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Die 6. Generation: Letzte Industrieloks von Henschel (1983 -
1987) |
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Mit der 6. Generation endete schließlich der Bau von
Industrielokomotiven bei Henschel. Das angepasste Design wurde zunächst
für die ab 1983 gebauten dieselelektrischen DE 500 C verwendet und
schließlich auch bei den letzten gebauten dieselhydraulischen Loks
genutzt. Die Loks zeichneten sich durch große
Rangiertritte und asymmetrisch angeordnete, stirnseitige Einstige in das
Führerhaus aus. Eine vierachsige Lok wurde nicht mehr vorgesehen, von
den beiden anderen Typen DHG 300 B,
DHG 700 C und
DE
500 wurden nur noch wenige gebaut. 1987 endete die Produktion
schließlich.
In Summe können der 6. Generation 13 Lokomotiven zugeordnet werden.
| Typ |
Achsfolge |
Leistung |
Anzahl |
Bauzeit |
Lieferung |
| DHG 300 B |
B |
300 PS |
3 |
1986 |
davon 2 in Deutschland und 1 ins Ausland verkauft |
| DHG 700 B |
C |
700 PS |
5 |
1986 bis 1987 |
alle in Deutschland verkauft |
| DE 500 (dieselelektrisch) |
C |
700 PS |
5 |
1983 bis 1984 |
alle in Deutschland verkauft |
Von den fünf dieselelektrischen Lok des Typ DE 500 C sind 2026 noch zwei
im Einsatz: bei den Statdwerken Koblenz auf der städtischen Hafenbahn
(32565/1983) sowie bei der Roheisengesellschaft Saar (ROGESA) in
Dillingen (32566/1983). Die drei anderen Loks wurden bereits
verschrottet.
Fotos und Lebensläufe weiterer ausgewählter Lokomotiven finden sie außerdem unter diesen
Links:
Henschel Industrieloks Teil 1
Henschel Industrieloks Teil 2 |
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| Fabrik-Nr. |
32563 / 1984 |
| Typ |
DE 500 C |
| Bauart |
Co-de |
| Standort |
45527 Hattingen (Ruhr) |
| Eigner |
Thyssen Henrichshütte AG |
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Das erste von fünf gebauten
Exemplaren des Typ DE 500 C wurde am 24.04.1984 an die
Thyssen Henrichshütte AG in Hattingen ausgeliefert, wo
sie die Nummer "62" erhielt. Zuvor war die Lok schon 1983 auf
der Hannover Messe präsentiert worden.
Das Werk in Hattingen wurde später in Thyssen
Edelstahlwerke AG umbenannt, auch die Nummer der Lok
wurde in "3" geändert. 1993 wurde die Maschine an EH -
Eisenbahn und Häfen GmbH mit Sitz in Duisburg-Hamborn
übernommen und in "702" umnummeriert. Am 25.05.2011 wurde das
Unternehmen in TKSE - ThyssenKrupp Steel Europe AG
umfirmiert. Von der Lok trennte man sich 2011 durch Verkauf an
die Westdeutsche Rail Service GmbH in Duisburg.
Fotos von 2012 zeigen sie bereits ausgeschlachtet, so dass sie
wenig später verschrottet sein dürfte. |
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| Fabrik-Nr. |
32750 / 1987 |
| Typ |
DHG 700 C |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
47809 Krefeld |
| Eigner |
TKSE Thyssen Krupp Steel Europe AG |
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| Am 28.04.1987 erfolgte die
Auslieferung dieser Lokomotive an die Thyssen
Edelstahlwerke AG in Witten, wo sie die Betriebsnummer
"2" erhielt. 1993 erfolgte der Verkauf an Eisenbahn und
Häfen GmbH in Duisburg-Hamborn und die Umzeichnung in
"711". Am 25.05.2011 firmierte das Unternehmen zu TKSE -
Thyssen Krupp Steel Europe AG in Duisburg. Am
25.12.2016 war die Lok im ehemaligen Stahlwerk Krefeld
abgestellt; am 29.01.2025 konnte sie beim Rangieren beobachtet
werden. |


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| Fabrik-Nr. |
32751 / 1987 |
| Typ |
DHG 700 C |
| Bauart |
C-dh |
| Standort |
45879 Gelsenkirchen |
| Eigner |
Gelsen-Log - Gelsenkirchener Logistik-, Hafen- und
Servicegesellschaft mbH |
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Die Gelsenkirchener
Hafenbetriebsgesellschaft erhielt die Lokomotive am
08.10.1987 und vergab die Betriebsnummer "6". Zum 01.01.2003
wurde das Unternehmen in GELSEN-LOG. - Gelsenkirchener
Logistik-, Hafen- und Servicegesellschaft mbH
umfirmiert. Am 15.02.2022 wurde die Maschine an den Händler
concert-logistics Unirail GmbH mit Sitz in
Mettingen verkauft, der sie am 26.09.2022 an TABEG
Tanklagerbetriebsgesellschaft mbH für das Tanklager
Cunnersdorf verkaufen konnte.
Die Maschine konnte am 10.04.2018 in Gelsenkirchen aufgenommen
werden. |
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| Fabrik-Nr. |
32835 / 1987 |
| Typ |
DHG 300 B |
| Bauart |
B-dh |
| Standort |
89362 Neuoffingen |
| Eigner |
NGB Bahnservice GmbH |
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Diese Lok wurde nach ihrer
Fertigstellung zunächst als Mietlok eingesetzt und war vom
10.03.1986 an sieben Jahre an die Thyssen Edelstahlwerke
AG in Witten vermietet, die zum selben Konzern die der
Hersteller Thyssen Henschel gehörten. 1994 wurde die Lok an die
Neukölln-Mittenwalder-Eisenbahn AG (NME) in
Berlin verkauft, wo sie die Nummer "ML 00611" erhielt.
Schon im Jahr 2000 wurde sie von der Chemetall
Gesellschaft für chemisch-technische Verfahren mbH mit
Sitz in Frankfurt/Main für den Einsatz im Werk Langelsheim
übernommen. Als der Bahnbetrieb später an die Lehnkering
GmbH ausgegliedert wurde, wurde auch die Lok an dieses
Unternehmen abgegeben.
Zu einem unbekannten Termin übernahm die Gmeinder
Lokomotiven GmbH in Mosbach die Maschine, um sie weiter
zu verkaufen. Ende 2020 war sie dort erstmals gesichtet worden.
Im Februar oder März 2021 wurde sie an die NFG
Bahnservice GmbH in Offingen-Neuoffingen verkauft -
ebenfalls ein Händler.
2022 konnte mit der Kelheim Fibres GmbH in
Kelheim ein Kunde gefunden werden. Dort ist sie seitdem mit der
Nummer "2" und dem Namen "Molly" im Einsatz.
Das Bild zeigt die Lok am 14.03.2021 in Neuoffingen.
Zwei Industriedieselloks - ebenfalls DHG 300 B - baute Henschel danach noch, dann endete
diese Tradition. |
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Links zum Thema |
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Henschel DE
500 C – Wikipedia |
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21.06.2026 |