Fabrik-Nr. 2913 / 1928
Werk Nordhausen
Typ M
Bauart B-dm
Spurweite 500 mm
Standort 90453 Nürnberg
Eigner   Feldbahn-Museum 500 e.V.
Der Lebensweg dieser O&K aus dem Werk Nordhausen kann nur unvollständig rekonstruiert werden. Ausgeliefert wurde sie am 28.04.1928 nach Leipzig. Im Mai 1992 wurde sie nach mehreren unbekannten Zwischenbesitzern leihweise vom Feldbahn-Museum 500 in Nürnberg übernommen und auf 500 mm umgespurt. Im Juni 2001 wurde sie bei einem Brand schwer beschädigt, später jedoch wieder aufgebaut. Am 30.06.2012 entstanden die Aufnahmen.
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Fabrik-Nr. 5134 / 1933
Werk Nordhausen
Typ RL1a
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 21717 Fredenbeck-Wedel
Eigner privat, Dieter Resinger
Diese Lok wurde am 16.10.1933 an die Firma Anton Waechter & Georg Obnain in Warthausen ausgeliefert. Zu einem nicht bekannten Termin wurde die Lok in den Raum Innenstadt an einen Ziegeleibetrieb verkauft. eingesetzt wurde sie dort jedoch nicht. 2006 konnte Dieter Resinger die Lok übernehmen und restaurieren. Seitdem ist sie in Fredenbeck-Wedel beheimatet, wo die Aufnahmen auch entstanden.
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Fabrik-Nr. 5392 / 1934
Werk Nordhausen
Typ MD
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 82256 Fürstenfeldbruck
Eigner   IG Deutsche Feld- und Waldbahnen
Aus dem Nordhäuser O&K-Werk stammt die am 28.05.1934 ausgelieferte MD. Abnehmer war das Kieswerk Brand & Huber in Rottach-Egern am Tegernsee, wo die Lok beachtliche 47 Jahre blieb. Im November 1981 übernahm der Modelleisenbahnclub Fürstenfeldbruck die Lok, die damit die erste Feldbahnlok des Vereins wurde. Später wurde sie der Unterabteilung IG Deutsche Feld- und Waldbahnen übergeben. Am 08.07.2012 stand sie im Lokschuppen des Vereins.
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Fabrik-Nr. 5598 / 1934
Werk Nordhausen
Typ RL 1 a
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Leistung 12 PS
Standort 21717 Deinste
Eigner privat, Wedeler Feldbahn
Am 08.10.1934 erhielt die Firma Urbahns & Clausen in Leck bei Niebüll diese Lok. Später war sie bei der Bauunternehmung L. Feddersen in Leck als "Lok 2" im Bestand und konnte im Juni 2001 abgestellt dort vorgefunden werden. Erst am 29.03.2010 trennte sich das Unternehmen von der Lok und verkaufte sie an die Wedeler Feldbahn in Fredenbeck-Wedel. Untergestellt ist sie in Deinste, wo am 21.10.2014 das zweite Bild entstand, während das erste sie noch im Schuppen der Firma Feddersen zeigt.
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Fabrik-Nr. 5918 / 1935
Werk Nordhausen
Typ MD
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 37249 Neu Eichenberg
Eigner   IG Eichenberger Waldbahn
Am 20.03.1935 wurde die Lok an die Ziegelei der Gebrüder Kaufmann in Fulkum ausgeliefert. Später wurde sie an das Torfbrandklinkerwerk Kaufmann in Aurich-Nenndorf abgegeben. Im September 1987 übernahmen die Eichenberger die Maschine.
Zur Aufarbeitung nutzten die Eichenberger auch die Fabriknummer 5773 von 1934. Sie war am 21.12.1934 an die Walkenrieder Gipsfabrik, Inh. Fritz Rode ausgeliefert worden. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde die Lok an Privat für eine Kindereisenbahn auf dem Stöberhai abgegeben. Von dort übernahm sie 1987 die Firma Resebeck in Göttingen zur Verschrottung, jedoch konnte sie im Oktober desselben Jahres von der IG Eichenberger Waldbahn übernommen werden.
Aus Teilen beider Loks entstand die hier gezeigte und unter der Fabriknummer 5918 geführte Lok 4, die am 23.08.2014 im Lokschuppen der Waldbah zu sehen war.
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Fabrik-Nr. 8558 / 1937
Werk Nordhausen
Typ RL 1c
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort Laufenburg (Schweiz)
Eigner Erne AG
Diese kleine Maschine blieb Zeit ihres Lebens bei der Erne AG im schweizerischen Laufenburg. Mit einer Gedenktafel an das 90-jährige Jubiläum der Betriebshoferrichtung am 16. August 1996 versehen wurde sie dort als Denkmal aufgestellt. Ausgeliefert wurde sie am 25.11.1937.
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Fabrik-Nr. 9661 / 1938
Werk Nordhausen
Typ MD 1
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 58256 Ennepetal
Eigner privat, Kay Winkler
Nach ihrer Auslieferung am 08.12.1938 tat diese Lok bei der Firma Friedrich Heinrich Koggers GmbH in Düsseldorf Dienst. Auf nich weiter bekannten Wegen war sie in den 1980er Jahren bei einem Schrotthandel in Köln-Ostheim gelandet und konnte dort von der Arbeitsgemeinschaft Muttenthalbahn  e.V. in Witten an der Ruhr übernommen werden. Sie erhielt die Betriebsnummer 11. 2007 wurde Kay Winkler in Ennepetal neuer Besitzer der Lok. Am 22.06.2013 war er mit der Lok als Gast im Westfälischen Ziegeleimuseum Lage.
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Fabrik-Nr. 9677 / 1936
Werk Nordhausen
Typ MD 1
Bauart B-dm
Spurweite 500 mm
Standort 90453 Nürnberg
Eigner Feldbahn-Museum 500 e.V.
Die Lok aus dem Nordhauser O&K-Werk wurde am 30.11.1938 auf 600 mm Spurweite an den Dortmund-Hörder Hüttenverein ausgeliefert, der sie am 09.12.1938 an das Tonwerk Enzinger in Eiselfing-Kircheiselfing auslieferte. 1986 konnte sie von Egbert Wieland in Geretsried übernommen werden. Der verkaufte sie bereits 1987 an die IG Deutsche Feld- und Waldeisenbahn Fürstenfeldbruck, wo sie als Lok 14 bezeichnet wurde. Lange blieb sie dort nicht, denn im September 1988 übernahm Karl-Heinz Rohrwild die Lok. Nach einer Umspurung auf 500 mm ist sie seitdem in dem von ihm gegründeten Feldbahn-Museum 500 in Nürnberg zu Hause.
Dort wurde sie am 30.06.2012 fotografiert.
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Fabrik-Nr. 9805 / 1939
Werk Nordhausen
Typ MD 2
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 55452 Guldental
Eigner Heddesheimer Feldbahnmuseum
Am 23.01.1939 erhielt das Ziegelwerk von Th. Gugel in Neuhausen/Fildern diese Lok. 1985 war sie bereits bei einem Schrotthändler in Horb, wo Dieter Hofherr aus Neustadt/Weinstraße sie entdeckte und kaufen konnte. 1987 tauschte er sie gegen eine Diema DS 12 vom Heddesheimer Feldbahnmuseum in Guldental, dass seitdem im Besitz der Lok mit der Betriebsnummer 9" ist. Fotografiert wurde sie am 25.07.2015.
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Fabrik-Nr. 10475 / 1941
Werk Nordhausen
Typ MD 3
Bauart B-dm
Spurweite 1000 mm
Standort 93055 Regensburg
Eigner Regensburger Straßenbahn-, Walhallabahn- und Eisenbahnfreunde
Die Firma Karl Richtberg aus Berlin-Charlottenburg betrieb in Deutschland mehrere Holzimprägnierwerke, in denen auch Feldbahnen zum Verschub eingesetzt wurden. Für das Werk an der Donaustaufer Straße in Regensburg lieferte O&K am 09.10.1941 diese Lok aus. Die Stahlplatten vereinfachten das Rangieren der mit Holz beladenen Loren, die so nur geschoben, aber nicht angekuppelt werden mussten.
Nachdem das Werk geschlossen wurde, gelangte die Lok über einen Schrotthändler 1980 zur Städtischen Berufsschule 1 in Regensburg und wurde als denkmal aufgestellt. Im August 2006 konnten die Regensburger Straßenbahn-, Eisenbahn- und Walhallabahnfreunde die Lok übernehmen. Am 24.06.2012 konnte sie auf dem Vereinsgelände abgelichtet werden.
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Fabrik-Nr. 5745 / 1912   NEU
Werk Berlin-Babelsberg
Typ 20PS
Bauart B-t
Spurweite 600 mm
Standort 89312 Günzburg
Eigner Chapel Hydraulique GmbH
Diese 20PS Lok wurde im Dezember 1912 an Obras de Irrigacion del Territorio del Rio Negro in Brasilien ausgeliefert, wo sie bei Dammbauprojekten am Fluss Rio Negro eingesetzt wurde.
Im Jahre 2003 konnte die lange abgestelle Lok vom Händler Preston Services in Preston bei Canterbury in Großbritannien erworben werden. 2005 soll sie nach Frankreich verkauft worden sein.
Im Jahr 2015 tauchte sie schließlich bei der Niederlassung Günzburg der Firma Chapel Hydraulique GmbH auf, wo sie äußerlich aufgebarbeitet als Denkmal aufgestellt wurde. Die Bilder der Lok wurden am 11.09.2016 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 12040 / 1929/30
Werk Berlin-Babelsberg
Typ RL 2 
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 87647 Unterthingau
Eigner privat
Ein sehr seltenes Modell ist die RL 2, die in der Privatsammlung Schoder in Unterthingau zu finden ist. Die im O&K Werk Babelsberg gebaute Lok kam 1931 zur Spiegelauer Waldbahn und erhielt dort die Nummer 589. 1959 wurde der Feldbahnbetrieb eingestellt und die Lok 1960  vom Torfwerk Grassau der Strafanstalt Bernau am Chiemsee übernommen. Dort wurde sie mit der Aufgabe des Torfabbaus 1966 abgestellt. 1976 nahm die Firma Samen Maier den Abbau wieder auf und nutzte dafür unter anderem wieder die O&K-Lok. Im Jahr 1989 wurde der Betrieb endgültig eingestellt und die Lok an Herrn Schoder verkauft.
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Fabrik-Nr. 12493 / 1934
Werk Berlin-Babelsberg
Bauart C
Spurweite 500 mm
Standort 90453 Nürnberg
Eigner Feldbahn-Museum 500 e.V.
Mit 30 PS und 6,5 t Gewicht zählt diese Maschine zu den größeren Feldbahn-Dampfloks. O&K lieferte sie 1934 an die Cia do Assucar de Angola in Portugiesich Westafrika. Später gelangte sie in das südafrikanische Museum Sandstone Heritage Trust, ehe sie 2011 vom Feldbahnmuseum 500 in Nürnberg übernommen und betriebsfähig aufgearbeitet werden konnte. Unter Dampf stehend wurde sie am 22.06.2013 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 13059 / 1938
Werk Berlin-Babelsberg
Bauart B-n2t - 60 PS
Spurweite 600 mm
Standort Hückelhoven-Kleinkünkel
Eigner privat, Domagk
Da das Fabrikschild dieser Lok nicht mehr vorhanden ist, stützt sich die Vermutung auf die Fabriknummer auf Schlagzahlen an den Stangen. Handelt es sich um dioe 13059, wurde die Lok im Mai 1938 an den Händler Theo Stephen in Essen ausgeliefert, der sie an die Westdeutschen Quarzwerke Dr. Müller & Co. in Dorsten verkaufte. 1972 wurde die Lok an Privat verkauft und auf dem Besitz in Hückelhoven-Kleinkünkel aufgestellt. Da sie auf Rollen steht, konnte sie früher sogar unter Dampf gesetzt werden, ohne dass sie sich dabei von der Stelle bewegte.
Die Bilder wurden am 18.08.2014 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 20836 / 1936
Werk Berlin-Babelsberg
Typ MD 3
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 95339 Neuenmarkt-Wirsberg
Eigner Deutsches Dampflokomotiv-Museum
Die bei Orenstein & Koppel in Berlin gebaute Lok wurde am 03.09.1936 an die Amberger Kaolinwerke, Hirschau ausgeliefert. Dort blieb sie bis zur Abgabe an das Deutsche Dampflokomotv-Museum in Neuenmarkt-Wirsberg, wo sie 1985 erstmals nachgewiesen wurde. Bemerkenswert sind die Betonblöcke zur Erhöhung des Reibungsgewichts.
Fotografiert wurde die Lok am 29.06.2012.
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Fabrik-Nr. 21026 / 1937
Werk Berlin-Babelsberg
Typ 2D
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort Pleinfeld
Eigner Gemeinde
Wahrscheinlich bis 1974 betrieb das Quarzsandwerk Fiegl in Pleinfeld eine Feldbahn vom Werkgelände zum etwa zwei Kilometer entfernten Bahnhof der Bundesbahn, wo eine Umschlaganlage vorhanden war. Die drei O&K-Loks sowie eine große Zahl Loren blieben lange Jahre abgestellt. Die am 07.08.1937 gelieferte 21026 wurde in den 1908er Jahren nahe dem Pleinfelder Bahnhof am Bahnweiher als Denkmal aufgestellt. Am 04.10.2009 hinterlässt sie einen guten Eindruck und ein Hinweisschild informiert über die Geschichte der Sandbahn.
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Fabrik-Nr. 21241 / 1938
Werk Berlin-Babelsberg
Typ 2D
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort Pleinfeld
Eigner Gemeinde
Diese O&K wurde am 28.07.1938 an die Bauunternehmung Max Streicher in Deggendorf geliefert, wo sie die Nummer 35 erhielt. Zu einem unbekannten Termin übernahm die Süddeutsche Quarzsand-Industrie Gebr. Fiegl die Lok. Auch sie blieb nach der Einstellung des Feldbahn-Betriebes abgestellt erhalten und wurde erst nach 1990 gemeinsam mit drei schweren Loren als Denkmal im Werkgelände aufgestellt. Ihr optischer Zustand war am 04.10.2009 sehr gut.
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Fabrik-Nr. S1159 / 1942
Werk Sesto, Italien
Typ RL 1 N (entspr. der RL 1 A in deutscher Produktion)
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 85356 Freising
Eigner privat
Wenig ist über italienische Feldbahnlokomotiven von Orenstein & Koppel bekannt. In Sesto wurden aus Deutschland gelieferte Einzelteile zu Lokomotiven montiert. Von den 1930er bis in die frühen 1960er Jahre war das Werk ein fester Bestandteil des O&K-Konzerns, in dem auch diese RL 1 N gebaut wurde.
Sie war bei einer italienischen Baufirma im Einsatz, wurde aber schon um 1964 abgestellt. Nach fünfzig Jahren trockener und witterungsgeschützter Pause konnte die Lok im Juli 2014 von einem deutschen Privatmann übernommen werden. Als die Aufnahmen am 08.07.2014 entstanden, lief der Motor der Lok bereits einwandfrei. Ende 2014 wurde die Lok an die Schortefeldbahn Ilmenau weiter verkauft.
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Fabrik-Nr. 25084 / 1951
Werk Dortmund
Typ MV 0
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 31535 Neustadt am Rübenberge
Eigner ASB Erdenwerke
Orenstein & Koppel lieferte diese Lok am 06.10.1951 an die Neuenfelder Ton- und Betonwerke in Hamburg Neuenfelde. Später gelante sie zur Firma Wilhelm Diekmann in Hamburg, der sie 1965 an den Händler Eilers in Hamburg verkaufte. Eilers konnte sie 1966 an das Torfwerk Eduard Dyckerhoff in Neustadt-Poggenhagen verkaufen, wo sie die Betriebsnummer 11 erhielt. 1981 wurde das Torfwerk und damit auch diese Lok an das benachbarte Torfwerk ASB H. Aurenz verkauft. ASB nutzte die Lok noch bis etwa 1993 und stellte sie dann zusammen mit zwei Kipploren an der Werkstatt als Denkmal auf. Ihr Zustand war am 06.05.2014 leider nicht mehr der Beste.
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Fabrik-Nr. 25211 / 1951
Werk Dortmund
Typ MD 2b
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 85356 Freising
Eigner privat
Diese Lok hat ihre aktive Zeit im Teichgut Birkenhof bei Ismaning verbracht. Ausgeliefert wurde sie am 12.11.1951 an die Bayernwerk AG München, einem Stromversorger, der im Teichgut ein Wasserkraftwerk betrieb. Später wechselten Werk, Teichgut und Lok mehrfach den Besitzer, bis sich im April 2010 die eon Wasserkraft von den Resten der Feldbahn und den Loks trennte. Die Lok fand 2011 bei einem Privatmann eine neue Bleibe. Das linke Bild zeigt sie noch im Teichgut, das rechte im April 2013 auf der privaten Feldbahnanlage.
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Fabrik-Nr. 25257 / 1952
Werk Dortmund
Typ MV 0
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 26340 Neuenburg-Ruttel
Eigner privat, Rutteler Mühle
Die Lok wurde von Orenstein & Koppel am 03.10.1952 an die Firma Johann Buhr im ostfriesischen Loga geliefert. Dort blieb sie, ehe sie spätestens 1995 auf die private Feldbahnanlage an der Rutteler Mühle abgegeben wurde. In den ersten Jahren wurde sie dort gemeinsam mit einer Gmeinder sowie einem Eigenbau-Personenwagen gelegentlich eingesetzt. Als die Fotos am 06.05.2012 entstanden, waren diese Zeiten wohl schon länger vorbei.
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Fabrik-Nr. 25261 / 1952
Werk Dortmund
Typ MV 0a
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort Österreich
Eigner privat
Auch diese O&K Feldbahnlok hat ihre gesamte aktive Zeit im Teichgut Birkenhof bei Ismaning verbracht. Ausgeliefert wurde sie am 23.12.1952 an die Bayernwerk AG München, einem Stromversorger, der im Teichgut ein Wasserkraftwerk betrieb. Später wechselten Werk, Teichgut und Lok mehrfach den Besitzer, bis sich im April 2010 die e-on von den Resten der Feldbahn und den Loks trennte. Die Lok fand zunächst bei einem Privatmann in Freising eine neue Bleibe, wurde aber 2014 an Heinz Harrer in Österreich weiter verkauft.
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Fabrik-Nr. 25346 / 1954
Werk Dortmund
Typ MD 1
Bauart B-dm
Spurweite 700 mm
Standort 7887 Erica (NL)
Eigner Industrieel Smalspoor Museum (ISM)
Ausgeliefert wurde die Lok am 29.01.1955 über die O&K-Niederlassung Amsterdam an die Weg- en Waterbouwbedrijf Petten B.V. in Schoorldam, wo sie bis zur Übergabe an das ISM bis 1997 verblieb. Auf dem Museumsgelände in Erica wurde die als Lok 77 bezeichnete Maschine am 09.05.2013 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 25646 / 1955
Werk Dorrtmund
Typ MV 2
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort Zypern
Eigner Hellenic Mining Company
Auf Zypern blieb diese Lok bis in die jüngste Vergangenheit erhalten. Ausgeliefert wurde sie am 18.11.1955 vom Dortmunder O&K-Werk an die Hellenic Mining Company Ltd. in Nicosia auf Zypern. Der Einsatz erfolgte in der Troods Chrome Mine. Am 03.11.2012 war die Lok am Mitsero Bergwerk noch vorhanden - in bedauernswertem Zustand.
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Fabrik-Nr. 25923 / 1959
Werk Dortmund
Typ MV8
Bauart B-dm
Spurweite 760 mm
Leistung 140 PS
Gewicht 18 t
Standort 6200 Jenbach (A)
Eigner Zillertalbahn
Zusammen mit einer Schwesterlok wurde diese Lok von der Rhein-Sieg-Eisenbahn AG in Beuel beschafft und am 23.10.1959 als V 12 ausgeliefert. Die Bahn fuhr auf 785 mm Spurweite. Nach der Stilllegung konnten die Loks 1969 an die Zillertalbahn in Österreich verkauft werden, wo sie auf 760 mm umgespurt und als D 10 bezeichnet wurde. Später erfolgte die Umnummerierung in D 12. Die "HELLI 1" getaufte Lok besitzt mittlerweile eine Funkfernsteuerung und wird an der Rollwagengrube in Jenbach eingesetzt. Am 12.08.2012 war jedoch Wochenendruhe.
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Fabrik-Nr. 25956 / 1960
Werk Dortmund
Typ MV0a
Bauart B-dm
Spurweite 900 mm
Standort 7887 Erica (NL)
Eigner Industrieel Smalspoor Museum (ISM)
Diese Lok wurde am 09.01.1960 an die Firma G.A. Pfleiderer im oberpfälzischen Neumarkt ausgeliefert. Das Unternehmen stellt unter anderem Holz- und Betonmasten her. Damit diese beim Verschib nicht die Lok beschädigen, wurde sie mit passenden Schutzbügeln ausgestattet. Sie erhielt die Betriebsnummer MW 43. 1996 wurde sie vom ISM im holländischen Erica übernommen, von 1000 auf 900 mm umgespurt und als Lok 15 bezeichnet. Am 09.05.2013 konnte die Lok vor dem Museumsgebäude in Erica aufgenommen werden.
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Fabrik-Nr. 26168 / 1962
Werk Dortmund
Typ MV2
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 83708 Kreuth
Eigner Privat (Hafner)
Erstbesitzer war das Tonwerk Eggenfelden, Dj. J. Straniak, dass die Lok am 04.05.1962 übernahm. Nach der Außerdienststellung wurde sie von Martin Schubert übernommen und im April 1988 von ihm zur Feldbahn Fränking überstellt.
Zwischen Mai und September 1996 hatte sie ihre bislang letzten Einsätze beim Deutschen Museum in München, wo zu diesem Zeitpunkt eine temporäre Feldbahn aufgebaut war. Nach dem Jahr 2000 wurde die Lok an Herrn Hafner in Kreuth verkauft. Der geplante Aufbau einer Strecke dort wurde zwar begonnen, kam jedoch aus Naturschutzgründen wieder zum Erliegen.
Am 03.10.2010 wartete die Lok auf eine ungewisse Zukunft.
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Fabrik-Nr. 26616 / 1967   NEU
Werk Dortmund
Typ MD18 S
Bauart D-dh
Spurweite 760 mm
Standort 6200 Jenbach (A)
Eigner Zillertalbahn
Die Lokomotive wurde am 30.06.1967 an die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG im österreichischen Jenbach ausgeliefert und als "D 9" in den Bestand eingereiht. Am 02.06.2000 wurde sie beim Rangieren in Jenbach fotografiert. Mindestens seit 2009 ist die Lok abgestellt.
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TOP  |  Kontakt  |  letzte Änderung: 02.10.2017