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Postleitzahlenbereich 80000 bis 89999

Lokomotiven und Feldbahnen im oben genannten Postleitzahlenbereich, der weite Teile Bayerns und einen Teil von Schwaben in Baden-Württemberg abdeckt.

80687 München-Laim

Hersteller

Siemens

Fabrik-Nr.

21181/2005

Typ

ER 20 "Eurorunner"
Die Maschine wurde am 10.03.2006 bei der Siemens Dispolok GmbH in München in Dienst gestellt und diente als "Er 20-009" als Mietlok für verschiedene Bahnunternehmen. 2007 erhielt sie zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1223 009-2 D-DISPO". Am 24.01.2008 firmierte das Unternehmen um in MRCE Dispolok GmbH, die Betriebsnummern der Lok blieben unverändert.
Am 01.10.2013 wurde die Maschine an Express Rail a.s. in Bratislava verkauft, wo sie sie Betriebsnummer "761 101-5" und die NVR-Nummer "92 56 1761 101-5 SK-EXSK" erhielt.
Auf dem Bild vom 20.04.2009 ist die Lok frisch poliert im Bahnof Langenbach zu sehen.

80687 München-Laim

Hersteller

Siemens

Fabrik-Nr.

21281/2006

Typ

ER 20 "Eurorunner"
Die Maschine wurde am 15.09.2006 bei der Siemens Dispolok GmbH in München in Dienst gestellt und diente als "Er 20-015" als Mietlok für verschiedene Bahnunternehmen. 2007 erhielt sie zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1223 015-9 D-DISPO". Am 24.01.2008 firmierte das Unternehmen um in MRCE Dispolok GmbH, die Betriebsnummern der Lok blieben allerdings unverändert.
2015 wurde die Lokomotive an die Beacon Rail Leasing Ltd. in London verkauft, wo sie seitdem mit dem neuen Halterkürzel "BRLL" weiter als Mietlok eingesetzt wird.
Das erste Bild zeigt die Maschine in Diensten der Nord-Ostsee-Bahn am 06.05.2009 in Hamburg-Altona. Die zweite Aufnahme vom 18.10.2018 wurde in München-Aubing aufgenommen, als die Lok in Diensten der Länderbahn GmbH stand.

80687 München-Laim

Hersteller

Vossloh

Fabrik-Nr.

500 1570/2006

Typ

G 1206
Die Lokomotive wurde am 26.09.2006 von Vossloh in Kiel an die Mitsui Rail Capital Europe ausgeliefert (MRCE) und analog ihrer Fabriknummer als "500 1570" nummeriert. Die MRCE vermietet diese Lok an verschiedene Bahngesellschaften. Zum Zeitpunkt der Aufnahmen im Gewerbegebiet Neuburg-Grünau am 22.05.20111 war die Maschine für die Bayerische CargoBahn (BCB) tätig.

80687 München-Laim

Hersteller

Vossloh

Fabrik-Nr.

500 1649/2007

Typ

G 1206
Im Dezember 2007 erfolgte die Auslieferung dieser Lok an die Mitsui Rail Capital Europe ausgeliefert (MRCE), wo sie analog ihrer Fabriknummer die Betriebsnummer 500 1649 erhielt. Am 23.01.2008 erfolgte die Vermietung an die Gütersparte der Luxemburgischen Eisenbahnen, die CFL Cargo S.A. in Esch-sur-Alzette. Seitdem wird sie mit der Betriebsnummer "1583" dort eingesetzt.
Das Bild entstand am 16.09.2014 in Mertert.

80687 München-Laim

Hersteller

Vossloh

Fabrik-Nr.

500 1676/2007

Typ

G 1206
Vossloh lieferte diese Lok am 25.01.2008 an die Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) aus, wo sie analog ihrer Fabriknummer die Betriebsnummer "500 1676" erhielt. Die MRCE vermietet diese Lok an wechselnde Bahngesellschaften. Als das erste Bild am 19.04.2009 im Bahnhof Langenbach entstand, war sie bei PCT - Private Car Train GmbH als "PCT 02" im Einsatz. Auf der zweiten Aufnahme verlässt sie am 25.11.2011 den Rangierbahnhof München Nord. Diese Vermietung dauerte vom 01.02.2008 bis zum 31.01.2012.

80809 München

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

19816/1977

Typ

M 700 C
Ihren Dienst begann die Lok am 01.06.1977 im BMW-Werk Dingolfing, wo sie die Betriebsnummer 2 erhielt. Im Laufe des Jahres 1986 wurde die Maschine ins Stammwerk nach München versetzt, wo bereits eine gleichartige Maschine im Einsatz war. Die Betriebsnummer wurde beibehalten.
Am diesigen 15.11.2011 konnte die Lok beim Verlassen der Brückenrampe an der Moosacher Straße aufgenommen werden. Diese Stelle war dank eines brachliegenden Gewerbegrundstücks die einzige Möglichkeit, die Lok aufzunehmen.

80939 München-Freimann

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

12562/1970

Typ

V 100.1
Die Deutsche Reichsbahn (DR) hat die Lokomotive am 01.08.1970 als "110 280-5" in Dienst gestellt. Nach Einbau eines stärkeren Motors erhielt sie am 28.04.1982 die Nummer "112 280-3". Im geamtdeutschen Nummernplan erhielt die Maschine 1992 die Bezeichnung "202 280-4" und wurde am 01.01.1994 dem Geschäftsbereich Traktion der Deutschen Bahn AG zugeordnet. Am 01.06.2000 wurde sie - zuletzt dem Geschäftsbereich Nahverkehr zugeordnet - ausgemustert und das Schienenfahrzeugzentrum Stendal abgegeben.
Am 11.09.2002 war die Lok wieder bei der DB im Einsatz, nunmehr als "203 305-8" bei DB Bahnbau GmbH. Ab dem 15.01.2004 wurde dieser Bereich zu DB Netz AG.
2007 erhielt die Maschine die NVR-Nummer "92 80 1203 305-8 D-DB". In dieser Version wurde sie am 09.12.2009 in München-Freimann aufgenommen.

81243 München-Aubing

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

31207/1968

Typ

DHG 240 B
Die Lok wurde am 25.10.1968 an die Neuhof Hafengesellschaft in Hamburg-Neuhof ausgeliefert, wo sie die Nummer "1" erhielt. Ab 1978 war sie als Lok "1" bei der DUEWAG AG in Krefeld-Uerdingen eingesetzt und wechselte mit der Übernahme des Werkes durch Siemens ebenfalls den Besitzer. Am 17.01.2006 trennte sich Siemens von der Lok und verkaufte sie an den Händler Pacton, der sie am 21.09.2006 an den Händler Newag in Oberhausen weitergab. Nach einer Hauptuntersuchung konnte sie noch im Dezember 2006 an Thyssen Dück Metallrecycling in München-Langwied verkauft werden, wo am 03.11.2009 die Bilder entstanden.
Seit dem 17.07.2018 firmiert das Werk unter dem Namen ALFA Recycling München GmbH & Co.KG. Die Lok wurde Anfang 2019 abgestellt.

81245 München-Pasing

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

12902/1914

Typ

Riebeck
Diese Lok wurde an die Rheinkies- und Sandbaggerei Köln-Westhausen für die Ziegelei in Westhofen geliefert. 1929 kam sie zur Kali-Chemie, die die Lok zunächst im Werk Köln-Porz und ab 1937 als Lok "36" im Werk Heilbronn-Neckargartach einsetzte. 1971 wurde sie Denkmal in Untergruppenbach-Unterrheinried. 1983 übernahm sie der Eisenbahnclub München, aus dem 1985 die Keimzelle des Bayrischen Eisenbahnmuseums Nördlingen wurde.
Im Tausch gegen eine Dampflok der Tegernseebahn kam die Maschine 1987 zur Schrottverwertung Schulz in München-Pasing, dort war sie auch am 15.11.2009 noch als Denkmal zu finden. Im September 2011 wurde das Gelände geräumt und die Lok an einen Metallwaren- und Nutzfahrzeughändler in Attenkirchen in der Hallertau verkauft. Das zeigt das zweite Foto vom 26.02.2012.

81245 München-Pasing

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

15414/1934

Typ

ML 2/2
Sehr bodenständig war diese Köf, die 1933 vom Münchner Hersteller Krauss-Maffei als "Kö 4278" an die Deutsche Reichsbahn geliefert wurde und am 06.05.1966 als "Köf 4278" und zuletzt als "322 610-7" bei der DB tätig war. Seit 1976 war sie in München bei der Schrottverwertung Schulz im Stadtteil Pasing eingesetzt. Im Februar 2012 war der Schrottplatz geräumt, die Lok ging an einen privaten Eigner, der sie im Euro-Industriepark in München auf einem ungenutzten städtischen Gleisanschluss abstellte. Die Bilder zeigen die Lok bei der Firma Schulz im Jahr 2003 sowie im Euro-Industriepark am 05.10.2014.

81543 München

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

47123/1950

Typ

A6M 517 R
Die Lok wurde am 01.12.1950 als Köf 6141 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und 1968 in 321 152-1 sowie Ende 1968 in 323 998-5 umgezeichnet. 1994 kam sie noch zur Deutschen Bahn AG, wurde aber am 31.07.1995 ausgemustert und 1996 an die Buderus Guss GmbH im hessischen Breidenbach verkauft. Am 05.10.2004 kam sie zum Schrottverwerter Thyssen-Dück in München-Langwied und nach 2004 zum Schwesterunternehmen Thyssen-Vogt in München-Giesing. Dort wurde sie am 23.09.2009 fotografiert.
Im Februar 2017 konnte der Verein Bayerisch Schwäbische Museumsbahn e.V. in Augsburg die Lok übernehmen.

81673 München

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26221/1963

Typ

MV 3 ex
Seit ihrer Auslieferung am 10.07.1963 ist diese O&K MV3 in explosionsgeschützter Ausführung bei der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in München tätig. Ende 2008 erhielt die hervorragend gepflegte Lok eine Hauptuntersuchung, und bei den Fotoaufnahmen am 06.10.2009 zeigt sie sich im besten Sonnenlicht.

81677 München

Hersteller

Mak

Fabrik-Nr.

1000 296/1965

Typ

V 100.20
Am 24.02.1965 erfolgte die Abnahme dieser Lok als "V 100 2249" bei der Deutschen Bundesbahn (DB). 1968 wurde sie in "212 249-7" umgezeichnet, und am 18.12.2001 erfolgte die Ausmusterung der Maschine. Am 01.11.2002 übernahm die Alstom Lokomotiven Service GmbH in Stendal die Lok und verkaufte sie nach einer Hauptuntersuchung im Sommer 2004 an die Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion mbH in München. Sie behielt ihre Betriebsnummer, erhielt den Namen "Klärchen" und 2007 die NVR-Nummer "92 80 1212 249-7 D-LM".
Heute ist die Lok im weiß-blauen "Zebra-Design" des Unternehmens unterwegs, als sie am 03.08.2004 wenige Tage nach ihrer Aufarbeitung in Krumbach aufgenommen wurde, trug sie - vom roten Dach abgesehen - ein Farbschema im altroten DB-Design.

82110 Germering

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

72360/2000

Typ

V 100.1 Adtranz
Um das Jahr 2000 kaufte der Lokomotivhersteller Adtranz eine ganze Reihe ausgemusterter Dieselloks der Baureihen 201, 202 und 293 von der Deutschen Bahn AG und modernisierte sie grundlegend. Mit neuen Fabriknummern wurden sie anschließend als Mietloks angeboten und auch an Privatbahnen verkauft. Die Spenderloks sind dabei nicht übermittelt.
Diese Maschine wurde am 28.03.2000 an die Transport und Logistik GmbH (TLG) in Gründau abgeliefert und als Lok "8" in den Bestand eingereiht. Am 01.12.2006 wurde sie an die Eisenbahnbewachungs-GmbH, Würzburg (EBW) verkauft und dort als "V 130.14" bezeichnet. 2007 erhielt sie die NVR Fahrzeugnummer "92 80 1293 002-2 D-EBW". Seit 01.04.2010 ist die österreichische Rail Transport Service GmbH mit ihrer deutschen Niederlassung in München (RTS) Besitzer der Lok, das Halterkürzel wurde entsprechend auf RTS geändert, außerdem wurde die Betriebsnummer "293.002" an der Lok angeschrieben.
Mit einem Bauzug konnte sie am 09.08.2014 in Germering angetroffen werden.

82152 Krailling

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 782/1978

Typ

G 1202 BB
Am 15.09.1978 wurde diese Lok ausgeliefert und diente dem Hersteller MaK zunächst als Mietlok. 1980 wurde sie in den Bestand der Krupp MaK Maschinenbau GmbH in Kiel übernommen und wurde weiter an verschiedene Gesellschaften vermietet, ehe am 07.06.1980 der Verkauf an die Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) in Moers erfolgte. Sie erhielt die Betriebsnummer "6".
Anfang 1987 wurde die Lok durch die Krupp MaK Maschinenbau GmbH umgebaut und das Dienstgewicht von 80 t auf 88 t gebracht. 2007 wurde dieser Umbau bei Vossloh Locomotives GmbH in Moers wieder rückgängig gemacht.
2007 erhielt die Lok auch die NVR-Nummer "98 80 0270 003-3 D-NIAG".
Am 22.12.2011 verkaufte die NIAG die Maschine an den Händler Unirail in Recke, der sie 2012 an die deLog Deutsche Logistik GmbH & Co. Portfolio KG mit Sitz in Grünwald weiter verkaufte. Seitdem ist die Lok wieder als Mietlok bei verschiedenen Betrieben im Einsatz.
Als sie am 04.04.2019 und am 30.08.2019 in Germering bei München fotografiert wurde, war sie mit der Nummer "98 80 0270 003-3 D-RCM" bei dem Mieter Rail Care und Management GmbH München eingestellt, der sie wiederum an die Krailing Oils Development GmbH unter vermietete.

83020 Rosenheim

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

260104/4/1993

Typ

ZRW 15 EM
Sehr funktionell sind die automatischen Teletracs von Windhoff. Dieses Exemplar wurde im Januar 1994 an die Firma Max Eicher GmbH, Freilassing für die  Müllumladestelle Rosenheim des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern geliefert, deren Gleisanschluss sich an der Nebenbahn von Rosenheim nach Rohrdorf befindet.
Gut zu erkennen ist die Kabelführung, mit der die Lok das Stromkabel zur Energiezufuhr auf- und abwickeln kann. Im Gleis angebrachte Kontakte sorgen dafür, dass die Maschine weder dem Prellbock zu nahe kommt noch das Werksgelände verlässt. Die Aufnahmen wurden am 01. Februar 2009 gemacht.

83088 Kiefersfelden

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

4784/1953

Typ

Köf II
Die Kleinlok wurde am 23.09.1953 als "Köf 6155" an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und am 01.10.1953 abgenommen. 1968 wurde sie in "321 176-0" umgezeichnet, und nach einem Umbau der Bremsanlage erhielt sie am 13.09.1973 die Nummer "322 181-9". Sechs Jahre später wurde sie am 22.02.1979 ausgemustert und schon vier Tage später an die Heidelberger Zement AG verkauft, die sie als Lok 1 im Werk Kiefersfelden nutzten. 2002 erfolgte die Umfirmierung in HeidelbergCement AG. Etwa seit dem Jahr 2007 ist die Lok abgestellt und auch schon einiger Teile beraubt. Das Foto wurde am 11.09.2011 aufgenommen.

83088 Kiefersfelden

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

15382/1933

Typ

ML 2/2
Am 26.10.1933 wurde diese Lok als "Kö 4246" von der Deutschen Reichsbahn abgenommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb sie in den westlichen Besatzungszonen und wurde am 07.09.1949 von der Deutschen Bundesbahn als "Kö 4246" übernommen. Nach dem Einbau eines Voith-Turbogetriebens wurde sie am 03.03.1964 zur "Köf 4246". 1968 nummerierte die DB sie zur "321 619-9" und am 21.04.1970 zur "322 637-0".
Am 31.12.1979 wurde die Kleinlok ausgemustert und am 29.11.1982 an die Colas Bauchemie GmbH Hamburg-Wilhelmsburg für das Werk in Ingolstadt verkauft. 2004 wurde sie an eine Privatperson in Stuttgart verkauft und 2007 an die Logistik Wiesböck GmbH in Kiefersfelden weiter gegeben. Mit der internen Nummer "4" und der angeschriebenen Nummer "322 637-0" konnte sie am 11.09.2011 im Zementwerk Kiefersfelden aufgenommen werden.

83088 Kiefersfelden

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

3934/1959

Typ

V 60
Die Lok wurde am 24.09.1959 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und am 05.10.1959 als "V 60 511" abgenommen. Ab 1968 hieß sie "260 511-1", ab 1987 wurde sie als "360 511-0" bezeichnet und nach dem Einbau einer Funkfernsteuerung erhielt sie am 09.10.1991 die Nummer "364 511-6". Am 11.12.2007 erfolgte schließlich ihre Abstellung und ein Jahr später am 23.10.2008 die Ausmusterung. Übernommen wurde die Lok zunächst im April 2009 von der Firma Eisenbahnbedarf Bad Orb, die sie im April 2011 an die Logistik Wiesböck GmbH mit Sitz in Kiefersfelden weiter verkaufen konnte. Dort wurde die Lok am 11.09.2011 aufgenommen.

83088 Kiefersfelden

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

4034/1960

Typ

V 60
Die Lok wurde von der Deutschen Bundesbahn am 22.12.1960 als "V 60 611" abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "260 611-9", 1987 in "360 611-8" und 1991 nach der Ausrüstung mit einer Funkfernsteuerung in "364 611-4". Am 06.11.2007 wurde die Lok schließlich abgestellt und ein Jahr später am 23.10.2008 offiziell ausgemustert.
Die Firma Eisenbahnbedarf Bad Orb übernahm die Maschine im April 2009 mit dem Ziel, sie weiter zu verkaufen. Das gelang, als sie im April 2011 an die Logistik Wiesböck GmbH in Kiefersfelden verkauft werden konnte, wo sie nach einer Hauptuntersuchung mit der NVR-Nummer 98 80 3364 611-4 D-INNR in Betrieb ging. Am 12.08.2012 wurde sie in Kiefersfelden aufgenommen.

83088 Kiefersfelden

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

600 026/1956

Typ

V 60
Die Lok wurde am 07.08.1956 als "V 60 106" von der Deutschen Bundesbahn abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "260 106-0". Bereits am 31.12.1986 ausgemustert, erlebte die Lok die Umzeichnung in die Kleinlokbaureihe 360 nicht mehr. Die ETRA AG in Zürich übernahm sie und setzte sie unter ihrer alten Nummer ein. Später erfolgte der Verkauf an die Karsdorfer Eisenbahn GmbH, wo die Lok die Nummer "0652" erhielt. Am 21.10.2004 übernahm ARCO Transportation die Lok, verkaufte sie aber im Mai 2008 an die Logistik Wiesböck GmbH in Kiefersfelden. Am 18.05.2010 rangierte sie für die PCT - Private Car Train GmbH im Bahnhof Wolnzach.

83101 Rohrdorf

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5187/1960

Typ

Köf II
Gmeinder lieferte die Lok 1960 als "Köf 6553" an die Deutsche Bundesbahn aus. Dort erhielt sie 1968 die Betriebsnummer "323 753-4", die sie bis zu ihrer Ausmusterung am 30.11.1983 behielt. Erst im Februar 1986 fand sich mit dem Südbayrischem Portlandzementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH ein neuer Besitzer. Seitdem ist die Maschine als Lok "2" im Zementwerk Rohrdorf am Ende der Nebenbahn Rosenheim - Rohrdorf zu finden. Winterfest verschlossen zeigt sie sich am 01. Februar 2009 im Anschluss des Zementwerks.

83119 Obing

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13139/1959

Typ

Köf II
Am 14.12.1959 hat die Deutsche Bundesbahn die Lok als "Köf 6701" abgenommen. 1968 wurde sie in "323 699-9" umgezeichnet und bereits am 30.12.1987 ausgemustert. Am 24.01.1989 wurde sie an die Dornier Luftfahrt GmbH in Wessling-Oberpfaffenhofen verkauft und auf dem Gleisanschluss Weichselbaum an der Strecke München-Pasing - Herrsching eingesetzt. Dort erlebte sie auch den Namenswechsel des Unternehmens in Fairchild Dornier GmbH.
Nachdem der Gleisanschluss aufgegeben worden war, wurde die Lok am 01.08.2003 an den Eisenbahnbedarf Bad Nauheim, Mathias Bootz verkauft, der sie am 16.09.2006 an Privat weiter verkaufte. Seitdem ist die Lok als Leihgabe beim Chiemgauer Localbahn Verein in Obing zu Hause. In Obing wurde sie am 10.07.2014 auch fotografiert.

83119 Obing

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

18691/1960

Typ

ML 225 B
Am 27.10.1960 wurde die Lok für interne Rangieraufgaben im Werk München-Allach in Dienst gestellt. 1963 erfolgte die Abgabe an die Oberbayrische Zellstoff- und Papierfabrik in Raubling-Redenfelden. Bis 2005 machte die Lok mehrere Eigentümerwechsel der Papierfabrik mit, ehe sich zuletzt die Mondi-Packaging Redenfelden von der Lok trennte und sie dem Verein Chiemgauer Lokalbahn übergab. 2008 wurde sie dort aufgearbeitet, so dass sie sich am 10.05.2009 im Bahnhof Obing in bestem Zustand zeigte.

83224 Grassau-Rottau

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

405/1938

Typ

Lg II/37
Die Akkulok lieferten Windhoff und SSW (für den elektrischen Teil) am 09.09.1938 an die Deutsche Reichsbahn, wo sie als "Ks 4986" eingereiht wurde. 1949 übernahm die Deutsche Bundesbahn die Lok, gab ihr 1968 noch die Nummer "381 013-2", verkaufte sie aber nach der Ausmusterung am 03.12.1968 an die Stadtwerke Rosenheim für den Anschluss zum Schlachthof. 1984 kam sie zum Modelleisenbahn-Club Rosenheim, der sie an verschiedenen Stellen aufbewahrte, ehe sie nach 2000 an das Bayerische Moor- und Torfmuseum in Rottau abgegeben wurde, wo die Bilder am 10.05.2009 entstanden.

83367 Petting

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56149/1955

Typ

A4L 514 R
Die Firma Dr. F. Raschig GmbH in Bochum-Langendreer erhielt diese Lok am 06.07.1955. 1994 wurde sie abgestellt vorgefunden und im Oktober 2007 im Internetauktionshaus Ebay zum Verkauf angeboten. 2007 wurde sie dann an einen Privatsammler alter Technik im oberbayrischen Petting verkauft. Die Lok kann dort auf einem hundert Meter langen Gleisstück aus eigener Kraft bewegt werden, was am 04.01.2013, als die Bilder entstanden, auch geschah.

83395 Freilassing

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

260156/1997

Typ

RW 20 EM
Seit 1997 veriseht diese Maschine in der Müllumladestation Freilassing-Hofham des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern ihren Dienst. Das Foto zeigt sie am 14.08.2012.

83454 Anger

Hersteller

Krauss

Fabrik-Nr.

3032/1894

Typ

Z a
Die Zahnrad-Dampflok nach System Abt wurde 1894 von Krauss in Linz an die Salzkammergut-Lokalbahn (SKLB) für die Schafberg-Bahn im österreichischen St. Wolfgang geliefert, wo sie die Betriebsnummer "5" erhielt. 1931 wurde die Bahn vom Österreichischen Verkehrsbüro übernommen, welches die Bundesbahnen Österreich (BBÖ) mit der Betriebsführung beauftragte. 1938 wurde die Bahn von der Deutschen Reichsbahn übernommen und gelangte nach dem 2. Weltkrieg zur Österreichischen Bundesbahnen
Erst 1953 wurde die Lok in "999.105" umgezeichnet.
1996 wurde die Lok an das Technische Museum Wien abgegeben. Dieses trennte sich jedoch 2007 von der Lok und übergab sie der Salzkammergutbahn GmbH (SKGB), einer Museumsbahn, die die Lok allerdings mangels geeigneter Strecke nicht einsetzen konnte. Zu einem unbekannten Datum wurde die Lok an Hans-Peter Porsche und dessen Museum "
TraumWerk" im deutschen Anger-Aufham abgegeben. Nach einer optischen Aufarbeitung steht sie als Denkmal vor dem Museum.
Die Bilder wurden am 25.07.2015 aufgenommen.

83607 Holzkirchen

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

72350/1999

Typ

V 100.1 Adtranz
Um das Jahr 2000 kaufte der Lokomotivhersteller Adtranz eine ganze Reihe ausgemusterter Dieselloks der Baureihen 201, 202 und 293 von der Deutschen Bahn AG und modernisierte sie grundlegend. Mit neuen Fabriknummern wurden sie anschließend als Mietloks angeboten und auch an Privatbahnen verkauft. Die Spenderloks sind dabei nicht übermittelt.
Diese Lok wurde am 17.01.2000 der Lokpool Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs-KG in Kassel übergeben und als "72350" bezeichnet.
Es folgten Vermietungen an verschiedene private Bahnbetreiber, darunter ab 26.02.2002 an die Bayerische CargoBahn GmbH (BCB) in Neu Ulm, wo sie als "V 100 001" geführt wurde. Im März 2002 entstand in Holzkirchen das Bild der Lok bei der BCB.
Am 11.04.2003 erfolgte der Verkauf an die LDS GmbH in Eutin, wo sie als Lok "6" bezeichnet wurde. 2007 erhielt die Lok die Betriebsnummer "293 511-2" und die NVR-Nummer "92 80 1293 511-2 D-LDS".

83607 Holzkirchen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 225/1964

Typ

V 100.20
Als "V 100 2089" wurde diese Lok am 20.03.1964 von der Deutschen Bundesbahn abgenommen und in Dienst gestellt. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "212 089-7", die sie bis zu ihrer Ausmusterung am 18.12.2001 behielt. Am 01.11.2002 konnte die Lok an die Firma Alstom in Stendal verkauft werden. Bis zum 04.04.2006 vermietete Alstom sie an verschiedene Privatbahnen, dann erfolgte der Verkauf an die Nordbayerische Eisenbahngesellschaft (NbE), die sie bereits am 05.01.2007 an die Bayerische Oberlandbahn in Holzkirchen weiter gab. Seitdem war sie als V126 und der NVR-Nummer "92 80 1212 089-7 B-BOBy" im Einsatz.
Im Mai 2018 verkaufte die BOB die Lok an die BKE Eisenbahn-Service.
Das Foto bei Paindorf entstand am 26.06.2010.

83620 Feldkirchen-Westerham

Hersteller

Maffei

Fabrik-Nr.

5729/1927

Typ

Bo-akku
Die Leitzach-Wasserkraftwerke bei Feldkirchen-Westerham gehören den Stadtwerken München. 1913 wurde erstmals Strom erzeugt und anlässlich mehrerer Erweiterungen wurde 1927 die seltene Maffei-Akkulok für Rangierarbeiten in Betrieb genommen. Während der Gleisanschluss zur Deutschen Bundesbahn 1994 abgebaut wurde, blieben einige Gleise im Werk erhalten. Die Lok gehört heute zu den Ausstellungsstücken des kleinen Museums, das im Kraftwerkgelände aufgebaut worden ist. Die Fotos entstanden am 20. September 2009.

83684 Tegernsee

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

600 154/1958

Typ

650 D
Am 10.02.1960 wurde die Lok mit der Betriebsnummer "V 65-12" an die Tegernseebahn Aktiengesellschaft (TAG) ausgeliefert, wo sie bis November 1999 blieb und den Personenverkehr zwischen Schaftlach und Tegernsee bewältigte. Neuer Eigner wurde die Eisenbahn Service Gesellschaft  mbH (ESG) in Vaihingen/Enz, die der Lok die Betriebsnummer "1" gab.
Im August 2007 erfolgte der Verkauf an die Stauden-Verkehrs-GmbH in Fischach, wo die Lok wieder die Nummer "V 65-12" erhielt. Zusätzlich wurde sie auf den Namen "Chrissi" getauft und erhielt die NVR-Nummer "98 80 3265 303-8 D-STVG".
Das Foto zeigt sie im Bahnhof Tegernsee am 19.09.1993.

84030 Ergolding

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5426/1969

Typ

D 05 B
Der Erstbesitzer der Lok ist auf einer Führerhaus-Seite noch ablesbar: Die Raiffeisen Kraftfutterwerke Süd GmbH erhielten die Lok 1969 für das Werk Regensburg Osthafen. Sie erhielt dort die Nummer "1". Im Oktober 2006 kam die Maschine zur Rosenmühle in Ergolding bei Landshut, wo die Bilder am 30.09.2009 entstanden. Später erfolgte der Verkauf an Schwaben-Dampf e.V. in Offingen-Neuoffingen.

84032 Altdorf-Pfettrach

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

251 060/1955

Typ

N4
Die Lok wurde erhielt ihre Betriebsgenehmigung im VEB Braunkohlenwerk Mücheln am 18.04.1955. In den 1960er Jahren wurde sie an den VEB Zuckerkombinat Fortschritt, Zeitz für die Zuckerfabrik Markranstädt abgegeben, wo sie als Lok "7" eingesetzt war. Mit Übernahme des Werkes durch die Ceresan GmbH in den 1990er Jahren erhielt sie die Nummer 2.
Am 30.11.2005 erfolgte der Verkauf an die Dampfzugfreunde Landshut-Rottenburg e.V., die die Lok äußerlich aufarbeiteten und im einzig verbliebenen Nebengleis an der Strecke in Pfettrach hinterstellten. Dort wurde sie am 27.05.2012 auch fotografiert, wobei sie mittlerweile der BayernBahn Betriebsgesellschaft in Nördlingen gehören soll.

84104 Rudelzhausen-Enzelhausen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56895/1958

Typ

A12L 614 R
Aus den Beständen der Deutschen Bundeswehr stammt diese Lok. Am 20.06.1958 wurde sie an den Standort Oldenburg ausgeliefert, wechselte später zum Depot Glinde, wo sie die Nummer "2" erhielt und blieb bis 1998 dort erhalten. Im November 1988 wurde sie an einen Privatmann im niederbayrischen Mosthenning verkauft. Einige Jahre später kam sie zu privaten Fahrzeugsammlung Hagl im ehemaligen Bahnhof Enzelhausen. Dort entstanden am 24.05.2009 das linke und am 30.06.2013 die beiden anderen Bilder.

84104 Rudelzhausen-Enzelhausen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57522/1962

Typ

KS 230 B
Die Lok wurde am 13.10.1962 an die Deutsche Bundeswehr für den Fliegerhorst Diepholz geliefert. Im Dezember 1997 wurde sie an J. Stiersdorfer im niederbayrischen Mosthenning verkauft; einige Jahre später gelangte sie in die private Fahrzeugsammlung Hagl am ehemaligen Bahnhof Enzelhausen in der Hallertau. Dort wurde sie am 25.04.2010 fotografiert.

84104 Rudelzhausen-Enzelhausen

Hersteller

Hanomag

Fabrik-Nr.

10469/1927

Typ

B-fl
Hanomag lieferte die Lok an die Teerverwertung Meiderich, wo sie die Nummer 2 erhielt. Im Rahmen von Umbenennungen und Verkäufen lief sie später bei den Rütgerswerken in Castrop-Rauxel, wo sie nacheinander die Betriebsnummern 2, 3 und 5 erhielt. 1996 übernahm die Wenger KG am Bahnhof Herten die Lok und stellte sie als Denkmal auf. Nach dem Konkurs dieser Firma im Jahr 2000 übernahm sie 2001 der Containerdienst Hagl, bei dem sie seitdem auf dem Bahnhof Enzelhausen steht.
Der ehemalige Abzweigbahnhof Enzelhausen in der Hallertau wurde nach Stilllegung der Bahnstrecken Wolnzach - Enzelhausen - Unterzolling bzw. Enzelhausen - Au an die Familie Hagl verkauft, die das heruntergekommene Bahnhofsgebäude hervorragend restaurierte und das Bahnhofsareal seitdem als Unternehmenssitz nutzt. Auf den noch vorhandenen und teilweise auch neu verlegten Gleisen finden sich viele historische Lokomotiven, Waggons und einige Straßenfahrzeuge, die bei dem Container- und Recyclingdienst vor der Verschrottung bewahrt werden konnten.

84104 Rudelzhausen-Enzelhausen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

24464/1949

Typ

B-fl
Die Dampfspeicherlok wurde fabrikneu an die Stadtwerke Hannover für das Kraftwerk Herrenhausen geliefert. Sie war dort mit der Betriebsnummer "1" bis 1978 im Einsatz. Dann erfolgte ihr Verkauf an die Rütgerswerke in Castrop-Rauxel, die mehrere Dampfspeicherloks einsetzten. Als Lok "4" blieb sie bis 1996 dort. Es folgte die Aufstellung als Denkmal bei der Wenger AG am Bahnhof Herten.
Als die Firma in Konkurs ging, übernahm der Containerdienst Adolf Hagel in Enzelhausen die Lok 2001. Seitdem ist sie gemeinsam mit anderen Loks und Wagen am ehemaligen Bahnhof Enzelhausen zu finden. Fotografiert wurde sie am 30.06.2013.

84104 Rudelzhausen-Enzelhausen

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

5492/1934

Typ

NDR 130 / Kö II
Die Lok wurde als "Kb 4155" am 18.08.1934 an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1949 gelangte sie in den Bestand der Deutschen Bundesbahn und wurde 1968 in "321 207" sowie nach dem Einbau einer Druckluftbremse noch im selben Jahr in "323 486" umgezeichnet. Abgestellt am 01.10.1979 und ausgemustert am 31.12.1979 wurde sie im Juni 1981 an Waggonbau Händler in Regensburg verkauft, wo sie die Nummer "5" erhielt. 1991 kam sie zur Regentalbahn nach Viechtach und 2000 an die Interessengemeinschaft Schienenverkehr Niederbayern in Viechtach. Beide Besitzer nutzten die Lok nicht.
Schließlich gelangte sie zur Fahrzeugsammlung Hagl in Enzelhausen, wo sie am 24.05.2009 fotografiert wurde. Die Lok steht übrigens auf Schienen!

84109 Wörth a.d. Isar

Hersteller

Vollert

Fabrik-Nr.

05/064/2005

Typ

KR 50
Die 2005 neu errichtete Müll-Umladestation des Zweckverbandes Müllverwertung Schwandorf im niederbayrischen Wörth an der Isar erhielt zum Verschub der Wagen unter dem Beladekran einen elektrisch angetriebenen Vollert Rangier-Robot KR 50. Fotografiert wurde die Maschine am 25.04.2010.

84164 Frontenhausen-Marklhofen

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

260104/2/1993

Typ

ZRW 15 EM
Zur Eröffnung der Müllumladestelle Marklhofen in Niederbayern wurde im Januar 1994 dieser Teletrac an den Zweckverband Abfallverwertung Südostbayern geliefert. Ursprünglich hellblau lackiert, zeigt sich die Maschine am 25.04.2010 in hellrot.

84453 Mühldorf

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

17722/1951

Typ

C17F
Die Hochdruck-Dampfspeicherlok (Dampfdruck 40 bar, später 25 bar) wurde 1951 mit der Nummer 3 an die Wackerwerke in Burghausen geliefert. Über den Münchner Händler Glaser gelangte sie im Oktober 1972 an die Hoechst AG für das Werk Kastl-Gendorf. Als Lok 1 und mit dem Namen Franzi blieb sie bis 2006 - zuletzt unter dem Betreiber InfraServ - dort beheimatet.
Am 30.07.2006 erfolgte die Überführung und am 21.10.2006 die Aufstellung bei den Eisenbahnfreunden am ehemaligen Stellwerk Mfw in Mühldorf. Am 29.10.2009 war die Restaurierung noch im Gange und die Lok wirkte etwas "gerupft".

84453 Mühldorf

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

260104/B3/1993

Typ

ZRW 15 EM
Auch in der Müllumladestation Mühldorf am Inn des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern wird ein ZRW 15 EM von Windhoff eingesetzt. Die Maschine verrät durch ihre Aufschriften einige Daten: Dienstgewicht 20 t, Höchstgeschwindigkeit 2,88 km/h, Betriebsnummer 5. Die Lok wurde am 18.03.2012 fotografiert.

84489 Burghausen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

31241/1968

Typ

DHG 500 C
Die Maschine der Wacker Chemie in Burghausen ist ihrem Einsatzgebiet entsprechend in explosionsgeschützter Ausführung gebaut worden. Von 1968 bis Oktober 1970 diente die Lok der Firma Henschel als Vorführ- und Leihlokomotive. Danach übernahm sie am 26.10.1970 die Wacker-Chemie GmbH, wo sie bis zum 05.12.2012 mit der Betriebsnummer "6" im Bestand war. Anschließend wurde die Lok von der Westfälischen Lokomotiv-Fabrik Reuschling GmbH & Co. KG in Hattingen übernommen. Als Lok "59" gehörte sie zum Mietpool dieses Unternehmens. Am 29.11.2018 verkaufte man die Lok an die Bayerische Schiffahrts- & Hafenbetriebs-GmbH Josef Wallner in Deggendorf.

84518 Garching-Hart

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

18422/1957

Typ

ML 440 C
Am 09.01.1958 wurde die Lok mit der Nummer "5" an die Süddeutschen Kalkstickstoffwerke AG in Hart an der Alz ausgeliefert.  Ab 2001 waren Werk und Lok für die Degussa AG tätig und seit dem 01.12.2006 schließlich für die AlzChem Hart GmbH. 52 Jahre nach ihrer Ablieferung ist Lok "5" im Sommer 2010 mit einer langen Wagenreihe am Alzkanal unterwegs vom Werk Hart zum Übergabebahnhof Garching.

84518 Garching-Hart

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

18985/1963

Typ

ML 440 C
Am 21.10.2009 ist diese Stangenlok immer noch eine von drei gleichartigen Maschinen im Chemiewerk Hart an der Alz. Mittlerweile mit Rangierkupplungen und Fernsteuerung ausgerüstet verrichtet sie seit ihrer Ablieferung am 26.11.1963 hier mit der Betriebsnummer "7" ihren Dienst. Damals noch für die Süddeutschen Kalkstickstoffwerke AG, ab 2001 für die Degussa AG und seit dem 01.12.2006 schließlich für die AlzChem Hart GmbH. 2014 wurde die Lok abgestellt.

85088 Vohburg

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

31867/1976

Typ

DHG 700 C
Nachdem diese Lok 1976 auf der Hannover-Messe ausgestellt war, kam sie als Lok "6" an das Stahlwerk Bochum-Kornharpen. 1990 übernahm der Händler OnRail die Lok und vermietete sie nach Vohburg an den Raffinerieverbund Ingolstadt. Im November 1991 kaufte man die Maschine OnRail ab.
Seit dem 01.01.1998 gehört die Vohburger Raffinerie der BayernOil Raffineriegesellschaft, die Henschel ist als Lok "1" dort unverändert im Einsatz. Ihre blau-grünen Zierstreifen sind übrigens noch ein Merkmal der OnRail Zeit.

85088 Vohburg

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

19584/1973

Typ

M 500 C ex
Lok "3" der BayernOil Raffinerie in Vohburg wurde am 19.02.1973 an die Erdöl-Raffinerie in Neustadt/Donau abgeliefert und dort als Lok "4" bezeichnet. 2005 wechselte sie nach Vohburg und erhielt die Betriebsnummer "3". Am 29.04.2010 wollte sie sich leider nicht näher zeigen und musste per Teleobjektiv ins Bild gebracht werden.

85088 Vohburg

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

19820/1977

Typ

M 500 C
Ein Fußweg ermöglicht an der BayernOil Raffinerie in Vohburg gute Aufnahmen vom Rangiergeschäft. So konnte am 26.10.2009 Lok "2" aufgenommen werden. Sie wurde am 08.01.1976 ausgeliefert und zunächst als Mietlok von Krauss-Maffei verliehen. 1979 kam sie nach Vohburg. Damals gehörten die Raffinerie und die Lok noch der Deutschen BP AG; 1989 war die  RVI Raffinerieverbund Ingolstadt der Besitzer und zum 01.01.1998  übernahm die BayernOil alle Anlagen.

85107 Baar-Ebenhausen

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26655/1969

Typ

MB 5 N
Stahl war immer das Transportgut dieser O&K. Am 31.03.1969 wurde sie an den Stahlhandel Carl Pohl in Mönchengladbach-Rheydt abgeliefert, wo sie bis März 2001 blieb. Über die beiden Händler Pacton Eisenbahn Service in Wuppertal und Newag in Oberhausen kam sie noch 2001 zum Thyssen Dück Rohstoffhandel in Baar-Ebenhausen. Am 16.10.2009 konnte die gepflegte Lok dort fotografiert werden.

85221 Dachau

Hersteller

Vossloh

Fabrik-Nr.

L04-10009/2012

Typ

Gravita 10 BB
Die Lokomotive wurde zunächst als Vorführlok an die VLT - Voith Turbo Lokomotivtechnik GmbH & Co. KG in Kiel ausgeliefert und mit der NVR-Nummer "92 80 1261 308-1 D-VLT" in Betrieb genommen.
Am 04.03.2015 verkaufte Voith die Lok an die Schienen Güter Logistik GmbH (SGL) in Dachau, wobei das Halterkürzel in D-SGL geändert und die Betriebsnummer "V 170.19" vergeben wurde. Am 16.08.2015 war die Maschine vor einem Bauzug in München-Aubing zu sehen.
 

85283 Wolnzach

Hersteller

Siemens

Fabrik-Nr.

21683/2011

Typ

ER 20 "Eurorunner"
Am 08.03.2012 wurde diese Lok bei der Firma Private Car Train GmbH (PCT) in Wolnzach in Betrieb genommen. Sie erhielt die Betriebsnummern "223 158" und "92 80 1223 158-7 D-PCT". Am 12.05.2016 firmierte das Unternehmen in Rail Cargo Carrier - PCT GmbH um und wurde ein Tochterunternehmen der Österreichischen Bundesbahn.
Die Lok ist auf dem Bild am 24.10.2014 im Hafenbahnhof Cuxhaven zu sehen.

85406 Zolling-Anglberg

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 515/1971

Typ

G 1600 BB
Lok "4" des E.on Kraftwerks Zolling wurde am 21.12.1971 an die Bayrische Braunkohlen-Industrie in Schwandorf als "M 18" ausgeliefert. Bis zum Jahr 2000 blieb sie dort im Einsatz und wurde dann - das Schwandorfer Kraftwerk war mittlerweile von E.on übernommen worden, nach Zolling gebracht. Seither schiebt sie dort die Kohlenzüge durch den Entladebunker, wofür sie seit 2001 auch eine Funkfernsteuerung hat. Die Bilder wurden am 04.05.2009 aufgenommen. In diesem Jahr wurde das Kraftwerk auch von E.on an die GDF SUEZ Kraftwerk Zolling GmbH verkauft.

85406 Zolling-Anglberg

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26289/1964

Typ

MB 11 N
1958 wurde von den Isar-Amper-Werken das Steinkohlekraftwerk Anglberg bei Zolling gebaut, und seit Jahren ist dort diese O&K Diesellok zu Hause. Geliefert an die Isar-Amper-Werke war sie zunächst im Kraftwerk Höllriegelskreuth eingesetzt, ehe sie nach Anglberg kam. Die Maschine versieht den Verschub von Wagen für Gips und Flugasche, während eine dort ebenfalls stationierte Drehgestelllok von MaK die Kohlenzüge auf dem Kraftwerksgelände rangiert. Das Foto wurde im April 2009 aufgenommen.

85551 Kirchheim

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

17315/1983

Typ

V 100.5
Als "110 966-9" wurde die Lok an die Deutsche Reichsbahn der DDR ausgeliefert und am 16.06.1983 abgenommen. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in "710 966-3" und 1994 die Übernahme zur Deutschen Bahn AG. Auch nach ihrer Ausmusterung am 01.01.1997 und dem unmittelbaren Verkauf die DB-Tochter Deutsche Gleis- und Tiefbau GmbH (DGT) behielt sie die Betriebsnummer.
1998 erfolgte bei ABB Daimler Benz Transportation in Kassel eine grundlegende Modernisierung der Lok und am 10.08.2000 übernahm die GSG Knape Gleissanierung GmbH aus Kirchheim die Maschine und teilte ihr die Nummer "V 150.04" zu.
Im Frühjahr 2011 ist sie bei Gleisbauarbeiten in Langenbach zu sehen.

86159 Augsburg

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5214/1961

Typ

Köf II
Am 18.01.1961 wurde die Kleinlok mit der Nummer "Köf 6580" an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. 1968 wurde sie in "323 872-2" umgezeichnet und nach ihrer Ausmusterung am 31.12.1984 am 03.04.1985 an die Allgaier Werke GmbH in Uhingen verkauft. Sie erhielt dort die Betriebsnummer "351".
Am 30.09.1999 konnte das Süddeutsche Eisenbahnmuseum Heilbronn e.V. (SEH) die Maschine übernehmen und nach einer Aufarbeitung wieder als "Köf 6580" ausstellen. Am 29.12.2004 wurde die Lok an den Förderverein Bahnpark Augsburg e.V. weiter gegeben, wo sie am 02.08.2015 fotografiert wurde.

86159 Augsburg

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

18622/1960

Typ

V 60
Als "V60 860" wurde diese Lokomotive am 08.03.1960 an die Deutsche Bundesbahn (DB) abgeliefert. 1968 wurde sie in "260 860-2" und 1987 in "360 860-1" umgezeichnet. Als sie am 06.06.2002 ausgemustert wurde, war sie bei DB Cargo AG eingestellt.
Am 08.12.2004 wurde die Lok an Privat verkauft und nach einer Aufarbeitung bei der BayernBahn GmbH in Nördlingen eingestellt. Am 03.08.2013 wurde sie als Leihgabe dem Förderverein Bahnpark Augsburg e.V. zur Verfügung gestellt.
Fotografiert wurde die Lok am 17.05.2009 in Nördlingen und am 02.08.2015 in Augsburg.

86161 Augsburg

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

18328/1956

Typ

ML 440 C
Die Stangenlok wurde am 12.10.1956 direkt an die Augsburger Localbahn ausgeliefert, wo sie die Nummer V 24 erhielt. Mittlerweile mit automatischen Kupplungen und Rangierfernsteuerung ausgestattet, gehört sie auch 2010 noch zum Bestand. Das Bild wurde am 24.06.2010 im Bahnhof Augsburg Ring aufgenommen.

86161 Augsburg

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

18383/1956

Typ

ML 440 C
Die Stangenlok wurde am 02.05.1956 an die Dortmund-Hörder Hüttenunion AG in Dortmund-Hoerde abgeliefert. Bereits am 10.11.1958 übernahm die Augsburger Localbahn die Maschine, um damit den einheitlichen Lokpark zu erweitern. Sie erhielt die Betriebsnummer V 26 und wurde am 9. Oktober 2009 am Bahnübergang Aindlinger Straße in Augsburg aufgenommen.

86161 Augsburg

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

16677/1981

Typ

V 100.4
Die Lokomotive wurde am 22.07.1981 an den VEB Leuna-Werke "Walter Ulbricht" in Leuna ausgeliefert und mit der Nummer "134" in den Bestand eingereiht. 1990 wurde der Betrieb privatisiert und in Leuna-Werke AG umbenannt; 1994 wurde daraus die Leuna-Werke GmbH. Der Bahnbetrieb des Unternehmens wurde zum 01.01.1996 ausgegliedert in die InfraLeuna Infrastruktur- und Service GmbH, wobei die Lok ihre Betriebsnummer behielt.
Ende der 1990er Jahre wurde die Maschine bei den Regental Fahrzeugwerkstätten GmbH in Reichenbach gemäß dem Umbaukonzept "BR 293" der ABB Daimler Benz Transportation GmbH modernisiert. Bis zum 07.01.2010 verblieb sie bei dem zuletzt InfraLeuna GmbH genannten Unternehmen und wurde dann an die Augsburger Localbahn GmbH (AL) verkauft. Als Lok "45" und mit der NVR-Nummer "98 80 3293 907-2 D-AULOC" ist sie seitdem in Schwaben im Einsatz.
Das Bild zeigt sie gemeinsam mit einer weiteren Lok der AL am 20.04.2010 bei der Einfahrt in Peiting Ost an der Strecke Schongau - Weilheim.

86161 Augsburg

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

72580/2001

Typ

V 100.1 Adtranz
Um das Jahr 2000 kaufte der Lokomotivhersteller Adtranz eine ganze Reihe ausgemusterter Dieselloks der Baureihen 201, 202 und 293 von der Deutschen Bahn AG und modernisierte sie grundlegend. Mit neuen Fabriknummern wurden sie anschließend als Mietloks angeboten und auch an Privatbahnen verkauft. Die Spenderloks sind dabei nicht übermittelt.
Diese Lok wurde am 16.02.2001 mit der Betriebsnummer "44" an die Augsburger Localbahn GmbH abgeliefert. 2007 erhielt sie zusätzlich die NVR-Nummer "98 80 1293 908-0 D-AULOC".
Die Bilder zeigen die Maschine am 03.11.2009 beim Rangieren im Anschluss der Firma Pfeifer Holz in Unterbernbach an der Strecke Ingolstadt - Augsburg sowie im Bahnhof Aichach.

86165 Augsburg

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57050/1959

Typ

A4L 514 R
Die Lok wurde am 24.03.1959 als Lok "1" an den Schlacht- und Viehhof Augsburg geliefert, wo sie ihre gesamte Einsatzzeit verbrachte. 2008 wurde sie Denkmal bei Dehner Recycling GmbH, Augsburg. Durch Zufall konnte sie dort entdeckt werden. Die Lok wartete aber nicht auf den Schneidbrenner, denn sie wurde extra auf einem Gleisjoch abgestellt und später geschützt in einer Halle untergebracht.

86165 Augsburg

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

14566/1917

Typ

Riebeck
Die Rüstungsproduktion der MAN in Augsburg war im Ersten Weltkrieg von großer Bedeutung. Daher konnte man mitten im Krieg 1917 diese Lok für interne Rangierarbeiten beschaffen. Sie erhielt die Betriebsnummer "3". Wann sie außer Dienst gestellt wurde, ist unklar, die nächsten Jahrzehnte stand sie aber vollkommen zugewuchert im Ringbahnhof der Augsburger Localbahn.
Mittlerweile hat sie einen Ehrenplatz an der Zufahrt zum Recycling-Unternehmen Dehner in Augsburg erhalten, wo die Bilder am 09.10.2009 entstanden.

86368 Gersthofen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

30924/1964

Typ

DHG 500 C
Henschel baute die Lok auf Vorrat und lieferte sie am 15.12.1966 an die Glaswerke Ruhr AG in Essen-Karnap aus, wo sie als "1" bezeichnet wurde.1970 wechselten Lok und Werk den Besitzer und kamen zur VEBA Glas AG. 1995 wurde die Maschine an die Ruhrkohle AG (RAG) verkauft und in "457" umgezeichnet. Im April 1997 kaufte das ehemalige Henschel- und nunmehrige Kasseler ADtranz-Werk - ABB Daimler Benz Transportation - die Lok zurück und gab sie 1999 an die Firma Clariant in Gersthofen ab. 2002 wurde der Bahnbetrieb im Werk von der IGS - Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft übernommen, die Maschine erhielt die Nummer "9" sowie den Namen "Clara". Am 10.02.2011 war sie auf der Verbindungsstrecke zum Bahnhof Gablingen unterwegs.

86368 Gersthofen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

32725/1984

Typ

DHG 700 C
Seit ihrer Auslieferung am 05.03.1984 ist diese Lok in Gersthofen zu Hause. Zunächst fuhr sie als Lok "8" für die Hoechst AG, nach dem Verkauf des Werkes am 01.07.1997 mit der selben Nummer für die Clariant GmbH und seit dem 01.01.2002 ist sie bei der Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft (IGS) im Einsatz, die den Bahnbetrieb im Auftrag der ansässigen Unternehmen übernommen hat.
Neben der Nummer "8" hört sie mittlerweile auf den Namen "Johanna". Am 10.02.2011 ist sie auf der Verbindungsstrecke zum Bahnhof Gablingen zu sehen.

86405 Meitingen-Herbertshofen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5741/2000

Typ

D 75 BB
Im Jahr 2000 erhielt das Lechstahlwerk in Meitingen-Herbertshofen bei Augsburg Lok "4", um die schweren Zuggarnituren zwischen den fächerförmig angelegten Werksgleisen und dem Übergabebahnhof zu bewegen. Im Übergabebahnhof vor dem erst 1972 fertiggestellten Stahlwerk konnte sie am 09.10.2009 fotografiert werden.

86405 Meitingen-Herbertshofen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

500 075/1975

Typ

G 700 C
Die Lok wurde am 10.10.1975 an den eigenen Hersteller Maschinenbau Kiel GmbH (MaK) ausgeliefert und diente zunächst als Mietlok. 1977 wurde sie an die Krefelder Eisenbahn Gesellschaft AG verkauft, wo sie die Nummer "6" erhielt. In den nächsten Jahren gab es mehrere Umfirmierungen:
1978 Krefelder Verkehrs-AG, KREVAG
1990 Städtische Werke Krefeld AG, SWK
2001 SWK MOBIL GmbH, SWK
2008 verkaufte man die Lok schließlich an die Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft (NIAG) in Moers, wo sie die Betriebsnummer "11" erhielt.
2010 wurde die northrail GmbH in Kiel nächster Besitzer. Hier erhielt die Lok auch die NVR-Nummer "98 80 0263 013-1 D-NTS".
northrail vermietet die Lok seitdem, so vom Dezember 2010 bis Juli 2011 an die Lech-Stahlwerke GmbH in Meitingen-Herbertshofen, wo im April 2011 das Bild aufgenommen wurde.

86405 Meitingen-Herbertshofen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

700 037/1980

Typ

G 761 C
Lok "3" des zur Max Aicher Gruppe gehörenden Lechstahlwerks in Meitingen-Herbertshofen war am 03.04.2011 außerhalb des Werksgeländes im Übergabebahnhof zu sehen (Bilder links und mitte). Die dritte Aufnahme wurde im Februar 2011 gemacht, die vierte am 26.02.2019. Die Lok wurde von MaK am 20.06.1980 fabrikneu an das Stahlwerk geliefert.

86424 Dinkelscherben

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26665/1970

Typ

MC 14 N
Bei den Berliner Hafen- und Lagerhausbetrieben, kurz BEHALA, begann die Karriere dieser Lok am 19.03.1970. Als Lok "2" war sie bis zu einem Unfall im Güterbahnhof Ruhleben am 06.07.1974 im Einsatz. Die Westfälische Lokomotivfabrik Hattingen (WLH) übernahm die Lok am 04.10.1974, arbeitete sie wieder auf und reihte sie als Lok "36" in den Leihpark ein.
1979 gelangte sie zu den Westdeutschen Quarzwerken Dr. Müller GmbH in Dorsten-Östrich und erhielt die Nummer "1". Im Jahr 2000 landete sie erneut bei der WLH, wo sie nun die Nummer "39" erhielt. Ab dem 31.03.2006 gehörte sie als Lok "12" der Bayerischen Bewehrungsstahl GmbH in Dinkelscherben.
Am 13.03.2011 stand sie allerdings schon längere Zeit auf einem rostigen Abstellgleis im Bahnhof Dinkelscherben und im Juli 2011 wurde sie an den Verein Schwaben-Dampf in Neuoffingen veräußert,der sie wiederum am 08.08.2011 als Werklok an die Rohstoff-Verwertung Gröger in Günzburg weitergab. Im Anstrich der Firma Röger steht die Lok auf dem vierten Bild am 06.12.2015 in Neuoffingen.

86633 Neuburg (Donau)

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13618/1962

Typ

R 30 B
Die Lok stand zwei Jahre bei Jung, ehe sie an die Berzelius Metallhütten GmbH in Duisburg verkauft werden konnte. Als Nummer "4" wurde sie dort bis 2005 eingesetzt. Die Handelsfirma Stiefvater in Langenfeld übernahm die Lok 2005.
Wer sie 2008 übernommen hat und warum sie in Neuburg an der Donau landete, ist nicht bekannt. Der Fotograf traf sie dort völlig unerwartet an. Das Anschlussgleis ist seit Jahren stillgelegt, und die Lok wurde einige Wochen zuvor per Tieflader hierher gebracht und auf die rostigen Schienen gesetzt. Im Spätsommer 2012 war sie wieder verschwunden.

86633 Neuburg (Donau)

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

12834/1971

Typ

V 100.1
Die Deutsche Reichsbahn (DR) stellte diese Lok am 08.02.1971 als "110 325-8" in Dienst. Nach Ausrüstung mit einem stärkeren Motor wurde sie am 01.11.1982 in "112 325-6" umgezeichnet und am 01.01.1992 wurde sie schließlich zur "202 325-7".
Zum 01.01.1994 wurde die Lok von der Deutschen Bahn AG übernommen, aber schon am 31.08.1998 ausgemustert. Im Januar 1999 übernahm die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) in Berlin die Maschine und vergab die Betriebsnummer "20". Im Jahr 2000 wurde sie bei der Teutoburger Wald-Eisenbahn AG in Lengerich gemäß dem Umbaukonzept BR 293 der ABB Daimler Benz Transportation GmbH modernisiert.
Im Juni 2003 übernahm die Connec Cargo Logistics GmbH (CCL) in Frankfurt/Main die Lok und vergab die Betriebsnummer "V 147". In den Folgejahren wurde sie häufig vermietet und erlebte auch den Eigentümerwechsel zu Veolia Cargo Deutschland GmbH in Dortmund am 15.02.2006 sowie zu Captrain Deutschland GmbH in Berlin am 11.01.2010. Zwischenzeitlich hatte sie 2007 die NVR-Nummer "92 80 1293 506-2 D-RBB" erhalten.
Am 16.08.2011 verließ die Maschine Deutschland zu ihrem neuen Eigentümer Widmer Rail Services Personal AG (WRS) im schweizerischen Glarus. Dort erhielt sie die Betriebsnummer "Am 847 906-5" und die NVR-Nummer "98 85 5847 906-5 CH-WRSCH".
Die Bilder zeigen die Lok am 25.01.2009 mit Logos der Bayrischen CargoBahn in Neuburg an der Donau.

86633 Neuburg (Donau)

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

12897/1971

Typ

V 100.1
Diese Lokomotive wurde am 30.06.1971 von der Deutschen Reichsbahn abgenommen und als "110 388-6" bezeichnet. Zum 31.05.1980 wurde ein neuer 1200 PS Motor eingebaut und die Lok zum 01.01.1981 in "112 388-4" umgezeichnet. Im gesamtdeutschen Nummernplan erhielt sie 1992 die Nummer "202 388-5". 1994 von der Deutschen Bahn AG übernommen, wurde die Lok am 31.08.1998 beim Geschäftsbereich Nahverkehr ausgemustert.
Im Januar 1999 übernahm die Niederbarnimer Eisenbahn AG (NEB) die Maschine und gab ihr die Betriebsnummer "21". Im August 2000 wurde sie bei ABB Daimler Benz Transportation GmbH gemäß dem Umbaukonzept BR293 modernisiert und im November 2002 als "V 146" von der Connex Cargo Logistics GmbH in Frankfurt/Main übernommen. Connex vermietete die Lok in den nächsten Jahren an verschiedene Unternehmen, ehe sia am 15.02.2006 an die Veolia Cartgo Deutschland GmbH in Dortmund abgegeben wurde. Ihre Betriebsnummer "V146" behielt sie.
Ab 11.01.2010 war die Captrain Deutschland GmbH in Berlin Eigentümer. 2011 wurde sie erneut weitergereicht an die Johann Walthelm GmbH in Eisenach. Sie erhielt dort die Nummer "293 505-4" und den Namen "Johanna 03". Im Juni 2014 trennte sich Walthelm wieder von der Maschine, die seitdem für die Anschlussbahn-Servicegesellschaft Pressnitztalbahn mbH, Lübbenau fährt und die Betriebsnummer "293 046-7" mit der NVR-Nummer "92 80 1293 505-4 D-RESS" erhielt.
Das Foto vom 25.01.2009 in Neuburg/Donau zeigt die Lok im Bestand der Veolia Cargo, vermietet an die Bayerische CargoBahn GmbH.

86633 Neuburg (Donau)

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

15381/1976

Typ

V 100.1
Die Lokomotive wurde am 29.09.1976 von der Deutschen Reichsbahn (DR) als "110 863-8" in Dienst gestellt. Am 23.12.1988 wurde sie nach einem Umbau auf 1000 mm Spurweite - dafür erhielt sie neu konstruierte dreiachsige Drehgestelle - als "199 863-2" bei der Harzquerbahn der DR wieder in Betrieb genommen. Am 01.01.1992 erfolgte buchmäßig die Umzeichnung in "299 111-5", aber schon am 01.02.1993 wurde die Lok im Rahmen der Übernahme durch die Harzer Schmalspurbahnen GmbH abgestellt.
1998 wurde sie an Adtranz - ABB Daimler Benz Transportation GmbH in Kassel verkauft und dort im Rahmen des Umbaukonzepts BR 293 wieder auf Regelspur umgebaut und modernisiert.
Als "V 145" übernahm am 17.10.2002 die Connex Cargo Logistics GmbH (CCL) in Frankfurt/Main die Maschine, die in den Folgejahren an verschiedene Tochterunternehmen vermietet wurde. Zwischenzeitlich erlebte sie dabei auch den Eigentümerwechsel zu Veolia Cargo Deutschland GmbH in Dortmund am 15.02.2006 sowie zu Captrain Deutschland GmbH in Berlin am 11.01.2010.
Im Oktober 2010 wurde sie schließlich an die Industrietransportgesellschaft mbH Brandenburg (ITB) verkauft, ihre NVR-Nummer lautete "92 80 1293 504-7 D-ITB".
Die ITB verkaufte die Lok am 07.06.2011 an die Widmer Rail Services Personal AG im schweizerischen Glarus, wo sie die Betriebsnummer "Am 847 905-7" und die NVR-Nummer "98 85 5847 905-7 CH-WRSCH" erhielt.
Das Foto zeigt die Lok am 05.07.2009 in Neuburg/Donau, als sie an die Bayrische CargoBahn (BCB) untervermietet war.

86633 Neuburg

Hersteller

Vossloh

Fabrik-Nr.

100 1125/2001

Typ

G 1206
Am 14.08.2001 wurde diese Lok an den Investor Locomotion Capital Ltd. in London ausgeliefert, der die Maschine wechselnden Bahngesellschaften zur Miete überließ. Im April 2003 wurde die Lok von Angel Trains Cargo (ATC) in Antwerpen übernommen, die das Vermietgeschäft weiter betrieben. Am 01.01.2010 firmierte die Gesellschaft schließlich um in Alpha Trains Belgium.
Als die Lok am 03.03.2012 in Neuburg/Donau aufgenommen wurde, war die in Diensten der Bayrischen CargoBahn mit Sitz in Neu-Ulm.

86653 Monheim

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5064/1957

Typ

130 PS
Die Diesellok wurde an die Südzucker AG geliefert und in deren Werk in Rain am Lech unter der Nummer "2" eingesetzt. In den 1990er Jahren übernahm zunächst die Firma Münsinger Erdbau in Tagmersheim die Maschine, gab sie aber wenig später an das Bayrische Eisenbahnmuseum in Nördlingen ab. Verwendet wurde sie vor den bis 1996 eingesetzten Sonderzügen auf der Strecke Fünfstetten - Monheim. In Monheim verblieb sie schließlich auch nach dem Streckenabbau als Denkmal auf den letzten 20 Metern Gleis am ehemaligen Bahnhof. Die Bilder zeigen sie im April 2009.

86697 Neburg-Unterhausen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5479/1971

Typ

550 PS
Auf den gemeinsamen Gleisanlagen des IVG-Tanklagers und der Süddeutschen Waggon Service Gesellschaft in Unterhausen rangiert Lok "1" am 13.04.2010. Ausgeliefert wurde sie von Gmeinder an die EC-Erdölchemie GmbH in Köln-Worringen als Lok "5". 1995 wurde sie vom Lokhändler OnRail in Mettmann übernommen und als Lok "21" im Vermietgeschäft eingesetzt, ehe sie 1998 nach Unterhausen wechselte. Die Aufschrift am Führerhaus lautet "EBO Zulassung für Bf. Unterhausen Bayern".

86720 Nördlingen

Hersteller

AEG

Fabrik-Nr.

4561/1930

Typ

Bo-ea
Am 10.12.1930 hat die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft diese mit Akkumulatoren ausgestattete Kleinlok abgenommen und als "A 6003" in Betrieb gestellt. Bereits 1931 wurde sie in "Ks 4015" umgezeichnet. Nach dem 2. Weltkrieg gelangte die Lok 1949 zur Deutschen Bundebsbahn (DB), wo siz zu einem unbekannten Zeitpunkt erst in "Ka 4015" und 1968 in "381 101-5" umgezeichnet wurde.
Am 01.02.1973 wurde sie in Haltingen ausgemustert und im Oktober des selben Jahres an die Interfrigo Direction Generale in Basel Badischer Bahnhof verkauft. Ihre Betriebsnummer lautete nun "IF 330".
1992 konnte das Bayerische Eisenbahnmuseum e.V. in Nördlingen die einzigartige Lok übernehmen.
Am 17.05.2009, als die ersten Bilder aufgenommen wurden, war man mit der optischen Aufarbeitung beschäftigt. Am 25.09.2011 war man geringfügig weiter gekommen.
 

86720 Nördlingen

Hersteller

Demag

Fabrik-Nr.

unbekannt

Typ

ML 15
Über diese Demag ML 15 ist nicht viel bekannt. Ausgeliefert vermutlich in den 1940er Jahren wurde sie erstmals auf dem Schrottplatz Firma Gebrüder Schulz GmbH in München-Pasing entdeckt.Von dort gelangte sie noch auf einen Spielplatz in Unterhaching bei München, ehe sie 1989 vom Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. (BEM) übernommen werden konnte. Am 08.04.2018 war sie zwischen Dampfloks eingekeilt im Nördlinger Museum des BEM zu finden.

86720 Nördlingen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

2692/1917

Typ

C XIV R
Die Motorlokomotive wurde am 29.09.1917 an das Königliche Proviantamt in München ausgeliefert. Später war sie bei der Papierfabrik Heinrich Nikolaus GmbH in deren Holzstoff-Fabrik in Olching im Einsatz. 1935 wurde die Lok bei der Firma Imbert auf Holzvergaser-Betrieb umgerüstet, wobei das ungewöhnliche Äußere entstand.
1974 wurde die mindestens seit 1970 abgestellte Maschine an das Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM) in Nördlingen abgegeben, wo sie am 08.04.2018 auch fotografiert werden konnte.

86720 Nördlingen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

22759/1938

Typ

OME 117 R
Dieses Gefährt ist kaum als "Lokomotive" zu erkennen. Obschon Deutz die OME 117 R als Regelspurlok ausgeliefert hat, stammen viele Bauteile aus dem Schmalspurprogramm der Herstellers. Die Maschine wurde am 06.05.1938 an die Eisengießerei Monforts in Rheydt ausgeliefert und blieb dort bis sie 1988 vom Bayrischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen übernommen wurde. Die Restaurierung war leider vor dem 17.05.2009, als das erste Foto entstand, stecken geblieben. Am 08.04.2018 war die Lok im Gebüsch abgestellt und die zwischenzeitlich aufgebrachte grüne Farbe schon wieder verblasst.

86720 Nördlingen

Hersteller

DWK

Fabrik-Nr.

639/1939

Typ

110 B
Offiziell ausgeliefert wurde die Lok am 09.05.1939 an die Anorgana GmbH in Gendorf. Nachgewiesen ist jedoch der Einsatz bei der Dynamit Nobel AG in der Munitionsfabrik Geretsried. Lok und Werk kamen nach 1945 an die Industrie-Verwaltungs-Gesellschaft (IVG), die sich im Mai 1957 von der Lok trennte und sie an die Isar-Amper-Werke für das neue Kohlekraftwerk Anglberg verkaufte. 1986 wurde sie an das Bayrische Eisenbahnmuseum in Nördlingen abgegeben, wo am 17.05.2009 die Bilder entstanden.

86720 Nördlingen

Hersteller

Esslingen

Fabrik-Nr.

5301/1963

Typ

V100
Als "V 100 1365" wurde diese Lok 1963 an die Deutsche Bundesbahn (DB) ausgeliefert und am 08.03.1963 abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "211 365-2". Am 31.12.1988 wurde die Lok ausgemustert und am 05.07.1991 an die Firma Elisabeth Layritz in Penzberg verkauft. Im Rahmen der Aufarbeitung für die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wurde die Lok neu mit einem CAT Motor vom Typ 3512 motorisiert und am 27.04.1992 als "2048 014-1" an die ÖBB ausgeliefert.
Am 01.05.2001 wurde die Maschine ausgemustert und am 10.04.2002 an die Bayern Bahn Betriebsgesellschaft mbH (BayBa) in Nördlingen verkauft. Sie erhielt wieder ihre alte Betriebsnummer "V 100 1365" und 2007 zusätzlich die NVR-Nummer "92 80 1211 365-2 D-BYB". Am 18.01.2017 firmierte das Unternehmen um in BayernBahn GmbH.
Auf dem linken Bild vom Sommer 2008 durchfährt die Maschine den Bahnhof Hörlkofen an der Strecke Mühldorf - München. Die rechte Aufnahme zeigt die Lok am 08.04.2018 in Nördlingen.

86720 Nördlingen

Hersteller

Henschel

Fabrik-Nr.

26750/1960

Typ

DH 360 Ca
Henschel lieferte diese Lok am 21.10.1960 an die Dortmund-Hörder Hüttenunion (DHHU) in Dortmund aus. Sie erhielt dort die Nummer "131". Schon vor der Fusion mit der Westfalenhütte 1966 wurde die Maschine an die Isar-Amper-Werke AG verkauft und mit der Betriebsnummer "3" im Kraftwerk Zolling stationiert. Auch nach dem Verkauf des Kraftwerks an E.ON blieb die Maschine dort, ehe sie am 19.01.2003 an das Bayrische Eisenbahnmuseum in Nördlingen abgegeben wurde.
Dort wurde sie dem museumseigenen Eisenbahnverkehrsunternehmen BayernBahn Betriebsgesellschaft eingegliedert und als "350 001-4" bezeichnet. Seitdem kommt die Lok gelegentlich im Güterverkehr zum Einsatz. Am 25.09.2011 wurde sie in Nördlingen aufgenommen (Bilder 1 bis 3) Gut erkennbar ist das schmale Führerhaus, das sie wegen des beengten Lichtraums im Hüttenwerk erhalten hatte.
Das vierte Bild zeigt die lok am 08.04.2018 in Nördlingen.

86720 Nördlingen

Hersteller

Hohenzollern

Fabrik-Nr.

3869/1918

Typ

B-fl
Die Badische Anilin- und Sodafabrik (BASF) in Ludwigshafen war Empfänger dieser Dampfspeicherlok. 1957 wurde sie an das Gaswerk Nürnberg der EWAG verkauft, wo sie im April 1975 abgestellt wurde. Geschützt abgestellt blieb sie dort bis Dezember 1991, dann erhielt das Bayrische Eisenbahnmuseum die Lok als Dauerleihgabe. In Nördlingen wurde sie am 19.05.2009 und am 08.04.2018 fotografiert.
 

86720 Nördlingen

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13164/1960

Typ

Köf II
Die Lok wurde am 08.02.1960 als "Köf 6726" von der Deutschen Bundesbahn abgenommen. 1968 erfolgte die Umzeichnung in "323 796-3", und bereits am 29.12.1983 erfolgte die Ausmusterung.
Neuer Besitzer wurde am 06.05.1985 die Stadt Frankfurt am Main, die die Lok als "D 1" für die Hafenbetriebe der Stadt in Dienst stellten. 1991 erfolgte der Verkauf an die Krauss-Maffei AG in München-Allach, wo die Lok im internen Rangierverkehr eingesetzt wurde. Dort erlebte sie zum 01.01.1999 den Wechsel zu Siemens Krauss-Maffei Lokomotiven GmbH und am 01.01.2001 den Wechsel zur Siemens AG. Am 31.03.2010 wurde sie mit Fristablauf abgestellt, nachdem als Nachfolger bereits ein Windhoff-Gerät vom Typ RW 10/20 AEM beschafft worden war.
Bereits am 28.04.2010 konnte sie an das Bayrische Eisenbahnmuseum nach Nördlingen abgegeben werden, wo die Aufnahme am 25.09.2011 entstand. An der Führerhausseite wurde bereits rote Farbe aufgetragen, um später wieder eine Bundesbahn-Lok entstehen zu lassen.

86720 Nördlingen

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13832/1965

Typ

Elektrolok
Die Elektrolok wurde 1965 an die Firma Siemens für deren Dynamowerk in Berlin ausgeliefert und auf der Siemens Güterbahn mit der Betriebsnummer "4" geführt. Den elektrischen Teil lieferten die Siemens-Schuckert-Werke (SSW) unter der Fabriknummer 6228.
Als Siemens 1989 den elektrischen Betrieb der Güterbahn aufgab, wurde die Lok vom Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen übernommen.
Am 08.04.2018 konnte sie im Lokschuppen fotografiert werden.

86720 Nördlingen

Hersteller

Krauss

Fabrik-Nr.

2051/1889

Typ

XLV h
1889 erhielt die Localbahn AG LAG in München diese Lokomotive für die Strecke Markt Oberdorf - Füssen. Sie erhielt die Betriebsnummer "7". 1909 wurde sie zur Localbahn Fürth - Cadolzburg der LAG umgesetzt, wo sie zuasätzlich zur Betriebsnummer den Namen "FÜSSEN" bekam.
Im Juli 1928 kaufte die Papierfabrik Baienfurt die Lok. Das Werk wurde später zur Feldmühle AG, Baienfurt, die Loknummer wurde in "1" geändert. Noch 1999 war die Dampflok dort betriebsfähig vorhanden, ehe sie schließlich am 23.08.2002 vom Bayrischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen übernommen werden konnte.
Als die Bilder am 08.04.2018 entstanden, war die Lok immer noch betriebsfähig und trug sogar die neuzeitliche NVR-Nummer "90 80 0089 997-5 D-BYB.

86720 Nördlingen

Hersteller

Krauss

Fabrik-Nr.

6601/1912

Typ

B-fl
Die Dampfspeicherlok wurde am 29.02.1912 geliefert und genau 60 Jahre später am 29.02.1972 außer Dienst gestellt. Ihre Aufgabe war es, Kohlewagen zur Versorgung des Schwabinger Krankenhauses in München vom Güterbahnhof Schwabing über ein 800 m langes Verbindungsgleis zu transportieren. Das Gleis führte über die Leopoldstraße und durch die Heckscherstraße zum Krankenhaus.
Bis zum 13.03.2008 blieb die Lok Anschauungsobjekt in einem Gebäude in der Waltherstraße, dann kam sie ins Bayrische Eisenbahnmuseum, wo am 17.05.2009 die Bilder entstanden.

86720 Nördlingen

Hersteller

Krauss-Maffei

Fabrik-Nr.

19271/1965

Typ

M 250 B
Für den internen Verschub im Werkgelände München-Allach baute Krauss-Maffei diese Lok 1965. Sie erhielt die Betriebsnummer "1" und erlebte sowohl den Eigentümerwechsel zu Siemens Krauss-Maffei Lokomotiven GmbH am 01.01.1999 als auch den zur Siemens AG am 01.01.2001. 2009 wurde sie abgestellt und am 29.12.2009 verließ sie ihre Heimat nach Nördlingen. Dort konnte sie am 25.09.2011 fotografiert werden.

86720 Nördlingen

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

3981/1960

Typ

V 60
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok mit der Nummer "V60 558" am 06.04.1960. 1968 wurde sie in "260 558-2 und 1987 in "360 558-1" umgezeichnet. 1992 erhielt die Maschine eine Funkfernsteuerung und automatische Rangierkupplungen, was mit der Umzeichnung in "364 558-7" verbunden war. Im Jahr 2000 bekam sie einen neuen Caterpillar-Motor und wurde erneut umgezeichnet, dieses Mal in "362 558-9". Bei der DB erlebte sie verschiedene Eigentümerwechsel und wurde zuletzt bei DB Cargo Deutschland AG geführt und dort am 15.01.2017 an die BayernBahn GmbH in Nördlingen verkauft.
Zusätzlich zur Betriebsnummer trägt sie die NVR-Nummer "98 80 3362 558-9 D-BYB".
Die bilder entstanden am 08.04.2018 in Nördlingen.

86720 Nördlingen

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

4624/1963

Typ

V 60
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok am 15.07.1963 und reihte sie als "V60 1212" in den Bestand ein. 1968 wurde sie in "261 212-5" umgezeichnet, 1987 erhielt sie die Nummer "361 212-4".
1988 wurde die Lok mit einer Funkfernsteuerung für den Rangierbetrieb ausgerüstet und am 07.11.1988 in "365 212-0" umgezeichnet.
Zum 01.01.1994 wurde die Lok dem Geschäftsbereich Traktion der neu gegründeten Deutschen Bahn AG zugeordnet, erlebte in den Folgejahren aber noch weitere Besitzerwechsel durch fortwährende Umstrukturierungen bei der DB.
Am 13.05.2004 erhielt sie nach Einbau eines neuen Motors die Betriebsnummer "363 212-2" und 2007 wurde zusätzlich die NVR-Nummer "98 80 3363 212-0 D-DB" angeschrieben.
Am 14.05.2012 wurde die Maschine abgestellt und im Januar 2014 an die Bayern Bahn Betriebsgesellschaft mbH (BayBa) in Nördlingen verkauft. Schließlich firmierte das Unternehmen am 18.01.2017 in BayernBahn GmbH um. Die Lok behielt die Betriebsnummer "363 212-2", die NVR-Nummer lautet mittlerweile "98 80 3363 212-2 D-BYB".
Das Bild zeigt die Maschine am 08.04.2018 in Nördlingen.

86720 Nördlingen

Hersteller

Krupp

Fabrik-Nr.

4626/1963

Typ

V 60
Die am 19.07.1963 an die Deutsche Bundesbahn als "V60 1214" ausgelieferte Lok wurde am 23.07.1963 abgenommen und 1968 in "261 214-1" umgezeichnet. Im Oktober 1987 wurde sie zur "361 214-0" und nach Einbau einer Funkfernsteuerung mit automatischen Kupplungen 1989 zur "365 214-6".
Ab dem 01.01.1994 gehörte die Lok zum Geschäftsbereich Traktion der Deutschen Bahn AG und wurde schließlich am 01.09.2006 bei DB Cargo AG in Kassel ausgemustert. 2007 konnte sie von der Bayern Bahn Betriebsgesellschaft mbH in Nördlingen erworben werden, wo sie zusätzlich zur Betriebsnummer auch die NVR-Nummer "98 80 3365 214-6 D-BYB" erhielt. Das Unternehmen firmierte zum 18.01.2017 um in BayernBahn GmbH.
Das Bild der Lok entstand am 25.09.2011 in Nördlingen.

86720 Nördlingen

Hersteller

Maffei

Fabrik-Nr.

unbekannt/1913

Typ

B-fl
Die kleine Dampfspeicherlok mit Innentriebwerk wurde von J.A. Maffei für die Tonwerke Moosburg, A.M. Ostenrieder in Moosburg an der Isar ausgeliefert, wo sie bis ca. 1936 eingesetzt wurde. 1942 übernahm sie die Süd-Chemie in Heufeld, arbeitete die Lok wieder auf und setzte sie bis 1971 ein. 1975 wurde sie dem heutigen Bayrischen Eisenbahnmuseum überlassen. Die Bilder entstanden am 17.05.2009 in Nördlingen.

86720 Nördlingen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 331/1965

Typ

V 100.20
Am 22.09.1965 nahm die Deutsche Bundesbahn (DB) die "V 100 2284" ab, die 1968 in "212 284-4" umgezeichnet wurde. 1994 ging sie an die Deutsche Bahn AG über, war zunächst beim Geschäftsbereich (GB) Traktion, dann beim GB Ladungsverkehr und schließlich bei DB Cargo AG eingestellt, ehe sie am 16.08.2001 ausgemustert wurde.
Am 01.11.2002 übernahm die ALSTOM Lokomotiven Service GmbH in Stendal die Lok und konnte sie schließlich am 05.09.2008 an die Bayern Bahn Betriebsgesellschaft mbH in Nördlingen verkaufen. Das Unternehmen wurde am 18.01.2017 zur BayenBahn GmbH umfirmiert. Die Lok, die mittlerweile auch die NVR-Nummer "92 80 1212 284-4 D-BYB" trägt, war am 20.06.2019 in Nördligen abgestellt.

86720 Nördlingen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

1000 766/1978

Typ

V 90
MaK lieferte diese Lok als "291 093-3" 1978 an die Deutsche Bundesbahn (DB) aus. 1994 gelangte sie bei der Umwandlung der DB in eine Aktiengesellschaft zur Deutschen Bahn AG, GB Traktion. Im Laufe der kommenden Jahre folgten weitere Besitzerwechsel durch fortwährende Umstrukturierungen bei der DB.
1997 erhielt die Lok eine Funkfernsteuerung und wurde in "295 093-9" umgezeichent. 2007 erhielt sie die NVR-Nummer "98 80 3295 093-9 D-DB".
Am 12.02.2013 wurde die Maschine abgestellt, aber erst im Februar 2016 offiziell ausgemustert. Am 18.01.2017 konnte sie an die Bayern Bahn GmbH in Nördlingen verkauft werden, wo sie nach einer Aufarbeitung im altroten DB-Aussehen mit ihrer bisherigen Betriebsnummer und der NVR-Nummer "98 80 3295 093-9 D-BYB" eingesetzt wird.
Die Aufnahmen entstanden am 08.04.2018 in Nördlingen.
 

86720 Nördlingen

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

21134/1939

Typ

WR 360 C 14
Am 29.11.1939 wurde diese Lokomotive an die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH (WiFo) mit der Betriebsnummer "7" ausgeliefert und im Tanklager Neuburg-Unterhausen stationiert. Erst am 03.06.1940 wurde sie in Betrieb genommen, da der Gleisanschluss des unterirdischen Tanklagers vorher nicht fertig war.
Nach der Instandsetzung kriegsbedingter Schäden bei Krauss-Maffei in München wurde die Lok am 10.09.1951 an das WiFo Tanklager Farge abgegeben, wo sie die Nummer "7" behielt. Zum 01.11.1951 fiermierte die WiFo um in Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH, Hamburg (VTG).
In den Folgejahren wurde die Lok in verschiedenen Tanklagern der VTG eingesetzt:
12.1955 bis 05.1957 Tanklager Neuburg
05.1957 bis 02.1959 Tanklager Farge
02.1959 bis 05.1963 Tanklager Unterpfaffenhofen, dabei ab etwa 1962 Betriebsnummer "2"
11.1964 bis 12.1985 Tanklager Regensburg
Ab Dezember 1985 diente sie im Tanklager München-Milbertshofen als Ersatzteilspender und wurde als denkmal aufgestellt.
1999 übernahm das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen die Maschine und gab ihr nach einer optischen Aufarbeitung die fiktive Betriebsnummer "V36 224".
Am 08.04.2018 konnte sie im Freigelände des Nördlinger Museums aufgenommen werden.

86720 Nördlingen

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

144/1925

Typ

LW 170
Windhoff war maßgeblich an der Entwicklung der ersten Motorlokomotiven beteiligt und die Typenreihe L/LW/LK war ab 1923 die erste erfolgreiche Konstruktion dieses Unternehmens. Optisch noch stark an Dampfloks angelehnt, wurde diese Maschine am 29.09.1925 an das Städtische Hochbauamt München ausgeliefert. Sie kam im Städtischen Holz- und Kohlehof in Obersendling zum Einsatz und wurde erst mit dessen Auflösung 1976 abgestellt. 1978 kam sie zum Bayrischen Eisenbahnmuseum, in dessen Museum in Nördlingen die Aufnahmen am 17.05.2009 entstanden. 

86720 Nördlingen

Hersteller

Windhoff

Fabrik-Nr.

276/1925

Typ

Lg I/34
Am 29.03.1935 wurde die Kleinlok bei der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft als "Kö 0116" in Dienst gestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb sie in Westdeutschland und kam 1949 zur Deutschen Bundesbahn. Bereits am 03.10.1961 wurde die Lok ausgemustert und am 15.12.1961 an die Casseler Basalt-Industrie AG in Ortenberg verkauft.
24 Jahre später konnte die Kleinlok 1985 vom Bayerischen Eisenbahnmuseum e.V. in Nördlingen übernommen werden, wo sie seitdem Ausstellungsstück ist. Fotografiert wurde sie am 08.04.2018.

86807 Buchloe

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57443/1962

Typ

KS 55 B
Die Lok verbrachte ab der Auslieferung ihre aktive Einsatzzeit ausschließlich bei der Papier- und Pergamentfabrik Seltmans GmbH in Sibratshofen bei Kempten. Nachdem sie dort nicht mehr benötigt wurde, übernahm die Firma Gleisbau Xaver Riebel in Buchloe die Lok 1986 und stellte sie am Zugang zum Werksgelände als Denkmal auf. Auch am 02.05.2009 zeigt sich sich dort in gutem Zustand.

86842 Türkheim

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

21414/1937

Typ

OME 117 R
Die Bayrische Warenvermittlung Landw. Genossenschaft AG, kurz BayWa, erhielt diese Lok für ihr Lager in München-Moosach am 27.10.1937. Spätestens Anfang der 1990er Jahre kam sie als Denkmal zum Golfclub zu Gut Ludwigsberg in Türkheim, wo sie am 27.09.2009 aufgenommen werden konnte. Bei der damaligen Herrichtung war man sich über die Herkunft wohl nicht ganz im Klaren: An der Lok steht "MÜ MOOSBACH"!

86853 Langerringen-Westerringen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5343/1964

Typ

Köf III
Die Deutsche Bundesbahn erhielt diese Lok 1964 als "Köf 11 203". 1968 erhielt sie die Betriebsnummer "332 203-9", die sie bis zu ihrer Ausmusterung am 31.07.1995 behielt. 1997 konnte sie an die Firma Malteurop Deutschland GmbH für das Werk im oberschwäbischen Langerringen verkauft werden. Dort wurde sie in ihrem Carport am 25.09.2009 fotografiert.

87616 Marktoberdorf-Thalhausen

Hersteller

BMAG

Fabrik-Nr.

11499/1942

Typ

LDFE 110
Am 26.08.1942 und damit mitten im Zweiten Weltkrieg konnte die Deutsche Reichsbahn diese Kleinlok als "Köf 5000" in Betrieb nehmen. Sie verbleib bei Kriegsende in der sowjetischen Besatzungszone und kam so zur Deutschen Reichsbahn (DR) der DDR, wo sie ihre auffällige  Betriebsnummer behielt.
1970 wurde sie in "100 800-2" umgezeichnet und 1992 noch in "310 800-0". Am 01.01.1994 kam die Lok noch in den Bestand der Deutschen Bahn AG, wurde aber am 30.11.1995 ausgemustert. Käufer war 1996 die Nickelhütte Aue GmbH.
Am 10.07.2001 wurde die Maschine vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V. in Schwarzenberg (Erzgebirge) übernommen, der sie 2003 an das Eisenbahnmuseum Allgäu in Marktoberdorf-Thalhausen weiterreichte. Seitdem steht sie dort als Denkmal in einer Grünanlage.
Die Bilder wurden am 07.07.2010 aufgenommen.

89135 Ichenhausen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56850/1958

Typ

A4L 514 R
Deutz lieferte die Lok am 05.03.1958 an den Röhrengroßhandel Hoberg & Driesch GmbH in Düsseldorf. 1981 wurde sie beim Alpinen Hartschotterwerk in Senden vorgefunden - wann sie dort ankam, ist unbekannt. Auch der Zeitpunkt des Wechsels auf den privaten Denkmalsockel in Ichenhausen ist nicht bekannt. Im März 1997 war sie noch in Senden zu sehen, im Februar 2009 nicht mehr.
Als am 16.06.2014 die Fotos aufgenommen wurden, war die Lok innerhalb des Grundstücks in Ichenhausen an einen anderen Platz gestellt worden und hatte gerade eine optische Aufarbeitung bekommen.

89250 Senden

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

56863/1958

Typ

A4L 514 R
Erstbesitzer der Lok war die Altenessener Bergwerks AG in Essen. Später fand sie sich bei der deutschen Philips GmbH im Werk Hamburg wurde, ehe sie 1979 nach Gelsenkirchen an die Küppersbusch AG verkauft wurde. Der Lokhändler NEWAG in Oberhausen übernahm die Maschine in den 1980er Jahren und verkaufte sie schließlich nach Schwaben an das Alpine Hartschotterwerk in Senden. Dessen Anschlussgleis wurde 2007 vom Streckengleis gekappt. Die Fotos sind vom Februar 2009. 2010 erfolgte schließlich der Verkauf an das Ausbildungszentrum Ost der Baumaschinentechnik International GmbH in Hoppegarten, wo die Lok als Denkmal dienen soll.

89312 Günzburg

Hersteller

Jung

Fabrik-Nr.

13137/1959

Typ

Köf II
Die Lok wurde 1959 mit der Betriebsnummer "Köf 6699" an die Deutsche Bundesbahn geliefert und 1968 in "323 697-3" umgezeichnet. Nach ihrer Ausmusterung in Heidelberg am 29.12.1983 gelangte sie zum Quelle Regionallager in Bochum-Hamme, wo sie die Nummer "1" erhielt. 2003 wechselte sie in Privatbesitz und landete bei Schwaben Dampf e.V. in Neuoffingen. Von hier wechselte sie 2006 ins benachbarte Günzburg, wo zu diesem Zeitpunkt der Schrotthandel Gröger den Betrieb mit einer eigenen Lok aufnahm.
Dort wurden die Bilder im April 2009 aufgenommen.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

46525/1942

Typ

OMZ 122 R
Die Lokomotive wurde am 28.09.1942 an die Chemischen Werke Worms-Weinheim GmbH ausgeliefert. Da das Unternehmen kriegswichtige Produkte herstellte, konnte es auch während des Zweiten Weltkrieges eine neue Lok bestellen. 1981 wurde sie außer Dienst gestellt, aber erst im Februar 2002 an die Ulmer Eisenbahnfreunde verkauft. Dort wurde die Lok aufgearbeitet, gelb lackiert und als "Emma" bezeichnet. Am 22.11.2011 übernahm der Verein Schwaben-Dampf am Bahnhof Neuoffingen die Lok und arbeitete sie äußerlich aus. Seit 2012 steht sie als Denkmal am Lokschuppen uund wurde dort am 23.02.2014 fotografiert.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

57788/1965

Typ

KK 140 B
Erstbesitzer der Lok war ab dem 26.02.1965 der Schlacht- und Viehhof in Wuppertal-Elberfeld. Zu einem unbekannten Zeitpunkt kam sie zu den Ulmer Weißkalkwerken Kurt Mühlen & Co in Blaustein, wo sie die Nummer "3" erhielt.
Im Jahr 2000 wurde sie an die Eisenbahn-Service Gesellschaft (ESG) in Rudersberg verkauft und weiter als Lok "3" bezeichnet. Noch im selben Jahr erfolgte der Weiterverkauf an die RAR - Rent-a-Rail Eisenbahn-Service AG, wo sie zunächst die Nummer "9", später die Nummer "2" und schließlich die "V 140.01" erhielt. In Neuoffingen wurde sie am 26.04.2009 fotografiert (links und mitte). Als "KK 140.01" stand sie am 18.06.2017 im Tanklager Krailing bei Germering - und das schon seit über einem Jahr.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5148/1960

Typ

Köf II
Am 10.02.1960 hat die Deutsche Bundesbahn (DB) diese Kleinlok mit der Betriebsnummer "Köf 6514" abgenommen. 1968 wurde sie in "323 714-6" umgezeichnet und schon am 29.12.1983 in Freilassing ausgemustert. Dort blieb sie beachtliche 18 Jahre abgestellt erhalten, ehe sie am 30.04.2001 an Privat verkauft wurde. Der neue Eigentümer stellte die Lok dem Verein Schwaben-Dampf e.V. in Offingen-Neuoffingen zur Verfügung, wo sie weiter abgestellt blieb. Es wurden aber einige Erhaltungsmaßnahmen ausgeführt. Im September 2009 wurde die Maschine von der Ingenieurgesellschaft Bahn mbH (IGEBA) in Krumbach übernommen.
Das Bild zeigt die Kleinlok am 26.04.2009 in Neuoffingen.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5205/1960

Typ

Köf II
Als "Köf 6571" wurde diese Kleinlok am 12.12.1960 von der Deutschen Bundesbahn (DB) abgenommen. 1968 wurde sie in "323 771-6" umgezeichnet. Schon am 18.12.1984 wurde sie abgestellt und am 06.12.1985 ausgemustert. Die Lok konnte unmittelbar danach an die Firma Becker GmbH in Duisburg verkauft werden.
1987 wurde sie als Werklok an die Schrottverwertung Klinkhammer in Duisburg verkauft; 1989 wurde die Firma Ferrum Neuwied (Rhein) in Koblenz der nächste Besitzer.
Als "V 15" war sie ab 2001 bei der Rail-Service Bremen geführt, kam aber nicht zum Einsatz. 2002 wurde sie an Privat verkauft und dem Verein Schwaben-Dampf in Offingen-Neuoffingen zur Verfügung gestellt. Im September 2009 wurde die immer noch abgestellte Maschine von der Ingenieurgesellschaft Bahn mbH (IGEBA) in Krumbach übernommen.
Das Bild zeigt die Kleinlok am 26.04.2009 in Neuoffingen.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

13570/1973

Typ

V 100.1
Die Lok wurde 1973 als "110 531-1" an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. 1980 wurde sie mit einem stärkeren 1200 PS Motor ausgerüstet und daraufhin am 01.01.1981 in "112 531-9" umgezeichnet. Zum 01.01.1992 erfolgte die Umzeichnung in "202 531-0" und 1994 kam die Lok in den Bestand der Deutschen Bahn AG.
Am 31.05.2000 ausgemustert konnte sie schon im Juni 2000 an das Schienenfahrzeugzentrum Stendal abgegeben werden. Dieses konnte die Lok am 20.09.2002 an die Transport und Logistik GmbH (TLG) in Gründau verkaufen, wo sie die Betriebsnummer "13" erhielt. Am 01.12.2006 erfolgte der Verkauf an die Eisenbahnbewachungs-GmbH, Würzburg (EBW) und die Nummerierung als "V 130.16". In ihrer Zeit bei der EBW erhielt die Lok auch ihre NVR-Nummer "92 80 1293 004-8 D-EBW".
Seit 01.04.2010 ist die österreichische Rail Transport Service GmbH mit ihrer deutschen Niederlassung in München (RTS) Besitzer der Lok, das Halterkürzel wurde entsprechend auf RTS geändert.
Am 20.09.2015 wartet die Maschine in Neuoffingen auf den Wiedereinbau ihrer Achse.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

LEW

Fabrik-Nr.

17694/1982

Typ

V 60
Die Lok wurde im Januar 1983 an das Heizkraftwerk Jena-Göschwitz abgeliefert und als "WL" bezeichnet. 1994 wurde sie an die Firma SEG verkauft und am 23.12.1994 an die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH vermittelt, wo sie die Nummer "V 60001" erhielt. 1995 firmierte das Unternehmen um in LHG Service-Gesellschaft mbH. Nach dem Jahr 2000 wurde die Lok in V60 001 umgezeichnet und am 12.12.2004 an die Nordic Rail Service GmbH verkauft. Dabei erhielt sie auch die NVR-Nummer "98 80 3345 397-4 D-SG".
2005 wurde die Lok neu motorisiert und am 10.09.2012 an die B & V Leipzig GmbH verkauft. Entsprechend änderte sich das Halterkürzel in BUVL.
Am 20.09.2015 stand die Lok in Neuoffingen und konnte fotografiert werden.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

LKM

Fabrik-Nr.

262 405/1972

Typ

V 22 B
LKM lieferte die Lok am 30.08.1972 an den VEB Lackkunstharz Zwickau. Nach der Wende kam die Maschine zu einem unbekannten Zeitpunkt zur Volkswagen AG, die sie dem Werk Kassel zuteilte und mit der Inventar-Nummer 8439145 versah. 2008 konnte der Verein Tälesbahn Geislingen e.V. die Lok übernehmen.
Am 14.08.2011 steht sie in Neuoffingen bei ihrem bislang letzten Eigentümer, dem Verein Schwaben Dampf e.V. Hier trägt sie auch die Fahrzeugregister-Nummer "98 80 3312 049-0 D-SDN".
2017 wurde die Lok nach einer äußerlichen Herrichtung als Denkmal in Neuoffingen aufgestelt. Das Bild vom 02.07.2017 zeigt diesen Zustand. Sie turg nunmehr die Nummern "98 80 3312 049-0 D-NFG" und "3312 049-0".
Wenig später wurde sie im September 2017 an die Rhein-Neckar-Eisenbahnservicegesellschaft mbH in Mannheim verkauft, die sie wiederum im Dezember 2017 an Laeger & Wöstenhöfer GmbH & Co. KG in Berlin weiter verkauften. 2018 soll die Lok ein weiteres Mal verkauft worden sei, doch fehlen dazu noch genauere Informationen.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

600 276/1959

Typ

V 60
Am 22.12.1959 nahm die Deutsche Bundesbahn diese Lok als V 60 687 in Betrieb. 1968 erhielt sie die Betriebsnummer 261 687-8, und bereits am 31.10.1984 war die Lok von der ersten großen Ausmusterungswelle der Baureihen 260/261 betroffen.
1986 konnte sie an die Papierfabrik Scheuffelen in Oberlenningen verkauft werden, wo sie die Nummer V 60-687-6 und die vom Land Baden-Württemberg vergebene Nummer 354 erhielt.
2013 übernahm der Verein "Freunde der 212 001-2 e.V." in Wendlingen die Lok. Neben ihrer alten DB-Betriebsnummer wurde die NVR-Nummer 98 80 3361 687-7 D-EFRN vergeben. Der Verein vermietete die Lok noch 2013 an die Stuttgarter Bahnservice Ltd.
Am 06.12.2015 steht sie in Neuoffingen.

89362 Offingen, Bahnhof Neuoffingen

Hersteller

MaK

Fabrik-Nr.

600 452/1963

Typ

V 60
Im September 1963 wurde die Lok als "V 60 1137" an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert. 1968 erhielt sie Betriebsnummer "261 137-4", 1987 die Nummer "361 137-3", nach Einbau einer Funkfernsteuerung 1989 die Nummer "365 137-9" und schließlich nach Einbau eines neuen CAT- Motors im Jahr 1998 die Nummer "363 137-1". Für den Einsatz im Opel-Werk Bochum wurde die Maschine schließlich noch mit Absturzsicherungen und Rundumblinkleuchten ausgestattet.
Am 21.02.2014 wurde die Lok bei DB Schenker Rail Deutschland abgestellt und im Apeil 2015 an die Rhein-Neckar-Eisenbahnservicegesellschaft mbH in Mannheim verkauft. Ab dem 01.01.2016 war die Lok bei der NFG-Bahnservice GmbH in Offingen zu Hause, ehe sie im April 2019 an die BKE Eisenbahn-Service GmbH in Ulm verkauft wurde.
Am 01.05.2016 stand die Lok, die auch die NVR-Nummer "98 80 3363 137-1 D-NFG" trägt, in Neuoffingen.
 

89407 Dillingen (Donau)

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

23299/1938

Typ

A3M 220
In knalliger Lackierung steht diese Deutz bei der Firma TTL - Tapeten & Teppich Lager in Dillingen an der Donau als Denkmal. Am 30. September 1938 wurde sie an die Firma O. & J. Jaeger in Wuppertal-Elberfeld geliefert. Später gelangte sie zu den Dürkoppwerken in Dillingen an der Donau, die sie Mitte der 1990er Jahre an TTL abgaben. Die Aufnahmen wurden im April 2009 aufgenommen.

89522 Heidenheim-Mergelstetten

Hersteller

BMAG

Fabrik-Nr.

11384/1940

Typ

WR 360 C14
Die Lok wurde 1940 beim Oberkommando des Heeres unter der Inventar-Nummer 36298 eingereiht und für die Heeres-Muna in Hohenbrunn bei München bereit gestellt. Am 28.09.1947 konnte sie von der Deutschen Reichsbahn als V 36 119 in den Bestand übernommen werden. 1949 wurde sie mit Gründung der Deutschen Bundesbahn eine Bundesbahn-Lok und blieb bis zur Ausmusterung am 31.12.1980 im Bestand. Seit 1968 trug sie dabei die Nummer 236 119-4. Schon vor der Ausmusterung übernahm die Firma Schwenk Zement die Lok am 20.10.1980 für ihr Werk in Heidenheim-Mergelstetten, wo sie die Nummer 2 erhielt und am 12.07.2008 aufgenommen wurde.
Am 07.01.2017 fand die Lokomotive bei den Bahnbetrieben Blumberg GmbH & Co. KG an der Sauschwänzlebahn eine neue Heimat.

89522 Heidenheim-Mergelstetten

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5096/1958

Typ

Köf II
Bei dieser Lok handelt es sich um eine Köf II, die fabrikneu an ein Industrieunternehmen geliefert wurde. Seit 1958 wird sie im Werk Mergelstetten der Firma Schwenk Zement als Lok "1" für Rangieraufgaben vorgehalten und erhielt dafür in späteren Jahren sogar eine automatische Rangierkupplung.
Fotografiert wurde sie am 12.07.2008 im Werk Mergelstetten sowie am 01.05.2016 in teildemontiertem Zustand in Neuoffingen.

89547 Gerstetten

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

55414/1953

Typ

A6M 517 R
Am 27.01.1953 wurde diese Lok an die Maschinenfabrik J.M. Voith GmbH in Heidenheim ausgeliefert. Sie erhielt die vom Landesbevollmächtigten für Schienenverkehr vorgesehene Betriebsnummer "751" und intern die Nummer "2". Um 1994 konnten die Ulmer Eisenbahnfreunde die Lok übernehmen und mit dem Namen "Blauer Klaus" in den Bestand einreihen. Seit mehreren Jahren ist sie am Standort Gerstetten, wo auch die Bilder am 20.09.2015 entstanden. Ihre NVR-Nummer lautet 98 80 3438 001-0 D-UEF.

89567 Sontheim an der Brenz

Hersteller

Deutz

Fabrik-Nr.

58229/1968

Typ

KS 55 B
Käufer dieser Lok, die am 21.08.1968 ausgeliefert wurde, waren die Klöckner-Werke AG, die die Maschine im Werk der Düsseldorfer Drahtindustrie einsetzten. 1983 wurde sie an die Hoberg & Driesch GmbH in Düsseldorf verkauft, aber schon ein Jahr später in das Werk Kornwestheim des Unternehmens überführt. Vom Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht (LfB) erhielt sie dort die Nummer "45".
2012 wurde die Lok an den Verein Schwaben-Dampf Neuoffingen abgegeben, der sie im Juli 2013 an die GbR Boyerle in Sontheim-Brenz weiter gab. Diese übergaben sie wenig später der Interessengemeinschaft Sontheim/Brenz für Brauchtum und Technik e.V. (IGS).
Auf einem verbliebenen Gleisstück der ehemaligen Bahnlinie Sontheim - Gundelfingen ist sie mit einem Bauzugwagen und einer Schwerkleinwagen als fahrfähiges Denkmal aufgestellt.
Die beiden ersten Bilder entstanden am 20.09.2015 die beiden weiteren am 26.02.2019.

89567 Sontheim an der Brenz

Hersteller

Orenstein & Koppel

Fabrik-Nr.

26544/1965

Typ

MV 5 B
Am 02.08.1965 erhielt die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG in Aalen-Neukochen diese Lokomotive. Sie erhielt die Betriebsnummer "1".
Bereits in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wurde die Lok abgestellt, blieb aber bis zum 18.05.2018 bei der Firma Palm erhalten. Zu diesem Termin wurde sie von der Interessengemeinschaft Sontheim/Brenz für Brauchtum und Technik e.V. (IGS) übernommen und auf das Vereinsgelände nach Sontheim gebracht.
Dort enstanden die Aufnahmen der Lok am 26.02.2019.

89601 Schelklingen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5113/1959

Typ

Köf II
Als "Köf 6392" wurde die Lok am 25.02.1959 an die Deutsche Bundesbahn ausgeliefert und 1968 in "322 530-7" umgezeichnet. Bereits am 01.10.1980 erfolgte die Abstellung und am 31.12.1980 die Ausmusterung. Erst am 26.04.1982 wurde sie an die Firma Filterwerk Mann + Hummel in Ludwigsburg verkauft. Dritter Besitzer wurde die Heidelberger Zement AG, die die Lok zu einem unbekannten Zeitpunkt übernahm und im Werk Schelklingen stationierte. Dort wurde die als "835" bezeichnete Lok am 10.03.2011 aufgenommen.
Im Oktober 2015 wurde die Lok an die BKE Eisenbahn-Service GmbH in Ulm abgegeben und wieder als "322 530-7" bezeichnet.

89601 Schelklingen

Hersteller

Gmeinder

Fabrik-Nr.

5482/1971

Typ

D 05 B
Die Gmeinder wurde 1971 an die damaligen Portland-Zementwerke Heidelberg AG für das Werk Schelklingen geliefert, nachdem sie zuvor kurzzeitig als Bauzuglok bei der Mittelbadischen Eisenbahn eingesetzt war.
Als sie am 10.03.2011 aufgenommen wurde, war sie immer noch in Schelklingen zu Hause, wobei das Zementwerk mittlerweile den Namen HeidelbergCement AG trägt.Sie trägt die Betriebsnummer "3" bzw. "803". Ihre Untersuchungsfrist war zum Aufnahmezeitpunkt abgelaufen, der geringe Rangierverkehr wurde vollständig durch die Hohenzollersche Landeseisenbahn mit deren Loks durchgeführt.
Im Oktober 2015 erfolgte die Abgabe der Lok an die Schwäbische Alb-Bahn nach Münsingen.


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