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Nach Postleitzahlen geordnet finden Sie alle auf diesen Seiten vorhandenen Privatbahn-, Werk- und Industrieloks und demnächst auch die Feldbahnfahrzeuge.
PLZ 00000-09999  |  10000-19999  |  20000-29999  |  30000-39999  |  40000-49999  |  50000-59999  |  60000-69999  |  70000-79999  | 
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Postleitzahlenbereich 10000 bis 19999

Lokomotiven und Feldbahnen im oben genannten Postleitzahlenbereich, der Berlin, den größten Teil Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburg abdeckt.

10963 Berlin

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26608/1967

Typ

MB 10 N
Am 02.11.1967 erhielt die Landespostdirektion Berlin für das Bahnpostamt 77 diese O&K. Als Lok "1" blieb sie bis mindestens 1988 dort. Überflüssig wurde sie mit der Aufgabe der Bahnpostbeförderung, so dass sie Anfang der 1990er Jahre vom Museum für Verkehr und Technik Berlin übernommen werden konnte. In disem Zeitraum enstand am 18.07.1995 das Foto.
Das Museum im ehemaligen Betriebswerk Anhalter Bahnhof firmiert heute als Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, die Lok ist weiterhin dort zu Hause.

10963 Berlin

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

681/1903

Typ

50 PS
Die 7,6 Tonnen schwere Lok wurde am 28.08.1903 an die Firma Arthur Koppel in Berlin ausgeliefert, die sie für die spanische Firma Mineas de Utrillas bestellt hatte.
1983 konnte die Museumseisenbahn Paderborn die Lok nach Deutschland zurück holen und sie 1984 an das Museum für Verkehr und Technik in Berlin weiter verkaufen. In dem mittlerweile als Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin bezeichneten Museum erinnert die konservierte, aber nicht restaurierte Lok an die Zeit der Kolonialisierung Afrikas. Aufgenommen wurde sie am 10.04.2019.

10963 Berlin

Hersteller

SSW

Fabrik-Nr.

? /1901

Typ

--
SSW baute diese Lok als vierachsige Versuchsmaschine mit Mittelführerstand für den Drehstrom-Versuchsbetrieb auf der Militärbahn Marienfelde - Zossen bei Berlin. Die Lok hatte ursprünglich die Achsfolge (A1)(1A) und war mit zwei Drehstrom-Versuchsmotoren von jeweils 350 PS ausgestattet. Die Spannung in der dreipoligen Fahrleitung betrug 10.000 Volt. Hersteller des mechanischen Teils war die Firma van der Zypen & Charlier in Köln-Deutz (Fabrik-Nr. 70418).
Nach dem Abschluss der Versuche wurde die Lok bis ca. 1917 abgestellt und dann bei SSW in zwei zweiachsige Lokomotiven umgebaut. Eine davon wurde von der Localbahn Aktiengesellschaft (LAG) in München für die Strecke Murnau - Oberammergau übernommen. Sie wurde 1978 außer Dienst gestellt und steht heute mit der Betriebsnummer "E 69 04" am Bahnhof Murnau als Denkmal.
Die zweite Lok kam mit der Betriebsnummer "3" auf der Siemens-Güterbahn in Berlin zum Einsatz. Erst 1998 wurde sie abgestellt und im September der selben Jahres an das Museum für Verkehr und Technik (MTV) abgegeben.
In dem mittlerweile als Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin bezeichneten Museum ist die Lokseitdem im Ringlokschuppen ausgestellt. Aufgenommen wurde sie am 10.04.2019.

12099 Berlin

Hersteller

Borsig

Fabrik-Nr.

6439/1907

Typ

C-n2t
Die Firma Vering & Wächter bestellte diese Tenderlok bei Borsig für die Kleinbahn Rixdorf-Mittenwalde bei Berlin. Sie wurde am 24.08.1907 ausgeliefert und erhielt die Betriebsnummer "6". Die später in Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn AG (NME) umbenannte Bahn verlor durch die Grenzziehung nach 1945 einen Großteil ihrer Strecke und war nur noch innerhalb Berlins zwischen den Stadtteilen Neukölln und Rudow unterwegs.
Lok "6" wurde im April 1960 abgestellt und 1967 verschrottet.
Die Aufnahme zeigt die bereits abgestellte Lok um 1966.

12099 Berlin

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

32559/1981

Typ

DHG 700 C
Henschel behielt diese Lokomotive zunächst im eigenen Besitz und vermietete sie von 1981 bis 1986 an die Thyssen Edelstahlwerke AG in Witten, wo sie die Betriebsnummer "3" erhielt. 1986 verkaufte Henschel sie schließlich an die Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn-Gesellschaft AG (NME) in Berlin, wo ihre Betriebsnummer "ML 0606" lautete. Am 19.03.1991 rangierte sie im Bahnhof Teltowkanal der NME.

13587 Berlin

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

13472/1972

Typ

V 100.1
1972 wurde diese Lok als "110 433-0" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. Nachdem der 1000 PS Motor durch einen 1200 PS Motor ersetzt wurde, bezeichnete die DR die Lok ab 01.01.1981 als "112 433-8". Zum 01.01.1992 wurde sie im gesamtdeutschen Nummernschema zur "202 433-9" umgezeichnet und wurde schließlich am 15.08.1998 beim Geschäftsbereich Nahverkehr der Deutschen Bahn AG ausgemustert.
Die Maschine wurde am 01.11.2002 von der Firma ALSTOM Lokomotiven Service GmbH übernommen und modernisiert; als "Lok 6" bereicherte sie den Mietpool des Unternehmens. Am 30.05.2006 wurde die Lok an die Havelländische Eisenbahn AG in Berlin-Spandau verkauft und dort als "V 160.3" eingereiht. Im nationalen Fahrzeugregister wird sie als 92 80 1203 105-2 D-HVLE geführt.
Im Mai 2013 wurde sie in Zepernick fotografiert.

13587 Berlin

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

15088/1975

Typ

V 100.1
Als "110 816-5" wurde die Lok am 18.07.1975 von der Deutschen Reichsbahn (DR) abgenommen. Nach Einbau eines stärkeren Motors wurde sie am 27.10.1988 in "112 816-4" umgezeichnet. 1992 erhielt sie im gesamtdeutschen Nummernschema die Bezeichnung "202 816-5", mit der sie am 01.01.1994 in den Bestand der neu gegründeten Deutschen Bahn AG aufgenommen wurde. Am 22.12.2000 erfolgte die Ausmusterung der Maschine, die dem Schienenfahrzeugzentrum Stendal (SFZ) übergeben wurde, welches wiederum am 01.11.2002 zu einem Werk der ALSTOM Lokomotiven Service GmbH wurde. Zunächst noch als Lok "39" im Mietpool vorgehalten, wurde sie schließlich gemäß dem Umbaukonzept "BR 203.1" modernisiert.
Am 28.05.2008 konnte sie an die Havelländische Eisenbahn AG (hvle) in Berlin-Spandau verkauft werden, wo sie die Betriebsnummer "V 160.5" und die NVR-Nummer "92 80 1203 143-3 D-HVLE" erhielt.
Auf dem Bild ist sie am 28.04.2021 mit einer Schwesterlok im Bahnhof Haldensleben zu sehen.

13597 Berlin

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

10046/1964

Typ

EL 4
Die Lok wurde an das Bahnpostamt Berlin Ostbahnhof ausgeliefert. 1979 wechselte sie zur Güterbahn Oberschöneweide, der sogenannten "Bullenbahn", wo sie als "L 1" eingereiht wurde. Zu einem unbekannten Zeitpunkt vor dem Jahr 2000 kam sie auf das Gelände des Berliner Westhafens, wo sie mit einigen Güterwagen als Denkmal aufgestellt wurde. Das Foto entstand am 01.02.2006.
 

13599 Berlin-Spandau

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

2250/1950

Typ

V 60
Die Lok wurde von der Firma Krupp am 15.11.1950 an die Berliner Kraft- und Licht AG, kurz BEWAG, ausgeliefert und für den Verschub von Kohlezügen im Kraftwerk Reuter stationiert. Sie erhielt die Betriebsnummer "1". Außer Dienst gestellt wurde die Maschine 1983. Der Lokhändler Newag übernahm sie und verkaufte sie an die Firma Gleismac weiter. Das Foto hier wurde Mitte der 1960er Jahre aufgenommen.

13599 Berlin-Spandau

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26750/1972

Typ

MC 700 N
Diese MC 700 N wurde am 28.03.1972 an die Westfälische Transportgesellschaft AG (WTAG) in Berlin-Spandau ausgeliefert. Sie erhielt die Betriebsnummer "I". 1976 wurde die WTAG und damit auch die Lok von der Rhenus übernommen, das Unternehmen nannte sich nun Rhenus-WTAG AG. Nach dem Jahr 2000 wurde die Lok an das Handelsunternehmen railtec in Haltern verkauft.
Nach einer kurzfristigen Vermietung an die Neusser Eisenbahn 2006 wurde die Maschine am 11.05.2006 an den italienischen Lokhändler IPE Locomotori in Pradelle di Nogarole Rocca verkauft, der sie wiederum an die Societá per la Gestione del Raccordo Ferroviario Base del Porto Industrial in Cremona weiter verkaufte. Das Bild hier wurde ca. 1982 in Berlin-Spandau aufgenommen.

14478 Potsdam

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

280 113/1968

Typ

V 180
Am 30.05.1968 wurde diese V180 beim VEB Chemische Werke Buna in Merseburg-Schkopau mit der Betriebsnummer "204" in Dienst gestellt. 1990 wurde das Werk privatisiert und in BUNA AG umbenannt.
1995 wurde die Lokomotive an die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft mbH (KEG) in Karsdorf verkauft und dort als "2004" geführt. Am 22.10.2004 erfolgte der Verkauf an ARCO Transportation GmbH in Elsteraue-Tröglitz und die Vergabe der Nummer "5200.04-3". Nächster Besitzer wurde 2007 die Eisenbahnbewachungs-GmbH (EBW) in Würzburg, wo die Lok als "V200.21" bezeichnet wurde.
Im Dezember 2010 wurde sie erneut verkauft, dieses Mal an die Firma Wedler & Franz Lokomotivdienstleistungen GbR (WFL) in Potsdam. Ihre Betriebsnummer lautete "20"; zusätzlich erhielt sie die NVR-Nummer "92 80 1228 501-3 D-WFL). Im Mai 2016 erhielt sie ihre ursprüngliche Betriebsummer "204" zurück.
Das Bild zeigt die Lok am 19.05.2012 in Berlin-Lichtenberg.

14979 Großbeeren

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 256/1970

Typ

V 22
Diese Maschine wurde 1970 an den VEB Kombinat Mineralöl und Oleum Berlin - besser bekannt unter dem Namen Minol - für das Tanklager in Seefeld ausgeliefert. Am 08.06.1990 wurde die Lok in das Tanklager Miltzow der nunmehrigen Minol Mineralölhandel AG, Minol Nordtank GmbH, Rostock versetzt. Sie erhielt die Nummer "2".
Im Juni 2000 übernahm die Spitzke Logistik GmbH in Großbeeren die Lok und vergab die Betriebsnummer "V22-SP-032". Die NVR-Nummer lautet "98 80 3312 015-1 D-SLG". Am 26.08.2012 stad die gepflegte Lok in Gransee.

15377 Buckow

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

9890/1960

Typ

EL 4
Im Juni 1964 wurde diese Lokomotive an den VEB Glaswerk Strahlau ausgeliefert und erst am 01.02.1965 mit der Nummer "2" in Betrieb genommen. 1974 wechselte die Maschine zur Strausberger Eisenbahn, wo sie die Nummer "14" erhielt. Nachdem der Güterverkehr dort Ende der 1990er Jahre eingestellt wurde, konnte die Lok am 05.06.2004 als Leihgabe vom Verein Buckower Kleinbahn - Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.V. übernommen werden, der sich am 01.02.2012 in Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V. (MBK) umbenannte.
Fotografiert wurde die Lok in Buckow am 07.07.2018.
Der Typ EL 4 wurde von LEW im Rahmen einer Typenreihe entwickelt und insgesamt in 37 Exemplaren gebaut. Mindestens vier Stück blieben erhalten: Die drei hier vorgestellten Maschinen sowie eine Lok beim Thüringer Eisenbahnverein in Weimar.
Mehr zum Thema: Wikipedia.
 

15377 Buckow

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

10051/1963

Typ

EL 4
Im September 1963 erhielt die Strausberger Eisenbahn diese EL 4 und gab ihr die Betriebsnummer "15". Nach dem der Güterverkehr Ende der 1990er Jahre eingestellt wurde, wurde die Lok abgestellt und am 02.10.2005 als Leihgabe vom Verein Buckower Kleinbahn - Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.V. übernommen, der sich am 01.02.2012 in Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V. (MBK) umbenannte.
Fotografiert wurde die Lok in Buckow am 07.07.2018.
 

15377 Buckow

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 233/1970

Typ

V 22
Der VEB Betonwerk Wriezen nahm diese Lok am 27.02.1970 ab und reihte sie mit der Nummer "1" ein. Erst am 26.05.1972 wurde sie jedoch in Betrieb genommen. 1990 wurde das Werk privatisiert und in Betonwerk Wriezen GmbH umfirmiert.
1992 wurde die Lok abgestellt und am 26.11.1993 an den Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.V. (EVMS) in Buckow verkauft, wo sie die Nummer "3" erhielt. Der Verein benannte sich im Jahr 2000 um in Buckower Kleinbahn - Eisenbahnverein Märkische Schweiz e.V. (BKB).
2007 erhielt die Lok die NVR-Nummer "98 80 3312 047-4 D-MKKB".
Seit dem 01.02.2012 trägt der Verein den Namen Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V. (MBK). In Buckow wurde die V 22 am 07.07.2018 fotografiert.

15749 Mittenwalde

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

7000/1937

Typ

NDR 130
Die Kleinlok vm Typ Kö 2 wurde am 22.05.1937 an die Deutsche Reichsbahn als "Kö 4911" ausgeliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie bei der Deutschen Reichsbahn der DDR und wurde 1970 in "100 711-1" umgezeichnet. Anfang 1992 erhielt sie noch die Nummer "310 711-7", wurde aber am 14.11.1992 abgestellt und später an die EBG - Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft mbH in Binz-Prora verkauft. Sie erhielt dort die Betriebsnummer "2". Am 12.07.2006 wurde sie an die Klützer Kleinbahn GmbH in Klütz abgegeben und als "Lok 2" bezeichnet. Vier Wochen später wurde sie an die Westfälische Almetalbahn GmbH in Altenbeken weiter gereicht. Dort erhielt sie die Nummer "7" und die NVR-Nummer "98 80 3323 711-2 D-WAB".
Nächste Station war ab Januar 2009 die Deutsche Privatbahn GmbH in Hameln, aber noch im selben Monat erfolgte die Abgabe an die Draisinenbahn Berlin/Brandenburg GmbH & Co. KG und die Abstellung in Mittenwalde Ost. Dort konnte die Lok am 07.09.2011 aufgenommen werden.
Am 03.11.2018 wurde die Lok als Denkmal in Ostereistedt aufgestellt, wo die Draisinenbahn Berlin/Brandenburg GmbH ebenfalls eine Draisinenstrecke betreibt.

15749 Mittenwalde

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

15156/1976

Typ

V 60
Am 09.07.1976 erfolgte die Abnahme dieser Lok als "105 033-5" bei der Deutschen Reichsbahn (DR). 1992 wurde sie in "345 033-5" umgezeichnet und am 01.01.1994 gelangte sie in den Bestand der Deutschen Bahn AG und deren Geschäftsbereich Traktion. Am 01.06.2002 wurde die Lokomotive abgestellt und am 22.04.2004 ausgemustert.
Direkt anschließend konnte sie von der Röbel/Müritz Eisenbahn GmbH in Röbel übernommen werden, wobei sie ihre Betriebsnummer behielt und zusätzlich die NVR-Nummer "98 80 3345 033-5 D-RME" erhielt.
Im Sommer 2011 wurde die Lok zur Draisinenbahn Berlin-Brandenburg GmbH & Co. KG in Mittenwalde überstellt, wo sie seitdem abgestellt ist. Das Bild zeigt sie am 07.09.2011 in Mittenwalde Ost.

15749 Mittenwalde

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

251 026/1954

Typ

N4
Ausgeliefert wurde diese Lok an den VEB Zuckerfabrik Zeitz, Betriebsteil Delitzsch, wo sie nach der Wiedervereinigung privatisiert und von der Südzucker GmbH übernommen worden ist.
Im Mai 1992 wurde die Lok an die Fränkische Museums-Eisenbahn in Nürnberg abgegeben und dort als Lok 6 in die Sammlung eingereiht. 2007 bemühten sich die Nürnberger erstmals um einen Verkauf, doch erst am 11.08.2011 fand sich mit der Draisinenbahn Berlin-Brandenburg GmbH in Mittenwalde ein neuer Besitzer.
In Mittenwalde wurde die Lok am 07.09.2011 aufgenommen.

15749 Mittenwalde

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

261 204/1962

Typ

V 18 B
Ausgeliefert wurde diese Lok am 15.11.1962 an den VEB Schwermaschinenbau "H. Rau" in Wildau. Als Betriebsnummer wurde die Fabriknummer verwendet. Frühestens 1974 wurde die Lok an den VEB Plaste Erkner abgegeben und dort als Lok "2" bezeichnet.
Nach dem Jahr 2000 übernahm die Draisinenbahn Mittenwalde-Töpchin, die heutige Draisinenbahn Berlin-Brandenburg GmbH, die Lok. Aufgenommen wurde sie am 07.09.2011 in Mittenwalde.

15749 Mittenwalde

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

20330/1934

Typ

Kö II
Am 19.05.1934 wurde diese Maschine als "Kö 4353" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. Nach 1945 verblieb sie in der DDR, wo sie 1970 die Betriebsnummer "100 353-2" bekam. 1992 wurde sie im Rahmen des gesamtdeutschen Nummernschemas noch in "310 353-8" umgezeichnet, am 18.12.1993 aber abgestellt und am 30.11.1994 nachträglich ausgemustert.
Bereits am 01.03.1994 hatte Bernd Falz die Lok für sein Dampflok-Museum in Jüterbog übernommen. 2005 gab er sie an die Draisinenbahn Berlin/Brandenburg GmbH & Co. KG in Spreenhagen ab. Als das bild am 07.09.2011 aufgenommen wurde, war die Lok in Mittenwalde, dem Startpunkt der Draisinenbahn, abgestellt.

15749 Mittenwalde

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

267/1935

Typ

LG I/34
Die Kleinlok begann ihre Karriere am 26.01.1935 bei der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft als "Kö 0107". 1949 wurde sie von der Deutschen Bundesbahn übernommen, aber schon 1959 als Lok "1" an die Firma A. Bredt GmbH & Co. KG, Ideal Spaten und Schaufelwerk in Herdecke verkauft. Im Jahr 2000 übernahm die Museumsbahn Bremerhaven - Bederkesa die Lok. Über 10 Jahre später, am 23.03.2011, war sie leider in sehr schlechtem Zustand im Bahnhof Bad Bederkesa abgestellt.
Wenig später, am 01.08.2011 wurde die Lok an die Draisinenbahn Berlin/Brandenburg in Mittenwalde Ost verkauft und dort am 07.09.2011 fotografiert (Bild rechts).

15913 Straupitz

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13645/1963

Typ

V 100.10
Am 25.07.1963 erhielt die Deutsche Bundesbahn (DB) diese Lok, die die Betriebsnummer "V100 2169" erhielt und 1968 in "212 169-7" umgezeichnet wurde. Am 31.07.2002 wurde sie, mittlerweile dem Geschäftsbereich DB Cargo AG zugehörend, ausgemustert.
Am 01.11.2002 übernahm die ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal die Maschine und modernisierte sie nach sechs Jahren Abstellzeit 2008 gemäß dem Umbaukonzept "BR 214", wobei von der alten Lok nur der Rahmen mit dem Tank und die Drehgestelle übrig bleiben.
Mieter der umgebauten Lok am 29.05.2008 die Railion Deutschland AG, wo die Lok die Betriebsnummer "262 007-8" und die NVR-Nummer "92 80 1214 007-7 D-ALS" erhielt. Am 04.03.2010 wurde die CC-Logistik GmbH & Co. KG in Straupitz neuer Mieter, das Halterkürzel wurde entsprechend in "CCLG" geändert. Im Juni 2013 wurde die Lok schließlich an die LOCON Logistik & Consulting Aktiengesellschaft verkauft, wo sie die Betriebsnummer "216" in zweiter Besetzung erhielt.
Das Bild zeigt die Lok am 04.05.2012 in Diensten der CC-Logistik in Emden.

16306 Stendell

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

15306/1981

Typ

V 100.4
Die Lok wurde am 11.06.1981 an PCK - VEB Petrolchemisches Kombinat in Schwedt an der Oder ausgeliefert und als "V 100.4-14" bezeichnet. Mit der Privatisierung am 01.06.1990 wurde aus dem Werk die Firma PCK - Petrolchemie und Kraftstoffe AG und am 01.07.1991 die PCK Raffinerie AG. Die vorerst letzte Umfirmierung erfolgte 1996, als das Unernehmen zur PCK Raffinerie GmbH, Schwedt (Oder) wurde und die Lok in "V 150-4" umgezeichnet wurde.
Das Foto ist vom 12.10.2012 und zeigt die Lok in Stendell.

17291 Oberuckersee

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57758/1965

Typ

V 100.20
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok am 31.05.1965 mit der Betriebsnummer "V 100 2358". 1968 wurde sie EDV-gerecht in "212 358-6" umgezeichnet. Nach diversen DB-internen Eigentümerwechseln wurde sie am 08.02.2005 bei der Railion Deutschland AG ausgemustert, aber erst im August 2010 an ALSTOM lokomotiven Service GmbH in Stendal verkauft.
ALSTOM arbeitete die Lok auf unverkaufte sie am 28.06.2011 an LOCON Logistik & Consulting AG in Oberuckersee, wo sie die Nummer "207" und die NVR-Nummer "92 80 1212 358-6 D-LOCON" erhielt. Anfang 2019 wurde die nach einer Flankenfahrt beschädigte Lok als Ersatzteilspender an die Eisenbahngesellschaft Potsdam (EGP) verkauft.
Das Bild entstand am 09.03.2016 in Bernau bei Berlin.

17406 Usedom-Karnin

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

252 111/1960

Typ

V 10 B
Diese Lokomotive gehörte zum Bestand der Nationalen Volksarmee der DDR und war ab 1960 im Objekt Strausberg im Einsatz. Nach der Wende wurde die Lok abgestellt und gelangte 2001 auf die Insel Usedom, wo sie am ehemaligen Bahnhof Karnin als Denkmal aufgestellt wurde. Zur Verwirrung führte das falsche Fabrikschild, dass die Lok als 252507 auswies. Die Lok wurde im August 2001 fotografiert und im August 2006 schließlich verschrottet, nachdem der Trägerverein den Unterhalt der historischen Fahrzeuge nicht mehr bewältigen konnte.

17449 Mölschow

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

1608/1936

Typ

Kö I
Die Lok der Leistungsklasse 1 wurde als "Kö 0247" an die Deutsche Reichsbahn geliefert und verblieb nach 1945 in Westdeutschland. Bei der Deutschen Bundesbahn wurde sie seit 1968 als "311 247" bezeichnet und am 14.10.1972 ausgemustert. Im Juni 1976 konnte sie an die Chemische Fabrik L. Brüggemann in Heilbronn verkauft werden, wo sie die Nummer "2/37" erhielt.
1994 übernahmen die Eisenbahnfreunde Zollernbahn in Balingen die Kleinlok und verkauften sie im März 2007 an den Händler Die Bahnmeisterei in Dörzbach. Zunächst dem Süddeutschen Eisenbahnmuseum in Heilbronn als Leihgabe zur Verfügung gestellt, wurde die Lok schließlich 2010 an einen Privatmann in Mölschow auf der Insel Usedom verkauft und dort als Denkmal aufgestellt.
Das Bild wurde am 14.05.2012 aufgenommen.

19230 Hagenow Land

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

280 166/1969

Typ

V 180
Die Lokomotive wurde am 07.02.1969 als "V180 357" von der Deutschen Reichsbahn der DDR abgenommen und in Dienst gestellt. 1970 erhielt sie die Betriebsnummer "118 357-3", und nach einer Neumotorisierung 1984 wurde sie am 29.12.1984 in "118 757-4" umgezeichnet. Im gesamtdeutschen Nummernschema erhielt die Lok 1992 die Betriebsnummer "228 757-1", wurde aber am 01.03.1994 schon unter dem Eigner Deutsche Bahn AG ausgemustert.
Übernommen wurde sie anschließend von Bernd Falz, der sie zunächst in seinem Dampflokmuseum in Basdorf und später in Jüterbog ausstellte.
1998 verkaufte er die Maschine an die D&D Eisenbahngesellschaft mbH in Hagenow, wo sie nach einer Aufarbeitung als "2402" in Betrieb ging. 2009 übernahm die Erfurter Bahnservice GmbH (EBS) die Lok. Sie erhielt wieder die Betriebsnummer "228 757-1" und die NVR-Nummer "92 80 1228 757-1 D-EBS". Im April 2014 wurde sie wieder in "118 757-4" umgezeichnet und im ursprünglichen Farbschema lackiert.
Die Bilder zeigen die Lok in Diensten der D&D. Am 01.02.2006 war sie im Berliner Westhafen abgestellt.


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