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  Portraits von Industrie- und Werkbahnlokomotiven aus dem Hause Schöma finden Sie hier.
Schöma Feldbahnlokomotiven Teil 1
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Schöma 160/1935 bis 881/1947
Schöma 897/1948 bis 2298/1960
Schöma 2302/1960 bis 4064/1975
Schöma 4093/1976 bis 6504/2010
Fabrik-Nr. 160 / 1935
Typ B
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 93055 Regensburg
Eigner Feldbahnmuseum Friedrich-Zeche
Am 28.02.1935 lieferte Schöma diese Lok an die Firma Dammermann in Vechta. Später war beim Torfwerk Gerhard Smit in Kayhauserfeld im Einsatz, ehe sie noch Anfang der 1980er Jahre an das Torfwerk Ravensburg in Jeddeloh veräußert wurde. Dort wurde sie 1989 im Einsatz dokumentiert. In den 1990er Jahren kaufte Helge Behrens in Teufelsmoor-Hüttenbusch die Lok privat und es begann eine Odysee von Sammler zu Sammler. Im Dezember 2000 an Torsten Brotmann in Vollersrode, 2002 an Wolfgang Osius in Hamburg-Halstenbek, 2007 an Carsten Pohlmann in Recke und am 09.04.2008 an Jürgen Frommer in Regensburg. Auch dort wurde die Lok nicht aufgearbeitet und stand im Frühjahr 2014 erneut zum Verkauf.
Das linke Bild zeigt die Lok noch im Torfwerk Smit, daneben Aufnahmen aus Regensburg vom 08.04.2011 und Anfang 2014.
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Fabrik-Nr. 165 / 1935
Typ LO 20
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 27259 Freistatt
Eigner Diakonie Freistatt
Diese Lokomotive wurde als 65. Lok der Firma Schöma gebaut und am 01.04.1935 die Arbeiterkolonie Freistatt der Diakonie Bethel ausgeliefert. Neben anderen Transporten wurde hauptsächlich Torf transportiert, der von den Bewohnern der Heime abgebaut wurde. Das Torfwerk wurde 1995 geschlossen, die Strecke von Freistatt nach Heimstatt sowie die Loks blieben jedoch für Besucherfahrten der Diakonie Heimstatt erhalten. Lok 165/1935, deren Motorhaube nicht mehr der Originalbauform entspricht, wird allerdings nicht vor den Besucherzügen eingesetzt, sondern in Freistatt als fahrbares Denkmal gezeigt. Die Bilder wurden am 20.03.2014 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 167 / 1935
Typ ?
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 26683 Saterland-Ramsloh
EignerMoorkultur Ramsloh Werner Koch
77 Jahre hat Lok U3 des Torfwerks Moorkultur Ramsloh am 12.05.2012 bereits "auf dem Buckel". Geliefert wurde sie am 23.05.1935 an die Firma Hermann Zander in Diepholz, die sie leihweise anderen Firmen zur Verfügung stellte. Noch vor 1940 wurde sie an die Firma W. Tappe in Diepholz verkauft und zu einem unbekanntenv Zeitpunkt erfolgte der Weiterverkauf an das Union-Torfwerk in Saterland-Fermesand. Mit Übernahme des Werkes durch das Torfwerk Werner Koch wurde sie freizügig auf dem gemeinsamen Streckennetz eingesetzt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die Lok jedoch ohne Verwendung bei der Werkstatt abgestellt.
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Fabrik-Nr. 179 / 1935
Typ 20PS 
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 26683 Saterland-Ramsloh
EignerMoorkultur Ramsloh Werner Koch
Ausgeliefert wurde diese Lok am 11.07.1935 an die Firma Hermann Zander, Flugplatz Diepholz. Zeitweise war sie vor dem Zweiten Weltkrieg im Dammer Kieswerk im Einsatz. Am 08.01.1942 ging sie zurück an Hermann Zander. Später wurde sie bei Schöma umgebaut und im Januar 1963 wurde vom Union Torfwerk in Fermesand übernommen. Am 23.03.1989 wurde das Torfwerk vom Torfwerk Moorkultur Koch übernommen. Mit dabei: Schöma 179, die dabei die Betriebsnummer U8 erhielt. Als die Lok am 11.05.2012 fotografiert wurde, trug sie die Betriebsnummer Lu 9.
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Fabrik-Nr. 183 / 1935
Typ LO 10
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 26683 Saterland-Ramsloh
EignerMoorkultur Ramsloh Werner Koch
Eine der ältesten erhaltenen Schöma-Loks steht seit 1991 als Denkmal in der Moorgutsstraße in Saterland-Ramsloh. Die Lok wurde am 02.08.1935 an die Firma A.C. Kiessling für den Flugplatzbau in Jever ausgeliefert. Noch in den 1930er Jahren wurde sie an das Tiefbau-Unternehmen E. Petershagen in Oldenburg verkauft, und schon 1936 gelangte sie zum Torfwerk G. Strenge in Ocholt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt erfolgte der Weiterverkauf an das Torfwerk Werner Koch in Ramsloh, wo die Lok unter der Betriebsnummer 2 bis zur Aufstellung als Denkmal aktiv war. Am 02.05.2012 wurde sie auf ihrem Standplatz am ehemaligen Torfwerk aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 281 / 1937
Typ 10 PS 
Bauart B
Spurweite 900 mm
Standort 26897 Esterwegen
Eigner Griendtsveen AG
Diese Schöma wurde am 26.04.1937 an die Griendtsveen Torfstreu AG in Papenburg zum Einsatz im Werk Erica in den Niederlanden bestellt. Bereits 1940 wurde sie in das Werk Esterwegen am Küstenkanal versetzt und dort als Lok 1 bezeichnet. Auch am 11.05.2012 war sie dort noch zu finden, machte aber einen sehr bemitleidenswerten Eindruck und schon schon seit vielen Jahren nicht mehr zum Einsatz gekommen.
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Fabrik-Nr. 323 / 1937
Typ 16 PS 
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort49393 Lohne-Kroge
Eigner Holthaus & Fortmann Torfwerke
Kaum eine Feldbahnlok verbringt über 70 Jahre in einem einzigen Unternehmen. Diese Lok wurde am 21.10.1937 an das Torfwerk Holthaus & Fortmann in Lohne-Kroge abgeliefert und war am 23.06.2011, als die Fotos entstanden, immer noch in diesem Betrieb im Einsatz. Einen Ausflug scheint sie aber unternommen zu haben: Mitte der 1980er Jahre bis etwa zum Jahr 2000 war sie bei dem Privatsammler Michael Knopf in Lübeck zu finden.
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Fabrik-Nr. 359 / 1938
Typ nicht bekannt
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 95339 Neuenmarkt-Wirsberg
Eigner Deutsches Dampflokomotiv-Museum
Etwas beengt steht die Schöma 359 im Deutschen Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt-Wirsberg. Die Lok wurde am 31.05.1938 an eine Firma Braun in Hirschau ausgeliefert und kam später zu den Amberger Kaolinwerken in Hirschau. 1980 schied sie aus dem aktiven Dienst aus und wurde an das Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern in Theuern abgegeben. Von dort gelangte sie spätestens 1993 zum DDM in Neuenmarkt-Wirsberg. Aufgenommen wurde sie am 29.06.2012.
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Fabrik-Nr. 412 / 1938
Typ LO 40
Bauart B
Spurweite 760 mm
Standort 49356 Diepholz
Eigner Firma Schöma
Die Einsatzzeit dieser Lok begann mit der Auslieferung an die Steirischen Gussstahlwerke AG (VOEST) im österreichischen Judenburg am 05.12.1938. 1985 wurde sie von der Feldbahnsammlung Stainz übernommen und als Lok D2 bezeichnet. 2003 übernahm die Firma Schöma die Lok, um sie als Denkmal vor dem Werkgelände in Diepholz aufzustellen. Seitdem ist sie dort zu finden und wurde am 08.05.2014 fotografiert.
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Fabrik-Nr. 467 / 1939
Typ LO 20
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 26683 Saterland-Scharrel
Eigner Griendtsveen AG
Ausgeliefert wurde die Lok am 12.08.1939 an die Gebrüder Hülsbruch in Bassum. 1961 war sie bei der Ziegelei Brinkmann in Scharrel zu Hause. Brinkmann betrieb außerdem ein Torfwerk und die Feldbahnen beider Unternehmensteile nutzten teilweise die selben Gleise. Um die Jahrtausendwende übernahm die Griendtsveen AG das Torfwerk Brinkmann, dass die Tonproduktion mittlerweile eingestellt und sich ganz auf den Torfabbau konzentriert hatte. Das Werk wird weiter unter dem Namen Brinkmann betrieben.
Die große Schöma mit der Betriebsnummer 6 kommt kaum noch zum Einsatz und war am 11.05.2012 im Bereich des alten Torfwerks abgestellt.
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Fabrik-Nr. 477 / 1939
Typ 10/12 PS
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 26655 Westerstede-Lindernerfeld
Eigner Landwirtschaftsmuseum Behlen
Der Händler Eilers in Hamburg erhielt die Lok am 27.09.1939 für die Firma Karl Vogt in Hamburg. Später wurde sie an die Firma Eckhardt & Co. in Hamburg verkauft, wo sie 1951 nachgewiesen ist. Danach findet sie sich im Torfwerk Janssen in Portsloge wieder (gesichtet 1989), ehe sie zum Torfabbau der Firma Oltmanns in Wardenburg-Habern II wechselt. Im Juni 1999 wird sie dort abgestellt gesichtet. Erstmals im August 2010 wird die Schöma im privaten Landwirtschaftsmuseum von Hans-Georg Behlen in Westerstede-Lindernerfeld gesichtet, wo am 13.09.2013 auch die Aufnahme der bestens gepflegten Lok entstand.
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Fabrik-Nr. 523 / 1940
Typ 20/24 PS
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 55543 Bad Kreuznach
Eigner Hans E. Gerharz Bauunternehmung
Die Lok wurde am 07.03.1940 an den Händler Heinrich Will in Buhlenberg für die Gebr. Heimer in Sobernheim ausgeliefert. Der weitere Lebensweg der Lok ist leider unklar. Erstmals im September 2004 wurde sie als Denkmal bei der Bauunternehmung Ernst Gerharz in Bad Kreuznach nachgewiesen. Dort enstand am 06.09.2013 auch dieses Bild.
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Fabrik-Nr. 557 / 1941
Typ LO 10
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 26639 Wiesmoor
Eigner Torf- und Siedlungsmuseum
Am Moorkolonistenhaus des Torf- und Siedlungsmusems Wiesmoor steht diese Schöma. Ausgeliefert wurde sie am 04.01.1941 an die Gesellschaft für Teerstraßenbau in Stettin. Im Laufe des Krieges gelangte sie zum Torfbrandklinkerwerk J.B. Kaufmann in Nenndorf-Westerholt. 1994 wurde sie an das Museum abgegeben, um gemeinsam mit einem Verladebagger und anderen typischen Utensilien an den Torfabbau zu erinnern. Fotografiert wurde die Lok am 06.05.2012.
Über die genaue Identität der Lok gibt es auch abweichende Meinungen: Häufig ist zu lesen, dass es sich um die 537/1940 handeln soll; auch die 573/1941 wird gelegentlich genannt. Laut einer
Quelle im Internet ist im Führerhaus aber die Fabriknummer 557/1941 vorhanden.
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Fabrik-Nr. 576 / 1941
Typ LO 10
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 55452 Guldental
Eigner Heddesheimer Feldbahnmuseum
Am 25.06.1941 erhielt das niederländische Torfwerk Johannaveen in der Provinz Drenthe die Lok für den Betrieb im deutschen Schöninghsdorf. 1973 wurde sie an den Händler Bol & Klop im holländischen Kwintsheul verkauft, der sie an die Gebrüder Brill, Georgsdorfer Torfwerk für das Werk in Twist weiter verkaufte. Nächster Besitzer wurde die TURBA Erden- und Humuswerk GmbH in Osterholz-Schrambeck, wo sie die Betriebsnummer 35 erhielt.
Nach dem Jahr 2000 wurde sie an Peter Erk in Ilmenau verkauft, der sie im Juli 2011 an das Feldbahnmuseum Guldental weitergab. Dort wurde die Lok am 26.07.2015 fotografiert.
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Fabrik-Nr. 646 / 1942
Typ GAS BB
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort49377 Vechta
Eigner Freibad Toncoole
Im September 1942 wurde diese Lok an die Vereinigten von Laffert'schen Tonwerke in Neudorf-Platendorf geliefert, die offenbar als kriegswichtiger Betrieb eingestuft waren, da sie sonst kein Anrecht auf eine neue Feldbahnlok gehabt hätten. Später war die Lok im Moorgut Sedelsberg im Einsatz. Als dieses von der Firma Klasmann-Deilmann in Sedelsberg übernommen wurde, erhielt die Lok die Betriebsnummer 14/6901, mit der sie mindestens bis 1986 im Einsatz angetroffen werden konnte.
Wiederum zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde die Lok - ohne Achsen, Motor und Getriebe - als Spielobjekt für Kinder an das Freibad Toncoole in Vechta abgegeben. Auch am 05.06.2015 war sie dort noch zu finden.
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Fabrik-Nr. 725 / 1943
Typ Gas BB/TBB
Bauart B
Spurweite 500 mm
Standort 24536 Neumünster-Einfeld
Eigner Informationszentrum Dosenmoor
Teile des ehemaligen Torfwerks im schleswig-holsteinischen Einfeld bei Neumünster wurden zum Info-Zentrum Dosenmoor umgestaltet. Die aufgestellte Denkmallok war dort auch eingesetzt. Ausgeliefert wurde sie im August 1943 an die Deutsche Torfgesellschaft mbH in Berlin für die Krim Salinen der Brüder Mannesmann. Kriegsbedingt hatte sie einen Gasantrieb. 1944 kam sie zur Brenntorf GmbH, Werk Hasenmoor in Einfeld. Später übernahm das Torfwerk Carl Hornung in Einfeld die Lok. Vor dem Jahr 2001 erfolgte die Abgabe an den Schrotthandel Behrendt in Neumünster, wo die Maschine jedoch nicht zerlegt, sondern als Denkmal aufgestellt wurde. 2008 konnte sie das Informationszentrum Dosenmoor übernehmen. Die Bilder wurden am 21.02.2010 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 731 / 1943
Typ GAS BB
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 27259 Freistatt
Eigner Diakonie Freistatt
Die Maschine wurde im Oktober 1943 an die Arbeiterkolonie Freistatt der Diakonie Bethel ausgeliefert. Man betrieb hier unter anderem Torfabbau, der erst 1995 endete. Die Strecke von Freistatt nach Heimstatt sowie die Lokomotiven blieben jedoch für Besucherfahrten erhalten. Lok 731/1943 steht am 20.03.2014 im Lokschuppen in Freistatt.
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Fabrik-Nr. 736 / 1943   UPDATE
Typ Gas GF2M115
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 49393 Lohne
Eigner Stadt Lohne
Über die Deutsche Torfgesellschaft Berlin erhielt das Torfwerk B. Haskamp in Lohne diese Lok im Januar 1944. Der ursprüngliche Gasantrieb wurde später ausgebaut. 1989 wurde die Lok an das Industriemuseum Lohne abgegeben, blieb aber noch mehrere Jahre im Torfwerk. 2004 wurde sie im Museum ausgestellt und nach einer erneuten Herrichtung im Mai 2011 fand sie einen neuen Platz auf einem Kreisverkehr aufgestellt. Am 23.06.2011 stand sie erst wenige Wochen dort, während das rechte Bild am 26.03.2017 aufgenommen wurde.
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Fabrik-Nr. 740 / 1944
Typ Gas BB
Bauart B-dm
Spurweite 750 mm
Standort 31622 Heemsen-Lichtenmoor
Eigner Euflor
Seit ihrer Auslieferung im ist diese Lok im Torfwerk Heemsen-Lichtenmoor zu Hause. Das Werk gehörte damals der Firma Harms & Busch. 1949 wurde sie von Gas auf Dieselantrieb umgebaut. Seit dem 01. Januar 2000 firmiert es als Euflor Humuswerk Lichtenmoor. Euflor ist wiederum Teil der Stender-Gruppe. Die als Lok 1 bezeichnete Maschine war bereits längere Zeit abgestellt, als sie am 05.05.2014 aufgenommen wurde.
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Fabrik-Nr. 748 / 1944
Typ Gas BB
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort49163 Bohmte-Schwege
Eigner Torfwerk Schwegermoor
Weil Torf im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle als heimischer Brennstoff spielte, konnte diese Lok noch am 12.1944 an die Deutsche Torfgesellschaft  mbH, Berlin, für das Torfwerk Schwegermoor ausgeliefert werden. Der ursprünglioche Gasantrieb wich später einem normalen Dieselantrieb. Nachdem die Lok einige Jahre abgestellt war, erhielt sie um 2009 eine Aufarbeitung und einen Neuanstrich in grün. Fotografiert wurde die Lok am 25.06.2010.
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Fabrik-Nr. 752 / 1945
Typ Gas BB/FF
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 26842 Ostrhauderfehn
Eigner Gemeinde
Die Lok wurde an die Deutsche Torfgesellschaft mbH, Berlin für die Firma C.F. Wirsing und deren Torfwerk Fäsenfeld in Jeddeloh ausgeliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor sie ihren Gasantrieb. Im Mai 1980 wurde die Maschine an die Firma Koch, Moorkultur Ramsloh, für deren Torfwerk in Börgermoor verkauft. Später setzte Koch die Maschine in das zum gleichen Unternehmen gehörende Union-Torfwerk in Scharrel um.
Frühestens 2004 gelangte sie schließlich als Denkmallok nach Ostrhauderfehn, wo sie gemeinsam mit zwei Loren auf einer nachgebauten Brücke über die Südwieke steht und an die frühere Verladung von Torf auf Lastkähne erinnern soll.
Frisch lackiert wurde sie am 02.05.2012 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 760 / 1946
Typ 10 PS
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 49393 Lohne-Brägel
EignerBokern & Rießelmann Torfstreuwerk
Sie soll zum Aufnahmezeitpunkt am 02.06.2015 bereits 69 Jahre beim Torfwerk Bokern & Rießelmann in Lohne eingesetzt sein: Schöma 760 wurde im Juni 1946 direkt an dieses Torfwerk geliefert. Wie hier üblich, sind im Laufe der Jahre diverse Umbauten vorgenommen worden, von denen die Handbremse am augenfälligsten ist.
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Fabrik-Nr. 782 / 1947
Typ LO 10
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort 31603 Diepenau-Essern
Eigner privat, Siegfried Kersch
Am 13.06.1947 wurde diese Lok an die Torfverwertung Geestmoor in Minden ausgeliefert. Später war sie bei der Ziegelei Mindenerwald GmbH in Hille/Westfalen im Einsatz, bevor sie 1976 privat von Heinrich Krumme in Minden erworben wurde. Als Lok 1 hatte er sie 1978 im Torfwerk Warmsen hinterstellt. 1988 übernahm Siegfried Kersch aus Petershagen die Lok, die fortan bei der Moorbahn Uchter Moor in Essern zu finden war und hier auch ihren Namen "Heinrich" erhielt. Im August 2010 entstand das Foto in Essern.
Im Juni 2012 fand sie bei einem Privatmann in Berne-Neuenhunterfermoor ihren nächsten Besitzer.
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Fabrik-Nr. 786 / 1947
Typ n.b.
Bauart B-dm
Spurweite 600 mm
Standort49393 Lohne
Eigner Holthaus & Fortmann Torfwerke
Im Mai 1947 wurde diese Maschine an die Wintershall AG in Emlichheim für den Standort Fuhrberg der Erdölwerke Niedersachsen ausgeliefert. Während sie 1967 noch dort war, erfolgte irgendwann in den folgenden Jahrzehnten die Abgabe an das Torfwerk Holthaus & Fortmann in Lohne-Kroge, wo sie 1997 erstmals dokumentiert worden ist. Am 23.06.2011 stand sie abseits der Gleise im Werk, war aber noch nicht endgültig außer Dienst gestellt, sondern wurde wenig später auf Elektroantrieb über Schleppkabel umgebaut. In diesem Zustand konnte sie am 31.05.2015 fotografiert werden.
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Fabrik-Nr. 797 / 1947
Typ 10 PS
Bauart B-dm
Spurweite 750 mm
Standort 31622 Heemsen-Lichtenmoor
Eigner Euflor
Seit ihrer Auslieferung im August 1947 ist diese Lok im Torfwerk Heemsen-Lichtenmoor zu Hause. Das Werk gehörte damals der Firma Harms & Busch, seit dem 01. Januar 2000 firmiert es als Euflor Humuswerk Lichtenmoor. Euflor ist wiederum Teil der Stender-Gruppe. Die als Lok 5 bezeichnete Lok wird zum Rangieren im Torfwerk eingesetzt und konnte am 05.05.2014 aufgenommen werden.
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Fabrik-Nr. 800 / 1943
Typ GAS Lo 25
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 31603 Diepenau-Essern
Eigner privat, Hans Hermann Reinkemeyer
Bestellt wurde die Lok am 1943 vom Staatlichen Neubauamt Kattowitz, ausgeliefert wurde sie allerdings am 09.10.1943 an die Bauunternehmung Willi Tappe in Diepholz. 1947 übernahm das Torfwerk Werner Most in Uchte die Lok und behielt sie bis 2004. Anschließend wurde sie von Hans Hermann Reinkemeyer für die Moorbahn Uchter Moor in Diepenau-Essern übernommen. Anläßlich einer Festveranstaltung war sie am 16.09.2012 auf der privaten Feldbahnanlage des Besitzers im Einsatz, während das vierte Bild sie am 27.05.2016 in Diepenau-Essern bei der Moorbahn zeigt.
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Fabrik-Nr. 847 / 1945
Typ Gas GF2M 115
Bauart B-gm
Spurweite 600 mm
Standort 26639 Wiesmoor
Eigner Torf- und Siedlungsmuseum
Im März 1945 konnte Schöma die Gaslok an die Deutsche Torfgesellschaft mbH in Berlin für die Festkraftstoff Börgermoor ausliefern. Später gelangte sie zur Firma Splittingtorf in Dörpen an der Ems und von dort weiter zur Firma Wessels in Bremen, wo sie 1954 nachgewiesen ist. In dieser Zeit wurde sie wahrscheinlich auf Dieselantrieb umgebaut. Später war sie bei der Ziegelei Wehrmann in Sudweye im Einsatz, wo sie 1973 nachgewiesen wurde. Ihre letzten Einsätze fuhr sie anschließend bei der Torf- und Siedlungsgenossenschaft Wiesmoor (TSG), wo sie 1982 und auch im Mai 1997 gesichtet werden konnte. 2006 wurde sie als Denkmal in der Blumenhalle Wiesmoor aufgestellt, doch am 06.05.2012 war sie beeits im Freigelände der Blumenhalle aufgestellt.
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Fabrik-Nr. 850 / 1945
Typ Gas GF2M 115
Bauart B-gm
Spurweite 600 mm
Standort49163 Bohmte-Schwege
Eigner Torfwerk Schwegermoor
Im August 1945, also kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, erhielt das Torfwerk Schwegermoor über die Deutsche Torfgesellschaft mbH Berlin diese Lok mit Gasantrieb. Letzterer wurde später ausgebaut, die Lok selber blieb bis in die Gegenwart in Schwegermoor im Bestand und zeigte sich am 25.06.2010 in einem erst kurz zuvor aufgebrachtem grünen Neuanstrich.
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Fabrik-Nr. 854 / 1946
Typ GAS TG15
Bauart B
Spurweite 600 mm
Leistung 25 PS
Gewicht 3,75 t
Standort 27259 Freistatt
Eigner Diakonie Freistatt
Die Deutsche Torfgesellschaft in Berlin hatte diese Lok für die Arbeiterkolonie Freistatt bestellt. Die Auslieferung erfolgte im Oktober 1946. Später nannte sich der Betrieb nicht mehr Arbeiterkolonie, der von der Diakonie Bethel betriebene Torfabbau mit Nichtsesshaften und Jugendlichen wurde aber weiter geführt, und die Lok blieb bis zum Ende des Torfabbaus 1995 hier im Einsatz, wobei der Gasantrieb schon kurze Zeit nach der Inbetriebnahme entfernt gewesen sein dürfte.
Die Torfbahn blieb für Besucherfahrten der Diakonie Freistatt erhalten und die Lok wird ebenfalls weiter genutzt. Am 20.03.2014 stand sie mit einer Kipplore in Freistatt.
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Fabrik-Nr. 866 / 1947
Typ GAS TG15
Bauart B
Spurweite 600 mm
Standort 27711 Osterholz-Scharmbek
Eigner unbekannt
Im Juli 1947 erfolgte die Auslieferung dieser Lok mit Gasgenerator an die Turba Torfindustrie für das Werk in Neu St. Jürgen. Im Juli 1951 wurde die Maschine auf Dieselantrieb umgebaut. Bis 1990 blieb sie ihrem Standort im Teufelsmoor treu, dann erfolgte die Aufstellung als Denkmal an der alten Teufelsmoorstraße. Es gesellten sich zwei Loren und schließlich noch etwa 200 Meter Gleis dazu, die nun an die alte Verbindungsstrecke vom Teufelsmoor zum Torfwerk in Neu St. Jürgen erinnern.
Die Bilder wurden am 28.10.2014 aufgenommen.
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Fabrik-Nr. 881 / 1947
Typ LO 25
Bauart B-dm
Spurweite 750 mm
Standort 31622 Heemsen-Lichtenmoor
Eigner Euflor
Diese Lok wurde im November 1947 an die Firma Janinhoff in Münster für deren Werk in Haltern/Westfalen geliefert. Über Schöma konnte sie am 21.06.1966 an das Torfwerk Düvelshoop, Harms & Busch in Heemsen-Lichtenmoor verkauft werden. Dieses Torfwerk gehört seit dem 01.01.2000 zu Euflor. Als Lok 2 bezeichnet, stand die Maschine am 05.05.2014 im Moor.
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