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Nach Postleitzahlen geordnet finden Sie alle auf diesen Seiten vorhandenen Privatbahn-, Werk- und Industrieloks und demnächst auch die Feldbahnfahrzeuge.
PLZ 00000-09999  |  10000-19999  |  20000-29999  |  30000-39999  |  40000-49999  |  50000-59999  |  60000-69999  |  70000-79999  | 
PLZ 80000-89999  |  90000-99999

Postleitzahlenbereich 00000 bis 09999

Lokomotiven und Feldbahnen im oben genannten Postleitzahlenbereich, der Sachsen, einen kleinen Teil von Brandenburg, einen Teil von Sachsen-Anhalt sowie ein Stück Thüringen abdeckt.

 01067 Dresden-Friedrichstadt     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 46452/1942  I  Typ: OMZ 122 R
Am 22.10.1942 wurde diese Lokomotive an das Forstamt Brandenberg in Kramsach (Tirol) ausgeliefert. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt übernahm die Perlmooser Zementwerk AG in Kirchbichl-Perlmoos die Lok. Ebenfalls zu einem unbekannten Termin wurde danach die Ragg GmbH in Hall in Tirol Eigentümer der Maschine. Dort wurde sie bis in die frühen 2000er Jahre eingesetzt.
Am 28.05.2018 konnte die ISEG - Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e.V. in Dresden die Maschine übernehmen und ins ehemalige Bahnbetriebswerk Dresden-Friedrichstadt überführen.
Am 02.10.2018 konnte die Lok aufgenommen werden.

 01847 Lohmen-Herrenleite     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 48804/1951  I  Typ: N2
Der VEB Walzengießerei Coswig im Bezirk Dresden war 1951 Abnehmer dieser Kleinlok. 1964 wurde sie an den VEB Druckmaschinenwerk Planeta in Radebeul abgegeben, und ab 1975 war sie beim VEB Sächsicher Brücken- und Stahlhochbau in Dresden-Niedersedlitz zu Hause. Bei diesem Unternehmen erlebte sie Anfang der 1990er Jahre auch die Privatisierung und Firmierung zu SBS Metalltechnik GmbH.
Am 01.07.2006 wurde die Lokomotive an die HFD - Historische Feldbahn Dresden e.V. in Lohmen-Herrenleite abgegeben und dort auf den Tag genau 11 Jahre später am 01.07.2017 fotografiert.

 03331 Angermünde     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 280125/1968  I  Typ: V 180
Die Lokomotive wurde am 05.07.1968 als "V180 321" von der Deutschen Reichsbahn der DDR abgenommen und in Dienst gestellt. 1970 wurde sie in "118 321-9" umgezeichnet und am 18.06.1990 nach einem Umbau in "118 721-0". Im gesamtdeutschen Nummernschema erhielt die Lok 1992 die Betriebsnummer "228 721-7", wurde aber am 01.03.1994 schon unter dem Eigner Deutsche Bahn AG ausgemustert.
Bernd Falz
konnte die Lok noch 1994 für seine Fahrzeugsammlung in Basdorf übernehmen. Er verkaufte die Maschine schließlich im Juni 2001 an die Uwe Adam Transporte in Sattelstädt, wo die Lok die Betriebsnmmern "8" und "V180 321" sowie den Namen "Syliva Adam" erhielt.
Im Oktober 2011 übernahm die Cargo Logistik Rail Service GmbH in Barleben die Lok, seitdem ist sie als "228 321-6" unterwegs und trägt zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1228 321-6 D-CLR".
Das Bild der Maschine wurde am 19.04.2015 in Angermünde aufgenommen.

 03441 Zeitz     Hersteller: RAW Meiningen  I  Fabrik-Nr.: 03 114/1986  I  Typ: FLC-14900
Am 29.05.1986 wurde diese Lokomotive an den VEB Braunkohlenwerk Regis und dessen Betriebsteil Phoenix geliefert. Mit der Privatisierung zählte die Lok zum Bestand der Mitteldeutschen Braunkohle AG MIBRAG. In den 1990er Jahren gelangte sie zum Industriemuseum in der ehemaligen Brikettfabrik Hermannschacht in Zeit, das vom Mitteldeutschen Umwelt- und Technipark e.V. betreut wird. Am 15.11.2018 wurde sie dort fotografiert.

 04289 Leipzig-Probstheida     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 350/1971  I  Typ: V 22 B
Am 07.12.1971 wurde die Lok mit der Nummer "2" vom VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinat Hennigsdorf für den VEB Ferrolegierungswerk Lippendorf und dessen Zweigwerk VEB Nickelhütte St. Egidien abgenommen. Mit der Privatisierung 1990 wurde die Lok von der Industriegesellschaft St. Egidien mbH übernommen. Ihre Betriebsnummer behielt sie bei. Noch vor dem Jahr 2000 kam sie zur Deutschen Heraklit GmbH in St. Egidien, wo sie 2007 und 2008 abgestellt vorgefunden wurde.
2008 erfolgte dann die Abgabe an die Westfälische Almetalbahn GmbH (WAB) in Altenbeken, wo die Maschine die Betriebsnummer "3" und die NVR-Nummer"98 80 3312 004-5 D-WAB" erhielt. 2009 wurde die Lok von der Deutschen Privatbahn GmbH in Hameln übernommen, was die Änderung des Halterkürzels auf "DP" bedeutete.
2011 wurde die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) der nächste Eigentümer. Die NVR-Nummer lautete "98 80 3312 004-5 D-EGP".
Mit der Aufstellung als Denkmal am 15.01.2016 beim Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig e.V. in Leipzig-Probstheida endete die Einsatzkarriere der Lok.
Am 15.11.2018 wurde sie am Stadion fotografiert.

 04349 Leipzig     Hersteller: Orenstein & Koppel  I  Fabrik-Nr.: 26713/1972  I  Typ: MBB 1000 N
Am 03.01.1972 erhielt die Farbenfabrik Bayer AG die Lok für das Werk in Krefeld-Uerdingen. Sie erhielt die Betriebsnummer "102". 1978 wurde sie in das Werk Dormagen der nunmehrigen Bayer AG versetzt und dort mit der Nummer "7" geführt.
Im Jahr 2000 übernahm die Waggon- und Lokreparatur Service GmbH (WLS) in Moers die Maschine und vermietete sie ab 2003 an die Leipzig Rail Service GmbH (LRS) in Leipzig-Engelsdorf. Dort war sie auch am 10.03.2017 noch im Einsatz. Im Februar 2018 erfolgte die Abstellung der Lok.

 04416 Markkleeberg-Auenhain     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 261 181/1962  I  Typ: V 18
Die Deutsche Reichsbahn erhielt diese Lok 1962 und vergab die Betriebsnummer "V 15 2227", die 1970 in "101 227-7" geändert wurde.
Nach einer Neumotorisierung 1977 bekam die die Lok die Betriebsnummer "101 563-5". Die Einführung des gesamtdeutschen Baureihenschemas brachte 1992 die Umzeichnung in "311 563-1" mit sich.
Am 01.01.1994 wurde die Lok im Rahmen der Privatisierung an die Deutsche Bahn AG übergeben und schließlich am 30.12.1998 ausgemustert. Längere Zeit abgestellt, wurde sie schließlich zu einem unbekannten Zeitpunkt an den Modellbaupark Auenhain in Markkleeberg-Auenhian abgegeben, wo sie erstmals im Juni 2008 gesehen wurde. Die Bilder hier zeigen die Maschine am 15.11.2018.

 04564 Böhlen     Hersteller: Vossloh  I  Fabrik-Nr.: 5001474/2003  I  Typ: G 1206
Als eine von zehn baugleichen Lokomotiven wurde diese Maschine am 23.12.2003 an die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH (MEG) ausgeliefert, wo sie die Nummer "219" und zusätzlich 2007 die NVR-Nummer "92 80 1275 219-4 D-MEG" erhielt.
Auf der Aufnahme passiert sie am 10.03.2021 den ehemaligen Bahnhof Pörsten.

 04571 Espenhain     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 47378/1944  I  Typ: A6M 517 R
Die Kleinlok wurde am 29.08.1944 als "Kbf 5282" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. Zwischen 1946 und 1948 erfolgte der Umbau der Maschine auf Betrieb mit Dieselöl und die Umzeichnung in "Köf 5282". 1949 wurde die Lok in den Bestand der Deutschen Bundesbahn übernommen und 1968 in "322 022-5" umgezeichnet. Am 01.01.1977 wurde die Lok von der Ausbesserung zurück gestellt.
Wenig später wurde der Rahmen der Lok zum Wiederaufbau der bei einem Unfall schwer beschädigten Deutz 57331 (323 228-7) genutzt. Als "323 228-7" in 2. Besetzung wurde die Lok am 17.03.1977 wieder in Betrieb genommen. Am 20.09.1996 wurde die Kleinlok in Ingolstadt ausgemustert.
Zu einem nicht genau bekannten Zeitpunkt konnte die Lok an die DWU - Deponie-Wirtschaft und Umwelttechnik GmbH in Espenhain verkauft worden. Zum 21.07.2001 wurde daraus die RWE Umwelt Westsachsen GmbH, wo die Lok im Februar 2003 abgestellt vorgefunden wurde. 2004 wurde sie als Denkmal bei dem mittlerweile als Technische Dienste Espenhain GmbH firmierenden Unternehmen aufgestellt. Auch nach einem weiteren Verkauf des Unternehmens an die TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH blieb sie dort Denkmal und wurde am 28.08.2017 fotografiert. Das Info-Schild an der Lok weist sie übrigens als Deutz 57331 aus.

 04571 Espenhain     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 219 177/1969  I  Typ: FLC
Der Erstbesitzer dieser Dampfspeicherlok ist nicht bekannt. Später war sie Braunkohlenkombinat Bitterfeld, BKW Borna als "F 139-50-B3" eingestzt. Im Jahr 2004 wurde sie in Espenhain bei der Firma Technische Dienste Espenhain GmbH als Denkmal aufgestellt. Auch nach einem weiteren Verkauf des Unternehmens an die TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH blieb sie dort Denkmal und wurde am 28.08.2017 fotografiert.

 04600 Altenburg     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 327/1971  I  Typ: V 22
Die Diesellok wurde am 30.06.1971 vom VEB Industriebeton Magdeburg, Schwellenwerk Güsen abgenommen und mit der Nummer "2" in Dienst gestellt. 1990 wurde das Werk privatisiert und in Stahl- und Spannbeton GmbH, Schwellenwerk Güsen umbenannt. Ein Jahr später wechselte der Eigentümer und das Werk hieß fortan  WSG WALTER Spannbeton GmbH. 2002 erfolgte der nächste Verkauf und die Umfirmierung in DW Schwellen GmbH, Werk Güsen.
Vor dem Jahr 2012 wurde die Lok an die ITB Industrietransportgesellschaft Brandenburg mbH verkauft und in "203" umgezeichnet. Sie erhielt auch die NVR-Nummer "98 80 3312 108-4 D-ITB".
Am 23.10.2019 war die Maschine im Werk der Waggonbau Altenburg GmbH im Einsatz, als das Foto aufgenommen wurde.

 04610 Mumsdorf     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 409/1972  I  Typ: V 22
Die Lok wurde an das Petrolchemische Kombinat Schwedt (PCK) für den VEB Otto Grotewohl Böhlen und dessen Standort Teerverarbeitung Rositz ausgeliefert. Später war die Lok im VEB Braunkohlenwerk Erich Weinert in Deuben zu finden, und ab 01.07.1990 war sie bei der MIBRAG, der Mitteldeutschen Braunkohlenwerke AG Zeitz mit der Betriebsnummer "409" im Einsatz.
2007 wurde die Lok an die Rennsteigbahn GmbH & Co. KG in Schmiedefeld abgegeben.
Das erste Bild zeigt sie beim Rangieren in Mumsdorf am 27.05.2002, das zweite am 28.10.2017 in Ilmenau.

 04838 Eilenburg     Hersteller: RAW Meiningen  I  Fabrik-Nr.: 03 155/1987  I  Typ: FLC-14941
Am 15.04.1987 erhielt der VEB Eilenburger Chemiewerk diese Dampfspeicherlok vom RAW Meiningen und vergab die Betriebsnummer "2". Im März 1994 wurde sie noch im Einsatz beobachtet, im Februar 2000 fanden sie Eisenbahnfreunde abgestellt vor. Im Oktober 2000 übernahmen die Freunde der Eisenbahn Torgau e.V. die Lokomotive und stellten sie in Zusammenarbeit mit der Stadt Eilenburg vor dem Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Eilenburg als Denkmal auf. Im Februar 2002 wurde sie erstmals dort gesichtet.
Am 27.09.2017 konnte sie dort immer noch fotografiert werden.

 06108 Halle (Saale)     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252 353/1962  I  Typ: V 10 B
Die Maschine wurde am 30.06.1962 an das Energiekombinat West, Betriebsteil Reparaturwerk Halle ausgeliefert. Nach 1989 wurde sie bei der Firma Allkuform Roßleben GmbH entdeckt. Der weitere Lebensweg ist unklar, nachdem die Lok bei Allkuform 1992 abgestellt vorgefunden wurde. Am 26.08.2018 war sie im Traditions-Bw Halle (Saale) ausgestellt. Ob der ABB-Aufkleber am Führerhaus auf einen weiteren Besitzer nach 1992 hindeutet, ist noch nicht bekannt.

 06108 Halle (Saale)     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 035/1968  I  Typ: V 22
Am 31.03.1968 wurde die Kleinlok mit der Nummer "V 23 001" an die Deutsche Reichsbahn (DR) ausgeliefert und am 13.05. desselben Jahres abgenommen. 1970 wurde sie in "102 001-5" umgezeichnet und 1992 erhielt sie die Nummer "312 001-1". Am 15.11.2001 wurde die seit 1994 zum Bestand der Deutschen Bahn AG gehörende Maschine abgestellt und am 27.11.2001 ausgemustert. Wenig später wurde sie als Leihgabe der BSW-Gruppe Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e.V. in Halle an der Saale übergeben.
Die Lok erhielt dort ihren blauen Urpsrungsanstrich und die Betriebsnummer "102 001-5" zurück.
Am 26.08.2018 konnte sie im Traditions-Bw fotografiert werden.

 06108 Halle (Saale)     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 219 169/1969  I  Typ: FLC - 92046
Abnehmer dieser Lok war am 21.11.1969 der VEB Orbitaplast in Gölzau. Später wurde sie im Reichsbahnkraftwerk Muldenstein mit der Betriebsnummer "3" eignesetzt. 1995 wurde sie vom Bundesbahn-Sozialwerk (BSW), Freizeitgruppe Halle P übernommen und äußerlich hergerichtet. Seitdem ist sie im DB Museum Halle/Saale ausgestellt. Die Bilder sind vom 26.08.2017.

 06112 Halle (Saale)     Hersteller: MaK  I  Fabrik-Nr.: 1000 156/1963  I  Typ: 1200 D
Die Osthannoversche Eisenbahnen AG in Celle erhielt diese Lok fabrikneu, vergaben die Betriebsnummer "120054" und nahmen die Maschine am 01.07.1963 in Betrieb. Am 23.12.2004 wurde sie an die Dampflokfreunde Salzwedel e.V. verkauft.
Anstelle einer Karriere als Museumslok kam die Maschine im September 2005 wieder in den kommerziellen Einsatz, als die Dampflokfreunde sie an die Hafen Halle GmbH in Halle-Trotha verkauften. Dort erhielt sie neben einer Lackierung in verschiedenen Blautörnen den Namen "Poseidon". 2007 wurde zusätzliche die NVR-Nummer "98 80 3265 603-1 D-HFH" vergeben.
Seit dem 30.01.2018 gehört die Lok der CTHS - Container Terminal Halle (Saale) GmbH, einem Tochteruternehmen der Stadtwerke Halle GmbH.
Fotografiert wurde die sehr gepflegte Lokomotive am 20.07.2018 im Hafen Halle.

 06112 Halle (Saale)     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 146 722/1961  I  Typ: FLC
Die Dampfspeicherlok wurde am 22.08.1961 an den VEB Leuna-Werke "Walter Ulbricht" ausgeliefert und mit der Nummer "123" in Betrieb genommen. 1990 wurde das Werk privatisiert und in Leuna-Werke GmbH umbeannt.
Im November 1998 wurde die Lok nach längerer Abstellzeit als Denkmal am Bahnhof Merseburg aufgestellt, wechselte aber am 08.12.2005 in das Luftfahrt- und Technikmuseum Merseburg im ehemaligen Fliegerhorst und später in das Deutsche Chemiemuseum Merseburg, wo sie 2009 dokumentiert worden ist.
Die Bilder wurden am 15.11.2018 aufgenommen.

 06237 Leuna     Hersteller: Vossloh  I  Fabrik-Nr.: 5001881/2010  I  Typ: G 1206
Die Lokomotive wurde am 15.12.2010 fabrikneu an die InfraLeuna GmbH in Leuna ausgeliefert, wo sie die Nummer "210" und die NVR-Nummer "92 80 1275 013-1 D-LEUNA" ehielt. Am 03.05.2021 konnte die Maschine in Halle (Saale) fotografiert werden.

 06308 Benndorf     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 29209/1957  I  Typ: DH 700 D
Am 17.08.1957 erhielt die Wintershall AG diese Lok für das Kalibergwerk Heringen, wo sie die Nummer "2" erhielt. Am 01.07.1970 wurden das Werk und die Lok von der K + S - Kali und Salz GmbH übernommen. Im Laufe der Jahre erlebte die Lok mehrere Umfirmierungen des Unternehmens mit, ehe sie am 09.12.2008 von der K+S - Kali GmbH, Werksverbund Werra, Werk Heringen, an die Dampflokfreunde Salzwedel e.V. (DLFS) verkauft und nach Benndorf zum Gelände der Malowa überführt wurde.
Am 26.03.2015 stand sie unverändert in Bendorf.

 06385 Aken     Hersteller: LEW  I  Fabrik-Nr.: 16963/1980  I  Typ: V 60
Im April 1980 wurde diese V60 an den VEB Baustoffversorgung Leipzig ausgeliefert. Nach einigen Jahren, ein genauer Termin ist nicht bekannt, wurde sie an den VEB Binnenhäfen Mittelelbe, Magdeburg für den Hafen Aken abgegeben. Ihre Betriebsnummer lautete "8". Nach der Wende wurde 1992 aus dem Betrieb der Hafenbetrieb Aken-Roßlau GmbH und 1993 der Hafenbetrieb Aken GmbH. Bis 2005 blieb die Lok dort, im Mai dieses Jahres wurde sie dann verschrottet.
Das Foto wurde am 17.01.1994 aufgenommen.

 06386 Wulfen     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 5544/1941  I  Typ: V 10 B
Diese Lok wurde im November 1967 an den VEB Zuckerkombinat Saale, Bernburg, ausgeliefert. Später war sie in der Zuckerfabrik in Wulfen/Anhalt im Einsatz, wo sie 17.01.1994 abgestellt fotografiert werden konnte. Vermutlich ist die Lok noch im selben Jahr verschrottet worden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: AEG  I  Fabrik-Nr.: 5544/1941  I  Typ: C-akku
Diese Akkumulatorenlok wurde 1941 an die Elektromark AG für das Cunowerk in Hagen-Herdecke ausgeliefert. Vermutlich in den 1970er Jahren wurde sie abgestellt, blieb aber bis zum Jahr 2000 im Werk erhalten. Sie konnte dann vom Verein Schleifkottenbahn übernommen werden und wurde zunächst in Hagen-Vorhalle, ab November 2010 schließlich im ehemaligen Brandt-Ziweback Gelände in Hagen hinterstellt. Dort entstanden die meisten der jetzt vorhandenen Vandalismus-Schäden. Im August 2020 wurde die Lok erstmals in der Sammlung des Deutschen Werkbahn Museums in Aschersleben gesichtet; wann genau sie nach 2014 dorthin kam, ist nicht bekannt.
Das Foto enstand am 20.08.2020.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Breuer  I  Fabrik-Nr.: unbekannt/194x  I  Typ: IV D
Dieser Breuer Traktor wurde in der ersten Hälfte der 1940er Jahre  an einen unbekannten Kunden in Österreich (damals deutsch besetzt) ausgeliefert. Später war er bei der Firma KDAG - Kabel- und Drahtwerke AG in Wien-Meidling mit der Nummer "D I.01" im Einsatz. 1973 wurde die Maschine an den Verband der Eisenbahnfreunde in Wien für das Museum in Groß Schwechat abgegeben. 2007 war er dort noch vorhanden, sollte aber verkauft werden. Am 11.09.2016 wurde er erstmals im Bestand des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Aschersleben gesichtet. Dort entstand dauch dieses Bild am 06.06.2017.
 
 06449 Aschersleben     Hersteller: Breuer  I  Fabrik-Nr.: 2219/1943  I  Typ: IV
Dieser Breuer Traktor wurde an die Gewerkschaft Brigitta, Erdölbohr- und Gewinnungsbetriebe in Hagen bei Hannover ausgeliefert, die ihn für das Werk in Steimbke bei Nienburg bestellt hatten. In den 1950er Jahren wurde die Maschine an die Firma Felten & Guilleaume für das Werk Dielektra in Köln-Porz verkauft.
Im Januar 1987 konnten die Eisenbahnfreunde Flügelrad Oberberg e.V. den Breuer für das Eisenbahnmuseum Dieringhausen übernehmen. 2009 wurde zum Erhalt des Museums die Interessengemeinschaft und Förderverein für das Eisenbahnmuseum Gummersbach-Dieringhausen e.V. gegründet, die in den Folgejahren einige Fahrzeuge verkaufte. Der Breuer kam zum Eisenbahnclub Aschersleben e.V., wo er am 06.09.2015 erstmals dokumentiert wurde.
Das Foto entstand am 09.03.2021 in Aschersleben.
 
 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 6280/1922  I  Typ: C XIV R
Der Metallhandel Rosenfeld & Co. in Karlsruhe erhielt diese Lok am 07.10.1922. Ob er nur als Händler auftrat, oder die Lok selber einsetzte, ist unbekannt.
Erstmals 1957 wurde sie dann im Furnierwerk Georg Hartmann in Berghausen (Baden) gesichtet, wo sie die LfB-Nummer "124" trug. Das Furnierwerk wurde später zur Küchenmöbelfabrik Becker KG und die Maschine dort 1974 abgestellt.
Am 19.02.1977 konnte die Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn e.V. Bodenburg die Deutz übernehmen und in ihren Museumsbahnhof Almstedt-Segeste bringen. Sie erhielt die Nummer "1" und wurde später in "7" umgezeichnet.
1994 wurde die Lok an J. Diehl privat verkauft. Am 31.01.2002 wurde sie ins Süddeutsche Eisenbahnmuseum Heilbronn e.V. gebracht und am 20.08.2020 war sie schließlich im Deutschen Werkbahn-Museum e.V. in Aschersleben zu finden. Ob sie dabei weiter Herrn Diehl gehört oder einen anderen Besitzer hat, ist unklar.
Das Foto wurde am 20.08.2020 in Aschersleben aufgenommen.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 12737/1935  I  Typ: OMZ 122 R
Die Lokomotive wurde am 15.02.1935 an das Oberkommando des Heeres in Berlin für die Heeresbauverwaltung Kassel und deren Heeres-Munitionsanstalt Ihringshausen ausgeliefert. Während des 2. Weltkrieges wurde sie in die Heeres-Nebenmuna Diekholzen verlegt und kam 1948 auf diesem Weg zur Wintershall AG, Kassel, die den Bergbaubetrieb des Kaliwerks Hildesia-Mathildenhall in Diekholzen nach Auflösung der Nebenmuna dort wiederaufnehmen konnte.
1954 wurde sie in das Werk Bergmannssegen-Hugo in Lehrte verlegt. Dieses wurde 1971 zu einem Werk der Kali & Salz AG, Kassel.
Im August 1974 wurde die Lok an den Schrotthändler Wilhelm Ludwig GmbH in Hannover-Leinhausen verkauft, wo sie bis 1993 überlebte. Sie konnte dann von Frank Beismann privat übernommen werden, der sie zunächst dem Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde e.V. (VBV) zur Verfügung stellte. Zu einem unbekannten Zeitpunkt um die Jahrtausendwende wurde die Lok dann der Sammlung des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Hannover zur Verfügung gestellt.
Am 21.01.2006 zog die Sammlung nach Aschersleben um, wo die Lok am 20.08.2020 aufgenommen werden konnte.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 22972/1938  I  Typ: OMZ 122 R
Deutz lieferte die Lok am 05.04.1938 an die MIAG in Braunschweig aus. Später war sie bei den Luther-Werken in Braunschweig eingesetzt. Am 15.05.2002 wurde die Lok im Eisenbahnmuseum Vienenburg fotografiert; wann sie dorthin kam, ist nicht bekannt, allerdings war sie bereits 1994 dort vorhanden. Die optische Darstellung als Kö 1001 hat keinen historischen Hintergrund. 2004 wurde die Lok an die Traditionsgemeinschaft 50 3708-0 e.V. in Blankenburg weiter gegeben.
Das mittlere und rehte Bild zeigt die Lok am 09.03.2021 im historischen Betriebswerk Aschersleben.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 26182/1939  I  Typ: OMZ 122 R
Der Händler Klöckner & Co. in Duisburg lieferte diese Lokomotive am 22.11.1939 an die Firma Dr. F. Raschig GmbH, Teerprodukte in Bochum-Langendreer aus. In den 1950er Jahren wurde sie an das Walzwerk Neviges GmbH verkauft und in dessen Auftrag 1957 bei Deutz neu motorisiert mit einem Motor vom Typ A3L 514.
Erst 1986 trennte sich das Walzwerk von der Lok und übergab sie dem Eisenbahnmuseum Brügge e.V., wobei die Lok in Hagen hinterstellt war. 1994 wurde sie vom Förderverein Wupperschiene e.V. in Radevormwald-Dahlhausen übernommen. 2001 nannte sich der Verein in Bergische Bahnen Förderverein Wupperschiene e.V. um.
Im Rahmen einer Sammlungsbereinigung trennte man sich zu einem unbekannten Zeitpunkt (vermutlich 2018-2020) von der Maschine, die seitdem im Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben zu finden ist.
Dort entstanden am 11.05.2021 die Bilder der motorlosen und etwas ramponiert wirkenden Maschine.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 46844/1945  I  Typ: GA 6M 517 R
Am 29.12.1945 konnte Deutz die Lok an die VAW, Vereinigte Leichtmetallwerke GmbH in Bonn ausliefern. Sie hatte damals einen Flüssiggas-Benzin Antrieb, der später durch einen normalen Dieseltantrieb ersetzt wurde. Eingesetzt wurde die Lok zunächst am Standort Lünen des Unternehmens, wo sie die Nummer "4" trug. Schon 1946 wurde sie zum Standort Hannover-Linden versetzt und ihre Betriebsnummer in "1" geändert.
Erst 1998 wurde sie nicht mehr benötigt und konnte vom Deutschen Werkbahn-Museum e.V. in Hannover (DWBM) übernommen werden. Am 21.01.2006 zog das Museum nach Aschersleben um, wo die Lok am 20.08.2020 aufgenommen wurde.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 47110/1950  I  Typ: A4M 517 R ex
Abnehmer dieser Lok war am 18.10.1950 die Deutsche Vacuum Oel AG in Celle. Später war sie bei der Mobil Erdgas-Erdöl GmbH Lastrup im Gleisanschluss Bartmannsholte eingesetzt. Im Mai 2004 wurde die Lok an den Deutschen Eisenbahn-Verein in Bruchhausen-Vilsen abgegeben, der sie im September desselben Jahres an den Verein Brücke e.V. in Blankenburg im Harz vermittelte. Am 09.03.2021 wurde die Maschine in der Sammlung des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Aschersleben wieder entdeckt.
Die Bilder enstanden am 09.04.2001 in Bartmannsholte und am 09.03.2021 in Aschersleben.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 47322/1944  I  Typ: A6M 517 R
Als "Kbf 5226" wurde diese Kleinlok am 26.04.1944 von der Deutschen Reichsbahn (DR) abgenommen. Sie blieb nach dem Kriegsende in der sowjetisch besetzten Zone und kam 1949 zur Deutschen Reichsbahn der DDR. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde sie in "Kö 5226" umgezeichnet, ehe ihre Nummer 1970 in "100 826-7" und 1992 in "310 826-3" geändert wurde. Am 19.12.1993 wurde sie in Chemnitz ausgemustert und am 12.11.1993 an die Firma Schrott und Metalle Barth in Frankenberg verkauft.
1999 konnte das Sächsische Eisenbahnmuseum e.V. in Chemnitz-Hilbersdorf die Lok übernehmen, welches sie 2002 an den Eisenbahnclub Aschersleben e.V. weitergab. Im Ascherslebener Lokschuppen wurde die Kleinlok am 09.03.2021 fotografiert.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 57714/1964  I  Typ: KG 230 B
Am 30.06.1964 wurde diese Lokomotive an die Süddeutsche Zucker AG Mannheim für die Zuckerfabrik Groß-Gerau ausgeliefert. Sie erhielt die Nummer "4". 1988 wurde das Unternehmen in Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt umbenannt. Am 04.03.2008 wurde die Lok zur Zuckerfabrik Brottewitz in Mühlberg-Brottewitz der Südzucker GmbH Zeitz gebracht.
Da sie am 09.03.2021im Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben aufgenommen wurde, wurde sie zwischenzeitlich entweder an Privat, an das DWBM e.V. oder an den Eisenbahnclub Aschersleben e.V. abgegeben.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 57735/1964  I  Typ: KS 55 B
Ausgeliefert am 30.10.1964 begann die Karriere dieser Lok bei der Kali-Chemie Hannover im Werk Sehnde, wo sie die Nummer "4" erhielt. In den 1980er Jahren wurde sie von der Export Verpackung GmbH übernommen, die ebenfalls in Sehnde ein Werk betrieb. Als Lok "1" mit dem Namen "El Rapido" blieb sie bis mindestens Mai 2007 dort. Mittlerweile steht sie im Deutschen Werkbahn-Museum e.V. in Aschersleben.
Das Bild zeigt die Lok am 08.10.1998 in Sehnde, die beiden anderen am 09.03.2021 in Aschersleben.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Diema  I  Fabrik-Nr.: 3012/1968  I  Typ: DVL 60 ex
Diese DVL60 in explosionsgeschützter Ausführung wurde am 11.10.1968 an das Werk der Ruhröl GmbH in Bottrop-Boy ausgeliefert. In den 1990er Jahren wurde sie an die Firma Carl Brandt, Keks- und Zwiebackfabrik in Hagen-Haspe verkauft, als Lok "1" bezeichnet und dort bis 2002 eingesetzt. Als Lok "3" wurde sie ab 2002 im Lagerhausbetrieb Fritz Neuhaus GmbH in Hagen-Westerbauer eingesetzt.
2017 wurde die Lok an Privat verkauft und zunächst in Gevelsberg und schließlich im Deutschen Werkbahn-Museum e.V. in Aschersleben hinterstellt. 
Das erste Foto zeigt die Lok bei ihrem Erstbesitzer in Bottrop, die weiteren Aufnahmen enstanden am 09.03.2021 in Aschersleben.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Diema  I  Fabrik-Nr.: 4427/1980  I  Typ: DVL 15/1.1
Die Muskator-Werke in Mannheim-Industriehafen erhielten diese Lok am 12.09.1980. Durch das Land Baden-Württemberg wurde die Betriebsnummer "383" vorgegeben. Im Laufe der Jahre wurde das Werk mehrfach veräußert, seit 2011 firmiert es als Mifuma - Mischfutter Werke Mannheim GmbH. Die Lok wurde um 2014 geschützt abgestellt und zwischen 2017 und 2020 an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. in Aschersleben abgegeben.
Die ersten beiden Bilder entstanden vor der Ablieferung im Diema-Werk, die beiden anderen am 20.08.2020 in Aschersleben.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Gmeinder  I  Fabrik-Nr.: 1611/1936  I  Typ: Kö 1
Am 26.01.1937 lieferte Gmeinder die "Kö 0250" an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft aus. Nach 1945 verblieb sie in der sowjetisch besetzten Zone und kam somit 1949 zur Deutschen Reichsbahn (DR) der DDR. 1970 erhielt die Kleinlok die Nummer "100 050-4". Am 14.11.1974 wurde sie ausgemustert und am 30.01.1975 über den VEB Qualitäts- und Edelstahlkombinat Hennigsdorf, VEB Ferrolegierungswerk Lippendorf an dessen Zweigbetrieb VEB Nickelhütte St. Egidien abgegeben.
1983 wurde die Lok vor Ort in ein Elektroschleppfahrzeug mit Schleppkabel (ESF) umgebaut, wodurch sie ihr heutiges Aussehehn erhielt. Sie erhielt die Nummer "ESF II". 1990 wurde das Werk privatisiert und in Industriegesellschaft St. Egidien mbH umbenannt.
Zehn Jahre später wurde das Fahrzeug an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. in Hannover abgegeben. Am 21.01.2006 erfolgte der Umzug des Museums nach Aschersleben. Dort konnte die Maschine am 06.06.2017 aufgenommen werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Hanomag  I  Fabrik-Nr.: 5166/1907  I  Typ: Cicalona
Hanomag lieferte diese Dampfspeicherlok am 02.10.1907 an Hoffmann's Stärkefabriken in Bad Salzuflen aus, wo sie die Bezeichnung "EDUARD HOFFMANN 1" erhielt. 1972 wurde sie dort abgestellt vorgefunden.
1983 übernahmen die Hammer Eisenbahnfreunde e.V. die Lok, die 1986 als Denkmal im Maximilianspark in Hamm aufgestellt wurde. Nach 1993 übernahm eine Privatperson die Lok und stellte sie dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover zur Verfügung, wo sie 1998 erstmals gesichtet wurde. Am 21.02.2006 zog die Lok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben um, wo sie am 06.06.2017 fotografiert worden ist.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 2268/1950  I  Typ: B-dm
Die 1950 auf Vorrat gebaute Kleinlok wurde Anfang der 1950er Jahre an die Kleinwanzlebener Saatzucht GmbH in Einbeck verkauft, wo sie ihre gesamte aktive Einsatzzeit verbrachte. In den 1990er Jahren konnte sie vom Deutschen Werkbahn-Musem e.V. (DWBM) in Hannover übernommen und einige Jahre später auch dorthin überführt werden. Am 21.01.2006 zog das Museum nach Aschersleben um, wo die optisch hergerichtete Lok am 09.03.2021 aufgenommen werden konnte.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 24559/1950  I  Typ: B-fl
Am 04.12.1950 erhielt die Stadt Hannover diese Lok für den Städtischen Schlacht- und Viehhof, wo sie die Nummer "2" erhielt.
1973 übernahm die Chemische Fabrik Riedel de Haen in Seelze die Lok, die ihre Betriebsnummer behielt. 1996 wurde sie im Werkgelände als Denkmal aufgestellt. Auch nach dem Verkauf des Werkes an Honeywell Specialites Chemicals Seelze GmbH blieb sie bis zum Juni 2007 dort aufgestellt, um dann vom Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben übernommen zu werden.
Dort konnte die Maschine am 06.06.2017 aufgenommen werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 30882/1963  I  Typ: DH 120
Die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) erhielten diese Lok 1963 und vergaben die Betriebsnummer "103". Später war sie bei Reynolds Aluminium in Hamburg-Finkenwerder im Einsatz, ehe sie 1994 vom Verein Freunde der Eisenbahn (FdE) in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen wurde. Im Jahr 2000 wurde sie zunächst vom Verein zur Erhaltung der Eisenbahn im Hoyaer Land e.V. übernommen, aber noch im selben Jahr an einen Privatmann veräußert, der sie dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover zur Verfügung stellte. Am 21.02.2006 wurde die Lok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben umgezogen und dort am 06.06.2017 fotografiert.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Jung  I  Fabrik-Nr.: 6966/1936  I  Typ: VN 134
Ausgeliefert wurde diese Lok am 14.08.1936 über die Firma Bremer in Bremen an die Marinewerft Wilhelmshaven, die sie im Marine-Öllager Achim mit der Betriebsnummer "8" einsetzten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie bei der Deutschen Shell AG in Hamburg-Wilhelmsburg im Einsatz und wurde 1981 vom Verein Freunde der Eisenbahn (FdE) in Hamburg-Wilhelmsburg übernommen. 1998 wurde sie an Privat verkauft und per Tieflader am 10.08.2000 zum Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Hannover überstellt. Am 21.02.2006 zog die Kleinlok zum neuen Standort des Museums in Aschersleben um, wo sie am 06.06.2017 und am 20.08.2020 fotografiert werden konnte.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Jung  I  Fabrik-Nr.: 11559/1952  I  Typ: RK 23 B
Besteller dieser Lok war 1952 die Gelsenberg Benzin AG in Gelsenkirchen-Horst, wo sie die Nummer "5" erhielt.
1973 übernahm die Westfälische Lokomotiv-Fabrik Hattingen Karl Reuschling GmbH & Co. KG in Hattingen die Lok und nutzte sie mit der Nummer "10" - später "21" - als Vermietlok. Über die Firma Jung wurde sie 1980 an die Nienburger Glas, Himly & Holscher GmbH & Co. KG in Nienburg verkauft.
1990 übernahm die Dampfeisenbahn Weserbergland (DEW) in Rinteln die Lok und nummerierte sie als "V 13". Im Jahr 2000 übernahm der Verein zur Erhaltung der Eisenbahn im Hoyaer Land e.V. in Nienburg die Lok. Zum Einsatz kam sie dort wohl nicht, und der Verein gab die Lok 2002 an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. (DWBM) in Hannover ab. 2006 wurde die Fahrzeugsammlung des Vereins nach Aschersleben umgezogen und dort konnte die Jung-Lok am 06.06.2017 und am 20.08.2020 auch fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Jung  I  Fabrik-Nr.: 11569/1952  I  Typ: RK 23 B
1952 wurde diese Lokomotive an das Hafenamt Krefeld für die Städtische Eisenbahn Krefeld ausgeliefert. Sie erhielt die Betriebsnummer "D 1". Am 10.11.1967 erfolgte der Verkauf an die Firma Waldrich Werkzeugmaschinen GmbH für deren Werk III in Siegen. Im November 1975 kaufte die Firma Jung Jungenthal GmbH in Kirchen die einst hier gebaute Lok wieder zurück und konnte sie 1976 an die Norddeutsche Affinerie AG in Hamburg-Veddel verkaufen, wo sie die Nummer "EM 245 506" bekam.
1989 übernahm die Krupp MaK Maschinenbau GmbH als Händler die Lok, verkaufte sie aber nicht, sondern nutzte sie im Service-Zentrum Moers als Ranigerlok. Sie erlebte dort mehrere Eigentümerwechsel:
- 1991 in Krupp Verkehrstechnik GmbH
- 1994 in Siemens Schienenfahrzeugtechnik GmbH
- 1998 in VSFT Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH
- 2003 in Vossloh Locomotives GmbH
Im Juni 2005 wurde die Lok an Privat verkauft und dem Förderkreis zu Rettung der Wiehltalbahn e.V. in Waldbröl zur Verfügung gestellt.
Am 09.03.2021 wurde die Maschine in der Sammlung des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Aschersleben entdeckt und fotografiert.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Jung  I  Fabrik-Nr.: 12800/1957  I  Typ: ED 80 t
Die Zweikraftlok, die sowohl elektrisch unter Fahrdraht als auch dieselelektrisch fahren kann, wurde an den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen in Duisburg-Hamborn ausgeliefert. Aus dem Unternehmen wurde später Eisenbahn & Häfen GmbH (EH), Duisburg. Die mit der Nummer "EH 107" eingesetzte Lok wurde im Juni 2002 dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. (DWBM) in Hannover übergeben. Am 21.01.2006 zog das Museum nach Aschersleben um, wo die Lok am 06.06.2017 fotografiert werden konnte.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Jung  I  Fabrik-Nr.: 13065/1959  I  Typ: ED 80 t
Die Zweikraftlok, die sowohl elektrisch unter Fahrdraht als auch dieselelektrisch fahren kann, wurde an den Gemeinschaftsbetrieb Eisenbahn und Häfen in Duisburg-Hamborn ausgeliefert. Aus dem Unternehmen wurde später Eisenbahn & Häfen GmbH (EH), Duisburg. Die mit der Nummer "EH 116" eingesetzte Lok war 2005 die letzte original erhaltene Maschine ihres Typs und wurde im Januar 2006 dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. (DWBM) in Hannover übergeben. Wenige Tage später, am 21.01.2006, zog das Museum nach Aschersleben um, wo die Lok am 06.06.2017 fotografiert werden konnte.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Jung  I  Fabrik-Nr.: 13357/1961  I  Typ: DN 233 neu
Diese Diesellok gehört zu den sehr seltenen Exporten westdeutscher Lokomotivhersteller in die DDR. Sie wurde am 04.03.1961 an die DIA - Deutscher Innen- und Außenhandel in Berlin-Ost verkauft und auf der Leipziger Frühjahrsmesse ausgestellt. Anschließend kam die Maschine 1962 zum VEB Werkzeugmaschinenfabrik Aschersleben, wo sie die Nummer "F 10" erhielt. 1993 konnte der Eisenbahnclub Aschersleben e.V. die Lok übernehmen.
Im Lokschuppen des Vereins wurde sie am 09.03.2021 aufgenommen.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Krauss-Maffei  I  Fabrik-Nr.: 19274/1966  I  Typ: M 250 B
Die Maschine wurde am 31.05.1966 an die Buderus AG für deren Werk in Wetzlar ausgeliefert. Mindestens seit September 2001 war sie Denkmallok am Bahnhof Lollar, ehe sie schließlich am 29.09.2006 wiederum als Denkmal vor der Sammler- und Hobbywelt in Buseck bei Gießen aufgestellt wurde. Dort entstanden die Fotos am 01.04.2012.
Am 01.01.2019 wurde das Unternhmen geschlossen, die Lok wurde erstmals am 20.08.2020 im Gelände des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Aschersleben wiederentdeckt.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Krauss-Maffei  I  Fabrik-Nr.: 19400/1969  I  Typ: M 275 B
Die Lokomotive wurde am 06.10.1969 an die Giulini-Chemie GmbH in Ludwigshafen-Mundenheim ausgeliefert, wo sie den Namen "GILA" erhielt. 1998 wurde sie an die BGW, Bahngesellschaft Waldhof AG in Mannheim verkauft, wo sie nach den Regularien des Landes Baden-Württemberg die Betriebsnummer "495" bekam. 2002 übernahm der Händler railimpex Johannes Scheurich GmbH die Lok, der sie am 02.11.2004 an die Oiltanking Deutschland GmbH & Co. KG für das Tanklager Karlsruhe Rheinhafenverkaufen konnte. Dabei behielt sie die Nummer "495".
2018 trennte sie Oiltanking von der Maschine und verkaufte sie an den Händler NEWAG GmbH & Co. KG in Oberhausen. Als das Unternehmen 2019 Konkurs ging, wurde die Lok im Rahmen der Insolvenzversteigerung an unbekannt verkauft und am 09.03.2021 in der Sammlung der Deutschen Werkbahn-Museums e.V. Aschersleben wieder entdeckt.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Krupp  I  Fabrik-Nr.: 1845/1939  I  Typ: HANNIBAL
Die I.G. Farbenindustrie AG Frankfurt (Main) erhielt diese Lok am 12.07.1939 für das Werk in Ludwigshafen. Sie erhielt die Nummer "76". Am 01.01.1952 wurde daraus die BASF - Badische Anilin- und Sodafabrik AG. 1960 wurde sie an den Eschweiler Bergwerksverein EBV für die Zeche Anna in Alsdorf verkauft, wo ihre neue Bezeichnung "ANNA N. 9" lautete. Am 28.10.1972 erfolgte die Abstellung, und 1973 gab die Zeche die Dampflok an die Stadt Alsdorf ab, die sie auf einem Spielplatz an der Theodor-Kneipp-Straße aufstellte. ALs dort die Verschrottung drohte, gelang es Mitgliedern des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. aus Aschersleben, die Maschine am 18.02.2017 zu bergen und nach Aschersleben zu bringen.
Am 20.08.2020 war sie dort  in einem bereits teilweise hergerichteten Zustand zu sehen.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Krupp  I  Fabrik-Nr.: 2528/1952  I  Typ: 200 PS
Am 17.07.1952 erhielt die DEA - Deutsche Erdöl AG Berlin diese Lokomotive für die Erdölwerke Holstein in Hemmingstedt eingesetzt. Sie trug dort den Namen "KARL".
1968 kam das Werk zur Deutschen TEXACO AG Hamburg, aus der 1971 die Texaco AG wurde. 1988 wurde die Maschine an die RWE-DEAG AG Hamburg in das Werk Hamburg-Grasbrook weiter gegeben.
Im Januar 1993 wurde sie an den Händler Newag GmbH & Co. KG in Oberhausen, der sie allerdings nicht weitervermitteln konnte und schließlich um 2012 als Denkmal im Firmengelände aufstellte.
Als das Unternehmen 2019 Konkurs ging, wurde die Lok im Rahmen der Insolvenzversteigerung an unbekannt verkauft und wurde am 20.08.2020 in der Sammlung der Deutschen Werkbahn-Museums e.V. Aschersleben wieder entdeckt.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Krupp  I  Fabrik-Nr.: 4436/1962  I  Typ: 230 PS
Diese Lokomotive wurde am 05.10.1962 an die die Firma Phoenix Rheinrohr in Düsseldorf-Lierenfeld ausgeliefert. Später war sie im Mannesmann Werk in Wickede/Ruhr zu finden. 1992 wurde sie vom Händler Mainische Feldbahn in Schwerte übernommen und 1993 an das Didier-Werk in Bendorf vermittelt. 1998 war sie als Lok "2" bei der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) in Bonn-Beuel eingestellt und 2001 übernahm Bastian Schmidt als Privatmann die Lok und stellte sie dem Deutschen Werkbahnmuseum zur Verfügung, dass bis 2006 in Hannover und seitdem in Aschersleben sein Zuhause hat.
Am 06.06.2017 und am 20.08.2020 wurde sie in Aschersleben fotografiert.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LHB  I  Fabrik-Nr.: 3142/1966  I  Typ: 530 C
Im Mai 1966 erhielt die Bergwerksgesellschaft Ewald Kohle AG in Herten diese Lokomotive fürdie Zeche Haus Aden in Bergkamen-Oberaden mit der Betriebsnummer "D 06". Als das Unternehmen am 01.01.1970 von der RAG Ruhrkohle AG in Gladbeck übernommen wurde, bekam die Lok die Nummer "V 721". 1976 änderte sich die Betriebsnummer erneut, nun in "V 468" und am 01.12.1983 wurde sie in "541" umgezeichnet.
Im Dezember 1995 kaufte die Firma On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH in Mettmann die Lok und konnte sie 1996 mit einer Schwestermaschine an die Elbekies GmbH in Mühlberg verkaufen, wo sie die Nummer "2" erhielt.
Am 21.04.2015 gab man beide Loks an den Eisenbahnclub Aschersleben e.V. ab. Die Lok wurde dort im Vorgriff auf eine Übernahme durch den Bergbau- und Geschichtsverein Oer-Erkenschwick e.V. wieder in das ursprüngliche orange umlackiert, allerdings kam die ÜBernahme schließlich nicht zustande.
Die Fotos wurden in Ascherlseben am 09.03.2021 aufgenommen.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LHB  I  Fabrik-Nr.: 3144/1966  I  Typ: 530 C
Im Mai 1966 erhielt die Bergwerksgesellschaft Ewald Kohle AG in Herten diese Lokomotive mit der Betriebsnummer "D 07". Als das Unternehmen am 01.01.1970 von der RAG Ruhrkohle AG in Gladbeck übernommen wure, bekam die Lok die Nummer "V 467". 1983 änderte sich die Betriebsnummer erneut, nun in "540".
Im Dezember 1995 kaufte die Firma On Rail Gesellschaft für Eisenbahnausrüstung und Zubehör mbH in Mettmann die Lok und konnte sie 1996 mit einer Schwestermaschine an die Elbekies GmbH in Mühlberg verkaufen, wo sie die Nummer "1" erhielt.
Am 21.04.2015 gab man beide Loks an den Eisenbahnclub Aschersleben e.V. ab. Dort wurde die Maschine am 16.07.2019 und am 09.03.2021 auch fotografiert.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 146647/1959  I  Typ: FLC
Am 07.03.1959 wurde diese Dampfspeicherlok an den VEB Braunkohlenwerk "Gustav Sobottka" in Röblingen für die Montanwachsfabrik Amsdorf ausgeliefert. sie erhielt die Nummer "F 118-50-B3".am 01.07.1990 wurde der VEB privatisiert und zur MIBRAG - Mitteldeutsche Braunkohlen AG, wobei das Amdorfer Werk weiter dazu gehörte. Es wurde schließlich 1994 an die Romonta GmbH verkauft.
1996 wurde die Lok dort als Denkmal aufgestellt. 2017 konnte sie vom Deutschen Werkbahn-Museum e.V. in Aschersleben übernommen werden, wo am 20.08.2020 das Bild entstand.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252448/1965  I  Typ: V 10 B
Das Reichsbahn-Entwicklungswerk in Blankenburg erhielt diese Lok am 02.08.1965. 1975 wurde der Betrieb umbenannt in DR-FEW Deutsche Reichsbahn, Forschungs- und Entwicklungswerk. 1994 wurde daraus das Forschungs- und Entwicklungswerk der Deutschen Bahn AG. Später wurde die Lok an den Verein Brücke e.V. in Blankenburg abgegeben und am 18.05.2016 an Privat verkauft. Wenig später wurde sie beim Eisenbahnclub Aschersleben e.V. hinterstellt, wo am 09.03.2021 diese Aufnahmen entstanden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252544/1970  I  Typ: V 10 B
Die Lokomotive wurde fabrikneu an den VEB Werkzeugmaschinenfabrik Aschersleben ausgeliefert, wo sie die Nummer "F 167" erhielt. 1996 konnte der Eisenbahnclub Aschersleben e.V. die Maschine übernehmen. Sie trägt hier die Nummer "V10 2544" in Anlehnung an ihre Fabriknummer.
Die Bilder im Lokschuppen Aschersleben wurden am 09.03.2021 aufgenommen.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262064/1968  I  Typ: V 22
Die Lokomotive wurde am 30.04.1968 an die Deutsche Reichsbahn (DR) als "V 23 030" ausgeliefert und 1970 in 102 030-4" umgezeichnet. Ab dem 02.11.1973 tat sie als Werkslok "Wl 6" im Reichsbahnausbesserungswerk Potsdam Dienst.
Am 01.01.1994 kam sie zur Deutschen Bahn AG und wurde bis spätestens Mai 2001 an die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Werk Dessau, gegeben. Ihre Nummer lautete nun "5".
Im Mai 2004 übernahm die Anhaltinische Bahngesellschaft mbH (ABG) in Dessau die Maschine und verkaufte sie gleich an das Schotterwerk Röblingen GmbH mit Sitz in Teutschenthal weiter. 2006 landete sie bei der Firma BARES Baustoffhandel und Reifenservice GmbH in Siersleben, ehe 2011 die Firma LOK-OST Lokführerdienstleistungen Olof Stille in Staßfurt Besitzer wurde. Hier erhielt sie die Betriebsnummer "312 030-4".
In diesem Zustand konnte die Lok am 16.07.2019 iund am 09.03.2021 n Aschersleben fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262102/1968  I  Typ: V 22
Als "V 23 053" wurde diese Kleinlok am 18.09.1968 von der Deutschen Reischbahn (DR) abgenommen. 1970 erhielt sie die Nummer "102 053-6", aber schon am 28.09.1971 wurde sie abgestellt und am 29.01.1974 ausgemustert. Die nächsten zehn Jahre diente sie als Gerät Nummer "1" im internen Verschub im Reichsbahnausbesserungswerk "Wilhelm Pieck" in Karl-Marx-Stadt.
1984 wurde sie dort von einer Diesellok in eine elektrische Akkulok umgebaut, wobei sie auch den neuen Vorbau und die Nummer "ASF 02" bekam. In den folgenden Jahren wurde sie zunächst weiter im RAW Karl-Marx-Stadt eingesetzt, 1986 bis 1993 dann im Betriebswerk Leipzig Hbf Ost, anschließend im Betriebshof Leipzig Hbf West und schließlich im Betriebshof Leipzig Engelsdorf. Seit 01.01.1994 zum Bestand der Deutschen Bahn AG gehörend, wurde sie schließlich 2013 abgestellt und konnte vom Eisenbahnclub Aschersleben e.V. übernommen werden.
Dort entstanden am 09.03.2021 die beiden Bilder.

 06449 Aschersleben     Hersteller: MaK  I  Fabrik-Nr.: 220 040/1959  I  Typ: 240 B
Am 05.01.1960 wurde diese Maschine an die Firma Hansa-Kali in Hannover-Empelde ausgeliefert und dort als "6521" bezeichnet. 1975 war sie im Hansa-Kali Werk in Wunstorf-Bokeloh im Einsatz, dass in diesem Jahr von der Kali & Salz AG, Kassel übernommen wurde. Als Werk Sigmundshall bekannt, blieb die Lok zunächst mit der Betriebsnummer "3", später "2" im Einsatz bis März 2001, als sie an Privat verkauft und in den Bestand des Deutschen Werkbahnmuseums in Hannover eingereiht wurde.
Am 21.02.2006 zog das Museum nach Aschersleben um. Dort konnte die Lok am 06.06.2017 und am 20.08.2020 fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: MaK  I  Fabrik-Nr.: 220 077/1962  I  Typ: 240 C
Die Vereinigten Kaliwerke Salzdetfurth AG in Bad Salzdetfurth/Hannover erhielten die Lok mit der Betriebsnummer "1" im November 1962 für das Werk im osthessischen Hattorf. Am 01.07.1970 wurde das Werk von der Kali und Salz GmbH aus Kassel übernommen, wobei die Lok die Betriebsnummer "3" erhielt. 1971 wurde Kali und SAlz zur AG und 1993 wieder zur GmbH.
Im Januar 1994 wurde die Lokomotive zum Werk Sigmundshall versetzt, wo sie ihre Nummer behielt.
Am 30.03.2001 erfolgte die Abgabe an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. in Hannover, dass am 21.02.2006 nach Aschersleben umzog. Dort konnte die Lok am 20.08.2020 fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Orenstein & Koppel  I  Fabrik-Nr.: 7689/1919  I  Typ: B-fl
Abnehmer dieser Dampfspeicherlok war die Firma Riedel de Haen, Chemische Fabrik List in Seelze, wo sie bis in die 1970er Jahre im Einsatz war. Vor 1980 wurde sie dann in Seelze auf einem Spielplatz aufgestellt und schließlich 2003 von einem Privatmann übernommen und dem Deutschen Werkbahnmuseum e.V. in Aschersleben zur Verfügung gestellt. Dort konnte sie am 30.05.2017 fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Ruhrthaler  I  Fabrik-Nr.: 2399/1941  I  Typ: 42/45 NDL/S2
Diese Lokomotive wurde am 28.10.1942 an die Ringofenziegelei Heinrich Wolf in Köln-Sülz ausgeliefert. Kriegsbedingt muss sie wenig später nach Mitteldeutschland gelangt sein, denn sie wurde später in der DDR im VEB Fruchthandel Coswig dokumentiert. 1992 konnte die IGE "Werrabahn Eisenach" e.V. die Lok übernehmen und zunächst in Gerstungen, ab ca. 1994 in Schenklengsfeld und schließlich in Eisenach hinterstellen.
Im Jahr 2009 gab man die Maschine an den Eisenbahnclub Aschersleben e.V. ab. Im dortigen Lokschuppen konnte sie am 09.03.2021 fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Ruhrthaler  I  Fabrik-Nr.: 3620/1959  I  Typ: ND 150 Ö/V
Die Lokomotive wurde am 28.12.1959 an die Firma Riedel-de Haen AG in Seelze ausgeliefert und dort mit der Nummer "1" bezeichnet.
1987 wurde sie abgestellt und 1992 al Denkmal im Werkgelände aufgestellt. Sie überstand die Umfirmierung des Unternehmens (1997 in Riedel-de Haen GmbH und 1999 in Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH) und wurde schließlich 2007 an das Deutsche Werkbahn-Museum e.V. (DWBM) in Aschersleben abgegeben.
Am 06.06.2017 und am 20.08.2020 konnte sie dort aufgenommen werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: SSW  I  Fabrik-Nr.: 148/1901  I  Typ: Bo-el
1901 erhielt das Portland-Cementwerk Teutonia in Misburg bei Hannover eine elektrische Lokomotive für seine Werkbahn. SSW lieferte diese Lok mit der Betriebsnummer "10" aus. Um 1976 wurde die Lok abgestellt und 1980 an die Arbeitsgemeinschaft Historische Eisenbahn Almstedt verkauft. Bis 1999 blieb sie dort als Ausstellungsstück (Foto vom 10.08.1996), anschließend gelangte sie an Frank Beismann und wurde am 05.02.2000 zum Deutschen Werkbahnmuseum nach Hannover überführt. 2007 zog die gesamte Sammlung nach Aschersleben um. Dort konnte die Lok am 20.08.2020 fotografiert werden.

 06449 Aschersleben     Hersteller: Windhoff  I  Fabrik-Nr.: 415/1938  I  Typ: LN 30s III
Der Händler Glaser & Pflaum GmbH in Berlin erhielt diese Lok am 07.11.1938 zur Auslieferung an die Firma Südeisenbau Franz Forster GmbH in Nürnberg. 1968 wurde sie an die Firma Frieseke & Hoepfner GmbH in Erlangen-Bruck abgegeben. In den 1990er Jahren wuerde die Kleinlok an Privat verkauft und in die Sammlung des Deutschen Werkbahn-Museums e.V. in Hannover eingebracht. Im Dezember 2005 zog die Sammlung an ihren neuen Standort in Aschersleben um, wo die Lok am 09.03.2021 fotografiert werden konnte.

 06449 Aschersleben     Hersteller: LEW  I  Fabrik-Nr.: 16359/1979  I  Typ: V 60
Die Lok wurde im März 1980 an den VEB Gelenkwellenwerk Zwickau ausgeliefert und als "Wl 1" bezeichnet. Am 31.05.1981 wurde sie an den VEB Sachsenring Automobilwerk Zwickau verkauft und schon einen Tag später an die Deutsche Reichsbahn vermietet, wo sie die Nummer "105 970-8" bekam. Am 20.10.1989 wurde der VEB Lackharz Zwickau Eigentümer der Lok; sie erhielt die Nummer "Wl 2".
Bereits 1991 übernahmen die Eisenbahnfreunde Flügelrad Oberberg die Lok für das Eisenbahnmuseum Dieringhausen. Nach dem Jahr 2000 wurde die Lok an die ebenfalls in Dieringhausen ansässige Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft im Bergisch-Märkischen Raum, kurz EBM, abgegeben und zunächst als "105 970", später als "346 970-7" bezeichnet.
Schließlich übernahm die Firma Transport-Schienen-Dienst (TSD) in Krefeld die Lok, bevor sie 2008 an die Road & Rail Service in Aschersleben verkauft wurde. Bei diesem Eigentürmer war die Lok auch, als sie am 24.06.2012 im Hafen Regensburg aufgenommen werden konnte.

 06466 Gatersleben     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252 425/1963  I  Typ: V 10 B
Der VEB Zentralinstitut für Genetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben erhielt diese Lok am 26.08.1963. Sie erhielt die Betriebsnummer "III". Als das Foto am 17.01.1994 entstand, war die Maschine abgestellt  und dürfte bald darauf verschrottet worden sein, da sie seitdem nicht mehr dokumentiert worden ist.

 06484 Quedlinburg     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 46554/1943  I  Typ: A6M 517 R
Die Kleinlok wurde im Juni 1943 als "Kbf 5072" an die Deutsche Reichsbahn abgeliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in der DDR bei der Deutschen Reichsbahn und wurde 1970 in "100 872-1" umgezeichnet. Am 03.02.1979 wurde sie ausgemustert und eventuell erst 1989 der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe/Bäuerliche Handelsgenossenschaft, Gardelegen übergeben. Nach der Privatisierung wurde daraus ein Standort der Raiffeisen, wo die Lok noch 1994 vorhanden war. Später wurde sie an Privat in Kalbe (Milde) abgegeben und schließlich am 21.08.2015 als Denkmal am Lokschuppen an der Frachtstraße in Quedlinburg aufgestellt. Dort entstand das Bild am 23.11.2017.

 06502 Thale     Hersteller: RAW Meiningen  I  Fabrik-Nr.: 03 070/1985  I  Typ: FLC
Diese Dampfspeicherlok wurde vom Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Meiningen am 31.07.1985 an den VEB Eisen- und Hüttenwerke Thale abgeliefert und dort als "BODE 15" bezeichnet. Nachdem das Werk geschlossen wurde, stellte man die Lok zu einem nicht bekannten Zeitpunkt als Denkmal im Hüttenmuseum Thale auf, dass auf einem Teil des ehemaligen Werkgeländes angesiedelt ist. Erstmals wurde sie im März 1997 so gesichtet. Die Bilder hier stammen vom 20.07.2017.

 06638 Karsdorf     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 29709/1959  I  Typ: DHG 240 B
Die DEA - Deutsche Erdöl AG erhielt diese Lok am 26.08.1959 für die Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen-Birmarck. Sie erhielt die Nummer " Graf Bismarck XIV".
Am 01.01.1970 übernahm die Ruhrkohle AG die Zeche und die Lokomotive kam zur Zechenbahn- und Hafenbetriebe Ruhr-Mitte der Ruhrkohle, ihre Betriebsnummer lautete nun "V 303". Am 01.12.1983 wurde sie in "323" umgezeichnet.
Im Mai 1992 wurde sie an den Händler Mennsen & Brockhausen Anlagentechnik verkauft, der sie im Oktober 1992 an den Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte weiterreichte. Dieser konnte sie zu einem unbekannten Datum an die Karsdorfer Eisenbahngesellschaft mbH in Karsdorf verkaufen, wo sie die Nummer "013" und ab 1999 "0202" erhielt.
Am 21.10.2004 übernahm die ARCO Transportation GmbH in Elsteraue-Tröglitz einen Großteil der KEG-Lokomotiven, dabei wurde diese Maschine in "5021.02-7" umgezeichnet. Als das Unternehmen den eigenen Fuhrpark aufgab, wurde die Lok um 2010 abgestellt und im April 2013 an einen Schrottverwerter in Halle-Ammendorf verkauft. Dort verliert sich die Spur.
Die Fotos zeigen die Maschine 1996 bei Bauarbeiten zwiwschen Halle und Leipzig.

 06682 Deuben     Hersteller: RAW Meiningen  I  Fabrik-Nr.: 03 111/1986  I  Typ: FLC-14897
Die Lokomotive wurde am 30.04.1986 an den VEB Braunkohlenwerk Bitterfeld, Brikettfabrik Holzweißig ausgeliefert und als "F 175-50-B03" bezeichnet. Aus dem Betrieb wurde später die MIBRAG, Mitteldeutschte Baunkohlen AG. Die Lok gelangte zu einem nicht bekannten Zeitpunkt zur Brikettfabrik Völpke, wo sie im Juli 1994 abgestellt vorgefunden wurde. Später war sie bei der MIBRAG in der Brikettfabrik Deuben als "F 03-111" im Einsatz. Gesichtet wurde sie dort im Januar 2001 und auch 2002.
Am 25.07.2007 wurde sie an Fred Thurm in Karvitz verkauft, der sie der Ostheide Elbe Bahn in Zernin-Karvitz als Ausstellungsstück zur Verfügung stellte. Im März 2016 wurde sie abgestellt im Bahnhof Pudripp gesehen.
Das Bild zeigt die Maschine dagegen im Einsatz am 23.04.2002 in Deuben.

 06712 Zeitz     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252 216/1961  I  Typ: V 10 B
Abnehmer dieser Lok war der VEB Eisengießerei und Maschinenbau ZEMAG Zeitz, wo sie die Betriebsnummer "3" erhielt. 1979 wurde der VEB dem VEB Schwermaschinenbaukombinat TAKRAF in Leipzig zugeordnet. Im JUni 1990 erfolgte die Privatisierung und Umbenennung in Zemag GmbH, Zeitz.
1997 trennte siech Zemag von der Lokomotive und übergab sie dem Verein Mitteldeutscher Umwelt- und Technipark e.V. in Zeitz, wo sie als Denkmal aufgestellt wurde und auch am 15.11.2018 noch vorhanden war.

 06729 Elsteraue-Tröglitz     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 29981/1960  I  Typ: DH 240 B
Henschel lieferte die Lok am 21.06.1960 an die Stadt Düsseldorf aus, wo sie dem Marktamt unterstellt wurde und für den Verschub auf dem Großmarkt zuständig war. Ihre Betriebsnummer war "4". 1992 wurde sie an den Händler Mainische Feldbahnen in Schwerte verkauft, wo sie die Nummer "104" erhielt und für einige Zeit an die Firma Eisenbau Krämer in Recklinghausen-Süd vermietet wurde. Später kaufte die Karsdorfer Eisenbahn in Karsdorf die Lok und gab ihr erst die Nummer "008" und ab 1999 dann "0201".
Am 21.04.2004 wurde ARCO Transportation in Elsteraue-Tröglitz neuer Besitzer der Lok, eingereiht wurde sie als "5021.01-9".
Zwei Jahre später, am 10.09.2006, wurde die Lok im Bahnhof Murnau aufgenommen.

 06729 Elsteraue-Tröglitz     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 228146/1968  I  Typ: V 180
Ein bewegtes Leben hat diese Lokomotive hinter sich. Am 17.10.1968 wurde sie als "V180 342" von der Deutschen Reichsbahn (DR) abgenommen und 1970 in "118 342-5" umgezeichnet. 1990 bekam die Lok neue, stärkere, Motoren uns wurde zur "118 742-6". 1992 folgte im Rahmen des gesamtdeutschen Nummernsystems die Vergabe der Betriebsnummer "228 742-3", und am 01.01.1994 wurde die Lok noch in den Bestand der neu gegründeten Deutschen Bahn AG eingebracht. Am 30.11.1994 erfolgte bereits die Ausmusterung.
1995 konnte die Maschine an die Eisenbahnfreunde Flügelrad Oberberg e.V. (EFO) in Dieringhausen verkauft werden. 2004 übernahm die Firma Transport-Schienen-Dienst GmbH (TSD) in Burbach die Lok und vermietete sie in der Folgezeit zwischen eigenen Einsätzen mehrmals:
- 2005 und erneut 2006 an ARCO Transportation GmbH in Elsteraue-Tröglitz, Betriebsnummer "5250.05-5"
- 2006 an Eurolokpool GmbH (ELP), Betriebsnummer "5250.05-5"
2007 wurde sie an Eurolokpool GmbH verkauft, am 02.07.2013 im Rahmen einer Insolvenzversteigerung schließlich an die Firma Erfurter Bahnservice Gesellschaft mbH in Erfurt, wo sie zunächst als "5250.05-5" und schließlich wieder als "118 742-6" eingesetzt wurde. Mittlerweile ist die Lok mit abgelaufenen Fristen in Karsdorf abgestellt.
Auf dem Foto ist sie im Sommer 2008 mit einem Bauzug im Bahnhof Hörlkofen zwischen München und Mühldorf zu sehen. Dabei trägt sie noch die ARCO-Firmenbeschriftung.

 06731 Bitterfeld     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 422/1972  I  Typ: V 22 B
Die Lokomotive wurde an das Kombinat Kabelwerk Oberspree "Wilhelm Pieck" in Berlin für den VEB Kabelwerk Nord Schwerin gebaut und am 29.12.1972 abgenommen. 1990 wurde das Werk von der Siemens AG übernommen und in Kabelwerk Schwerin umbenannt. 1998 erfolgte der Verkauf des Werks an die Pirelli Kabel & Systeme GmbH & Co KG.
Im September 2000 wurde die Lok an die Stadtwerke Schwerin GmbH verkauft, die sie am 01.01.2002 an die Mecklenburgbahn GmbH (MEBA) mit Sitz in Schwerin weiterreichten. Dort erhielt sie die Nummer "V22 750". Nächster Eigner wurde am 20.05.2005 die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) in Schwerin; ihre Nummer behielt sie.
Vor 2010 erfolgte der Verkauf an die Regiobahn Bitterfeld Berlin GmbH (RBB) mit Sitz in Bitterfeld, wo die V22 die Betriebsnummer "34" erhielt.
Mittlerweile der Captrain-Gruppe zugehörig wurde de Lok in den aktuellen Unternehmensfarben lackiert am 15.09.2017 auf dem Bahnhofsplatz in Bitterfeld als Denkmal aufgestellt und dort am 14.11.2018 fotografiert.

 06766 Wolfen     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 146695/1961  I  Typ: FLC
Der erste Nutzer dieser Lok ist unbekannt. Später war sie als Lok "3" beim VEB Filmfabrik Wolfen im Einsatz und wurde dort nach 1990 abgestellt. Im Jahr 2000 wurde sie als Denkmal auf einem Reststück der 1995 stillgelegten Anschlussbahn an der Bunsenstraße aufgestellt und dort am 19.07.2017 fotografiert. Am 27.11.2017 war sie äußerlich aufwändig hergerichtet, als die beiden anderen Fotos entstanden.

 06774 Muldestausee-Friedersdorf     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 146604/1955  I  Typ: FLC
Die Dampfspeicherlok wurde am 05.09.1955 an den VEB Orbitaplast in Weißant-Gölzau ausgeliefert. Später war sie mit der Nummer "22" beim VEB Chemische Werke Buna, Schkopau im Einsatz. 1979 gelangte sie als Lok "2" in das Reichsbahnkraftwerk Muldenstein, wo sie 1993 außer Dienst gestellt und dann 1995 als Denkmal im Naherholungszentrum Muldestausee in Muldenstein OT Friedersdorf aufgestellt wurde.
Das Bild zeigt die Lok dort am 19.07.2017.

 06791 Möhlau     Hersteller: Henschel  I  Fabrik-Nr.: 26183/1942  I  Typ: EL
Diese Grubenbahn-Elektrolok wurde im April 1942 von Henschel an die Elektrowerke AG, Grube Barbara II ausgeliefert. Der elektrische Teil wurde von SSW mit der Fabriknummer 3770 gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Lok dem Braunkohlekraftwerk Wolfen zugeteilt und trug die Betriebsnummer "3-191/50-B2". Eingesetzt wurde sie vornehmlich als Rangierlok in der Werkstatt 2 an der Straße nach Bitterfeld, aber auch im Tagebau Golpa.
1995 wurde die Lok als Denkmal bei der Ferropolis Bergbau- und Erlebnisbahn im Tagebau Golpa Nord aufgestellt. Am 03.07.2008 erfolgte die Einweihung als Denkmal in der Gemeinde Möhlau im Landkreis Wittenberg.
Dort wurde sie am 13.06.2018 auch fotografiert.

 06849 Dessau     Hersteller: Windhoff  I  Fabrik-Nr.: 403/938  I  Typ: LG II/37
Am 27.12.1938 wurde diese Kleinlok mit Akkuantrieb von der Deutschen Reichsbahn als "Ks 4984" abgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie bei in Westdeutschland und kam 1949 zur Deutschen Bundesbahn (DB), wo sie 1968 in "381 018-1" umgezeichnet wurde. Die Lok wurde am 13.08.1974 abgestellt und am 03.02.1976 ausgemustert. Allerdings wurde sie als Gerät im internen Verschub mit der Inventarnummer "721.9000" im Ausbesserungswerk Opladen weiter genutzt.
Mit Gründung der Deutschen Bahn AG am 01.01.1994 erhielt die Lok ihre Nummer "381 018-1" zurück und wurde am 20.09.1994 sogar wieder in den aktiven Einsatzbestand überführt.
Am 01.07.1996 wurde sie erneut ausgemustert und wiederum als Gerät im internen Verschub des AW Opladen genutzt. Mit Schließung des Werks gelangte die Akkulok im November 2004 zum Ausbesserungswerk Dessau, dass als DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Dessau firmiert.
Am 31.08.2019 wurde sie anlässlich eines Tages der offenen Tür dort präsentiert.

 07330 Unterloquitz     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 261 443/1965  I  Typ: V 18 B
Der VEB Vereinigte Thüringer Schiefergruben erhielt die Lokomotive am 03.02.1965 und vergab die Betriebsnummer "2". Als sie am 25.12.2005 aufgenommen wurde, war sie im Werkgelände abgestellt. 2006 übernahm der Vogtländische Eisenbahnverein in Adorf die Lok. Abgestellt wurde sie bei der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH in Cainsdorf. Aktuellere Informationen liegen momentan nicht vor.

 07330 Unterloquitz     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 400/1972  I  Typ: V 22 B
Der VEB Vereinigte Thüringische Schiefergruben erhielt die Lokomotive am 23.08.1972 und vergab die Betriebsnummer "3". Als sie am 25.12.2005 aufgenommen wurde, war sie im Werkgelände abgestellt. 2006 übernahm der Vogtländische Eisenbahnverein in Adorf die Lok. Abgestellt wurde sie bei der Zwickauer Sonderstahlbau GmbH in Cainsdorf. Aktuellere Informationen liegen momentan nicht vor.

 07545 Gera     Hersteller: Deutz  I  Fabrik-Nr.: 9586/1929  I  Typ: MLH 232 R
Als Lok "1" wurde diese Maschine am 21.11.1929 an die Aktien-Malzfabrik Könnern in Könnern an der Saale ausgeliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Werk in einen volkseigenen Betrieb umgewandelt und in VEB Malzfabrik Könnern umbenannt. Später nannte man den Betrieb VEB Brauerei und Malzfabrik Köthen, Betriebsteil III Malzfabrik Könnern. Mit dem Ende der DDR wurde der Betrieb um 1990 privatisiert und ein Teil der Malzfabrik Landsberg GmbH.
Im Herbst 1991erfolgte die Außedienststellung der Lok, die, als die Malzfabrik im Mai 2006 abgerissen wurde, noch zum Standort Landsberg überführt wurde.
Noch vor dem Jahr 2010 erfolgte der Verkauf an Privat und am 16.11.2011 die Überführung zu den Geraer Eisenbahnwelten e.V., die die Maschine als Leihgabe erhielten.
Die Aufnahmen hier entstanden alle am 04.02.2021 in Gera.

 06849 Dessau     Hersteller: LEW  I  Fabrik-Nr.: 17578/1981  I  Typ: V 60
die Lok wurde im November 1981 an die Deutsche Reichsbahn (DR) als "105 133-3" ausgeliefert und am 04.11.1981 abgenommen. Im gesamtdeutschen Nummernplan erhielt sie 1992 die Betriebsnummer "345 133-3". Am 01.01.1994 kam sie in den Bestand der Deutschen Bahn AG, wo sie im Lauf der Jahre verschiedenen Geschäftsbereichen zugeordnet war, ehe am 27.01.2003 die Ausmusterung erfolgte.
Im Februar 2003 konnte die Maschine an die Mitteldeutsche Eisenbahn GmbH in Merseburg-Schkopau verkauft werden. Ihre Betriebsnummer lautete "85". 2008 wurde die Lok als Ersatzteilspender abgestellt und schließlich am 29.05.2013 den Geraer Eisenbahnwelten e.V. als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die Lok wurde dort optisch wieder in den Ablieferungszustand als "105 133-3" zurück versetzt.
Das Foto zeigt sie am 03.02.2021 vor dem Geraer Lokschuppen.

 07545 Gera     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 146 701/1961  I  Typ: FLC
Die Dampfspeicherlok wurde 1961 an den VEB Papierfabrik Schwedt ausgeliefert, der später in VEB Papier- und Kartonwerke Schwedt umbenannt wurde. Nach der Wende 1989 wurde das Unternehmen privatisiert und in Schwedt Papier & Karton GmbH umbenannt. Die Lok mit der Nummer "3" bekam noch eine Fristverlängerung bis zum 22.05.1993 und wurde dann abgestellt. Die weiteren Stationen sind nicht bekannt, am 04.02.2021 konnte sie jedenfalls in den Geraer Eisenbahnwelten e.V. entdeckt und fotografiert werden.

 07545 Gera     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 251 191/1957  I  Typ: N 4 B
Ausgeliefert wurde diese N 4 B an den VEB Dampfkesselbau in Meerane. Nach 1989 wurde das Unternehmen privatisiert und in Meeraner Dampfkesselbau GmbH umbenannt. Bis 2015 blieb die Lokomotive dort, bevor sie an den Verein Geraer Eisenbahnwelten e.V. im ehemaligen Betriebswerk Gera abgegeben wurde.
Dort enstanden am 04.02.2021 die Bilder.

 07545 Gera     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252 401/1963  I  Typ: V 10 B
Die Lokomotive wird 1963 an den VEB Zuckerfabrik Rositz in Rositz-Zechau ausgeliefert. 1965 wird der Betrieb in den VEB Zuckerkombinat Delitzsch übernommen und der Standort Rositz zum VEB Zuckerabpackbetrieb Rositz. Nach 1989 übernimmt die Firma PaX GmbH Fenster und Türen das Werkgelände und auch die Lok. Nach einiger Abstellzeit wird sie am 08.12.2011 den Geraer Eisenbahnwelten e.V. übergeben, wo sie die fiktive Betriebsnummer "V 10 401" erhält.
Fotografiert wurde sie am 04.02.2021 in Gera.

 07545 Gera     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 262 625/1976  I  Typ: V 22 B
Die Kleinlok wurde durch das Ministerium für Nationale Verteidigung bestellt und an die Nationale Volksarmee für den Standort Trollenhagen ausgeliefert. Sie erhielt die Nummer "53" und wurde am 29.02.1976 abgenommen.
1990 gelangte sie in den Bestand der Deutschen Bundeswehr am Standort Neubrandenburg und wurde zehn Jahre später über die VEBEG GmbH an die Eisenbahnfreunde Zollernbahn e.V. (EFZ) verkauft. 2007 übernahm die Eisenbahn-Betriebsgesellschaft Neckar-Schwarzwald-Alb GmbH (NESA) in Balingen die Lok. Sie erhielt die Betriebsnummer "V 22 519" und die NVR-Nummer "98 80 3312 041-7 D-NESA".
2018 gab die NESA die Lok an Privat ab. Der neue Eigentümer stellte sie im Betriebswerk Gera der Geraer Eisenbahnwelten e.V. unter, wo am 03.02.2021 auch die Bilder entstanden.

 08371 Glauchau     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 252 229/1961  I  Typ: V 10 B
Empfänger dieser Lok war 1961 der VEB Kohlehandel Erfurt. Sie erhielt dort die Nummer "1". Zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt wurde sie an den VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau abgegeben. Am 27.07.1990 übernahm die neu gegründete Firma Sachsentrans Spedition und Logistik GmbH in Zwickau die Maschine. Auch am 08.06.2019, als das Bild aufgenommen wurde, war sie dort noch vorhanden.

 08371 Glauchau     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 261 275/1963  I  Typ: V 18
Am 03.05.1963 nahm der VEB Spinnstoffwerk "Otto Buchwitz" in Glauchau diese Lok vom Hersteller ab und vergab die Betriebsnummer "4". Der Betrieb wurde später zu einem Teil des Chemiefaserkombinats "Wilhelm Pieck" Schwarza.
1992 wurde die Lokomotive von der Firma Sachsentrans Spedition und Logistik GmbH in Glauchau übernommen und in Lok "1" umgenummert. Sie erhielt außerdem die Betriebsnummer "311 696-9", war nicht korrekt ist, da es eine Lok mit dieser Betriebsnummer bereits gab.
Am 08.06.2019 war die Lok in Glauchau noch abgestellt vorhanden.

 09328 Lunzenau     Hersteller: LKM  I  Fabrik-Nr.: 251 166/1957  I  Typ: N 4 B
Die Lokomotive wurde 1957 an den VEB Automobilwerk Zwickau ausgeliefert, der am 01.05.1958 zum VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau wurde. Zu einem unbekannten Zeitpunkt in den 1960er Jahren gelangte die Lok an den VEB Karftfahrzeugwerk "Ernst Grube" in Werdau. 1975 erfolgte die Weitergabe an WMK - VEB Werkzeugmaschinenkombinat "Fritz Heckert" in Karl-Marx-Stadt. Nach 1989 wurde das Werk privatisiert und zur Firma Heckert Chemnitzer Werkzeugmaschinen GmbH.
Im Mai 1997 konnte die Kleinlopk vom Bahnsozialwerk Lugauer Eisenbahnfreunde e.V. in Lugau-Oelsnitz übernommen werden. Im März 1998 wurde sie als Denkmal an der Gaststätte "Zum Prellbock" in Lunzenau (Sachsen) aufgestellt und dort am 02.09.2020 fotografiert.

 09477 Jöhstadt     Hersteller: MaK  I  Fabrik-Nr.: 600 303/1960  I  Typ: V 60
Am 10.04.1960 nahm die Deutsche Bundesbahn diese Lok als "V 60 714" in Betrieb. 1968 wurde sie in "261 714-0" umgezeichnet, im Oktober 1987 in "361 714-9" und nach Einbau einer Funkfernsteuerung am 07.02.1990 in "365 714-5". 1994 gelangte sie in den Bestand der Deutschen Bahn AG, wo sie bei DB Cargo AG 2001 neu motorisiert und in "363 714-7" umgezeichnet wurde.
Trotz neuem Motor wurde die Lok bereits am 31.03.2006 abgestellt und am 06.02.2007 aus den Büchern gestrichen.
Käufer wurde 2007 die Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH in Jöhstadt, wo die Lok als "363 006-6" bezeichnet wurde und die NVR-Nummer "98 80 3363 714-7 D-PRESS" erhielt.
Am 14.04.2019 war die Lok mietweise bei bei der Deutschen Bahn im Abstellbahnhof München-Pasing West im Einsatz. Dort enstand das Foto.

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